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Monthly Archives:Februar 2014

Kolonien wurden abgeschafft. In Afrika.

Blocher wurde am 25. November 2013 von der Südostschweiz befragt:

„Haben Sie denn kein Verständnis dafür, daß die Schweiz … / … auch in ganz Europa geltendes Recht übernehmen soll?“

Blocher:

„Nein, dafür habe ich tatsächlich kein Verständnis. Wer bestimmt denn, was richtiges Recht sein soll? Es heißt: Jeder Staats hat das Selbstbestimmungsrecht. Kolonien wurden abgeschafft. Jetzt soll das nur noch für die afrikanischen Staaten gelten und für die Schweiz nicht. Dafür habe ich kein Verständnis.

Kommentar:

Es wäre auch wohl kaum einleuchtend, daß ausgerechnet die neutrale Schweiz, die nie Kolonien gehabt hat, eine Kolonie der EU werden soll.

Christoph Blocher von Journalisten umringt (Foto: Remo Maßat)

Christoph Blocher von Journalisten umringt (Foto: Remo Maßat)

Kopftuchstreit Heerbrugg

Admin24 post on Februar 19th, 2014
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Warum flüchten Familienväter, die ihre Töchter unbedingt unter nicht-westlichen, sondern streng-islamischen Bedingungen großziehen möchten, eigentlich nach Europa?

Warum beantragen sie nicht in Ländern wie Saudi-Arabien Asyl?

http://www.blick.ch/news/schweiz/nicht-ohne-unser-kopftuch-id2675539.html

 

 

Zitat Henri Guisan

 Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Zweiten Weltkriegs

Oberbefehlshaber der Schweizer Armee während des Zweiten Weltkriegs

„Schweizerisch denken und schweizerisch handeln“ (Henri Guisan, Oberbefehlshaber der Schweizer Armee im Tagesbefehl vom 1. August 1941)

Markus Lanz (ZDF) attackiert zusammen mit Hans-Ulrich Jörges Politikerin Sarah Wagenknecht: Einfach widerlich

Unabhängig davon, wie man zur Partei „Die Linke“ und zu Sarah Wagenknecht steht.

Das, was ZDF-Moderator Markus Lanz da mit Sarah Wagenknecht macht, ist zutiefst ekelhaft.

Fragen stellen, Antworten nicht abwarten. Ihr Sachen in den Mund legen, die sie nicht gesagt hat.

Wenn Wagenknecht spricht, unterbricht er sie ständig, wenn Jörges etwas sagt, streichelt er ihn.

Mindestens genauso ekelhaft ist die Rolle von Stern-Politik-Mann Hans-Ulrich Jörges. Er tritt maßlos aggressiv auf, brüllt laut herum – man muß schon fast sagen wie eine Art Brüllaffe – anstatt eine sachliche Debatte zu führen. Und teilt unter der Gürtellinie aus („Stuß“ u. a.), indem er Wagenknecht beschimpft.

Und: So schoßhundhaft, wie er sich gegenüber Lanz verhält, so kampfhundhaft gegenüber Wagenknecht.

Über 233.355 Menschen haben die Internetpetition für ein möglichst rasches Aussscheiden von Markus Lanz aus dem Staatsfernsehen unterschrieb.

Natürlich kann man die Frage stellen, „wenn Lanz als Linken-Fresser bekannt ist, warum geht Sahra Wagenknecht dann in seine Sendung? Diese Frage stellte der Spiegel der „Onlein“-Petitions-Urheberin.

Doch darum geht es gar nicht. Es hat etwas mit politischem Stil, mit Anstand zu tun. Mit dem Umgang mit Andersdenkenden. Und mit Toleranz natürlich auch.

Selbstverständlich haben Markus Lanz und sein Sendungsschoßhund Hans-Ulrich Jörges kein Recht, einfach auf eine Person einzupeitschen, nur weil sie die Frechheit besitzt, nicht die politisch-korrekte Meinung zu vertreten. Und selbstverständlich haben beide kein Recht, ihr perfide einfach das Wort im Mund umzudrehen und ihr Sachen in den Mund zu legen, die sie nie gesagt hat.

Und gleichzeitig dann hinzugehen, und sie jedesmal, wenn sie antworten oder etwas richtigstellen will, ihr das Wort abzuschneiden.

Auch, wenn ich solche perfiden  Methoden schon bei Linksaußen-Medien wie der WOZ erleben mußte, in der WOZ-Redaktor Carlos Hanimann einfach Sachverhalte nicht nur frei erfand, sondern sogar Tatsachen völlig verdrehte. 

Noch schlimmer finde ich es, wenn Staatsmedien solche Hetze gegen Menschen initiieren und so unseriös arbeiten. Denn bei ihnen sollte man normalerweise ein Grundmaß an Medien-Ethik und ein Grundmaß an wenigstens halbwegs vorhandener Seriösität voraussetzen können.

Es wird Zeit, daß nun auch Menschen die Petition gegen das äußerst ekelerregende Verhalten von Stern-Mann Hans-Ulrich Jörges HIER unterschreiben.

Denn: Er ist eine Schande für das Wort Presse. Ist eine Schande für den Journalismus weltweit.

Sehen Sie hier sein zutiefst abstoßendes Verhalten. Es schüttelt einen, man kann kaum zuhören:

 

Blocher-Zitat zur EU

Admin24 post on Februar 19th, 2014
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Die Südostschweiz am Sonntag frug Nationalrat Blocher am 25. November 2013:

„Was ist denn der gröbste Fehler in diese EU-Kontruktion?“

Blocher:

„Zu glauben, man könne Europa stark-machen, indem man möglichst viel gleich regelt. In Europa hat jedes Land eine andere Geschichte: Europa heißt Staaten mit ihren besonderen Charakteren, mit ihren Eigenheiten und ihrer Geschichte – die kann man nicht künstlich zusammenbinden. Ein Italiener erfüllt die EU-Verträge anders als ein Deutscher und denkst anders als ein Schwede. Und ein Grieche hat eine andere Steuermoral als alle anderen; dahinter steckt eine ganz andere Mentalität und deshalb sollte man die Staaten mehr machen lassen. Die Griechen kämen aus dem Sumpf heraus, wenn sie die Drachme noch hätten.

Che Guevara: Wenn Linke Rassisten und Schlächter vergöttern

Che Guevara gehörte der weißen Oberschicht Argentiniens an (hier ein Foto als Jugendlicher zk. um 1943)

Che Guevara gehörte der weißen Oberschicht Argentiniens an (hier ein Foto als Jugendlicher zk. um 1943)

Auf Kaffeetassen Linker, auf Kleidung Alternativer findet sich immer wieder das Konterfei von Che Guevara. Versandhändler verkaufen an Aktivisten und Sozialisten usw. selbst Unterwäsche mit „Che“, wie er von diesen Kreisen liebevoll genannt wird.

Als interessierter Mensch hat mich daher einmal interessiert, was dieser Held der Linken denn eigentlich für ein Mensch war.

Wer ist dieser große Held, was zeichnet ihn aus? Was hat er getan, daß er sosehr verehrt wird von Linken in der westlichen Welt?

Irgendwas muß doch dransein. Dachte ich.

Doch beim Lesen der Biographie von Che Guevara, dem wohl bekanntesten linken Helden und Idol, das man auf jeder Demo von linksextremen Kreisen zu sehen bekommt, wird einem ziemlich mulmig:

Che Guevara wurde als Ernesto Guevara 1928 in Argentinien als Kind wohlhabender Eltern geboren.

„Che“ gehörte der weißen Oberschicht Argentiniens an. Also nichts von wegen armer verfolgter Einheimischer, der sich aufbäumt. Das nur mal der Aufklärung halber ganz nebenbei. Wobei ja auch ein der weißen Oberschicht angehöriger Mensch ein Revolutionär werden kann. Nichts spricht dagegen.

Einige Tatsachen aber geben hinsichtlich der Verherrlichung der Figur in linksalternativen Kreisen sehr zu denken:

Daß er ein skrupelloser Guerillo war, der andersdenkene Menschen, die seine politischen Ansichten nicht teilten, einfach hinrichten ließ, mag ja noch linker Denkart entsprechen: Toleranz ja – aber nur, wenn es für meine Meinung ist.

Das kann man heute alltäglich erleben. Man muß nur einmal im Nachtleben in ein alternatives Lokal gehen und dort sagen, daß man anderer Meinung ist.

Che Guevara gehörte der weißen Oberschicht Argentiniens an (Bild: zk. 1941), alles andere sind linke Märchen

Che Guevara gehörte der weißen Oberschicht Argentiniens an (Bild: zk. 1941), alles andere sind linke Märchen

Sogar zu Bücherverbrennungen rufen sozialistisch eingestellte Menschen heute wieder auf. Ganz im Sinne der National-Sozialisten.

Doch zurück zu Che Guevara: Er kannte nicht nur keine Gnade gegenüber anderen, die seine Meinung nicht teilten, keine Menschenrechte, keine Humanität.

Che Guevara in Argentinien 1951: Wieso heften sich Linke denn nicht dieses Bild mal an oder tragen es auf Unterhosen, lassen es sich eintätowieren? Das Märchen vom aus armen Hause stammenden Revoluzzer ist natürlich viel schöner als die Realität, oder?

Che Guevara in Argentinien 1951: Wieso heften sich Linke denn nicht dieses Bild mal an oder tragen es auf Unterhosen, lassen es sich eintätowieren? Das Märchen vom aus armen Hause stammenden Revoluzzer ist natürlich viel schöner als die Realität, oder? Abgeschmackt…

Was mich beim Lesen der Biographie wirklich wundert insbesondere hinsichtlich der Verehrung, die Che Guevara bei Linken heutzutage erfährt, sind seine massiven rassistischen Ausfälle in Kongo oder auch in Bolivien.

Daß er daneben brutaler und elitär eingestellter Machtmensch, skrupelloser Mörder war, davon spricht natürlich auch keiner.

Die ganzen Linken, Alternativen und Mitläufer, die also das Konterfei von Che sich anheften, auf Kleidern tragen, auf Taschen herzeigen oder sich gar eintätowieren lassen, zeigen nur eins:

– Sie haben keine Ahnung, wen sie verehren, sind ungebildet. Oder vielleicht muß man sagen: Einfach doof. Selbst, wenn man Ungebildetheit zugutehalten möchte: Man heftet sich doch nicht einfach ein Konferfei von jemanden an, von dem man nichts weiß.

– Oder sie lieben einen Rassisten, Menschenverächter, Schlächter, Mörder usw.

Che Guevara 1959: Die Frau neben ihm sieht irgendwie vornehm aus, würde eher auf das heutige Weltwirtschaftsforum passen oder auf eine Party von Paris Hilton. Komisch, oder?

Che Guevara 1959: Die Frau neben ihm sieht irgendwie mit den Ohrringen und der noblen Halskette so vornehm aus, würde eher auf das heutige Weltwirtschaftsforum passen oder auf eine Party von Paris Hilton. Komisch, oder?

Man darf sich die Antwort aussuchen.

Unschön ist sie so oder so. Denn was auch von beidem zutrifft: Ich finde – in Anbetracht der Verbreitung dieser Che-Verehrung in linken Kreisen – beide Antwort-Möglichkeiten gleichermaßen erschreckend.

Ausgerechnet die hochmoralisch auftretenden Sozialisten verehren Che Guevara.

Nur, wer mal die Fotos anschaut, ohne auch nur ein paar Buchstaben zu lesen oder in der Vergangenheit zu stöbern, der könnte als Linker sofort erkennen, daß vom Märli des angeblich verfolgten, aus angeblich armen Verhältnissen stammenden, sich empört gegen den Kapitalismus und für den Sozialismus einsetzenden Mannes wenig dran ist.

Sowenig, daß es es abstoßend ist. Aber die Che Chuevara-Industrie ist bei linken Versandhandelshäusern ein riesiger Renner. Kapitalismus halt. Ich hör lieber auf, weiterzuschreiben.

Jedenfalls, wer sich interessiert, wie der Che-Kult anfing, sollte die Beziehungen zwischen Fidel Castro und Che Guevara nachlesen. Steht alles im Internet.

Natürlich mag er es gutgemeint-haben oder kann auch gute Motive gehabt haben. Aber das kann man auch über andere Sozialisten wie den Mörder Stalin sagen oder über viele andere Sozialisten wie den National-Sozialisten Hitler.

Aber deswegen rennt man doch nicht mit dem Konterfei solcher Leute herum. Nur, weil sie es vielleicht auch gut-gemeint haben oder gutgemeint haben könnten.

Remo Maßat

Gedanken zur Schweiz, zu falschem Nachgeben, Höflichkeit und Zurückhaltung

Es liegt nie im Interesse eines kleinen Landes, einer Allianz beizutreten, egal, welcher.

Die Großmächte jeglicher Allianzen verfolgen letztlich auch in Allianzen nur ihre eigenen Interessen.

Aktuell attakiert Deutschland wieder die Schweiz seit vielen Jahren.
Nur verbal, es ist ja Frieden in Europa.

Doch Deutschland oder auch Rußland haben – nur als Beispiele – zahlreiche neutrale Länder überfallen. Sogar solche, welche auf ihre eigene Initiative hin noch kurz vorher Nichtangriffspakte abgeschlossen hatten.

Deutschland oder Rußland sind aber nur Beispiele. Man muß nur die Geschichtsbücher aufschlagen, um zu erfahren, was Allianzen für kleinere Länder wert sind, wenn sie nicht wehrhaft sind.

Unter diesem Gesichtspunkt ist z. B. auch der militärische Nationalismus von Polen zu verstehen (dort müssen sogar Frauen ins Militär, was weniger mit Emanzipation, sondern vielmehr mit Nationalismus zu tun hat). Polen hatte immerhin erleben müssen, daß es einfach mal von der Landkarte verschwunden war.

Auch die Schweiz tut gut daran sich an das alte Zitat zu halten: Si vis pacem para bellum (Wenn Du Frieden willst, bereite den Krieg vor).

Wie wenig Rücksicht Großmächte auf kleinere Staaten nehmen, zeigt auch das Beispiel Großbritannien: Zwischen 1939 und 1940 hat England der Schweiz außenwirtschaftlich rücksichtslos abgeschnürt.
Der britische Aussenminister erklärte dem Schweizer Gesandten, die Briten empfänden zwar Gefühle großer Sympathie für die demokratische Schweiz, aber es müsse seine eigenen Interessen wahren. Nach dem Fall Frankreichs erklärte die gleiche britische Regierung, es läge im Interesse der Alliierten, daß die Schweiz so lange als möglich ihre Abwehrkraft und Unabhängigkeit aufrechterhalten könne.

Die Schweiz blieb wehrhaft und überstand Weltkriege.
Das mehr Wert auf beispielhafte Bildung als auf Wehrhaftigkeit legende Polen verschwand von der Landkarte. Polen ist das beste Beispiel, wie Großmächte (Großbritannien, Deutschland, Rußland) mit wehrlosen Ländern verfahren. Selbst dann wohlgemerkt, wenn es Nichtangriffspakte gibt.

Legendär sind die Bilder, wie deutsche Panzer gegen polnische Reitersoldaten „kämpften“. Polen wurde einfach überrannt, was nicht an der mangelnden Vaterlandsliebe der Polen lag, sondern daran, daß sie nicht auf Krieg vorbereitet waren. Als friedfertiges Volks rechnete Polen nicht mit Krieg vielleicht. Man lese die Geschichtsbücher.

Heute werden Kriege nicht mehr mit Waffen geführt, sondern über die Wirtschaft. Man marschiert nicht in Länder ein, um sie auszubluten und auszuplündern, sondern man versucht, Abgaben von ihnen zu erpressen.

Die Schweiz erlebt diesen perfiden 2-Fronten-Wirtschaftskrieg seit vielen Jahren. Nicht nur die EU sondern – die Globalisierung läßt grüßen – auch die USA versuchen die Schweiz auszupressen wie eine Zitrone.

Anders als die USA, die weltweit einen Krieg nach dem anderen führt (Afghanistan, Irak usw. usf.) und Schulden machen auf Teufel komm raus, wirtschaftet die Schweiz solide und führt keine Kriege. Die EU-Länder hingegen führen ebenfalls Kriege und machen Schulden über Schulden.

Kein Wunder, möchte man gerne die Schweiz plündern, die zwar kaum Rohstoffe, aber hohe Arbeitszeiten, fleißige und sparsame Menschen hat.

Die Schweiz sollte sich als Land, das jährlich viele Abermilliarden an die EU zahlt, neuen Forderungen dringend verwahren. Und keine neuen EU-„Abkommen“ bzw. Diktate unterzeichnen und auf ihre Souveranität bestehen.

Es ist wie mit Erpressung. Wer sich einmal erpressen läßt, wird wieder erpreßt.

Der Erpresser hat gemerkt: Der ist so, der akzeptiert das, der ist so doof.

Es ist der gleiche Fehler wie beim Akzeptieren von Lügen.

Auch hier merkt der Lügner, wenn man die Lüge einmal akzeptiert oder einfach aus Höflichkeit und Zurückhaltung übersieht: Ich kann lügen. Der ist so doof.

Gibt man auch Nachlässigkeit, Zuneigung oder Liebe oder was auch immer dem nach und akzeptiert soetwas einmal, hat man es hinterher schwer, dem Gegenüber verständlich zu machen, daß man wirklich keine Lügen mehr möchte, sondern ehrlich behandelt werden möchte.

Genauso wie die Schweiz es aktuell schwer hat, der EU klarzumachen und den USA: Wir lassen uns nicht mehr erpressen. Die USA haben Delaware (unter anderem), einen Bundesstaat, in welchem man nachweislich anonym Firmen gründen kann und gegen den selbst das Steuerparadies Zug alt aussieht und zwar sehr alt. England hat dutzende von Steuerparadiesen andere EU-Länder ebenfalls. Aber man zeigt auf die Schweiz, die inzwischen die weltweit strengsten Geldwäschereigesetze verfügt. Ausgerechnet das „saubere“ Deutschland ist ein Steuerparadies für Superreiche.  Nachzulesen in Sascha Adamek/Kim Otto: Schön reich. Steuern zahlen die anderen. Wie eine ungerechte Politik den Vermögenden das Leben versüßt. Heyne Verlag, 272 Seiten. 31.90 Franken.

Die Schweiz sollte laut rufen: Halt! Bis hierher und nicht weiter.

Die Schweiz wäre gut beraten, endlich „Stopp“ zu rufen.

Stopp mit Doppelmoral.

Stopp mit Scheinheiligkeit.

Stopp mit immer neuen Gängelungsversuchen der EU.

Die Schweizer Politik-Elite traute sich nicht, nun kam es von unten durch. Vom Volk aus. Wie es immer ist: Wenn man einen Ball tiefer und tiefer unter Wasser drückt, springt er hinterher umso höher aus dem Wasser hervor.

Das ist kein Zitat von heute, auch nicht von gestern

„Die Entschlossenheit von Regierung und Volk, die schweizerische Neutralität gegen jeden Angreifer zu verteidigen, steht bisher außer Zweifel.“

Das Zitat hängt auch nicht mit der Abstimmung über das mißlungene EU-Diktat mit der Masseneinwanderung-Abstimmung (Zuwanderungsinitiative) zusammen.

Doch wo stammt es dann her?

Nein, Sie raten falsch.

Es stammt nicht vom gegen die Schweiz hetzenden SPD-Politiker Ralf Stegner („Schweizer = Spinner“).

Nein, Sie raten schon wieder falsch.

Es stammt auch nicht vom zähnefletschenden, Drohgebärden ausspuckenden SPD-Politiker Peer Steinbrück, der in die Schweiz mit Kavallerie einmarschieren wollte (wie diplomatisch, diese Politik Deutschlands).

Das Zitat ist viel älter und wurde sogar gedruckt.

Dieses Zitat stammt aus dem „Kleinen Orientierungsheft Schweiz“ des Generalstabes des Heeres vom 1. September 1942.

Der deutschen Truppen unter Hitler. Hitler wollte Europa erobern und alles gleichmachen. So verbot er per Führerbefehl etwa die deutsche Schrift. Komisch, warum denkt man beim Wort Gleichmacherei nicht nur an Hitler, sondern auch automatisch an EU?

Komisch, oder?

Erfahren Sie mehr über Herrn Hitler und sein Wirken:

“Die EU ist die massivste Bedrohung nationaler Souveränität seit Adolf Hitler”

Bücherverbrennungen: 80 Jahre nach 1933 wird wieder zu Büchervernichtungen aufgerufen

Worauf man sich noch verlassen kann

Hitler lebt: In Graubünden

„Ist mir ein innerer Reichsparteitag“ 

Blocher-Zitat zur EU

Admin24 post on Februar 13th, 2014
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„Daß die EU eine intellektuelle Fehlkonstruktion ist, wußte ich schon lnage, aber daß sie derart großen Unsinn mache, hätt ich nie gedacht.“

Christoph Blocher in der SüoaS am 25. Nov. 2013.

Christoph Blocher von Journalisten umringt (Foto: Remo Maßat)

Christoph Blocher von Journalisten umringt (Foto: Remo Maßat)

Warum also danken nicht die EU-Politiker der Schweiz?

Remo Maßat

In der ganzen EU-Elite betonen seit Wochen und Monaten alle im Zusammenhang mit der Zuwanderungsinitiativ (Masseneinwanderungsinitiative):

Wieviele Vorteile, die (unkontrollierte) Einwanderung hat. Doch gleichzeitig drohten und drohen sie unverholen. Warum nur?

Bei so vielen Vorteilen müßten doch alle EU-Politiker sich nun freuen. Wenn weniger Leute in die Schweiz einreisen können, dann haben die anderen EU-Länder mehr von diesen Einreise-Vorteilen.

Ungeachtet dessen, daß der Autor dieser Zeilen in der Schweiz seit 1998 als Ausländer bereits über zwei dutzend Arbeitsplätze geschaffen hat und selbst der Meinung ist, daß Einwanderung (selbstverständlich) nicht nur Nach- sondern auf Vorteile hat, zeigt dies die Perversität der Argumentation der EU-Eliten auf.

Wenn Einwanderung nur Vorteile brächte, müßten sich alle EU-Länder doch freuen, wenn sie nun mehr von dieser Einwanderung genießen dürfen.

Warum also danken nicht die EU-Politiker der Schweiz?

Zumindest ein Teil dessen an Einwanderung, welche in drei Jahren (solange hat der Bundesrat nämlich Zeit, den Volkswillen umzusetzen) dann weniger in die Schweiz fließt, in deren Genuß dürften ja dann die anderen Schengen-Länder kommen. Die im Übrigen selbst bereits Beschränkungen einführen, man schaue nur nach Frankreich oder Großbritannien.

Weil es eben nicht ganz so einfach ist. Das zeigen etwa Kriminalitätsstatistiken. Am skurrilsten war jüngst eine Statistik nach der Schweizer doppelt so kriminell wie eingewanderte Deutsche seien.

Natürlich wurde in der Statistik nicht erwähnt, daß es damit zusammenhängt, daß die Schweiz am meisten einbürgert von allen EU-Ländern und unter den neuen „Schweizern“ also der Anteil solcher Schweizer mit Migrationshintergrund dafür sorgte, daß solche skurrilen Statistiken zustandekommen.

Und auch in anderen Punkten, nicht nur der Kriminalität ist es nicht so einfach. Zum Beispiel bei der Einwanderung in die Sozialwerke, mit der auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien und andere Länder ein Problem haben.

Natürlich darf man darüber nicht vergessen, daß es unter den Einwanderern auch so nette Leute wie den Autor dieser Zeilen gibt, der allein mit Schlagwort AG einen fünfstelligen Betrag an Steuern und Gebühren in die Staatskassen der Schweiz einbezahlt hat bzw. einbezahlen mußte, andere Firmen gar nicht erwähnt (SWAG etc.)

Aber dennoch gibt es eben auch andere Beispiele und Leute, die nicht soviel Steuern und Abgaben zahlen. Und enorme Aufwendungen bei Integration verursachen, namentlich bei manchen (nicht allen!) Menschen aus fremderen Kulturkreisen als es der westeuropäische ist.

Zudem: Die gemäßigte SVP-Zuwanderungsinitiative dürfte demnächst aus Kreisen der Mitte (CVP) und der Linken (Grüne) rechts überholt werden. Diese fordert nämlich keine gemäßigte Steuerung der Zuwanderung, sondern eine wesentlich stärkere Drosselung. Keine Zuwanderung mehr über 0,2 Prozent der Wohnbevölkerung.

Zur Zuwanderungsinitiative

Admin24 post on Februar 11th, 2014
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Im Abstimmungsbüchlein zur Volksabstimmung vom 21. Mai 2000 schrieb der Bundesrat „Wie die Erfahrungen in der EU zeigen, sind die Ängste (…), die Einwanderung aus EU-Staaten in die Schweiz werde stark zunehmen, nicht begründet: In Wirklichkeit sind die Wanderungsbewegungen innerhalb der EU gering.“

Und zitierte aus einer von ihm selbst bei Wirtschaftsprofessor Thomas Straubhaar in Auftrag gegeben Studie, die von einer Nettozuwanderung von 10.000 EU-Bürgern sprach pro Jahr.

In der Tat sind es jährlich bis zu 80.000. Netto (also nach Auswanderungen aus der Schweiz)

Das Video „Die Lügen der Bundesräte“.

„Marusha, Merkel und das deutsche Problem“

Admin24 post on Februar 9th, 2014
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Sehr schön zu lesen. Gedankenreich, oder?

Wenn Marusha doch bloß dumm wäre. Man hofft so sehr, dass sie einfach dumm ist, denn dann wäre: alles klar. Leider ist Marusha eventuell nicht dumm, jedenfalls nicht vorrangig.

Schreibt Sascha Lobo:

HIER

„Von P. Brandenburg, C. Niederelz & T. Borusewitsch, t-online.de“

Admin24 post on Februar 9th, 2014
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Selbst nach intensiver Recherche findet man nicht heraus, welche die Hetzer sind, die sich auf „T-Online.de“ so äußerst eloquent über die Schweiz und ihre angebliche Abneigung gegen Deutsche äußern.

Komisch, oder?

Ich finde es stoßend, wenn drei Leute hetzen dürfen gegen ein Land und seine Leute, aber nicht mal ihren Namen nennen müssen. Wie feige, oder?

Über das Kontaktformular im Impressum stößt man auf den Telekom-Konzern, nicht auf eine Redaktion, obwohl es offensichtlich sich um ein redaktionell betriebenes Portal handelt.

Gespannt warte ich auf die Antwort, wer hinter den anonymen Namen steckt.

Worum es geht, lesen Sie hier

Wer sind die anonymen Autoren auf "T-Online".de?

Wer sind die anonymen Autoren auf „T-Online“.de?

Henryk M. Broder zu Christoph Plate: Ein paar Worte zu den Schweiz-Hetzern

Jammerer Christoph Plate, ein deutscher „Journalist“, der heulend und zeternd die Schweiz verläßt und mit Plattitüden aufwartet dabei, daß man meinen könnte, Plate, sein Nachname, käme von Plattitüden-Loslasser, hat für viel Wirbel gesorgt.

Christoph Plate: Wirklich platt und dumm äußert sich eine beleidigte Leberwurst und zieht über ein Land her, in welchem er sich nicht angenommen genug fühlte ... (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Christoph Plate: Wirklich platt und dumm äußert sich eine beleidigte Leberwurst und zieht über ein Land her, in welchem er sich nicht angenommen genug fühlte … (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)

Ich frug mich damals, wie es möglich ist, daß ein Mensch, der solch dumme Äußerungen über die Schweizer von sich gibt und wirklich zum Teil blöde Äußerungen von sich läßt, so einen Medienrummel erwirken konnte.

Anläßlich dessen, daß mir eine Deutschpolin oder Polendeutschen (wie sagt man politisch korrekt ohne etwas falsches zu sagen?), mit der ich gerne Kontakt habe, heute einen ebenso bescheuerten Artikel von T-Online (sprich: T-Onlein) um die Ohren schlägt, deren Autoren zu feige sind, sich mit vollem Namen unter dem Artikel darstellen zu lassen, sehe ich mich veranlaßt, hier einmal auf die entlarvenden Artikel von Hendryk Broder – zufällig auch polnischer Herkunft – hinzuweisen, welcher Plattmann Plate den Spiegel vorhält.

Die Autoren übrigens nennen sich geheimnisvoll: Von P. Brandenburg, C. Niederelz & T. Borusewitsch, t-online.de

Ich finde es so krank und abscheulich, wenn Leute offenbar Spaß daran haben, einfach mal gegen ein Land zu hetzen, daß sie gar nicht kennen und das – nebenbeibemerkt – eines oder das weltoffenste Land der Welt ist. Und nebenbeibemerkt auch einen Ausländeranteil hat, der in Europa seinesgleichen sucht.

Und das nebenbei noch dazu bei Einbürgerungen nicht nur Europameister ist sondern weltweit bei allen westlichen Ländern an der Spitze! (Auf 100’000 Bewohner gibt es in der freiheitlichen Schweiz rund 600 Einbürgerungen. So viel, wie in keinem anderen westeuropäischen Land, wohlgemerkt jedes Jahr)

Doch zu Broder. Er schreibt in dem Artikel:

Es gibt zwei Sätze im Text des deutschen Kollegen, die verräterisch sind. Er schreibt: «Es fällt schwer, das Land zu lieben, weil seine Bewohner es selbst nicht 
lieben.»

Es zwingt ihn doch niemand, die Schweiz zu lieben, so wie man die Menschen, in deren Gesellschaft man sich aufhält, nicht lieben muß. Es reicht, daß man mit 
ihnen zurechtkommt. Es reicht, sich in der Zürcher Kronenhalle und im Basler Café Schießer wohlzufühlen. Es reicht, die NZZ zu lesen und den Unterschied zwischen Luxemburgerli und Kägifret zu kennen. Aber der deutsche Idealismus geht immer aufs Ganze. Und wir müssen immerzu anderen erklären, was mit ihnen nicht stimmt: Die Amis sind kulturlose Barbaren, die Israelis haben nichts aus dem Holocaust gelernt und die Schweizer lieben sich selbst nicht.

Auch der zweite Satz hat es dicke in sich. Der Kollege zitiert einen 
alten Juden, der nach über 60 Jahren in der Schweiz sagt: «Heimat ist sie nie geworden.» Was für ein Beweis! Ich kenne alte Juden, die seit 60 Jahren in Tel Aviv oder New York leben und trotzdem nie sagen würden, Israel oder Amerika wäre ihre Heimat. Meine Eltern haben Polen vor über 50 Jahren verlassen. Ich bin im Laufe der Jahre ein Beute-Deutscher geworden. Ist Deutschland meine Heimat? Mal ja, mal nein. Denn Heimat ist für mich nicht dort, wo man mich liebt, sondern dort, wo ich in Ruhe gelassen werde.

Ganzer Artikel

Nachtrag

Ski-Tourimus: Schweiz freut sich über mehr Deutsche, Engländer und Amerikaner

Admin24 post on Februar 4th, 2014
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Es geht wieder bergauf mit dem Schweizer Ski-Tourismus:

Der Schi-Tourismus läuft wieder besser: Historisches Plakat von St. Moritz

Der Schi-Tourismus läuft wieder besser: Historisches Plakat von St. Moritz (GR24.ch)

Die letzten Jahre sind für viele Kantone in Bezug auf die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland eher weniger gut ausgefallen. Besonders in den Wintermonaten, wenn üblicherweise die Touristen aus Deutschland, Großbritannien oder den USA einfallen, sah es in den Jahren seit der großen Finanzkrise eher mau aus. Mit ein Grund bzw. der Hauptgrund wohl war es natürlich, daß aufgrund der Mißwirtschaft in vielen EU-Ländern der Euro gegenüber dem Franken eingebrochen war.

In dieser Saison scheint es aber im wahrsten Sinne des Wortes bergauf zu gehen. Zu Beginn waren die Schneeverhältnisse in vielen Skigebieten zwar noch nicht ausreichend gut, so daß Schneekanonen und Kunstschnee eingesetzt werden mußten, doch vor allem ab Mitte Januar sorgten gute Wetter-Bedingungen dafür, daß die Gäste auf die Pisten strömten.

Es könnte eine insgesamt zufriedenstellende Saison in vielen Skigebieten werden, wenn der Rest des Winters ebenso gut ausfällt wie die Weihnachtsferien. Zwischen Ende Dezember und Anfang Januar sind viele Hotels gut ausgelastet gewesen und die Bergbahnen konnten sich vielerorts über einen regelrechten Ansturm freuen. In verschiedenen Orten, beispielsweise in Verbier und Zermatt, wird wieder ein erhöhter Zuwachs von Touristen aus dem Ausland verzeichnet, unter anderem aus den USA und Rußland. St. Moritz ist ohnedies beliebt bei Russen, Amerikanern aber auch Asiaten.

Es sieht zudem so aus, als hätten gerade die amerikanischen Gäste wieder genug Geld, um in den Urlaub nach Europa zu fliegen. Die Schweiz liegt dabei in Bezug auf den Wintersport bei vielen von ihnen ganz vorne.

Besonders freut man sich in den Skigebieten aber darüber, daß wieder mehr europäische Touristen ins Land kommen. Ob Last-Minute-Reisende oder im Voraus organisierte Reisegruppen, sie lassen sich nicht mehr von dem starken Franken abschrecken, so wie es noch in den letzten Jahren der Fall gewesen ist.

Es werden wieder mehr Buchungen vor allem aus Großbritannien und Deutschland entgegengenommen.

Während es aus manchen Bereichen noch immer kritische Stimmen gibt, die sagen, eine verfrühte Euphorie sei fehl am Platz, sind sich die Touristenbüros vieler Schweizer Skiorte sicher, daß es ein guter Winter wird, wenn uns das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht.

Es stimmt zwar, daß viele deutsche Touristen noch immer lieber nach Österreich fahren oder im eigenen Land bleiben, doch ein Anstieg der Buchungen ist erkennbar und so wächst die Hoffnung auf eine gute Saison.

Masseneinwanderungsinitiative: EU-Kommissarin Viviane Reding droht der Schweiz

Rund 80 000 Personen wandern jährlich netto in die Schweiz ein und diese Zahl ist ohne angebliche und tatsächliche Flüchtlinge. 80.000 Personen, das ist pro Jahr eine Stadt von der Größe wie Luzern oder St. Gallen.

EU-Kommissarin Viviane Reding warnt die Schweizer Stimmbürger. Was ist davon zu halten?(Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag)

Schrille Töne: EU-Kommissarin Viviane Reding warnt die Schweizer Stimmbürger. Was ist davon zu halten?(Bildschirmfotoausriß: Schweiz am Sonntag)

Im Moment gibt es wieder einmal zur Einwanderung eine Abstimmung. Abgesehen davon, daß die Schweizer in den letzten Jahrzehnten bereits seit den 70er-Jahren sämtliche Abstimmungen zur Begrenzung der Einwanderung abgelehnt haben, ist zu bemerken, wie blamabel und schrecklich die schrillen Droh-Gebärden aus der EU klingen.

Bezeichnend ist dabei das perfide Verhalten von EU-Kommissarin Viviane Reding. Sie droht den Schweizer Stimmbürgern mit der Guillotine-Klausel und sagt im gleichen Gespräch mit der Schweiz am Sonntag, daß sie die Bilateralen Verträge eh für „ausgedient“ halte.

Droht also in punkto Bilaterale Verträge mit der Guillotine-Klausel und hält die Bilateralen Verträge gleichzeitig für „ausgedient“.

Wie abgeschmackt diese Drohung ist, zeigt dies wohl überdeutlich. Wörtlich äußerte sie (im gleichen Gespräch!):

Ich bin seit längerem der Meinung, daß der Weg der bilateralen Vereinbarungen ausgedient hat.

Viviane Reding belehrt die Schweizer im Gespräch mit der Schweiz am Sonntag: „Ich war zum Jahresende in einem kleinen Schweizer Dorf mit vielen Restaurants, das war praktisch in serbischer Hand: Küchenpersonal, Serviceangestellte, Taxifahrer und Haushaltshilfen. Und alle waren zufrieden damit. Deshalb finde ich, man sollte erst mal ruhig argumentieren.“

Seitwann ist „ruhig argumentieren“ eigentlich offenes Drohen á la „wenn ihr nicht in unserem Sinne abstimmt, kündigen wir andere Abkommen, also stimmt gefälligst im Sinne der EU ab“?

Reding fordert Gleichmacherei und Nivellierung nach unten

Angesprochen auf das Wohlstandsgefälle in der EU bzw. auf die Einwanderung in die Sozialsysteme fordert Reding offen Beschneidungen in der Sozialhilfe in solchen Ländern, also eine Nivellierung nach unten. Damit also Deutschland nicht mehr so attraktiv ist in punkto Sozialhilfe, müsse die wohl auf ein Niveau in Richtung Bulgarien oder Rumänien heruntergeschraubt werden. Was für eine perfide Denkart im kommunistischen Gleichmacher-Jargon. Wörtlich äußert Reding (kursiv):

Falls manche Länder zu großzügige Bestimmungen für ihre Sozialsysteme haben, müssen sie dieses Problem selbst lösen, das ist nicht Aufgabe der EU.

Ist es nicht perfide, zu fordern, allen müsse es gleichschlecht gehen? Diejenigen Länder, denen es besser geht, müssen ihr Niveau nach unten angleichen?

Es ist typisch für die Denkart vieler EU-Funktionäre und erschreckend zugleich, wie offen es hier geäußert wird.

Masseneinwanderungsinitiative: Und schon wieder droht man mit der Guillotine

Wer denkt, daß dies ins tiefste Mittelalter gehört, sollte wissen:

Heute vor 36 Jahren starb in Frankreich der letzte Mensch auf diese grauenhafte und inhumane Art.

Abstoßende Mittelalter-Allüren: Unverhohlen wird einem souveränen Land gedroht. Die EU sollte sich lieber ein Vorbild an der Schweiz nehmen. Sie hätte es nötig. (Symbolbild Guillotine-Klausel: Boisdejustice.com)

Abstoßende Mittelalter-Allüren und das Gegenteil von zivilisiertem Umgang miteinander: Unverhohlen wird einem souveränen Land gedroht. Die EU sollte sich lieber ein Vorbild an der Schweiz nehmen. Sie hätte es nötig. (Symbolbild Guillotine-Klausel: Boisdejustice.com)

Unter einer Guillotine.

In der EU gibt es auch heute noch die „Guillotine“.

Bei jeder Abstimmung, welche auch EU-Themen betrifft, droht man dann damit einem souveränen Land, das erfolgreicher ist als die EU und das man nicht ertragen kann, weil es der EU aufzeigt, daß einiges falsch läuft.

Es gibt eine „Abstimmung mit den Füßen“. Jedes Jahr kehren viele Leute der EU den Rücken und wollen in die Schweiz. Aus Portugal, aus Spanien, aus Polen, aus Deutschland, aus Frankreich, Italien, Rumänien, Bulgarien und und und.

Wie gerne würde die EU die Schweiz zwingen, sich ihr anzuschließen.

Die EU hat hierin keine Argumente. Also nimmt man Drohungen. Bei jeder Abstimmung mit bezug zur EU.

Es stimmt sehr traurig und nachdenklich, wieviel Angst offenbar die EU hat, wenn es um berechtigte und sachliche Debatten geht. Ganz unabhängig davon, wie man zur Masseneinwanderungsinitiative steht.

Genüßlicher noch werden die EU-Drohungen bezeichnenderweise dann ausgeschlachtet von den Politikern im Inland, die pro EU sind. Über 80% aller Schweizer lehnen einen EU-Beitritt zwar ab, das hindert Politiker aber nicht daran, sich gegen den Volkswillen zu stemmen. Diese versuchen bei jeder Abstimmung, die auch EU-Themen betrifft, dem Stimmvolk einzureden:

Wenn ihr nicht gefügig und „richtig“ abstimmt, so wie es die EU will, dann kommt die Schweiz unter die Guillotine.

Zeit, einmal über diese permanenten Drohungen aufzuklären.

Die EU wird im Übrigen nie die Guillotine-Klausel anwenden. Daran besteht gar kein Interesse seitens der EU, die Milliardenzahlungen von der Schweiz erhält. (und wenn sie es machen würde, würde die Schweiz nur Vorteile dadurch haben)

Bei vielen anderen Gelegenheiten kam auch immer und immer wieder gebetsmühlenwartig diese hohle und perfide Drohung, z. B. bei grausamen Schlachttiertransporten. Die Schweiz ist das einzige Land, in welchem bestimmte – wirklich grausame – EU-Tiertransporte verboten sind: http://www.lukas-reimann.ch/ger_details_558/Gegen_EU-Schlachttiertransporte_Es_geht_vorwaerts.html

Damals hieß es auch, Guillotine!
Die Schweiz muß alles mitmachen, was die EU will, ansonsten Guillotine. Die Schweiz muß sich fügen, auch, wenn es Unrecht und schlecht ist.

Doch die Schweiz ist nunmal nicht EU-Mitglied und ein souveränes Land. Etwas, das von vielen EU-Staaten nicht mehr gesagt werden kann.

Das ständige Drohen der EU führt nur zum Gegenteil. Es kann kaum noch jemand die Drohungen hören, denen nie Taten folgten.

Bei einer Annahme der Masseneinwanderungsinitiative wären die sechs weiteren Verträge der bilateralen Abkommen I gefährdet, heißt es seitens der Globalisierungsvertretung EconomieSuisse, welche gern noch mehr günstige Arbeitskräfte aus EU-Ländern holen will. Wird also ein Abkommen gekündigt, fallen die übrigen automatisch auch weg, wird gelogen.

Es ist eine Lüge, denn:

Wäre es so, dann wären die Bilateralen Verträge ja schon längst Geschichte. Allein um beim obigen Beispiel Tiertransporte zu bleiben: Warum gibt es nun noch die Bilateralen Verträge?

Unabhängig, wie man zur sog. Masseneinwanderungsinitiative steht: Das Geschwafel von einer angeblichen Kündigung der Bilateralen Verträge sollte man dort einordnen, wo es hingehört. In die Welt der Märchen.

Märchen werden übrigens auch erzählt hinsichtlich angeblicher Kosten. Keine Lüge erscheint zurzeit zu billig, als daß man sie nicht verbreitet.

Die extreme Art, wie Lügen und mit Drohungen unterfütterte Abstimmungsaufforderungen aufgetischt werden, könnte dazu führen, daß letztendlich die Initiative angenommen wird.

Denn kein Mensch glaubt mehr das angebliche „wenn Du nicht richtig abstimmst, kündigt die böse EU alle Bilateralen Verträge?“

Warum hat sich es nicht nach jeder Abstimmung, bei der aus Sicht der EU „falsch“ abgestimmt wurde, getan?

Wozu führen die massiven Lügen von Verbänden der Wirtschaft und Gewerkschaften und anderen EU-Turbos?

Wie glaubwürdig ist es, wenn auf einmal die Gewerkschaften ins gleiche Horn tuten wie die Gloabisierungsinteressenvertretung EconomieSuisse?

Massive Lügen führen oft zum Gegenteil. Gegenwärtig ist es so, daß die in Umfragen vor einigen Wochen von Journalisten noch als „chancenlos“ bezeichnete Masseneinwanderungsinitiative plötzlich ungeahnte Zustimmung erfährt.

Politologe Claude Longchamp nennt aktuelle Entwicklung der Meinungsbildung „unüblich“. Normalerweise würden Initiativen eher an Zustimmung verlieren, so es auf die Abstimmung zugeht.

Longchamp äußert, die Entwicklung der Meinungsbildung enthalte „Zeichen eines Protestvotums“.

Zuviel Druck und offensichtliche Lügerei kann also zum Gegenteil führen. Die Gegner der Volksinitiative täten gut daran, sich bei Lügen und Propaganda zu mäßigen.

Und die EU täte gut daran nicht fortgesetzt zu erpressen á la „Wenn Du nicht so stimmst, wie die EU es will, drohen wir Dir mit negativen Konsequenzen.“

Wer gerne Märchen liest, sollte nicht „Argumente“ zur Masseneinwanderungsinitiative lesen, sondern lieber Hans-Christian Andersen.