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Monthly Archives:Januar 2014

Hochbrisante Briefkastenfirma in Jersey und eine Viertelmilliarde: Hat die Schweiz einen Steuerhinterzieher oder gar Geldwäscher als Bundesrat?!

Schneider-Ammann ein Steuertrickser und möglicherweise sogar Geldwäscher?! (Bildschirmfotoausriß: Staatsfernsehen SRF)

Schneider-Ammann ein Steuertrickser und möglicherweise sogar Geldwäscher?! (Bildschirmfotoausriß: Staatsfernsehen SRF)

2009 siegte das „Walroß“, wie der wenig schmeichelhafte Spitzname des EconomieSuisse-Intimus Schneider-Amann lautet, gegen die agile Karin Keller-Suter. Gemäß vielen Medien waren Intrigen im Spiel gegen Keller-Suter.

Nun bekommt alles eine ganz neue Note. Durch die Jerfin Limited, eine skurile Firma auf einer Briefkastenfirma-Insel.

Doch: Was in den 90er-Jahren noch als Kavaliersdelikt in der Schweiz galt, steht inzwischen unter strenger Strafe. Denn die Schweiz hat das strengste Geldwäschereigesetz der Welt, auch, wenn dies immer noch den wenigsten bekannt ist. Dieses galt auch schon lange vor 2009, also der Wahl von Schneider-Ammann.

Der steckt in Schwierigkeiten und sieht sich mit Rücktrittsforderungen konfrontiert: Die Berner Steuerbehörden nehmen aktuell die Ammann-Gruppe, welche der Familie von Bundesrat Johann Schneider-Ammann gehört, ins Visier.

Dieser Vorgang, daß Stueerbehörden gegen einen Schweizer Bundesrat bzw. dessen Familie ermitteln, ist einmalig.

Hierbei geht es offenbar um eine Tochterfirma des Berner Baumaschinenherstellers im britischen Steuerparadies Jersey.

1 zu 12-Inititiative: Schneider-Ammann im Kampf gegen Gerechtigkeit und für Maßlosigkeit (Bildschirmfoto: Wirtschaftsministerium)

1 zu 12-Inititiative: Schneider-Ammann im Kampf gegen Gerechtigkeit und für Maßlosigkeit (Bildschirmfoto: Wirtschaftsministerium)

Schweizerisch zurückhaltend äußerst sich Bruno Knüsel. Dieser Herr ist nichts Geringeres als Chef der Steuerverwaltung des Kantons Bern.

Er sagt gegenüber der «Rundschau» des Schweizer Staatsfernsehens SRF. «Jetzt schauen wir intern sämtliche Unterlagen nochmals an.» Der ehemalige Preisüberwacher Rudolf Strahm und anerkannte Autor forderte einen „Maulkorb“ für Schneider-Ammann bei Steuersachen.

Die Ammann-Gruppe soll während Jahren Vermögen in Jersey und Luxemburg gelagert haben.

Allein die mutmaßliche Insel-Schein-Firma in Jersey soll Ende 2008 über ein Vermögen von 264 Mio. Franken verfügt haben.

Ein Jahr vor Schneider-Ammanns Wahl in den Bundesrat – 2009 – ist alles in die Schweiz repatriiert worden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, oder?

Muntere Wechsel in der dubiosen Firma mit dem sprechenden Namen Afinsa (Bild: SchweizBlog.ch / Eidg. Handelsregister)

Muntere Wechsel in der dubiosen Firma mit dem sprechenden Namen Afinsa (Bild: SchweizBlog.ch / Eidg. Handelsregister)

«Wir werden die ganzen Dossiers aller irgendwie beteiligten Firmen anschauen», erklärte nun Knüsel, der Chef der BE-Steuerbehörden.

All das sagt viel aus. Etwa, warum Schneider-Amann der umstrittenen Bundesrätin Widmer-Schlumpf bei der noch umstritteneren Abschaffung des Bankgeheimnisses aus der Hand frißt.

Wenn er selbst Steuerhinterzieher war, dann ist er natürlich erpreßbar.

Oje. Es wäre kraß, wenn ausgerechnet ein Schweizer Bundesrat gegen das Geldwäschereigesetz verstoßen hätte.

Es sei es politisch und moralisch «ein Skandal, wenn sein Unternehmen versucht, Geld am Schweizer Fiskus vorbeizuschleusen», so Näf, Vizepräsidentin der Jungsozialisten.

Sie fordert Konsequenzen: «Johann Schneider-Ammann muß als Bundesrat sofort zurücktreten.» Denn durch das Vorbeischleusen von Geldern am Schweizer Fiskus habe er seine Vorbildfunktion als Unternehmer vollends verloren.

Deshalb sei es politisch und moralisch «ein Skandal, wenn sein Unternehmen versucht, Geld am Schweizer Fiskus vorbeizuschleusen».

Für sie ist klar: «Johann Schneider-Ammann muss als Bundesrat sofort zurücktreten.» Denn er habe durch die unrühmliche Geschichte seine Vorbildfunktion als Unternehmer vollends verloren.

Ammann wollte 2009, daß die Jerfin Ltd. unverzüglich aufgelöst werde. Und das das Geld in die Schweiz repatriiert werde.

Doch nun kommt es noch skurriler. Das Geld wurde in eine in Bern gegründete Firma Afinsa geschleust.

Ihr Zweck ist die «Finanzierung von Unternehmen der Ammann-Gruppe». Laut «Rundschau» ist auch diese eine Briefkastenfirma, geniesse das «Domizilprivileg» und profitiere so von einer «günstigeren Besteuerung». Laut einem Steuerexperten «zahlt sie rund halb so viel wie eine normal besteuerte Firma».

Der Finanzpolitiker der Grünen, Nationalrat Louis Schelbert, sagt im Tagi «In der Sache wird so oder so deutlich, daß die Steuervermeidung auch hierzulande eine verbreitete Seuche und nicht auf ausländische Unternehmen beschränkt ist». Stoßend sei, daß von der Ammann-Gruppe gleichzeitig noch Steuerprivilegien in der Schweiz in Anspruch genommen wurden.

Das Handelsregister sagt, daß die obskure Firma, über die offenbar eine Viertelmilliarde kurze Zeit später in die Schweiz zurückgeschleust wurde, mit einer Million gegründet wurde (danke an den, der mir das geschickt hat…!)

Remo Maßat

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Obskure Schneider-Ammann-Firma: Sie wurde kurz vor der Bundesratswahl gegründet. Ihm war offenbar unheimlich, in Steuertricksereien verwickelt zu sein...

Obskure Schneider-Ammann-Firma: Sie wurde kurz vor der Bundesratswahl gegründet. Ihm war offenbar unheimlich, in Steuertricksereien verwickelt zu sein…

 

Schlaf und Schlaflosigkeit

Admin24 post on Januar 31st, 2014
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Fast ein Drittel unserer Lebenszeit schlafen wir Menschen.

Neurologe Claudio Bassetti, Leiter des Neurocentro della Svizzera Italiana in Lugano sagt im Schweizerischen Beobachter: «Natürlich: Schlaf bedeutet Erholung und Regeneration; lebenswichtige Prozesse finden während des Schlafs statt. Aber warum zum Beispiel zwei Stunden Schlaf pro Nacht nicht genügen, warum es nicht reicht, sich im Wachzustand hinzulegen, warum wir in diesen Zwischenzustand zwischen bewußtlos und wach treten – all das zählt zu jenen Fragen, die die Forschung brennend interessieren. Doch wir tappen mehrheitlich im Dunkeln.»

Schlafmangel muß bei den Ursachen angepackt werden.

Schlafmangel muß bei den Ursachen angepackt werden.

Der Schlaf ist also wichtig, das ist das einzig gesicherte, was die Wissenschaft wirklich weiß. Lebenswichtig. Der Schlaf dient der Regeneration des Körpers.

Wenn Schlaf und Wachen ihr Maß überschreiten, sind beide böse. Sagte und wußte schon niemand Geringeres als Hippokrates

Dennoch gibt es auch Schlaflosigkeit und Schlafmangel.

Grund genug, sich einmal näher mit den Ursachen zu befassen.

Auch in der Zeit des kalten Materialismus können Forscher nicht mehr verneinen, daß Schlafmangel oder Schlafstörungen in der Regel psychische Ursachen haben.

Nicht umsonst spricht der Volksmund in vielen vielen Sprichwörtern von schlaflosen Nächten im Zusammenhang mit seelischen Ursachen. Und nicht umsonst gibt es ebensoviele Zitate zur Schlaflosigkeit im selben Zusammenhang. Es ist gesichert, daß Schlaflosigkeit in aller Regel seelische Ursachen hat.

Wie eng die Verbindung zwischen Schlaf und Psyche ist, zeigen deutlich die möglichen Folgen von fehlendem Schlaf. So kann etwa ein Schlafmangel zu depressiven Verstimmungen, Denkstörungen bis hin zu Halluzinationen führen.

Das heißt in der Schlußfolgerung, daß man, wenn man unter Schlafmangel / Schlaflosigkeit leidet, bei diesen Ursachen ansetzen muß.

Ein Beispiel, nehmen wir eines:

Wer dadurch sorgenvolle Nächte hatte, daß er dachte, daß ein anderer Mensch in einer Not- oder Zwangslage ist und sich herausstellt, daß es gar nicht so ist, der sollte eigentlich von selbst wieder ruhig schlafen können.

Wenn die Ursachen von Schlaflosigkeit bereinigt sind, kann man wieder ruhig schlafen. Das ist wichtig, denn ein gesunder Schlaf ist wichtig für jeden Menschen.

Wenn die Ursachen von Schlaflosigkeit bereinigt sind, kann man wieder ruhig schlafen. Das ist wichtig, denn ein gesunder Schlaf ist wichtig für jeden Menschen.

Anders allerdings, wenn Lügen im Spiel waren, welche die Zwangslage vortäuschten. Heute soll es ja alles geben, bis hin zu vorgetäuschten Todesfällen, z. B. von Omas im Ausland.

Wer zum Beispiel das Opfer perfider Lügerei geworden ist, muß diese aufdecken und bereinigen. Damit er wieder ruhig schlafen kann.

Oder möglicherweise entschuldigt sich ja der Lügner oder die Lügnerin und sorgt somit für die Wiederherstellung des Schlafes.

Aber das sind natürlich nur Beispiele. Die Ursachen für Schlaflosigkeit sind so lang wie die Menschen anderen psychisches Leid zufügen können.

Wichtig ist, diese Sachen zu bereinigen, egal, was sie auch immer sind. Das ist so wichtig und holt man sich, denn nicht umsonst heißt es: Schlaf ist die beste Medizin. Und wenn man den nicht mal mehr findet, den Schlaf, dann ist wohl Handeln angesagt…

Hier noch ein paar schöne Zitate zum Schlaf:

„Auf Befehl etwas spontan zu tun, ist ebenso unmöglich, wie etwas vorsätzlich zu vergessen oder absichtlich tiefer zu schlafen.“
Paul Watzlawick, Anleitung zum Unglücklichsein

“Alles, was man vergessen hat, schreit im Traum um Hilfe.”
Elias Canetti

“Der Himmel hat den Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: Die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.”
Immanuel Kant

“Das Kunststück der Lebensweisheit ist, den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit einzuschieben wissen.”
Friedrich Nietzsche

“Keinen Schlaf findet meine Seele vor Kummer.”
Die Bibel, Psalter – Kapitel: 119 Vers: 28

“Aus Träumen in Ängsten bin ich erwacht;
Was singt doch die Lerche so tief in der Nacht.
Der Tag ist gegangen, der Morgen ist fern,
aufs Kissen hernieder scheinen die Stern‘
Und immer hör ich den Lerchengesang;
O Stimme des Tages, mein Herz ist bang.”
Theodor Storm

„Wie tief ist das Meer des Schlafes, meine Geliebte, und wie weit entfernt ist der Morgen in dieser Welt!
Khalil Gibran, Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr“

Lesen und Bildung: Andere Kulturen und wie es dort ist

Admin24 post on Januar 31st, 2014
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Der arabische Raum (Bildquelle: Wikipdia.de)

Der arabische Raum (Bildquelle: Wikipdia.de)

Die meisten arabischen Staaten sind Schwellenländer oder Entwicklungsländer. Ausnahmen sind hierbei die Öl-Länder Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Im gesamten arabischen Raum erscheinen – trotz der extrem reichen Öl-Länder – pro Jahr je nach Quelle zwischen einigen hundert bis zu 2.000 Büchern (letztere Angabe stammt von der UN).

Und diese Bücher kommen in äußerst geringer Auflage heraus. Durchschnittliche Auflage: 1000 bis 2000 Exemplare!

Dies stimmt sehr nachdenklich. Es fragt sich: Woran liegt das?

280 Millionen Menschen leben im arabischen Raum.

Zum Vergleich: In der winzigen Berg-Schweiz leben 8 Millionen Menschen und es erscheinen pro Jahr über 11.000 Bücher, wobei Internetbücher (ebooks) nicht mitgerechnet werden, sonst wäre die Zahl weitaus höher im Zeitalter von „tablet“ und E-Buch.

Freude an Bildung und Kultur: In der kleinen Schweiz gibt es pro Jahr bis zu 12.000 Bücher. Internetpublikationen nicht mitgerechnet. Weit mehr also als im gesamten arabischen Raum. Dies stimmt nachdenklich.

Freude an Bildung und Kultur: In der kleinen Schweiz gibt es pro Jahr bis zu 12.000 Bücher. Internetpublikationen nicht mitgerechnet.
Weit mehr also als im gesamten arabischen Raum. Dies stimmt nachdenklich.

Noch ein Vergleich: Owohl es nur 11 Millionen Griechen gibt, werden jährlich 5mal soviele Bücher ins Griechische wie ins Arabische übersetzt.

Hinzu kommt desweiteren: In der arabischen Welt sind hierbei Lehrbücher und religiöse Schriften am verbreitesten. Religiöse Schriften machen 17 Prozent der Auflagen aus.

Der Komiker Dieter Nuhr greift das Thema Bildung / Buch in diesem wirklich nachdenklich stimmenden Beitrag auf.

Gedanken zu zuviel

Admin24 post on Januar 30th, 2014
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Mehr Äpps, mehr Kleidung, mehr Spielzeug, mehr Termine, mehr alles…

Doch macht mehr glücklicher? Es belastet auch und kostet. Es hat seinen Preis.

Die Kunst liegt im Informationszeitalter mehr darin, wegzulassen, als zu erhalten. Aus der Nachrichtenflut auszusortieren, was wirklich wichtig ist. Dies gilt insbesondere für Leute, die sehr interessiert sind am Weltgeschehen, an Wissenschaft, Kultur und vielem anderen.

Aber auch im nicht-virtuellen Leben ist die Kunst mehr, etwas wegzulassen als etwas zu tun.

Auch im Geschäftsleben. So schwer es fällt, es ist besser, sich auf Kernkompetenzen zu konzentrieren oder weniger Projekte zu machen als alles und nichts zu machen. Auch hier liegt die Kunst im Weglassen.

Oder bei den sozialen Medien. Politiker und Firmen meinen heutzutage, überall dabeisein zu müssen, aber viele löschen inzwischen ihre Twitter-Konten oder Facebook-Konten und konzentrieren sich wieder einfach nur auf ihre offizielle Webpräsenz. Denn es bringt nichts, viele Stunden des Tages für Google+, Twitter, FB, Tumblr, Xing, Linkedin usw. usf. (um nur einige zu nennen) zu investiern.

Man verliert Zeit und vor allen Dingen persönliche Freiheit.

– Es kostet Zeit, denn je mehr man hat, desto mehr muß man betreuen und sich kümmern.

– Es bedeutet, daß wir dauernd beschäftigt sind und keine Ruhe mehr finden.

– Es kostet sogar Kreativität, denn sie kann nicht in Hektik entstehen, sondern Ideen entstehen immer, wenn man Muße und Ruhe hat.

– Es kostet auch soziele Kontakte mit Menschen, die man wertschätzt, wenn man soviel um die Ohren hat, daß man dafür keine Zeit mehr hat.

– Es kostet Entspannung, Stille.

– Weniger ist oft mehr: Wenn ein Kunde zuviel Auswahl angeboten bekommen, kauft er am Schluß nichts. Denn er ist erschlagen vom Angebot, mag nicht mehr. Ein Kunde möchte, daß er eine (kleine) Auswahl vom Besten angeboten bekommt.

– Wer alles macht und anfängt, macht am Schluß alles etwas, aber nichts richtig und ganz.

– Zuviel Besitz verwandelt sich in Chaos, in Unordnung, Unübersichtlichkeit

– Zuviel Besitz sorgt für Aufräumen-müssen, Instandhalten-müssen, für laufende Verpflichtungen. Wer etwa viele Immobilien hat, der hat ständig irgendetwas am Hals: Eigentümerversammlungen, der Hauswart möchte irgendwas, der Mieter eine neue Duschgarnitur, die Heizungen werden erneuert et. et. et. Und jedesmal geht für die Fahrerei dorthin ein Arbeitstag drauf.

– Zuviel Besitz verwandelt sich sogar in Schulden und Verpflichtungen. Man muß für diesen Besitz ständig arbeiten, schuldet ihm diese Zwangsarbeit. Und wenn man zuviele Firmen hat und mal eine Bilanz und Steuererklärung nicht rechtzeitung schafft, kommt eine perfide Schätzung und man muß für eine ruhende Firma, einen Firmenmantel über 20.000 Franken Steuern zahlen (so passierte es mir letztes Jahr, nachdem ich wegen einem Todesfall, der dazukam und der mich belastete, die Steuererklärung für Firmen nicht rechtzeitung einreichen konnte) Anstatt eine zweite Praktikumsstelle schaffen zu können, mußte ich ersteinmal diese perfiden Steuerschätzungen bezahlen. Ich habe daher zwei Firmen, die ich früher einmal zugekauft hatte, in eine integriert und die beiden Firmen aus dem Handelsregister löschen lassen.

– Zuviel Besitz verursacht sogar weniger Zufriedenheit. Man sollte nur soviel besitzen, wie man auch selbst bewirtschaften kann. Jeder Schloßherr kennt das Problem des zuviel. Allein beim Garten aber auch bei der Instandhaltung. Man kann glücklicher sein mit einem kleinen Haus, das gut in Schuß gehalten ist, als einem monströsen Haus, das keinen Anfang und kein Ende hat.

– Zuviele Tätigkeiten machen es schwerer, sich auf Wichtiges, Glücklichmachendes zu konzentrieren.

– Zuviel zu tun, heißt, daß man am Schluß überhaupt nichts richtig erledigt bekommt. Kunden und Mitmenschen werden unzufrieden mit einem, weil man nicht mehr nachkommt. Und man selbst wird ebenfalls mit sich unzzufrieden.

– Es gibt zwar viele berühmte Gelehrte und Philosophen, die man als Universalmenschen bezeichnen kann, dennoch: Wer alles mögliche lernt, lernt am Schluß kaum etwas richtig. Nur ganz wenige schaffen es, auf vielen Gebieten gut zu sein.

– Weniger bringt Glück. Denn es schafft Raum, Zeit und Klarheit.

– Weglassen ist notwendig: sonst werden wir überladen.

– Weglassen ist schwierig, man verzichtet, man hat das Gefühl, man verpaßt möglicherweise etwas oder verliert etwas.

Doch Weglassen, Verzicht, ist wichtig. Am besten, Sie fangen noch heute an und Streichen Verpflichtungen, die sie angenommen, sich selbst auferlegt haben, sondieren Ablenkungen, prüfen, was Ihnen wirklich wichtig ist. Dies gilt nicht nur für Termine, Anlässe etc. sondern auch für Dinge, für materielle Sachen. Weniger ist oft mehr. Eine aufgeräumte Umgebung, ein Zimmer, in dem weniger ist, ist gemütlicher. Ein Schreibtisch, der leer und aufgeräumt ist, ist angenhmer. Ein Kleiderschrank, der Sachen beinhaltet, die zu 90% oder gar 95% kaum getragen werden, ist belastend. Man sollte diese Sachen verschenken oder verkaufen oder entsorgen.

Das habe ich gerade getan, siehe hier: Kleidungsstil.ch… : – )

Gedanken zur Freiheit und Toleranz

Polen schlägt vor, das im November 2013 auf Eis gelegte Assoziierungsabkommen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union durch einen Punkt zu ergänzen, welcher der Ukraine die Möglichkeit einer künftigen EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellt, lese ich gerade.

Wenn sich etwas bis zum Exzeß erweitert und dehnt, dann reißt es irgendwann auseinander, zerbricht.

Das war in der Geschichte immer so.

Außerdem ist es erwiesenermaßen so, daß die Menschen in den kleinen, bürgernahen Ländern glücklicher sind als in den großen obrigkeitsstaatlicher geführten Gebilden.

So etwa die Menschen in der Schweiz oder in Dänemark.

Regulierungswahn, Planwirtschaft und große Strukturen schaden

Es fragt sich, ob die Ukraine nicht mehr profitieren würde, wenn sie nicht nach der EU lechzt.

Je größer das Gebilde, desto mehr Überwachung, Regulierung und Gängelung braucht es, um alles zusammenzuhalten. Langfristig sind in der Geschichte zu große Gebilde immer eingegangen. Dies beweist die Weltgeschichte.

Je größer das Gebilde, desto mehr Überwachung, Regulierung und Gängelung braucht es, um alles zusammenzuhalten. Langfristig sind in der Geschichte zu große Gebilde immer eingegangen. Dies beweist die Weltgeschichte. Zu große Gebilde und Expansionswahn haben immer den Menschen Unglück beschert.

Hätte man z. B. Mitteldeutschland (sog. Ostdeutschland) als eigenständigen Staat gelassen, dann stünde es heute viel besser da.

Es gäbe zwei Deutschlands, die in der EU wären, warum denn nicht.
Mit den ganzen Transfergeldern hingegen war es so, daß schlußendlich nur die West-Investoren profitiert haben, nicht aber die Bevölkerung in Mitteldeutschland.

Es ist wie mit der Entwicklungshilfe: Planwirtschaft und kommunistische Eingriffe schaden der Entwicklung.

Genauso wie eine überbordende Sozialhilfe schadet. Denn sie macht den Menschen abhänging vom Staat, würgt Eigenverantwortung ab.

All diese Überlegungen spielen auch beim Thema Ukraine / EU eine Rolle: Ich glaube, daß die Ukraine sich besser entwickeln würde, wenn sie sich nicht dem planwirtschaftlichen Moloch EU unterwirft, sondern eigenständig und kreativ bliebe.

Beispiel Schweiz

Die Schweiz ist hierfür das beste Beispiel.
Inzwischen gibt es in Süddeutschland, Vorarlberg und im Elsaß namhafte Bewegungen, die fordern, daß man abstimmen sollte darüber, sich der Schweiz als neuer Kanton anzuschließen.

Die Schweiz hat zwar lange keine neuen Kantone mehr aufgenommen, aber so ist sie schließlich entstanden: Durch freiwillige Zusammenschlüsse. Denkverbote sind aber von Schweizer Seite gar nicht nötig in diesem Punkt, denn sie kommen schon von der EU.

Die EU als alleinseligmachender Glücklichmacher: Nicht nur in die Türkei sondern auch in die Ukraine will man vorstoßen Stück für Stück. Der nächste Nettozahler wäre dann Japan, stellte der ehemalige Schweizer Botschafter in Berlin, Thomas Borer, dazu treffend fest.

Die EU als alleinseligmachender Glücklichmacher: Nicht nur in die Türkei sondern auch in die Ukraine will man vorstoßen Stück für Stück. Der nächste Nettozahler wäre dann Japan, stellte der ehemalige Schweizer Botschafter in Berlin, Thomas Borer, dazu treffend fest.

Die EU wird dies natürlich niemals zulassen. Daß sich jemand von der allein-seligmachenden Gemeinschaft abwendet. Genauso bekämpft die EU die freiheitlichen Bestrebungen von Basken, Schotten, Südtirolern, Katalanen usw. so gut sie kann. Obwohl immer vom „Europa der Regionen“ die Rede ist.

In die EU darf man rein. Aber nicht raus. Die EU erweitert lieber. Das umgekehrte ist unmöglich. Obwohl schrumpfen manchmal im Gegensatz zur Maßlosigkeit durchaus vernünftig und gesund sein kann. Gegenwärtig wird die Debatte um die Ukraine als neues EU-Mitglied geführt. Nebst Türkei und anderen Anwärtern. Der nächste Netto-Zahler wäre bei einer fortgesetzten Osterweiterung jedenfalls erst Japan (Zitat des ehem. Schweizer Botschafters in Berlin, Thomas Borer)

Und dennoch, trotz aller Erweiterungsfantasien- und pläne:

Es gibt in der EU ganz im Kontrast dazu den Wunsch nach Eigenständigkeit und Freiheit immer mehr. Es sollte bedenklich stimmen, daß das EU-Land Belgien mit seinem Brüssel es nicht schafft, seine drei Bevölkerungsgruppen zusammenzubringen und Stabilität zu schaffen.

Belgien ist das beste Beispiel dafür, daß künstlich erzeugte Zwangsgebilde nicht funktionieren können. Nicht einmal im Kleinen.
Die Schweiz als Willensnation, also freiwilliger Zusammenschluß von verschiedenen Kulturen ist hingegen das beste Beispiel, daß ein Zusammenleben verschiedener Bevölkerungsgruppen bestens funktioniert, wenn möglichst viele Freiheiten gewährt werden und möglichst wenig reguliert wird.

Wie wenig obrigkeitsstaatlich die Schweiz ist, zeigt sich sogar daran, daß sie das einzige Land der Welt ist, das keinen Kanzler oder Präsidenten hat, sondern daß es regiert wird von einem 7er-Gremium, dem Bundesrat, in welchem alle wichtigen kulturellen / sprachlichen und politischen Gesellschaftsteile des Landes vertreten sein sollen.

Die vielbelächelte Schweizer Kompromißsucht und der Versuch, einander zu verstehen anstatt einander zu beherrschen schafft also Frieden.

Jedes Jahr präsidiert ein anderes Mitglied dieses 7er-Gremiums (Bundesrat) das Land.

Die Schweiz ist zudem das einzige Land ohne eine Hauptstadt. Hätte man Zürich zur Hauptstadt erklärt, wäre die lateinische Schweiz (Tessin, Teile Graubündens, Romandie)
gekränkt worden. Also hat man gesagt, es gibt keine Hauptstadt, nur eine „Bundesstadt“, wo eben das Parlament und Bundesrat etc. sitzen. Man wählte Bern, was ziemlich nahe an allen drei Regionen gelegen ist.

Die Politik ist weniger aggressiv, die Debatten anders als etwa in Deutschland, wo der Ton rigider ist. Es ist kein Wunder, daß die Schweiz neutral ist und Kriege meidet, es entspricht der Mentalität.

Statt andere zu maßregeln, versucht man eher, möglichst viel Freiraum zu lassen. So ist die Schweiz das erste Land in Europa, das nicht den Zeigefinger gegen China erhebt, sondern mit dem Land ein Freihandelsabkommen hat. Was Menschenrechtler empört, aber die Frage ist, ob es den Menschenrechten wirklich dient, wenn man Länder bekämpft, indem man sie vom Handel ausschließt.

Kuba etwa könnte ohne die Politik der USA heute ein ganz anderes Land sein, wenn die USA anders mit dem Land umgegangen wären. Möglicherweise.

Jedenfalls geht es sämtlichen Ländern, welche in den letzten Jahrzehnten von den USA „befreit“ wurden bzw. gegen welche die USA mit Nato-Ländern Angriffskriege führte, heute schlechter.

Der Irak mit seinem Diktator Hussein war eines der reichsten Länder der Welt, die Leute wohlhabend. Nun wird das Land von Islamisten beherrscht, von Demokratie weit und breit keine Spur, genausowenig wie im „befreiten“ Afghanistan.

Gleichzeitig paktieren die USA mit Saudi-Arabien. Welch eine Doppelmoral. Es wäre das beste, der Westen würde sich aus fremden Ländern und Kulturen einfach raushalten anstatt überall seine eigene Kultur und seinen Willen aufzwingen zu wollen.

Was den Iran anbetrifft etwa, dazu äußerste ich mich in diesem Blog-Beitrag.

Der Wert der Neutralität

Man sollte sich gegenüber fremden Ländern neutral verhalten (Neutralität), und nicht anderen Kulturen die eigene aufdrücken wollen. Daß dies Wohlstand, Sicherheit und Frieden bringt, dafür ist die Schweiz das beste Beispiel.

Wer hingegen Geld und Menschenmaterial darin investiert, Kriege („Friedenseinsätze“ – Orwell läßt grüßen) zu führen, der wird letztlich auch am Krieg beteiligt sein und ihn früher oder später im eigenen Land haben.

Es ist wie mit allem Schlechten, z. B. auch Lügen: Es kommt immer Schlechtes zurück. Umgekehrt bei Gutem kommt Gutes zurück.

Ich bin fest davon überzeugt, daß es nur Unglück bringt, wenn ein Land oder Länder (Nato) Weltmoralist und Weltpolizist sein wollen. Genauso wie die scheinheilige Entwicklungshilfe, welche dem Westen nur dazu dient, Macht auszuüben und auf perfide Art und Weise eigene Umsätze anzukurbeln bzw. Produkte zu exportieren. Es ist nachweislich so, daß Entwicklungshilfe schadet.

Nicht umsonst appellieren viele namhafte afrikanische Philosophen an den Westen, endlich damit aufzuhören.

Remo Maßat

Beat Kappeler: „Wir leiden unter zuwenig Kapitalismus“

Täglich erlebe ich als Internetunternehmer, wie man durch Behörden gegängelt wird und schikaniert wird. Das Beamtennetz wird immer mehr ausgebaut, immer dichter. Die Regelungswut immer größer, ständig gibt es mehr Regulierung, mehr Bestimmungen, mehr Vorschriften, mehr Gesetze.

Bildschirmfotoausriß zum Vortrag von Beat Kappeler: Rotacher.ch

Bildschirmfotoausriß zum Vortrag von Beat Kappeler: Rotacher.ch

Jedes Jahr kommen zehntausende Seiten an Gesetzen und Vorschriften dazu.

Es gibt immer mehr Umverteilung. Bestraft werden diejenigen, die „etwas machen“, etwas unternehmen und belohnt werden Leute, die nichts unternehmen, an die umverteilt wird.

Ein Beispiel: Der Kanton Graubünden hat eine Mindest-Strafsteuer für Firmen eingeführt.

Ein kluger Kopf und schweizweit angesehener Wirtschaftler, Beat Kappeler, stellt dazu in einem seiner bemerkenswerten Vorträge folgendes als Fazit fest:

  • Die politischen Regulierungen sind derart dicht, daß von „Kapitalismus“ nicht mehr gesprochen werden kann.
  • Und diese Regulierungen sind und waren nachweislich falsch.
  • Sodann: den „Oberen“ schaden Regulierungen selten, sie haben Advokaten, sondern den kleinen Leuten wird der Schneid abgekauft.

Ganzer Vortrag

Zeitschriften: Bis zu 265% teurer als im Ausland

Admin24 post on Januar 28th, 2014
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Bei den Zeitschriften ist die Hochpreisinsel Schweiz besonders akzentuiert: Ein Warenkorb von identischen Zeitschriften kostet in der Schweiz durchschnittlich zwischen 39% und 109% mehr als im angrenzenden Ausland. Dies zeigt ein Preisvergleich von 124 Zeitschriften, den die Konsumentenschutz-Organisationen ACSI, FRC, kf und SKS im Juni 2013 durchgeführt haben. Im Vergleich zu Deutschland und Österreich sind die Zeitschriften „Bravo“, „Auto Bild“, „Mountainbike“, „GQ“ und „Merian“ besonders teuer.

Die Konsumentenschutz-Organisationen (ACSI, FRC, kf und SKS) haben im Juni 2013 die Preise von 124 Zeitschriften in der Schweiz mit denen im angrenzenden Ausland verglichen. Ein Warenkorb aus identischen Zeitschriften kostet in der Schweiz durchschnittlich 53% mehr als in Deutschland. Gegenüber Frankreich beträgt die Preisdifferenz 57%, gegenüber Österreich 39%. In der italienischen Schweiz kosten die gleichen Zeitschriften durchschnittlich sogar mehr als doppelt so viel als in Italien (+109%). Alle der im Vergleich berücksichtigten Zeitschriften sind in der Schweiz mindestens 20% teurer als im Ausland.

Im Vergleich zu Deutschland finden sich bei den Zeitschriften „Bravo“ (+73%), „Auto Bild“ (+67%) und „Mountainbike“ (+66%) die grössten Preisunterschiede. „Bravo“ zum Beispiel kostet in der Schweiz 3.20 Fr. – in Deutschland umgerechnet 1.85 Fr. Die kleinsten Differenzen finden sich bei „Psychologie Heute“, „Monopol“ und „Madame“, wobei diese Zeitschriften immer noch zwischen 30% und 35% mehr kosten als in Deutschland.

Die Preisunterschiede gegenüber Österreich sind insgesamt etwas geringer als diejenigen im Vergleich zu Deutschland. Die grössten Differenzen weisen die drei Zeitschriften „GQ“, Auto Bild“ und „Merian“ auf. Bei den Zeitschriften „Monopol“, „Der Spiegel“ und „Psychologie Heute“ ist der Preisaufschlag in der Schweiz am geringsten.

Der grösste Preisunterschied überhaupt besteht bei der Zeitschrift „Grazia“. In Italien kostet diese 1 Euro, in der Schweiz 4.50 Fr. – ein Preisunterschied von 265%.

Die detaillierten Resultate finden Sie auf www.Preisbarometer.ch.

Abos

Geld sparen mit Abos

Wenn Sie Sachen (z. B. ein Aufladenatel) regelmäßig nutzen oder kaufen (z. B.eine Zeitung), dann kann man mit einem Abonnement Geld sparen.

Das Wort Abonnement ist seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und stammt aus dem Französischen, in welchem s’abonner à quelque chose für „eine wiederkehrende Leistung bestellen“ steht.

Mit einem Abo kann man sparen, aber: Nicht für alle ist zum Beispiel ein Mobilfunkabo lohnend.

Mit einem Abo kann man sparen, aber: Nicht für alle ist zum Beispiel ein Mobilfunkabo lohnend.

Warum ein Abo abschließen?

Ein Abo ist häufiger maßgeblich billiger als der Einzelbezug. Dies ist einer der häufigsten Gründe, ein Abo abzuschließen. Daneben auch die Bequemlichkeit. Wer etwa ein Generalabo hat, muß nie Billette lösen. Wer ein Mobilfunkabo hat, muß nie Aufladekarten kaufen. Usw.

Beim Natelabo erhalten Sie noch dazu als Dreingabe ein schöneres Natel als beim Abschluß eines Vertrags für ein Aufladenatel. Ein Zeitungsabo lohnt sich selbst dann finanziell, wenn Sie die Zeitung gar nicht laufend lesen, sondern unregelmäßig. Selbst dann fahren Sie bei Zeitungsabos günstiger als mit dem Kauf am Kiosk.

Darüberhinaus bietet ein Abo aber auch andere Vorteile. Bei einem Abo wird häufig automatisch an die Türe geliefert.

Wer eine Zeitung lieber bequem am Frühstückstisch hat, weil sie an die Haustüre geliefert wurde, wird ein Abo dem Weg zum Kiosk vorziehen. Allerdings sollten diejenigen, die nur einzelne Ausgaben lesen, etwa beim Zugfahren, sich überlegen, ob ein Einzelbezug nicht das richtige wäre. Denn wenn Zeitungen oder Zeitschriften nur rumliegen, macht es auch keinen großen Sinn. Dann ist es besser, dann zu kaufen, wenn einem gerade nach Lesen ist.

Wann kein Abo abschließen?

Natürlich sollte man dann kein Abo abschließen, wenn man weiß, daß man das Abo sowenig nutzt / ausschöpft, daß ein Einzelbezug billiger wäre.

Gerade bei Mobilfunk-Abos ist dies häufig so, daß viele Leute sparen könnten, sofern sie Wenignutzer sind.

Man sollte also sich doch die Mühe machen, zu prüfen, ob ein Abo im Vergleich günstiger ist oder nicht.

Schönes Zitat zu Neid

Admin24 post on Januar 25th, 2014
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Neid ist so ziemlich eine der dümmsten Eigenschaften, derer sich ein Mensch befleißigen kann, dennnoch ist er sehr verbreitet.

Ein schönes Zitat zum Neid von August Strindberg:

„Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.“

Strindberg mußte übrigens aus Schweden fliehen und kam so in die Schweiz. Er hatte offen Gesellschaftskritik geschrieben und sich dadurch unbeliebt gemacht.

Flucht, ein Schicksal, das in der Geschichte viele kluge Köpfe ereilte, auch Voltaire, um nur einen zu nennen. Und auch noch heute trifft.

Komischerweise sind die Vertriebenen, die flüchten mußten, dann immer Leute, denen die gleichen Städte und Länder, die sie vertrieben haben, dann, wenn sie gestorben sind, Statuen und Denkmäler errichten. Und Straßen und Institutionen nach ihnen benennen.

Das heißt, die gleichen Leute, die man zu Lebzeiten schikaniert und vertrieben hat, kriegen hinterher Straßen, Denkmäler, Ehrungen noch und nöcher. Auf einmal mögen alle diese Leute. Alle haben sie immer geschätzt und alle waren ihnen nahe.

Ist das nicht komisch?

Foto: Zu Lebzeiten mußte er aus Schweden fliehen, heute ist August Strindberg sogar in der Metro in Stockholm anzutreffen

Foto: Zu Lebzeiten mußte er aus Schweden fliehen, heute ist August Strindberg sogar in der Metro in Stockholm anzutreffen

ASW (A small world): Fliegt nun auch Patrick Liotard-Vogt raus?

Arroganz kommt vor den Fall, heißt es im Volksmund. Es ist ähnlich wie mit Lügen. Es hält nur kurz.

Das Ganze erinnert irgendwie gerade an das Elite-Facebook, ASW, das nur die elitärsten und reichsten Menschen reinlassen möchte und sich für die Krem de la Krem (ich weiß, es ist Französisch ursprünglich) hält.

Im Mai 2013 berichtet der Blick über ASW, das Facebook für Reiche, wie es schön heißt:

Nach den eigenen strengen Kriterien müßte Patrick Liotard-Vogt ASW (A small world) verlassen / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

Nach den eigenen strengen Kriterien müßte Patrick Liotard-Vogt ASW (A small world) verlassen / Bildschirmfotoausriß: Blick.ch

„Rausgefallen ist nun, wer von mehr als drei Personen als störend empfunden wurde oder grundsätzlich zu wenig integer ist. Beispiel Tiger Woods: Sein ASW-Auftritt wurde wegen seiner Eskapaden mit verschiedenen Frauen gelöscht.

Mitglied wird ohnehin nur, wer von anderen vorgeschlagen wird und ein strenges Aufnahmeverfahren übersteht. Und nur eine handvoll Mitglieder kann überhaupt neue Mitglieder vorschlagen.“

Apropos „zu wenig integer“:

Liotard-Vogt hat Betreibungen in Millionenhöhe, wie das Betreibungsamt gemäß SRF-Bericht (siehe Link unten) bestätigt.

Muß Patrick Liotard-Vogt nun nicht auch das Netzwerk verlassen?

Wie glaubwürdig ist eine angeblich elitäres Sonder-Facebook, dessen eigener Präsident Liotard-Vogt beim normalen Facebook postet.

Wie glaubwürdig ist ein Elitenetzwerk, daß strengste Integrititäts-Maßstäbe bei seinen sich sogern elitär sehenden Mitgliedern anlegt – und dann einen Präsi hat, der Betreibungen in Millionenhöhe hat.

Wer so ridige Maßstäbe anlegt und Leute rausschmeißt wegen Frauengeschichten, sollte nun auch den Schneid haben und selbst doch schleunigst den Hut nehmen. Zumindest den Investoren zuliebe. Aber auch seiner Glaubwürdigkeit zuliebe.

Denn:

Wenn schon Leute wegen Frauenaffären ausgeschlossen werden (Liotard-Vogt zeigt sich laut Medien ja auch „gerne mit schönen Frauen), dann wohl erst recht jemand, der Millionen-Betreibungen hat. Und sich gleichzeitig eine Staatsbürgerschaft einer winzigen Karibik-Insel erwirbt bzw. kauft. (oder wie soll man das nennen?)

Natürlich rein zufällig fällt beides zeitlich zusammen: Die Millionen-Schulden und der „Erwerb“ der Staatsbürgerschaft einer Mini-Karibik-Insel.

Seriöser gehts kaum noch…

Ein Chef mit Millionenschulden steht jedenfalls dem „Facebook für Reiche“ wohl schlecht zu Gesicht.

Patrick Vogt-Liotard in der Karibik: Millionenbetreibungen hingegen in der Schweiz

Bei den Medien war er stets beliebt und gern-gesehender Gesprächpartner.

Der Macher von ASW (A small world), dem Facebook für Reiche, ist selbst jedoch auf dem "normalen" Facebook. Dort postete er gestern: "happy to be back home." (Bildschirmfotoausriß: Facebook-Seite von Patrick Liotard-Vogt)

Der Macher von ASW (A small world), dem Facebook für Reiche, ist selbst jedoch auf dem „normalen“ Facebook. Dort postete er gestern: „happy to be back home.“ (Bildschirmfotoausriß: Facebook-Seite von Patrick Liotard-Vogt)

Wer Patrick Liotard-Vogt nicht für jemanden hielt, mit der man Geschäfte abschließen sollte, wird sich wohl bestätigt sehen. Zumindest in Anbetracht der gegenwärtig zu lesensen Medienberichte.

Die Handelszeitung schreibt, in der Schweiz könnte es dem Jungunternehmer zu heiß geworden sein, und: „Der flamboyante Investor und Lebemann Patrick Liotard-Vogt hat sich aus der Schweiz verabschiedet. Er ­hinterläßt zu Hause einen Scherbenhaufen.“

Der Nestlé-Erbe hinterläßt Millionenschulden, berichten Medien und er habe sich einen Paß des Karibik-Inselparadies St. Kitts beschafft. Das Land – für alle, die den Inselstaat nicht kennen – liegt zwischen Dominikanischer Republik und Venezuela.

Der Blick titelt über Liotard-Vogt: "Flucht wegen Millionenschulden" (Bildschirmfotoausriß: Blick)

Der Blick titelt über Liotard-Vogt: „Flucht wegen Millionenschulden“ (Bildschirmfotoausriß: Blick)

In der Schweiz betreibt ihn Joe Robinson, ehemaliger VRP (Verwaltungsratpräsident) der „Diner’s Club AG“ auf 1,15 Mio. Franken. Bei Diners Club ist Liotard mit 18 Prozent beteiligt. Und: Er ist einer von drei Verwaltungsräten. Nicht gerade toll für das Ansehen einer Kreditkartenfirma, wenn sie einen ihrer drei eigenen Verwaltungsräte für so kreditwürdig hält, daß sie ihn betreibt.

Der Ansehensschaden dürfte immens sein.

Auch Privatpersonen, die Liotard-Vogt vertraut haben, sind offenbar betroffen. FC-Basel-Mittelstürmer David Degen scheint ihm 1,5 Mio Franken anvertraut zu haben.

Liotard-Vogt war in der Schweiz jahrelang als schillernder Internetunternehmer in den Schlagzeilen. Etwa mit dem „Facebook für Reiche“ dem sogenannten, exklusiven „Eine kleine Welt“ bzw. „A Small World“, kurz (ASW).

Das Schweizer Staatsfernsehen berichtet von Millionenbetreibungen gegen Patrick Liotard-Vogt. Das Betreibungsamt habe diese bestätigt, so das SRF (Bildschirmfotoausriß)

Das Schweizer Staatsfernsehen berichtet von Millionenbetreibungen gegen Patrick Liotard-Vogt. Das Betreibungsamt habe diese bestätigt, so das SRF (Bildschirmfotoausriß)

Doch auch hier scheint nicht mehr alles zum Besten. Die Muttergesellscht des „Facebook für Reiche“ namens „JCR ASW Holdings“, betreibt Liotard-Vogt gemäß Medien auf 1,6 Millionen Schweizerfranken.

Liotard-Vogt hingegen äußert in der Boulevardzeitung 20 Minunten: „Die Faktenlage, die in den vergangenen Tagen in den Medien kolportiert worden ist, ist nicht korrekt.“

Das Schwiezer Staatsfernsehen SRF hingegen schreibt, daß das Betreibungsamt Betreibungen in Millionenhöhe bestätigt hat: „Er hat Betreibungen in Millionenhöhe am Hals, wie das Betreibungsamt Pfannenstiel …./… bestätigt.“

Und weiter: „Die Schweiz liegt mir sehr am Herzen und ich habe ihr nicht den Rücken zugekehrt, sondern verfolge ein Projekt für die kommenden Jahre im Ausland.

Kreditkartenfirma mit fehlender Kreditwürdigkeit?

Seit Herbst zirkulieren Gerüchte, ­wonach Diners Schweiz mit ihren drei Länderlizenzen in finanziellen Schwierigkeiten stecken würde.“ So die Handelszeitung, und: „Zu drei Abgängen im VR im letzten Sommer meinte Helbling, daß diese individuelle Gründe hätten.

Seite zur Familie Liotard

 

 

Das Lexikon sagt zu Lügen

Admin24 post on Januar 23rd, 2014
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Lügen dienen dazu, einen Vorteil zu erlangen, zum Beispiel, um einen Fehler oder eine verbotene Handlung zu verdecken und so Kritik oder Strafe zu entgehen.

Mutterschaftsgeld: Männer werden offen diskriminiert

Ständig tönt es doch aus allen Emanzen- und Gleichstellungsecken, daß Väter sich doch mehr um ihre Kinder kümmern sollten.

Die Doppelzüngigkeit bei der Gleichberechtigung ist einfach nur krank: Frauen werden in sogut wie allen Lebensbereichen finanziell (Mutterschaftsgeld, Scheidungen - Mann zahlt) und rechtlich bevorzugt (z. B. bei Scheidungen, wenn es darum geht, wer die Kinder "bekommt"). Selbst bei Gerichtsurteilen wird milder geurteilt, etwa bei Raserdelikten, wenn das Geschlecht weiblich ist.

Die Doppelzüngigkeit bei der Gleichberechtigung ist einfach nur krank: Frauen werden in sogut wie allen Lebensbereichen finanziell (Mutterschaftsgeld, Scheidungen – Mann zahlt) und rechtlich bevorzugt (z. B. bei Scheidungen, wenn es darum geht, wer die Kinder „bekommt“). Selbst bei Gerichtsurteilen wird massivst milder geurteilt, etwa bei Raserdelikten, wenn das Geschlecht weiblich ist.

Komisch nur: Für Väter bzw. einen Vaterschaftsurlaub paralell zum Mutterschaftsurlaub gibt es trotz aller angeblichen Gleichstellung keinerlei Anspruch. Männer werden hier offen diskriminiert. Väterorganisationen fordern dabei schon seit Jahren Gleichberechtigung.

Offene Diskriminierung: Männer werden bewußt ausgeschlossen – und gleichzeitig macht man ihnen genüßlich Vorhaltungen

Der Vaterschaftsurlaub in der Schweiz ist nicht gesetzlich verankert. Es gibt keinen Anspruch auf Vaterschaftsgeld, wie den gesetzlich verankerten Anspruch auf Mutterschaftsgeld.

Gerade einmal ein Tag bezahlter Urlaub ist in Schweizer Unternehmen – auf freiwilliger Basis – üblich. Anspruch auf bezahlten Vaterschaftsurlaub besteht hingegen aktuellen Gesetzeslage nicht.

Das hindert aber keineswegs Frauen aus einem bestimmten weltanschaulichen Milieu, den Männern ständig Vorhaltungen zu machen, sie würden sich ja angeblich viel zu wenig für die Kinder interessieren. Was von diesen Vorhaltunten zu halten ist, dazu mehr weiter unten…

Heuchlerische Doppelzüngigkeit

Die Frauen werden hier – einmal mehr – handfest bevorteilt, was breite Kreise der Emanzipationsindustrie natülich nicht hindert, auf die Männer einzudreschen und ihnen vorzuhalten, wie schlecht sie doch sein.

Obwohl es doch immer heißt, das Mann solle sich mehr um die Kinder kümmern, gibt es hier keine Gleichberechtigung. Und obwohl es immer heißt, der Mann solle mehr Teilhabe führen am Aufwachsen der Kinder.

Komisch, daß die gleichen eifrigen Stimmen, die ständig Gleichstellung fordern und ständig den Männern öffentlich vorwerfen, daß sie sich mehr um ihre Kinder kümmern sollten, hier nicht genausolaut rufen?

Das laute Schweigen dieser Kreise fällt ins Auge. Die gleichen „Damen“, die sonst ständig das Wort „Gleichstellung“ keifen, wollen hier auf einmal nichts mehr von Gleichberechtigung wissen. Nur die eigenen finanziellen Vorteile sind interessant.

Was ist daraus denn zu schließen?

Offenbar geht es also gar nicht darum, daß sie wollen, daß Männer sich mehr bei den Kindern einbringen, sondern dieser Vorwurf, daß Männer dies zuwenig täten, ist einfach nur eine Moralkeule. Denn wäre es anders, würde ihnen wirklich am Herzen liegen, daß Männer sich hier mehr einbringen, dann müßten sie die ersten sein, die laut rufen: Gleichberechtigung! – für die Männer!

Prefide Wortwahl

Der offizielle Begriff „Mutterschaftsentschädigung“ ist zudem perfide.

Entschädigung erhält normalerweise jemand, der ein Opfer ist. Also, dem etwas zugestoßen ist. Wie etwa ein Unfallopfer, das entschädigt wird oder ein Opfer eines Brandes, das von der Gebäudevesicherung entschädigt wird.

Die MacherInnen dieses Gesetzes halten offenbar eine Schwangerschaft und das Glück eines Kindes für soetwas wie einen Unfall oder einen Nachteil, für das man sie entschädigen muß. Während die Männer das Geld erarbeiten dürfen, was dann zugunsten der im Mutterschaftsurlaub zu „entschädigenden“ Frauen-Opfer erhalten.

Ungerechte Umverteilung zuungunsten Mann und zugunsten Frau.

Kein 0815-Lebenslauf…

Wandlungsfähigkeit zeichnet wohl viele Leute aus, die kein 0815-Leben führen und nicht ein Leben lang einem Angestellten-Beruf nachgehen.

Bildschirmfotoausriß: Deiß-Akademie

Bildschirmfotoausriß: Deiß-Akademie

Unter dem in Denglisch gehaltenen Motto „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“ führt aktuell Joey Kelly Vorträge und gewährt Einblicke in seinen Alltag als Unternehmer und Ausdauersportler.

Kürzlich erst trat er mit Rammstein-Rocker Lorenz in Deutschland auf und vermittelt dem chemnitzer Publikum etwas über seinen Lebensweg, der sowohl musikalisch, unternehmerisch als auch sportlich geprägt ist.

9 Wüstenläufe, über 100 Marathonläufe und die 3fache Teilnahme am Radrennen „Race Across America“ quer durch die USA. Dazu namhafte Platzierungen bei Ironman-Verantsaltungen, Ultramarathon-Läufen und Kurzdistanz-Triathlons. Zudem ist er u. a. Rekordhalter mit acht Ironman-Teilnahmen innerhalb eines einzigen Jahres. Und lief zu Fuß 900 Km von Wilhelmshaven (Norddeutschland) bis zur 2.962 Meter hohen Zugspitze von Nord- nach Süddeutschland. Wobei er bloß aß und trank, was die Natur ihm bot und im Freien übernachtete… Über die Entbehrungen und deren Bewältigung verfaßte er dann ein Buch mit dem sprechenden Namen „Hysterie des Körpers – Der Lauf meines Lebens“.
Im Winter 2010/2011 bestritt er mit Moderator Markus Lanz den „Wettlauf zum Südpol“, bei welchem in 10 Tagen eine Strecke von 400 Kilometern zurückzulegen war. Bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius…

Allerdings ist der Genannte keineswegs immer Extrem-Sportler und Unternehmer (Buchautor, Ausdauer- und Motivationslehrer etc.) gewesen.

Bekannt wurde er als Mitglied der mit Musik- und Medienpreisen ausgezeichneten Pop- und Folkbänd „The Kelly Family“, welche von 1974 bis 1994 als Straßenmusiker durch Europa und die USA reiste.

Ein Seminar mit Joey Kelly gibt es morgen in der Schweiz im Widenmoos-Resort in Reitnau. Thema – wie sollte es anders sein: Keine Grenzen – wie schaffe ich mein Ziel?

Zitat zum Lügen

Admin24 post on Januar 21st, 2014
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Mir schreibt gerade jemand ein Zitat zu Lügen.

„Lügen sind ein Zeichen von Schwäche.“

Ich glaube, das hat was. Denn Stärke kann es wohl kaum sein, aus dem Lügen hervorgehen.

Warum die Initiative über die Masseneinwanderung auch ein Intelligenztest ist

Admin24 post on Januar 20th, 2014
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(rm) Kaum ein Land ist so multikulturell und international in Europa. Die Schweiz ist Nr. bei Einbürgerungen im Europa-Vergleich und hat trotzdem den höchsten Ausländeranteil.

Volksabstimmung (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

Volksabstimmung (Foto: Remo Maßat / Schlagwort AG)

In den letzten Jahrzehnten wurden jedoch dennoch sämtliche Volksinitiativen zur Begrenzung der Zuwanderung verworfen. Jedes Jahr wandern 200.000 Menschen ein.

Nun gibt ja eine neue Initiative. Und es wird hart gerungen. Mit Wahrheiten und auch mit handfesten Lügen.

Ich möchte mich heute nur mit dem Namen befassen.

Manche Initiativnamen von Volksinitiativen sind wirklich ungeschickt gewählt. Oder auch nicht? Je nach Sicht.

Warum?

Weil bei der in Kürze stattfindenden Abstimmung zur Masseneinwanderung Ja ankreuzen muß, wer Nein zur Masseneinwanderung stimmen möchte.

Man darf sich fragen, wieviele Linke aus Versehen Ja stimmen werden, weil sie intuitiv denken: Masseneinwanderung? Ja!

Und wieviele Befürworter aus Versehen Nein stimmen werden, weil sie Masseneinwanderung lesen und natürlich denken: Nein!

Vielleicht wäre der Name Anti-Masseneinwanderung besser gewesen, denn dann wüßte jeder, der abstimmt und dafür ist, er muß Ja stimmen. Und jeder, der dagegen ist, er muß ein Nein einlegen in die Urne.

Die Abstimmung ist also zugleich auch wohl ein kleiner Intelligenztest.

: – )

Google wird unheimlich

Admin24 post on Januar 19th, 2014
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„Google weiß jetzt schon, was ich mir mit wem schreibe (Gmail), wo ich mich gerade aufhalte (Android), welche Websites ich besuche (Googles Tracking-Cookies). Google steuert in Zukunft meine Haustechnik (Nest), kann mein Auto fahren (Google X), sieht, was ich sehe (Glass) und hat womöglich bald auch noch die Kontrolle über eine Armada von (Haushaltshilfen?)-Robotern.“

Schreibt Jan-Keno Janßen auf Heise-onlein.

Überwachungssachen wie die Straßensicht (Google Street view) erwähnt er nicht mal…

Janßen: Google wird unheimlich (Bildschirmfotoausriß: Heise-onlein)

Janßen: Google wird unheimlich (Bildschirmfotoausriß: Heise-onlein)

 

Nie zur Schule gegangen

(RM) Jeder Lehrer hat lieber einen stereotypen Nachbeter und Auswendiglerner als einen kreativen jungen Menschen, der Dinge hinterfragt und nachdenkt. Oder gar noch sowas wie Phantasie hat und mit seinen Fragen, den Unterrichtsablauf stört, weil er im Auswendiglernen keinen Sinn sieht.

So ist es denn auch kaum verwunderlich, daß gerade Klassenkameradinnen mit den besten Noten, die am fleißigsten auswendig-gelernt hatten, meist später nicht irgendwelche Leuchtturmpostitionen innehaben oder gar etwas Neues, Kreatives schaffen. Sondern 0815-Laufbahnen aufweisen. Sich hochdienen und anpassen. So wie sie es in der Schule schon am besten konnten: Brav lernen und herunterbeten.

Das gleiche gilt natürlich für die männlichen Gegenstücke mit den besten Noten.

Wie heißt es doch so schön: Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt : – )

Nicht jedoch in der Schule. Da ist es wichtiger, Wissen auswendig zu lernen, als auch einmal (lästig) zu hinterfragen.

Ich erinnere, daß ich in der Grundschule gezwungen wurde, Häckeln und Stricken zu lernen. Damals war ja in den 80ern gerade der Höhepunkt der Umerzieherei. Jungs sollten nach rotgrüner Idelologie am besten mit Puppen spielen und Mädchen mit Traktoren oder ähnlichem. Als ich die Lehrerin frug, wozu man denn Stricken und Häkeln lernen muß in der Schule, wußte sie erst keine Antwort, dann kam: Wenn es mal Krieg gibt, dann hast Du sonst keine Kleider, wenn Du das nicht kannst.

Ja, war auch eine lästige Frage. Wieso konnte ich nicht wie die anderen 25 Schüler einfach Häkeln und Stricken? (ich fand es interessant, aber den Sinn erkannte ich nicht, warum alle das lernen mußten, denn schließlich will ja nicht jeder Schneider werden, oder?)

Ist es nicht erstaunlich, daß die meisten wirklich großen Leute in der Schule schlecht waren? Daß sie oft nicht-einmal den Schulabschluß geschafft hatten? Daß sie als widerspenstig galten?

Die Liste von äußerst kreativen und erfolgreichen Persönlichkeiten, welche in der Schule, im Erziehungssystem schlecht waren und später außergewöhliche Dinge leisteten ist lang. Die Geschichte und auch die Gegenwart bilden schier endlose Listen an Beispielen.

Aktuell gibt es im Fokus-Magazin aus Deutschland einen interessanten Videobeitrag aus Frankreich. Wußten Sie, daß es in Frankreich keine Schulpflicht gibt?

Ich will nicht sagen, daß Kinder nicht zur Schule gehen sollten. Doch von dem kreativlosen Auswendiglernen von Stoff sollten die Schulen wegkommen, das wäre nützlich. Glaube ich.

http://www.focus.de/panorama/videos/leben-ohne-schulbildung-der-mann-der-nie-zur-schule-ging-und-nur-spielte_id_3550997.html

Schweiz hat höchste Lebenserwartung der Welt: 1.409 Menschen über 100 Jahre alt

Nirgendwo sonst auf der Welt werden die Menschen so alt wie in der Schweiz. Im Alpenland ist die höchste Lebenserwartung der Welt zu verzeichnen.

Es ist nachgewiesen, daß die Schweizer im Gegensatz zu den Bürgern der EU-Länder gesünder leben. Unter anderem sind die EU-Bürger im Schnitt wesentlich übergewichtiger.

Was auf die Qualität des Essens zurückzuführen ist bzw. auf billiges Ramsch-Essen, das in der EU immer stärker produziert wird.

Maßlos ausgebauchte Sozialsysteme sorgten in Deutschland am Schluß dafür, daß für wirklich Bedürftige nichts mehr da ist. Die Schweiz baut diese leider auch aus, ist aber maßvoller darin. Mäßigung - eine typisch schweizerische Forderung - scheint wie Eigenverantwortung offenbar auch gut für die Gesundheit. (Bildschirmfotoausriß: Stern)

Maßlos ausgebauchte Sozialsysteme sorgten in Deutschland am Schluß dafür, daß für wirklich Bedürftige nichts mehr da ist. Die Schweiz baut diese leider auch aus, ist aber maßvoller darin. Mäßigung – eine typisch schweizerische Forderung – scheint wie Eigenverantwortung offenbar auch gut für die Gesundheit. (Bildschirmfotoausriß: Stern)

Eine Studie aus den USA führte den typischen schweizerischen Lebensstil als Grund für das hohe Alter an. Angeführt wurden typisch schweizerische Eigenschaften die man den Schweizern auch tatsächlich nachsagt.

Sie sind sparsam (dies mußten z. B. alle großen Kreditkarten-Firmen feststellen), bescheiden, beharrlich (z. B. wenn es um den Druck der EU geht, endlich beizutreten), detailverliebt und tragen Eigenverantwortung hoch (weniger Staat als in den EU-Ländern) und sind daher auch risikoscheuer und vorsichtiger als Menschen in Ländern, wo der Staat sich um alles und jedes sorgt.

Wobei auch die Schweiz darunter leidet, daß es mehr und mehr Staat gibt. Jedes Jahr werden die Sozialsysteme aufgebläht, es gibt immer mehr Gesetze und Vorordnungen und Bürokratie.

Wozu das hemmungslose Aufblähen der Sozialsysteme führt, kann man am Beispiel Deutschland eindrücklich ablesen: Es ist am Schluß nicht einmal mehr Geld für wirklich Bedürftige da und es wird diskutiert (öffentlich!), daß 1

 

Na toll: Die Schweiz kauft ein Überwachungssystem aus den USA

(Remo Maßat) Noch kürzlich zeigte sich Bundesrat Ueli Maurer „irritiert“ über die Dreistigkeit, mit welcher die USA Daten ausspähen.

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA...

Bildschirmfoto: Enthüllung über die Herkunft des neuen Überwachungssystems für die Schweiz: Israel und USA…

Und nun enthüllt die westschweizerische Zeitung  „Le Temps“, daß die Schweiz ein Überwachungssystem aus den USA kauft.

Als Dank sozusagen fürs Ausspähen. Das ist ja wirklich zum Sarkastisch-werden.

Le Temps machte öffentlich, daß es dabei um die US-Gesellschaft Verint geht.

Die Wurzeln dieser Firma sind in Israel.

Die Überwachungstechnologie-Firma pflegt enge Kontakte zum israelischen Geheimdienst, der Einheit 8200, dem dortigen NSA-Gegenstück in Israel.

Kenneth Minihan, früherer Direktor der NSA, wechselte später in den Vorstand von Verint.

Reicht es nicht, daß die USA skrupellos spionieren? Muß man es ihnen so einfach machen und auch noch ein Spionagesystem abkaufen und dann im eigenen Land installieren?

Als williger Erfüllungsgehilfe und Handlanger für illegale US-Spionage?

Das Bundesamt äußert sogar öffentlich, man versuche, das System „so sicher wie möglich“ zu installieren. Man mache sich aber „keine Illusionen“, daß es ausspioniert werden könne. Toll. Tolles Überwachungssytem, das die Schweiz da gekauft hat.

Lieber sollte man dem Ruf von Calmy-Rey und anderen folgen und Edward Snowden Asyl anbieten anstatt sich den USA anzubieten. Und als Handlanger für illegale Aktivitäten zu prostituieren.

Bericht in Le Temps