header

Monthly Archives:Mai 2013

Jassen: Volkssport Nr. 1 und Nationalspiel in der Eidgenossenschaft

Einfachdeutsche Jaßkarten (Kasino24.ch)

Einfachdeutsche Jaßkarten (Kasino24.ch)

Jassen, Schweizer Volkssport Nummer 1 und Nationalspiel in der Eidgenossenschaft.

Beim Jassen wird üblicherweise mit vier Spielern und 36 Karten gespielt. Man unterscheidet die Jaßspielarten Differenzler, Schieber und Bieter.

Jaß ist in der Schweiz Nationalspiel und ist auch in Vorarlberg Volks-„Sport“ Nummer 1. Jassen ist fast nur im alamannischen Raum bekannt.

Jaß wird in der Schweiz (Deutschschweiz, Romandie, Tessin), im Fürstentum Liechtenstein, in Vorarlberg (Österreich, aber auch zum alamannischen Raum gehörend, nicht umsonst wollte sich Vorarlberg einmal der Schweiz anschließen).

Auch im alamanischen Teil Süddeutschlands und im Elsaß wird Jaß gespielt und in Südtirol.

Jassen ist nur bedingt vergleichbar mit dem „üblichen“ Pokerspiel, so wie zB hier zu sehen: de.partypoker.com

Verschiedene Karten.

Französische Jaßkarten: cœur ♥, carreau ♦, pique ♠ und trèfle ♣

Die „französischen“ Jaßkarten werden westlich der Brünig-Napf-Reuß-Linie benützt.
Die Romandie, die Kantone Bern, Solothurn, die Kantonen Basel-Stadt und Basel-Land (an Frankreich grenzend) und das Aargau (ohne das Freiamt, dem Bezirk Baden und den östlich der Aare gelegenen Gebieten des Bezirks Zurzach) kennen die französischen Karten.
Außerdem werden diese Karten auch östlich der Brünig-Napf-Reuß-Linie benützt und zwar im Tessin ( Italienisch: Cuori ♥, Quadri ♦, Picche ♠ und Fiori ♣), in Graubünden (cors ♥, pizs ♦, palas ♠ und cruschs ♣) und entlang dem Bodensee im Thurgau.

Deutsche Jaß-Karten: Deutsch: Herz ♥, Ecke/Karo ♦, Pik/Schaufel ♠ und Kreuz/Treff ♣

Die sogenannt „deutschen“ Jaßkarten werden in der Innerschweiz, in Zürich und Schaffhausen, in der Ostschweiz, im Kanton Aargau (nur Freiamt und Bezirk Baden) sowie teilweise in Liechtenstein verwendet. In Vorarlberg wird zum Jassen meistens eine optisch geringfügig andersaussehende Variante der „österreichischen“ Karten verwendet. Diese Jaßkarten werden als „Einfachdeutsche“ bezeichnet.

Die sogenannt „österreichischen“ Karten werden im Fürstentum Liechtenstein zum Teil, in Vorarlberg und Südtirol so gut wie ausschließlich verwandt.

Perfiden Schuhdieb gefaßt: Er stahl Bewohnern 42 Schuhe!

Ernst Anschütz: Lehrer, Freimaurer, Liederkomponist...

Ernst Anschütz: Lehrer, Freimaurer, Liederkomponist…

Eines der bekanntesten Kinderlieder im deutschsprachigen Raum muß offenbar geändert werden.

Das bekannte „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ vom Ernst Anschütz muß umgedichtet werden.

Da Anschütz zu Lebzeiten selber aktiv Lieder umdichtete (O Tannenbaum zB) hätte er sicher nichts dagegen, würde sein Kinderlied anläßlich einer aktuellen Polizeimeldung (s. u.) in einer erneuerten Fassung (Bearbeitung: Remo Maßat) erscheinen:

1. Fuchs, du hast die Schuh gestohlen,
gib sie wieder her!
Sonst wird dich der Jäger holen,
mit dem Schießgewehr.

2. Seine große, lange Flinte
schießt auf dich den Schrot,
daß dich färbt die rote Tinte
und dann bist du tot.

3. Liebes Füchslein, laß dir raten,
sei doch nur kein Dieb;
Du brauchst nicht Schuh im Garten,
nimm mit der Maus vorlieb.

Polizeimeldung Schaffhausen zum neuen Kinderlied bzw. den erschreckenden Schuhdiebstählen

Logenhaus der Apollo-Loge, für Amschütz tätig war.

Logenhaus der Apollo-Loge, für Amschütz tätig war.

Hosting: Hochpreisinsel Schweiz, Höchstpreisinsel Südostschweiz (Graubünden, Glarus, z. T. Schwyz, Sarganserland)

Um die 1.000 Prozent teurer als Easyname: die Marke des zum größten Anbieter Südostschweiz Medien gehörende "Südostschweiz NewMedia AG"  verlangt sage und schreibe 40 SFr. für das Hosting. Nicht im Jahr, sondern im Monat. Im Jahr sind das also stattliche 480 SFr. für das Hosting einer einzelnen Webseite! (siehe Kleingedrucktes oben) Wer über die Landesgrenze hinüber ins an das Gebiet der Südostschweiz grenzende Österreich blickt, kommt günster weg....

Um 1.000 Prozent teurer als Easyname: „Südostschweiz NewMedia AG“ verlangt 40 SFr. für das Hosting. Nicht etwa im Jahr, sondern im Monat. Im Jahr sind das also stattliche 480 SFr. für das Hosting einer einzelnen Webseite! (siehe Kleingedrucktes oben) Wer über die Landesgrenze hinüber ins an das Gebiet der Südostschweiz grenzende Österreich blickt, kommt günster weg….

Die Schweiz ist bei vielen Produkten, aber auch bei Dienstleistungen teurer. Auch bei Internetdiensten.

CH-Domänen sind zwar im Ausland generell teurer, nicht aber das Hosting, dort ist es umgekehrt:

Wer etwa ein Hosting, also wohl eine Mischung zwischen Produkt (Speicherplatz-zur-Verfügungstellung) und Dienstleistung (Angebot, auf diesem Speicherplatz Webdomänen-Inhalte zu verwalten) buchen möchte, für den lohnt sich der Blick über die Grenzen.

Hierzu muß man nicht einmal unbedingt in exotische Länder oder in die USA schweifen, wo natürlich mehrere Faktoren Unsicherheiten darstellen. Die Sprachhürde, die Frage, was ist, wenn man jemanden erreichen möchte oder wenn es Streit gibt?

Juristisch gesehen ist man bei Streit wohl in den USA sehr schlecht aufgehoben. Die meisten US-Hoster haben im Kleingedruckten, daß bei einer Nicht-Bezahlung der Rechnung die auf dem Hosting liegenden Inhalte nach kurzer Frist ersatzlos gelöscht werden (z. B. zirka 10 Tage bei Hostmonster).

Bei soviel Härte im Geschäft, welche für europäische Verhältnisse ungewohnt ist („no friends in business“-Prinzip der USA) kann das Sparen also sehr teuer werden.

Zumindest für einen, der davon ausgeht, in den USA gülten auch nur ansatzweise Schweizer Geschäftsprinzipien. Und aus den Ferien zurückkommt und feststellen, muß, daß nicht nur seine Webseiten weg sind, sondern sogar darüberhinaus auch sämtliche Daten auf dem Hosting gelöscht sind. Da hat sich das Sparen beim Hosting dann alles andere als gelohnt.

Auch Deutschland hat wesentlich rabiatere Geschäftsmethoden als die Schweiz, auch im Hosting-Bereich. Vorauskasse ist selbstverständlich, vertraut wird dem Kunden nicht. Freigeschaltet erst nach Geldeingang. Und gelöscht oft wesentlich rascher als in der Schweiz.

Teuer, teuer, am teuersten: Die beiden wohl größten Hosting-Anbieter in Graubünden im Vergleich...

Teuer, teuer, am teuersten: Die beiden wohl größten Hosting-Anbieter in Graubünden im Vergleich…

Dennoch: Das Nachbaralpenland Österreich ist vorhanden. Und wer sich hier umsieht nach Hostingvergleichen, der erkennt rasch, daß Hostinganbieter im Nachbarland oftmals sogar wesentlich günstiger sein können als inländische Angebote. Ein Anbieter, bei dem man direkt sogar in Franken zahlen kann, ist der Hoster mit dem denglischen Firmennamen „easyname“, was wohl soviel wie „einfach Name“ oder „einfacher Name“ (http://www.easyname.com/de/hosting) übersetzt heißt.

Die Abrechnung in Schweizerfranken erleichtert den Vergleich. (In Zeiten, in denen der Euro (vor der Anbindung, von der niemand weiß, wielange sie hält) zum Teil sogar zweistellige Schwankungen innert Wochenfrist aufwies, kann sich eh keiner mehr merken, wie der Kurs genau ist und daher ist es hilfreich, wenn man das Angebot in SFr. vergleichen kann).

Easyname: Der Hosting-Anbieter macht die Abrechnung in Schweizerfranken möglich... (Bildschirmfotoausriß)

Easyname: Der Hosting-Anbieter macht die Abrechnung in Schweizerfranken möglich… (Bildschirmfotoausriß)

11. Zürichsee-Festival

Zürichsee-Festival: Großer See, große Stars.

Es ist noch eine Weile her, bis es losgeht, doch bereits jetzt ist das Programm bekannt.

Am Samstag 28. September 2013 gibt es nach Mungo Jerry`s letztjährigen grandiosen Auftritt auch dieses Jahr wieder rund auf der Zürichsee Festival-Bühne.

Zum Programm:

AUDIO DELICT 19:30h
20:20h ERIC LEE BAND
MUNGO JERRY22:00h

Türöffnung 18:45 Uhr
Hotel Erlibacherhof, großer Saal (Seestraße 83, 8703 Erlenbach)

Festwirtschaft und Bar im Saal. Programmänderungen sind noch vorbehalten.
Anfahrt zum Zürichsee-Festival 2013 und weitere Infos hat es auf der Vereinswebseite.

Verein Zürichsee-Festival, Im Bruppach 9, Hansjörg Renggli 8703 Erlenbach. Mail: soonart@hispeed.ch

An ein Festival geht man nicht mit Alltagskleidung? Wer noch nicht weiß, was anlegen, kann hier Kleidung finden…

Und wer im Vorverkauf die Karten bezieht, kommt günstiger weg als an der Abendkasse.

Kartenpreise: Weitere Informationen:
Vorverkauf CHF 39.– – Vorverkaufsstellen Kuoni-Reisen
– Vorverkaufsstellen Helvetic Tours
Abendkasse CHF 45.– – Vorverkaufsstellen SBB
– Vorverkaufsstellen BLS
Jugendliche bis 20 Jahre günstiger CHF 20.– – Vorverkaufsstellen SOB
Zürichsee-Festival 2013

Zürichsee-Festival 2013

Pokerturniere und Internetglücksspiel

Nationalrat Lukas Reimann  wandte sich schon 2011 an den Bundesrat (kursiv):

„Tausende Schweizer spielen in ausländischen Internetkasinos (Online-Casinos) und Internet-Wettbüros. Täglich werden Millionen Franken eingesetzt. Die Umsätze fließen direkt ab. Sie werden im Ausland (z. B. Malta, Irland, Gibraltar) versteuert, was diesen Staaten Millionen Franken einbringt.

Wäre es nicht sinnvoll, auch Schweizer Internet-Lizenzen für Kasinos bzw. Wettbüros zu vergeben?

Damit würden nicht länger Millionen Franken ins Ausland abfließen, und die Auflagen für die Betreiber könnten vor Ort streng kontrolliert werden.“

Der Bundesrat antwortete damals (kursiv):

„Der Bundesrat hat am 22. April 2009 den Bericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission über die Überprüfung der Lockerung des Verbotes der telekommunikationsgestützten Durchführung von Glücksspielen diskutiert. Er ist den Empfehlungen des Berichtes gefolgt, das heute im Spielbankengesetz verankerte Verbot zu lockern:

Das Angebot an Internetspielen aus dem Ausland nimmt zu. Die Schweizer dürfen dabei zwar legal mitspielen, haben aber keine Garantie für einen sicheren und transparenten Spielablauf und sind auch nicht vor sozial schädlichen Auswirkungen geschützt. Zudem fließen die Gelder ins Ausland ab.

Der Bundesrat hat deshalb das EJPD beauftragt, eine Änderung der Rechtsgrundlagen vorzubereiten. Das bestehende Verbot soll insofern gelockert werden, als eine kleine Anzahl Konzessionen erteilt werden kann. Flankierend sollen Rechtsgrundlagen für Maßnahmen gegen das illegale virtuelle Glücksspiel geschaffen werden. Auch im Lotterie- und Wettbereich sollen entsprechende Änderungen der Rechtsgrundlagen geprüft werden.

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Internetpoker / Internet-Glücksspiel ist auch ein Thema im Parlament. Besonders aktiv für eine liberale Regulierung ist hier Nationalrat Lukas Reimann

Das EJPD hat eine Arbeitsgruppe unter der Leitung der Eidgenössischen Spielbankenkommission eingesetzt, die daran ist, erste Entwürfe auszuarbeiten. Der Arbeitsgruppe gehören auch Vertretungen der Kantone, der Spielbanken und der Lotterien an.“

Das war 2011. Im Februar 2013 hat der Bundesrat hat im Februar Eckwerte der künftigen Geldspielgesetzgebung festgelegt, berichtet die Webseite Kasino24.ch.

Er möchte das bestehende Verbot von Internetkasino-Spielen (online casino games) lockern. Künftig sollen Geldspiele auch im Internet angeboten werden dürfen.

Dabei sollen grundsätzlich die gleichen Regeln und Kriterien gelten wie außerhalb des Internets. Insbesondere sollen die gleichen Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Jugendschutz und Spielsuchtbekämpfung gelten.

Mit diesem Angebot will der Bundesrat verhindern, daß illegale Internet-Spiele angeboten werden, bei denen die Schutzmaßnahmen gegen Spielsucht nicht greifen.

Zudem will der Bundesrat die Einnahmen aus den Internet-Spielen (online games) nicht den ausländischen Anbietern überlassen, sondern der AHV/IV sowie Projekten im Bereich Kultur, Soziales und Sport zuführen.

Letztere Maßnahme, vor allem oder nur inländische Anbieter zuzulassen, ist umstritten. Es widerspricht zum einem dem freien Markt bzw. einer freien Marktwirtschaft. In einer Zeit, in der allerorten und allen möglichen Bereichen sogenannte Liberalisierungen stattfinden (Post, Telekom usw. usf.) erscheint es fraglich, neue Abschottungen zu erschaffen.

Und Protektionismus ist selten wirksam, dies zeigte schon die Prohibition.

Erfolg haben dürfte der Ansatz der Regulierung des Internetglückspielmarktes wohl nur, wenn der Markt für alle offen ist. Denn wenn Spieler die Angebote nicht-inländischer Anbieter besser finden, werden sie sich dort anmelden. Planwirtschaft und Abschottung erscheint im Zeitalter des Internets schwierig.

Und Internet-Angebote gibt es zuhauf.

Früher nannte man solchen Wettbewerb auch Marktwirtschaft.

Das Thema der Regulierung von Internet-Glücksspiel wird auch international erörtert.

Besonders einsetzen tut sich hier Nationalrat Reimann, z. B. anläßlich einer Konferenz in London. Reimann fordert auch eine Beendigung der Kriminalisierung des Pokerspiels, ein Volkssport der noch zudem über 1.000 Arbeitsplätze bringe.

 

 

Teltarif.ch eingestellt?

Wer auf Teltarif.ch zB die Rubrik Internet anklickt, der landet auf Teltarif.de. Einzig das Problem: Einem Bewohner der CH nutzen Tarifauskünfte von DE wohl wenig. Kein Wunder also, kotzen sich viele Teltarif.ch-Nutzer an. (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Wer auf Teltarif.ch zB die Rubrik Internet anklickt, der landet auf Teltarif.de. Einzig das Problem: Einem Bewohner der CH nutzen Tarifauskünfte von DE wohl wenig. Kein Wunder also, kotzen sich viele Teltarif.ch-Nutzer an. (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Wenn man auf TelTarif.ch klickt, um sich über die aktuellen Telefontarife der Schweiz im Vergleich zu informieren oder die Internetgebühren vergleichen will usw. usf., der wird, wenn er z. B. Internet anklickt auf TelTarif.de weitergeleitet.

Nichts gegen Deutsche, aber wenn man in der Schweiz Telefontarife vergleichen will, nützt es einem herzlich wenig, wenn man die Angebote aus Deutschland sieht.

Es scheint wirklich nicht nur so, als ob die Webseite von Teltarif.ch seit Jahren nicht mehr aktualisiert wurde (ich meine optisch / technisch), sondern auch, als ob hier eine seit Jahren bewährte Marke zugrundegerichtet wird.

Dies ist auch die Meinung von TelTarif.ch-Lesern.

Eine „Dida123“ schreibt:

Hallo Teltarif.de

Ihr habt´s wirklich geschafft, eine gut funktionierende Schweizer Webseite mit der man die günstigsten Telefontarife, um von der Schweiz ins Ausland zu telefonieren problemlos gefunden ha,t komplett zu degradieren zu einem schlichtweg nutzlosen Anhängsel eurer eigenen Webseite, die zwar für Deutschland funktioniert, aber schlichtweg nicht für die Schweiz. Ich hoffe das ändert sich bald wieder, ansonsten kann ich eure Seite aus meinen Favoriten löschen. 🙁

Ja, das ist wirklich schade. Eine seit vielen, vielen Jahren etablierte Seite wird anscheinend gegen die Wand gefahren.

Was ist nur los mit Teltarif.ch?

Komisch: Wer Teltarif.ch eingibt, wird auf Teltarif.de weitergeleitet. Was nutzen jemanden aus der Schweiz deutsche Telefontarif-Vergleiche? Genausogut könnte man Telefontarife aus den USA oder aus Afrika anzeigen... (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

Komisch: Wer Teltarif.ch eingibt, wird auf Teltarif.de weitergeleitet. Was nutzen jemanden aus der Schweiz deutsche Telefontarif-Vergleiche? Genausogut könnte man Telefontarife aus den USA oder aus Afrika anzeigen… (Bildschirmfotoausriß: Teltarif)

NEIN zum Überwachungsstaat!

Es geht immer mehr in Richtung 1984. George Orwell läßt grüßen.

Das neue Bundesgesetz betreffend die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF) erlaubt die Installation von Bundestrojanern auf unseren Rechnern und Mobiltelefonen, die Speicherung auf Vorrat ALL unserer Verbindungsdaten während 12 Monaten (Mail, Natel, IP-Adressen, usw.) sowie eine intrusive Überwachung der Mobiltelefonie!

Schweiz-Blog-Beitrag von 2010

Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

Nein zum Überwachungsstaat: Petition jetzt unterschreiben

Nein zum Überwachungsstaat: Petition jetzt unterschreiben

Wertvoller Beitrag zur Wikipedia-Diskussion bzw. Qualitätsfrage von Wikipedia

Schon verschiedentlich wurde auf SchweizBlog. auf Beiträge zur Frage der Qualität von Wikipedia hingewiesen.

Das Lexikon, das noch nicht einmal das Wort „Benutzer-Diskussion“ richtig schreiben kann, wird aktiv dazu mißbrauch, Menschen zu verunglimpfen und zu verleumden, siehe zB hier.

Oder Sachverhalte falsch darzustellen, um zu politisieren und Meinungsmache / Weltanschauungsverbreitung zu betreiben, siehe z. B. hier.

Für solche Sachen gibt es keine Ansprechpartner. Man kann sich auf erschöpfende Editor-Kriege mit Leuten einlassen, die gerne verleumden oder Weltanschauungen verbreiten. Und in-kauf-nehmen, daß auch nach wochenlanger Schreiberei gegen die Wikipedia-Lügner trotzdem die Lügen stehenbleiben. Wikipedia ist rechtlich so gut wie unfaßbar. Verantwortliche wie bei einer Lexikon-Redaktion gibt es nicht. Es schreiben alle mit und alle ein bißchen. Keiner ist haftbar zu machen.

Oder kennt jemand einen Fall, in welchem Wikipedia verklagt wurde wegen Verleumdung?

Aber das kann es ja eigentlich nicht sein. Ein Lexikon, das etwas auf sich hält, sollte wenigstens für offensichtliche Verleumdungen und Falschdarstellungen eine Ansprechstelle aufweisen, die nicht der Lügen-Editor ist.

Auf dem Blog eines Daniel Menna bin ich gerade auf einen interessanten Beitrag zur Diskussion um die Qualität und den Wahrheitsgehalt von Wikipedia gestoßen.

Er schreibt unter dem Titel Die Sache mit Wikipedia, oder: Warum es nicht hinhaut.:

An der diesjährigen re:publica in Berlin wurde ein Vortrag mit dem vielversprechenden Titel “Wikipedia: wo Nutzer geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden” gehalten.“

Blogbeitrag zu Wikipedia

Wieder mal was aus HH

Admin24 post on Mai 18th, 2013
Posted in Kultur Tags: ,

Im Gegenssatz zu anderen deutschsprachigen Städten ( München, Zürich ) ist Hamburg immer noch in der Lage, wirklich Eigenständiges hervorzubringen.

Hier daher mal wieder etwas Musik aus der Freien und Hanse-Stadt Hamburg (HH):

Ich habe alles

schleimig

Admin24 post on Mai 11th, 2013
Posted in Allgemeines Tags: , ,
ganz schön schleimig...

ganz schön schleimig…

Doch wie gut, daß wir inzwischen in einer bunten Republik leben

Admin24 post on Mai 10th, 2013
Posted in 1984 - Gesinnungsterror, Gesellschaft, Politik
Akif Pirincci (Foto: Achse des Guten)

Akif Pirincci (Foto: Achse des Guten)

Hahaha! Ich lach´ mich gerade kaputt. Und zwar nach dem Fertiglesen eines Artikels über Alltagsästhetik. Ist von einer Frau geschrieben, und sie beschreibt darin sehr ehrlich, sehr sarkastisch und ohne politische Korrektheit die alltäglichen Häßlichkeiten, die einem draußen zugemutet werden. Auch kennt sie keinen Schmerz und keinen Ekel und überschreitet die Grenze des Erträglichen, was Intimität und Körperlichkeit anbelangt. Ihre ästhetischen (Haß-)Objekte sind deutsche Männer und Frauen. Dabei durchbohrt sie ihren Gegenstand mit einem Röntgenblick, der selbst mich Staunen macht und ihr Respekt zollen läßt.

weiterlesen

Lupenreine Antirassisten: Lesestunde für Journalisten der WOZ (Carlos Hanimann), Südostschweiz (Jano Felice Pajarola), Philipp Loser (TagesWoche) usw.

Zitat eines Hirn-Einschalters:

„Ein Uno-Gremium ermahnte Deutschland, Meinungsäußerungen wie die von Sarrazin künftig zu unterdrücken. Interessant ist, wer bei den Vereinten Nationen über andere Staaten urteilt.“

Wem das noch nicht zu gefährlich denkerisch und intellektuell ist, der darf weiterlesen

Bei der sog. Achse des Guten

Wer urteilt hier hochmoralisch über wen?

http://www.calmy-rey-blog.ch/2009/04/22/was-ist-der-von-calmy-rey-masgeblich-mitinitiierte-menschenrechtsrat/

Weiterführendes zum Thema „Menschenrechte“:

http://www.calmy-rey-blog.ch/2010/03/03/sf-uno-menschenrechtsrat-in-genf-kommt-seit-grundung-2006-nicht-voran/

Pervers: Steuerfuß im Kanton St. Gallen allein in den letzten beiden Jahren 20 % erhöht!

Der Kanton St. Gallen hat seine Finanzen nicht mehr im Griff und die Ausgaben steigen jedes Jahr an. Auch die Bürokratie – z. B. beim Handelsregisteramt oder beim Steueramt steigt auf erschreckende Art und Weise an.

Im Vergleich hat der Kanton St. Gallen den höchsten Personalbestand pro Firma! Firmen werden also selbst von diesem Amt unnötig gegängelt. Ein Amt, das eigentlich dem Kanton dienen sollte. Schweizweit einzigartig ist etwa das Verfahren bzw. Vorgehen bei Firmen, welche in der Organisation kleinste Mängel aufweisen. Sie werden drangsaliert.

Beim Steueramt St. Gallen ist festzustellen, daß das kantonale Steueramt St. Gallen seine Zeit und Steuergelder damit vergeudet provisorische (!) Steuerrechnungen zu verschicken. Die Firmen ersticken hierdurch regelrecht an Bürokratie, wobei dies nur zwei Beispiele der unheilvollen Entwicklung sind.

Anstatt sie auf das Notwendige zu begrenzen hat der Kantonsrat für die letzten beiden Jahre eine Steuerfußerhöhung von insgesamt 20% beschlossen. Bisher haben die Stimmberechtigten dazu nichts zu sagen.

Die Initiative «Steuererhöhungen vors Volk!» hat zum Ziel, in Zukunft kantonale Steuerfußerhöhungen von fünf Prozentpunkten und mehr automatisch dem Volk zur Abstimmung zu unterbreiten. Steuererhöhungen bis zu fünf Prozentpunkten sollen dem fakultativen Referendum unterstellt werden.

Die Bürokratie- und Steuerspirale drosselt die Wirtschaft. Mehr noch: Sie verhindert Ansiedlungen in St. Gallen und führt sogar zu Wegzügen. Dem Verfasser dieses Beitrags sind 3 (!) Firmen bekannt, die wegen dieser st. gallischen Mißstände weggezügelt sind. Selbst Graubünden, das nicht gerade als wirtschaftsfreundlich gilt (und dies auch nicht ist), steht noch besser da. Desweiteren sind dem Autor dieser Zeilen mehrere Firmen bekannt, die aus den obgenannten Gründen nicht im Kanton St. Gallen angesiedelt wurden.  Sondern zum Beispiel im wenige Minuten von der Stadt St. Gallen erreichbaren Appenzell!

Unterschriftenborgen: Steuern vors Volk

Luxussportwagen gestohlen: Wer hat diesen seltenen “Maserati Granturismo S” gesehen?

Organisierte Kriminalität in der Schweiz. Gestohlen wurde ein Luxusauto. Sachfahndung der Kapo Zürich. Gesucht wird dieses Auto.

 (vollständige Polizeimeldung: Polizei24.ch)
Polizeifoto Maserati Granturismo S: Kapo Zürich

Polizeifoto Maserati Granturismo S: Kapo Zürich

US-Gericht entscheidet: „hacker“ muß in den Knast

Im Juni 2011 bestätigte Sony Pictures, daß eine „hacker“-Gruppe, die sich LulzSec nennt, in einige der firmeneigenen Webseiten eingebrochen ist. Die Häckergruppe hatte zuvor bereits andere Unternehmen und Privatpersonen der Firma Sony ausspioniert. Das FBI wurde damals zur Ermittlung eingeschaltet, und ein externes Experten-Team untersuchte die Attacke. Dabei stellte sich heraus, daß die Häckergruppe mehr als eine Millionen Kundendaten stehlen konnte.
Der Skandal an dem Einbruch war, daß Sony die Paßwörter nicht verschlüsselt sondern als Klartext gespeichert hatte. Dies hätte durch ein umfassendes SSL-Zertifikat, oder bei mehreren Webpräsenzen auch Wildcard Zertifikat, verhindert werden können. Die Hackergruppe LulzSec versuchte außerdem bei Nintendo und einem Partner des FBI virtuell einzubrechen, und erpreßte hochrangige Personen einer  Bot-Netz-„tracking“-Firma. (Ein Bot – von eng. robot / „Roboter“ ist ein Programm, das weitgehend ohne menschliche Eingriffe automatisch sich wiederholende Aufgaben erledigt. „Tracking“ heißt soviel wie Nachverfolgung, z. B. den Ort, an dem sich ein Objekt gerade befindet)

Nun wurde eines der Mitglieder der Häckergruppe zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Ein Gericht in Los Angeles sah den Fall als eindeutig an, da der Angeklagte und mittlerweile verurteilte Straftäter sich zu dem Einbruch bei Servern von Sony Pictures bekannte.
Die Haftstrafe ist nicht sein einziges Urteil. Zusätzlich muß der verurteilte Hacker nach der Haftentlassung 1000 Sozialstunden ableisten.
Die Häckergruppe LulzSec hält sich für Gott. Einer ihrer Streiche war, auf der Webseite der britischen Zeitung „Sun“ den Tod des Verlegers zu verkünden. Der fand das allerdings nicht so witzig. Außerdem stahlen die Mitglieder der Gruppe insgesamt über 70 Millionen Kundendaten von unter anderem dem „playstation“-Netzwerk.

Die Gerichtsverhandlungen sind noch nicht vorbei. Drei weitere Hacker stehen vor Gericht und haben sich schuldig im Sinne der Anklage, mehrere britische Firmen aus verschiedenen Bereichen des Lebens angegriffen zu haben, bekannt. Das Urteil wird Mitte Mai erwartet.

Auch Sony muß Strafe zahlen, da sie die Daten unverschlüsselt aufbewahrt haben, und somit gegen das Datenschutzgesetz verstoßen haben. Die Firma muss eine Viertel Million Pfund zahlen, das sind fast 300.000 €uro. Außerdem ist der entstandene Schaden von zirka 460.000 €uro zu überstehen.

Momentan verfügt die Firma immer noch nicht über SSL-Zertifikate, wie sie von der Firma Symantec angeboten werden. Diese Zertifikate stellen eine Datenverschlüsselung in der Kommunikation zwischen Person und Webseite sicher.

Im Geldverdienen sind viele Konzerne gut, aber der Umgang mit den Daten von Kunden ist offenbar etwas, was mancherorts als weniger prioritär angesehen wird. Insofern: Es ist zu hoffen, daß Sony aus den Vorfällen gelernt hat, und dementsprechend aufrüstet.