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Monthly Archives:Januar 2013

Mali-Krieg: Der Bundesrat erteilt Überflugrechte für Armeeflugzeuge mit Waffen und Munition

Admin24 post on Januar 31st, 2013
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Der Bundesrat erteilt Überflugrechte für Armeeflugzeuge mit Waffen und Munition für den Krieg in Mali. Die Neutralität werde dadurch nicht gefährdet, so die Lesart des Bundesrats. Die Überflugsbewilligung sei mit der Neutralität der Schweiz vereinbar, weil der militärische Einsatz auf Begehren der malischen Regierung erfolge.

Bild 724Die AUNS verurteilt die Unterstützung der Kampfhandlungen durch die neutrale Schweiz. Der Bundesrat zeigt damit erneut, daß er keine neutralitätspolitische Verantwortung tragen will. Die Schweiz hat sich auf rein humanitärische Hilfe zu beschränken.
Zudem widerspricht sich die bundesrätliche Politik. Am 23. Januar 2013 hat der Bundesrat die Ausfuhr von Einzelteilen in die USA verboten, die für die Produktion von Pistolen für Saudi-Arabien bestimmt gewesen wären.

Die Pistolen könnten für Menschenrechtsverletzungen missbraucht werden, argumentiert der Bundesrat. Wer garantiert jetzt, dass von Frankreich und anderen Staaten via Schweizer Luftraum nach Mali transportierte Waffen nicht für Menschenrechtsverletzugnen benützt werden?

Sommarugas Asyl-Theorien: Warum ihre Nazi-Zeit-Kritiken zutiefst heuchlerisch und billig sind

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat sich am Donnerstag am fünften Schweizer Asylsymposium in Bern zum Verhalten der Schweiz während der Nazi-Zeit geäußert:

Kritik an der Schweiz vor 70 Jahren sind heuchlerisch.

Simonetta Sommaruga: Ihre Nazi-Zeit-Kritiken an der Schweiz vor 70 Jahren sind billig und in bezug auf Ihre Person überdies auch heuchlerisch.

«Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg an unserer Landesgrenze abgewiesen und somit in den sicheren Tod geschickt.»

Was ist davon zu halten, wenn viele Jahrzehnte später GutmenschInnen belehrend und populistisch den Zeigefinger heben? Und sich als Nett-Menschen wohlfeil in Kriti üben, was vor 70 Jahren war und die Schweiz beschmutzen anstatt das Gute, was das Land damals vollbrachte in seiner Neutralität, hervorzuheben?

Zuerst einmal ist zu sagen: Es ist leicht, fast 70 Jahre später den Zeigefinger zu heben und zu belehren, was moralisch bessergemacht werden hätte können.

Und dann ist zu sagen: Es ist billigster Populismus.

Anstatt die Leistungen der damaligen Schweiz, sich aus dem Krieg rauszuhalten und soviele Menschen zu retten, hervorzuheben, stellt Sommaruga die Schweiz zu unrecht dar, als hätte sie damals kaltherzig und unbarmherzig gehandelt. Und „Menschen in den sicheren Tod geschickt“.

Jetzt müßte es eine Zeitmaschine geben und man müßte die moraltriefende Reden schwingende Simonetta Sommaruga einmal 70 Jahre zurückschicken, damit sie es anders machen könnte.

Schade, daß Simonetta Sommaruga nicht vor 70 Jahren Bundesrätin war. Dann könnte sie ihren hehren Worten Taten folgen lassen und Hitler kontra bieten, indem sie alle, aber auch wirklich alle, die aus ganz Europa in die Schweiz wollten, hereinlassen und Hitler brüskieren.

Schade, daß Simonetta Sommaruga nicht vor 70 Jahren Bundesrätin war. Dann könnte sie ihren hehren Worten Taten folgen lassen und Hitler kontra bieten, indem sie alle, aber auch wirklich alle, die aus ganz Europa in die Schweiz wollten, hereinlassen und Hitler brüskieren. Mutige Zeigefinger-Reden schwingen und mutig handeln sind nämlich immer noch zwei ganz unterschiedliche Sachen.

Denn daß die Schweiz ein freier Fels in brauner Brandung war und vielen Menschen Schutz geboten hat, vergißt Sommaruga geflissentlich.
In welcher Gefahr das Land war, auch.

Daß die Schweiz gar nicht alle Flüchtlinge aus Europa aufnehmen hätte können, kehrt sie natürlich auch unter den Tisch, als die Leute, die vor 70 Jahren in der Politik waren nun posthum mit der Quasi-Nazi-Keule attackiert.

Als wäre die Schweiz nicht frei gewesen in dieser Zeit, hätte nicht die einzigartige Leistung in Europa vollbracht, sich aus dem Krieg rauszuhalten. Als hätte die Schweiz nicht zig Menschenleben gerettet.

Hinterher tadeln und alles besser wissen, ist immer leicht. Und es ist vor allen Dingen billig, zumal es sich um Tote handelt, die Sommaruga angreift. Sie können sich nicht mehr wehren.

Nehmen wir einmal an, Simonetta Sommaruga wäre nicht heute, sondern damals Bundesrätin gewesen. Dann hätte sie nicht so leicht reden und würde nicht so wohlfeil den Zeigefinger erheben.

Was wäre denn passiert, hätte die Schweiz damals, als sie darum kämpfen mußte, nicht in den Krieg hineingezogen zu werden, nicht nur viele, sondern alle Menschen aus ganz Europa, die gern in die Schweiz wollten, aufgenommen. Aus ganz Europa? Was wäre dann wohl passiert? Hätte Hitler zugesehen und gesagt: Das ist ja toll, das macht die Schweiz ganz super?

Hat sie das einmal überlegt?

Die Schweiz als kleines Land kann nicht sämtliche Probleme der Welt lösen indem sie einfach die Grenzen für alle öffnet. Etwa für Nigeria. Um nur ein Land einmal zu nennen. Diese Doktrin ist besserwisserisch und gutmenschlich. Es ändert aber nichts daran, daß sie falsch ist. Bleiben wir bei Nigeria: Das Land ist fast so groß wie ganz Europa. Die Schweiz kann gar nicht alle Menschen aus dem diesem Land aufnehmen. Geschweige denn integrieren.

Schampus-Sozialistin Sommaruga sollte mal in ihrem eigenen Zuhause auch nur eine einzige Person bei sich aufnehmen. Dann wäre sie für mich glaubwürdig. Und nicht heuchlerisch.

Remo Maßat

Noch eine Fußnote: Wegen ihrer Partei wäre die Schweiz damals Hitler völlig wehrlos gegenübergestanden. Hätte gar niemanden aufnehmen können. Nicht eine Person. Warum? Weil genau ihre Partei es damals war, die damals schon die Abschaffung der Armee der neutralen Schweiz forderte. Ja, diese Forderung gab es schon damals. Erst nach Hitlers Machtergreifung wurde den damaligen Genossen langsam mulmig und sie ließen von ihrer Forderung nach der Abschaffung der Schweizer Armee langsam ab.

Sie glauben es nicht, daß es das schon einmal gab, diese Forderung? Und ausgerechnet in dieser Zeit (so wie heute)? Lesen Sie es hier: SP-Forderung zur Abschaffung der Armee

Bankgeheimnis: Widmer-Schlumpfs Pirouetten

Die Piroutten von Widmer-Schlumpf. Doch was soll man erwarten von jemand, der auf so unehrenhafte Art und Weise in sein Amt gelangt ist? Eine klare und saubere Strategie? Klarheit und Standhaftigkeit?

BankWidmer-Schlumpf macht sich mit ihrer BDP zum unterwürfigen Spielball der EU und der USA.

Ihre Verläßlichkeit ist ungefährt so stabil wie die UdSSR 1989.

Die NZZ schreibt zum wendehälsig-unterwürfigen Verhalten der BDP:

Um das Bankgeheimnis zeichnet sich allmählich so etwas wie eine Entscheidungsschlacht ab. Auf der einen Seite sprechen sich einflußreiche Exponenten der BDP für einen Informationsaustausch mit der EU aus. Damit tritt die BDP als erste bürgerliche Partei für eine faktische Abschaffung des Bankgeheimnisses gegenüber dem Ausland ein.

Auf der anderen Seite treibt die Zürcher SVP ein Projekt für eine Volksinitiative voran, die das Bankgeheimnis zumindest für Schweizer Bürger und Firmen in der Bundesverfassung verankern will.

Die Initiative wolle «das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Staat und Bürger wenigstens innerhalb der Schweiz aufrechterhalten», sagt der Banker und Hauptinitiant Thomas Matter. Derzeit sondiert Matter bei anderen Parteien für möglichen Support, so bei FDP-Fraktionschefin Gabi Huber und CVP-Nationalrat Gerhard Pfister.

Ganzer Bericht

Zitat: Alain Berset zum Wert der Kultur und zur Sprachvielfalt der Schweiz

Alain Berset, der SP-Bundesrat hielt gestern eine Rede in Zürich. Eine durchdachte, kluge und zugleich ausgewogene und daher ansprechende Rede (hier zu lesen).

Ein Zitat daraus habe ich mir mehrfach angehört und schließlich abgetippt:

Alain Berset äußerte sich zu Kultur und den Wert der Sprachvielfalt. (Foto: Webseite von Berset)

Alain Berset äußerte sich zu Kultur und den Wert der Sprachvielfalt. (Foto: Webseite von Berset)

Wußten Sie, daß im Kulturbereich 4,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Schweiz erarbeitet wird? Allerdings wird der Kultursektor hierbei recht weit gefaßt. Auch die Presse zählt dazu. …/… Diese 4,5 Prozent des Bruttoinlandproduktes ist etwa gleich groß wie der Chemie- / Pharmasektor. Kultur ist wirtschaftlich bedeutend und gesellschaftlich unabdingbar.

Stellen Sie sich eine Welt vor, ohne Musik; Zürich ohne Theater.

Eine Schweiz, in der alle Englisch sprechen.

Kommentar:

In der Schweiz kriegen immer ständig Leute, die nicht einmal mehr die Kreativität besitzen, sich in einer Landessprache auszudrücken, Kulturpreise. Äh – pardon – Exhibition awards. Oder den  dämlichen Swiss Art Award.

Wer ist eigentlich für das Bundesamt für Kultur zuständig, frage ich mich gerade? Das sich mit Denglisch so lächerlich macht am laufenden Bande.

Und siehe da: Es ist Alain Berset. Denn das BAK (Bundesamt für Kultur) gehört zum EDI (Eidg. Departement des Inneren). Und dessen Vorsteher ist Bundesrat Alain Berset.

Ich möchte ihm keinen Vorwurf machen, weil dieser dämliche Stuß á la „Swiss exhibition award“ vor seiner Zeit verbrochen wurde.

Von einem Land, das eine einmalige Sprachvielfalt hat. Und ausgerechnet vom Bundesamt für Kultur, welches Sprachkultur und Sprachvielfalt fördern sollte.

Anstatt diese wertvolle Sprachvielfalt zu vergewaltigen und mit Füßen zu treten.

Ich werde Herrn Berset anschreiben. Hoffentlich tun es mir viele gleich. Man sollte die Möglichkeit nutzen, solange man Schweize Behörden noch nicht auf Englisch anschreiben muß.

Gerade Behörden und vor allen Dingen Bundesämter sollten mit gutem Beispiel vorangehen und die wertvolle Sprachvielfalt schützen. Leider geschieht täglich das Gegenteil. Besonders beim Bundesamt für Kultur. Ausgerechnet dort. Das ist besonders beschämend.

Hier der Kontakt: http://www.edi.admin.ch/kontakt/index.html?lang=de

Sepp Blatter ins Guineßbuch der Rekorde aufgenommen!

Admin24 post on Januar 30th, 2013
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Große Ehrung für einen großen Schweizer.

Sepp Blatter wurde ins Guineßbuch der Rekorde aufgenommen!

Zum Bericht

Sepp Blatter v3

Unglaublich: Süddeutsche entdeckt die “religiösen Rechte”

Admin24 post on Januar 29th, 2013
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Ohne Kommentar:

Südwotsch

Viktor Vekselberg verurteilt blöde Aktion von „Pussy Riot“

Admin24 post on Januar 29th, 2013
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VekselbergDer Blick berichtet:

Für die Aktionen der regierungskritischen Frauen-Punkband Pussy Riot hat Vekselberg nichts übrig:

«Ich persönlich finde es verwerflich und unmoralisch, was diese Mädchen gemacht haben. Ich kann das überhaupt nicht gutheißen – und fand auch die internationale Empörung darüber nicht angemessen.»

Er könne nachvollziehen, daß sie dafür verurteilt worden seien.

Dazu, daß es zu „Pussy Riot“ auch andere Meinungen / Betrachtungsweisen als die der Gutmenschen-Ideologie und Anti-Rußland-Ideologie gibt, ist dieses Video auch immer noch sehenswert.

Zumindest für alle, die gerne selber denken als sich Denkverboten zu unterwerfen:

Zum Video 1

Und zum Nachdenken auch:

Im westlichen Fernsehen in seiner vollen Pracht und Schönheit nicht zu finden.

Wer hören möchte, was die hochinteliigenten, vom Westen so verehrten „Heldinnen“ bzw. sogenannten „Musikerinnen“ so vorgetragen haben bei ihrem geitreichen Auftritt im Gottesdienst, der kann es auf russischen Youtube-Videos sich ansehen.

Komisch nur, daß sowas bei der ganzen Empörung in den westlichen Medien nicht gezeigt wurde. Stichwort freie Meinungsbildung und Stichwörter Sachlichkeit / Neutralität in der Berichterstattung.

In den Qualitätsmedien der westlichen Fernsehanstalten nicht zu sehen gewesen. Hier nachholbar zur Bildung einer eigenen Meinung:

St. Margrethen: Doppelmord in Wohnquartier (Wiesenstraße)

GewaltdeliktIn St. Margrethen sind am Montag (28.01.2013), 17:40 Uhr, an der Wiesenstraße 1, zwei Personen erschossen worden.
Bei den auf offener Straße erschossenen Opfern handelt es sich um einen Mann und eine Frau. Die Identität wird derzeit noch abgeklärt.
Nach ersten Aussagen soll es sich um einen unbekannten Täter handeln. Die Polizei fahndet mit einen Großaufgebot nach ihm.
Gemäß Zeugen soll es sich beim Schützen um einen unbekannten Mann handeln, der mit einem grauen Auto der Marke Mazda 323 vom Tatort floh.
(Ganze Polizeimeldung: Polizei24.ch)

Pakistanischer Wissenschaftler zum Arabischen Frühling

Admin24 post on Januar 28th, 2013
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spigelEin pakistanischer Wissenschaftler äußert sich im Spiegel u. a. zum Arabischen Frühling.

Zitat:

Der Arabische Frühling war lediglich eine Antwort auf autokratische Systeme und Despotismus, also auf die Gründe, die die arabische Welt in Dunkelheit haben versinken lassen. Die Proteste waren aber kein Verlangen einer kulturellen oder wissenschaftlichen Renaissance. Daher kann man keine großen Veränderungen erwarten. Eine wirkliche Befreiung wird es nur geben, wenn auf politische Veränderungen ein kultureller Wandel und eine Veränderung von Einstellungen folgt.

Gespräch

Gendatenbanken: Verwandte finden…

Durch die Genforschung kommen viele Sachen ans Tageslicht, die früher nicht ans Tageslicht gekommen wären. Verbrecher werden überführt. im Kleinen wie im Großen. Etwa, wenn ein Einbrecher an der verschiedenen Tatorten zuschlug.

Oder sogar posthum werden Mörder, die selbst gar nicht mehr leben, anhand des genetischen Fingerabdrucks überführt.

Bild: Genlabor.ch

Bild: Genlabor.ch

Frauen, die Fremdgegangen sind und betrogen haben, werden überführt durch Gentests bzw. Vaterschaftstests, aber jüngst gibt es sogar die Möglichkeit, über Gendatenbanken Verwandte zu finden. Diese Möglichkeit sollten die Gendatenbanken gar nicht bieten. Es ist ein unbeabsichtigter Nebeneffekt.

Genlabor.ch berichtet aktuell:

Forscher prüften, wieleicht die Identität von Personen ermittelbar ist, die am 1000 Genom-Projekt teilnahmen.

Sie nahmen einfach bestimmte Gendaten von 10 Männern, die im Zuge des Genomprojektes veröffentlicht wurden.

Die Y-STRs (Y-short tandem repeats) sind charakteristische Gensequenzen, welche von dem Y-Chromosonen von Vätern an Söhne vererbt werden.

Gaben die Wissenschaftler nun diese Gendaten in Genealogie-Datenbanken mit genetischen Daten ein, erschienen Nachnamen, die dazu paßten.

Über weitere freizugängliche Informationen wie Alter, Bundesland etc. schränkten sie die Daten weiter ein. Sie konnten am Schluß ganze 50 Männer herausfinden, welche ihr Erbgut für Forschungszwecke hergaben. Und sie konnten auch Frauen herausfinden, welche mit den Erbgut-Zurverfügungstellern verwandt waren.

Dies zeigte, daß sich selbst Verwandte über die Gendatenbank finden ließen. Was gar nicht beabsichtigt war. Die Gendatenbank sollte nur Wissenschaftlern zu Forschungszwecken dienen.

SRF-Auftrag: Unterhaltung von Steuergeldern bezahlen – Ist das wirklich richtig?

Demnächst soll es eine Mediensteuer geben, um das Schweizer Staatsfernsehen zu finanzieren.

Ich empfinde das schon als ungerecht, weil ich bereits 2006 den letzten Fernseher (welcher nicht in der Privatwohnung, sondern im damaligen st. gallischen Büro sich befand) der Brockenstube Hiob in Wittenbach (bei St. Gallen) geschenkt habe. Und auch schon davor und bis heute kaum fernsehe.

Schweizer und in der Schweiz wohnhafte Ausländer bezahlen die höchsten Radio- und Fernsehgebühren in Europa:

Jedes Jahr sind 462 Franken pro Haushalt zu entrichten. Der Gebührenterror nimmt kein Ende: Seit September 2008 geht die Billag im Auftrag des Bundesrates auf Natel- und PC-Besitzer los. Unternehmen werden zusätzlich geschröpft. Seit 2010 werden sogar auch Gewerbebetriebe und KMU abgezockt. Und dies, obwohl in den Gewerbebetrieben kein Fernsehen geschaut, sondern einfach gearbeitet wird.

Das Schweizer Fernsehen ist als qulitativ schlecht und zudem als langweilig verrufen. Im In- und Ausland. Dies, obwohl die Schweiz die höchsten Fernsehgebühren Europas hat. Es fragt sich: Gehört sowas wie "Jeder Rappen zählt" zum Auftrag eines Staatsfernsehens. Die Frage von Philippe Wampfler ist berechtigt.

Das Schweizer Fernsehen ist als qulitativ schlecht und zudem als langweilig verrufen. Im In- und Ausland. Dies, obwohl die Schweiz die höchsten Fernsehgebühren Europas hat. Es fragt sich: Gehört sowas wie „Jeder Rappen zählt“ zum Auftrag eines Staatsfernsehens. Die Frage von Philippe Wampfler ist berechtigt.

Auf der Seite Gebührenmonster erfährt man weiter:
Im vergangenen Herbst (2011) hat das Parlament nun einen Systemwechsel beschlossen. Unter dem Titel „allgemeine Haushaltabgabe“ soll eine neue Mediensteuer eingeführt werden: Jede Privatperson und jedes Unternehmen muß zahlen – unabhängig davon, ob ein Empfangsgerät vorhanden ist oder überhaupt jemand SRG-Programme konsumiert. Ein Skandal sondergleichen!

Leider erfährt man auf der Seite nicht, wie es weiterging und weitergeht. Die Seite scheint sich um die 143.297 Unterzeichnenden der Petition nicht mehr zu kümmern. Eigenartig.

Blogger Philippe Wampfler hinterfragt in einem aktuellen Blogbeitrag Auftrag der SRG, welche von Steuergeldern bezahlt wird.

Er moniert zurecht, daß die Unterhaltungssendungen sich vom Nivo („niveau“) der privaten Fernsehsender nicht abheben und hinterfragt weiterdessen, warum es überhaupt Aufgabe des Staates sein soll, Unterhaltung von Steuergeldern zu finanzieren. Wörtlich (krusiv, fett):

Unterhaltung ist nicht Aufgabe des Staates. Aus diesen Gründen liegt mir an einer schlanken Interpretation des Auftrags.

Ein jährlich wiederkehrendes, schon länger stark kritisiertes Projekt, das nicht auf einem klaren Auftrag besteht, sollte geprüft werden, finde ich.

Konkret reichte Wampfler bei der Ombudsstelle Beschwerde ein wegen der von ihm kritisierten Sendung „Jeder Rappen zählt“. Auszug aus der Beschwerde:

Erstens entspricht die Aktion und die damit verbundenen Sendungen meines Erachtens nicht dem Auftrag von SRF gemäß Art. 93 BV. Die Hauptfunktion, Spenden für ein Hilfsprojekt zu sammeln. ist nicht Aufgabe von SRF.

Problematisch erscheint mir das insbesondere, weil hier ein staatlich finanzierte Aktör mit starker medialer Präsenz Hilfswerke und NGOs konkurrenziert, die in Hilfsprojekten langjährige Erfahrung haben.

Zweitens ermöglicht die Sendung Privaten und Unternehmen, sich über Spenden zu profilieren. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach klar um Schleichwerbung und unterschwellige Werbung, die gemäß Art. 10, Abschnitt 2 RTVG untersagt sind.

Blogbeitrag und Kommentare auf Philippe-Wampfler.ch

Remo Maßat

Verbanklichung der Staaten schreitet voran

Manchmal hatte man das Gefühl, nicht Widmer-Schlumpf sei die Vorgesetzte von Philipp Hildebrand, sondern Hildebrand der Vorgesetzte von Widmer-Schlumpf. Dies führte Blocher einmal auf TeleBlocher sinngemäß aus.

In allen möglichen Ländern der EU werden Banken verstaatlicht. Auch die Schweizer Politik mußte plötzlich die UBS stützen und dies mit Steuergeldern.

BankenKastrierte UBS? Nee. Durch die UBS kastrierte Schweiz. Angefangen beim Bankgeheimnis bis hin zu ständig neuen kriminellen Handlungen, für welche die gesamte Schweiz Opfer bringen muß.

Kastrierte UBS? Nee. Durch die UBS kastrierte Schweiz. Angefangen beim Bankgeheimnis bis hin zu ständig neuen kriminellen Handlungen, für welche die gesamte Schweiz Opfer bringen muß. (Bildschirmfotoausriß: Blick Januar 2012)

Mitsprache im Gegenzug? Nein, die gab es nicht. Im Gegenteil, die UBS sprach mit und bestimmte frech, was der Schweizer Staat, die Schweizer Politik machen müsse, damit sie gerettet werden kann vor den Folgen ihrer kriminellen Handlungen in den USA.

Die Verstaatlichungen der Banken in Spanien, Irland und auch in anderen Ländern sind denn auch nichts anderes als eine Verbanklichung der Politik.

Bzw. eine Verbanklichung der Staaten.

Dem sollte Einhalt geboten werden.

Der Blick frug im Januar 2012 David Roth von den Jungsozialisten: „Die Juso fordern eine Verstaatlichung der Banken – wollen Sie im Ernst zurück in die Zeiten des real existierenden Sozialismus‘?“

David Roth: „Darum geht es nicht. Wir wollen aber die Finanzindustrie entmachten, damit sie wieder im Dienst der Gesellschaft steht und nicht der Politik auf der Nase rumtanzt.“

Wo er recht hat, hat er recht. Die Finanzindustrie – speziell die angeblich „systemrelevanten“ Großbanken – tanzen der Schweizer Politik auf der Nase herum. Und zwar seit Jahren und kackfrech.

Selbst nach Staatsstützen durch Steuergelder werden direkt im Anschluß wieder exzessive Boni und Abzockergehälter ausbezahlt. Die UBS springt von einer kriminellen Handlung zur anderen. Und zwar so schnell, daß man als normaler Mensch gar nicht mehr nachkommt, die kriminellen Handlungen alle zu erfassen.

Man hätte auf Blocher hören sollen als er forderte, man solle das UBS-Investment-Bänking-Geschäft in den USA einfach abtrennen und sich nicht erpressen lassen. Weder von den USA noch von den UBS-Bänkern. Es wäre billiger gewesen. Die Schweiz hätte zudem unerpreßbar ihre Souveränität gewahrt und auf solch rechtsstaatlich äußerst bedenkliche Veranstaltungen wie die vom damaligen Finma-Leiter (ein Ex-UBSler) veranlaßten Kundendatenlieferungen etc. sich sparen können. Das Bundesverwaltungsgericht verurteilte dieses Vorgehen aufs Schärfste.

Doch damals saß in der Finma eben ein UBS-Bänker. Und Widmer-Schlumpf später als Finanzministerin…

Und Hildebrand als ehemaliger EU-Politologe band später schließlich sogar den Franken an den Euro, was einen De facto-Beitritt der Schweiz zum Euro gleichkommt.

Und auch heute sitzt keß und munter ein Bock UBS-Bänker in der Finma. Angeblich unbefangen. Er war Leiter der UBS Japan, die verantwortlich ist für den Libor-Skandel. Unbefangener geht´s nicht mehr.

Man muß nicht unbedingt links (jungsozialistisch) sein, um zu erkennen, daß das Filz ist, wie er im Buche steht und daß hier endlich einmal aufgehört werden muß, daß die UBS sich quasi selbst beaufsichtigt, indem sie ständig Ex-UBSler in der Aufsicht Finma plaziert.

Doch hier plötzlich schweigen die Jungsozialisten. Denn Finanzministerin ist ja Widmer-Schlumpf. Und die ist ja gut, egal, was sie tut. Die hat ja den Blocher weggemacht.

Dabei wäre es so gut, wäre Blocher oder jemand wie Blocher im Bundesrat.

Ständig werden Böcke als Gärtner angestellt. Wann stoppt Widmer-Schlumpf diese Praxis? Eine Frau wie Sie? Wohl nie. Im Gegenteil. Selbst, als der SNB-Bankrat mit geschlossenem (!) Rücktritt drohte, wenn Hildebrand nicht wegen seiner kriminellen Handlungen zurücktrete, da protegierte sie ihn noch.

Widmer-Schlumpf ist als Finanzministerin genauso untragbar wie Hildebrand als SNB-Chef.

„Die EU ist die massivste Bedrohung nationaler Souveränität seit Adolf Hitler“

„Die EU ist die massivste Bedrohung nationaler Souveränität seit Adolf Hitler“.

Diesen Kommentar las ich gerade auf der Webpräsenz des Journalisten Andreas Unterberger (Verweis).

Und es stimmt. Wie die National-Sozialisten oder auch Stalin und die sozialistischen Nachfolge-Regime tut auch die EU eines: Sie will Gleichmacherei.

Unter Hitler ging unheimlich viel Kultur verloren, unter anderem wurde durch die National-Sozialisten die deutsche Schrift verboten.

Die EU macht mit ihrer Sprachenpolitik genau das gleiche. Während man in der Schweiz die Mehrsprachigkeit fördert, schämt sich in Deutschland ein Eurokräter Wolfgang Schäuble nicht, sich zu erblöden, als neue Sprache Europas „schlecht-gesprochenes Englisch“ (also Denglisch) zu fordern.

Spracheinfalt anstatt kulturelle Vielfalt.

Es erfolgt eine ständige Nivellierung nach unten.

 

 

„Nieder mit dem 50. Geburtstag! Es lebe die deutsch-französische Zusammenarbeit!“

Immer wird gesagt, die EU un zwar nur die EU mache die europäische Einigung möglich.

Gebetsmühlenartig wird falscherweise wiederholt, es sei das Verdienst der EU, daß in Europa Frieden herrsche.

Das Gegenteil ist der Fall.

Die sich immer mehr offen sozialistisch gebärdende EU sorgt für Unfrieden. Nicht nur im Verhältniß zur Schweiz, die man immer aggressiver attackiert.

Der französische Journalist Daniel Vernet äußert sich zu den verlogenen aktuellen Feierlichkeiten in der EU.

Der französische Journalist Daniel Vernet äußert sich zu den verlogenen aktuellen Feierlichkeiten in der EU.

Sondern auch innerhalb der EU. Es entsteht richtiger Haß. Die Griechen hassen die Deutschen, die Abermilliarden nach sinnlos Griechenland zahlen. Sinnlos deshalb, weil nur der Euro-Austritt Griechenlands wirklich helfen könnte. Diesen Befreiungsschlag will man aber seitens der EU-Ideologen um jeden Preis verhindern.

Und die Deutschen hassen sie Griechen, weil sie empört sind über die Undankbarkeit, die ihnen ob der Milliardenzahlungen entgegenschlägt.

Nur: Mit Transfers schafft man keinen Frieden. Weder innerhalb der EU, noch mit Entwicklungshilfe. Ähnlich einem Sozialhilfeempfänger, der schon seit Jahrzehnten von der Fürsorge lebt, entsteht ein Anspruchsdenken.

Mit üppigen Sozialhilfe-Zahlungen tut man dem Menschen keinen Gefallen und mit üppigen EU-Transfergeldern oder Entwicklungshilfezahlungen ebenfalls nicht.

Und das beliebte Gerücht, daß ohne die EU es keinen Frieden in Europa nach dem 2. Weltkrieg gegeben hätte, ist ein Propaganda-Märchen.

„Nieder mit dem 50. Geburtstag! Es lebe die deutsch-französische Zusammenarbeit!“ schreibt in typisch französischem Stil der Journalist Daniel Vernet, und:

Il y a comme une escroquerie historique dans cette célébration. On nous raconte que la réconciliation franco-allemande aurait commencé avec ce traité signé le 22 janvier 1963 par Charles de Gaulle et Konrad Adenauer.

Zu Deutsch:

Es ist ein Betrug, diese historische Feier. Es wird uns erzählt, die deutsch-französische Versöhnung habe mit diesem Vertrag angefangen, der am 22. Januar 1963 von Charles de Gaulle und Konrad Adenauer unterzeichnet wurde.

Und weiter:

C’est un mythe qui perdure, mais c’est faux. Dès 1945, des hommes politiques et des intellectuels avaient milité pour une politique qui rompe avec le principe «l’Allemagne paiera» des lendemains de la Première Guerre mondiale.

Zu Deutsch:

Dieser Mythos ist hartnäckig, aber falsch. Bereits 1945 setzten sich Politiker und Intellektuelle für eine Politik ein, die Schluß machte, mit dem nach dem Ersten Weltkrieg vorherrschenden Motto: Deutschland muß zahlen.

Und heute? Was haben wir heute?

Wir haben wieder genau die gleiche asoziale Einstellung in großen Teilen der EU, namentlich in Frankreich, die da lautet: Deutschland muß zahlen.

Es ist historisch unbestritten, daß die extremen Reparations-Geldforderungen an Deutschland dazu führten, daß es keinen Frieden gab zwischen Deutschland und Frankreich nach dem 1. Weltkrieg. Daher wollte man nach dem 2. Weltkrieg nicht so verfahren.

Die EU-Politik hat es geschafft, daß wir heute wieder soweit sind, daß Deutschland der gedemütigte Zahlmeister ist, den man nach Belieben rupfen kann. Und nicht einmal, die, die rupfen, sind glücklich. Im Gegenteil. Nicht nur in Griechenland, sondern sogar in Frankreich gibt es wieder zunehmenden Deutschenhaß. Und umgekehrt.

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EU-Rede: David Cameron stellt EU Ultimatum

In den Zeitungen las ich gestern im Zug von St. Gallen kommend: „Cameron stellt EU Ultimatum“.

Ich mußte fast laut lachen. Denn die Wörter „EU“ und „Ultimatum“ kennt man ja. Zur Genüge.

Normalerweise aber andersherum: Die EU stellt der Schweiz ein Ultimatum.

David Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU

David Cameron und seine Europa-Rede am Wef: UltimatuDavid Cameron sorgte mit seiner Europa-Rede am Wef für einen Aufschrei: Ultimatum an die EU (Foto: Konservative Partei Großbritannien)

Jedes Jahr, fast jeden Monat schon. Ob es schwarze Listen sind, graue Listen oder was auch immer. Die Schweiz kann lieb-Kind-machen, nachgeben noch und nöcher. Es nutzt nichts. Die EU droht weiter und erpreßt weiter, stellt neue Ultimaten.

Der Bundesrat kniet und kniet nieder, sodaß man ihm schon – spätestens seit Blocher weg ist – Knieschoner kaufen will. Die Knie-Ära leutete Hans-Rudolf Merz an. Ein hemdsärmeliger und gutgläubiger Schweizer, der sogar ernsthaft glaubte, ehrenwert und anständig mit Gaddaffi verhandeln zu können.

Man sieht es aktuell. Die Dame, die gehorsam und aalglatt, wie es nunmal ihre Art ist, das Bankgeheimnis weiter und weiter geopfert hat, erntet keineswegs Dank. Sie wird weiter und weiter angegriffen. Ob von Wolfgang Schäuble oder aktuell von irgendeinem EU-Kommissar mit dem sprechenden Namen Algirdas Semeta, welcher frech und unverhohlen droht.

Komisch: Als David Cameron auftritt, ist der Davoser Kongreßsaal zum ersten mal 2013 richtig voll. Er schafft, was nicht mal die weltberühmten SchauspielerInnen und GutmenschInnen schafften, die für ihre ach so humanitären Engagements mit Glamour ausgezeichnet werden.

Der britische Premierminister betrat die Bühne nicht: Er sprang auf die Bühne und legte los. Was sprach er? Böses, offenbar sogar sehr Böses.

Der „Ketzer“ Cameron äußert etwa Sachen wie: Ohne Reform bestehe das Risiko, „daß Europa scheitern und das britische Volk zum Austritt drängen wird“. Und sagt: „Es ist Zeit, daß das britische Volk zu Wort kommt“. „Es ist Zeit, die europäische Frage in der britischen Politik zu klären. Ich sage dem britischen Volk: Dies wird Eure Entscheidung sein.“ Und weiter: „Es wird eine einfache Entscheidung sein: drinbleiben oder raus“

Der britische Premier spricht sich für einen Verbleib Großbritanniens in der EU aus – wenn die sich radikal ändert. emotionale und aggressive Ablehnung der europäischen Grundsatzrede von David Cameron belegt nur eines eindrücklich: Daß der britische Politker mit seiner Warnung vor der Entwicklung der EU ins Schwarze getroffen hat.

Cameron meint, daß es durchaus skeptische Briten gäbe: Die Menschen fühlten sich nicht mehr repräsentiert. Besonders Briten hätten das Gefühl, daß die EU immer mehr Kompetenzen an sich reiße, neue Verträge vereinbare und ihre Interessen nicht mehr vertrete.

Kompetenzen an sich reißen. Tja, davon kann man in der Schweiz ein Lied singen. Die EU versucht es täglich un meist gibt der Bundesrat sogar direkt nach.

Doch was soll eigentlich die EU-Angst vor der Volksabstimmung über einen EU-Austritt?

Wenn die EU sowas Tolles und Gutes ist, dann gibt es doch überhaupt nichts zu befürchten. Wenn die Briten so profitieren von der Europäischen Union, dann werden sie doch sicher schlau genug sein, richtig abzustimmen.

Naja, Cameron fordert etwas besonders Unverschämtes. Wie die Schweiz oder zumindest Politiker wie Blocher oder andere SVP-Exponenten wie Hermann Lei: Freiheit und Unabhängigkeit.

Cameron: Die Euro-Zone bewege sich derzeit hin zu einer Banken- und Fiskalunion. „Das hat große Auswirkungen für Länder wie Großbritannien, das nicht in der Euro-Zone ist und wohl auch niemals eintreten wird“, soCameron. Falls aus der EU eine politische Union werden solle, die einem Staat ähnele, werde Großbritannien nicht dabei sein.

Also: Was soll die Panik? Was soll die Aggression? Cameron warnt denn auch vor Denkverboten.

Auf die von Premierminister Cameron in fünf Grundsätze gekleidete Kritik an der bedenklichen Ausrichtung und Zielsetzung der EU gingen denn auch seine Partner in Berlin, Paris, Rom und Brüssel mit keinem Wort ein.

Die Reaktionen bzw. hochmoralischen Beschuldigungen der EU-Kommunisten dürften der Schweiz bekanntvorkommen. Cameron betreibe „Rosinenpickerei“. Also der unberechtigte Standard-Vorwurf, der seit vielen Jahren von der immer mehr kommunistisch anmutenden EU immer und immer wieder – bis zum Erbrechen – der Schweiz gemacht wird, wenn sie ihren Wohlstand nicht opfern möchte. Sofort wird man zum „Rosinenpicker“.

Nun ist also auch Großbritannien ein Rosinenpicker. Wie schön.

Doch durch das immer neue Vorwerfen wird die Behauptung, man dürfe nicht Rosinen picken, sondern müsse alles gleichmachen, man müsse eine Nivellierung nach unten betreiben, nicht besser und schon gar nicht richtiger.

Was fordert Cameron?

Im Grunde genommen eines. Die EU muß schweizerischer werden.

Die konkreten Forderungen von Cameron auf HelvetiaBlog.ch.

Remo Maßat

Blick: Eine gewisse Größe…

Admin24 post on Januar 25th, 2013
Posted in Allgemeines, Gesellschaft Tags:

Ich bin gerade darauf aufmerksam gemacht worden, daß ein kritischer Blogartikel über den Blick in einem Kommentar zu dem kritisierten Artikel freigeschaltet wurde seitens der Blick-Redaktion.

Ich kritisierte 1., daß ich den Bericht für Schleichwerbung halte, bei dem es weniger um ein wirkliches Schnäppchen einer elektronischen Pfeffermühle als um das Bekanntmachen von EBoutique.ch gehen würde und 2., daß eigentlich kein Mensch mit einem gesunden Menschenverstand soetwas brauche wie eine elektrische Pfeffermühle.

Da wird ständig von Strom-sparen, Energie-Effizienz etc. geredet und dann muß nun schon eine Pfeffermühle elektrisch sein? Abgesehen davon, daß Leute, die so faul sind, nicht einmal mehr eine Pfeffermühle mehr drehen zu wollen, ihrer soweit vorhandenen Gesundheit noch mehr Schaden zufügen.

Aber daß ein Verweis auf meinen kritischen Blogbeitrag auf Blick.ch seitens der Redaktion freigeschaltet würde, hätte ich nicht gedacht.

Dies zeugt immerhin von einer gewissen Größe.

Sachen, die der Mensch nicht braucht: Produktwerbung via Comparis für eine elektrische Pfeffermühle

Elektrische Pfeffermühle

Schleichwerbung für eine elektrische Pfeffermühle im Blick

Die großen Zeitungen von Ringier oder auch Tamedia verstecken oft Produktwerbung bzw. Schleichwerbung in Artikeln.

Bzw. lassen Reklame für Produkte als Erfahrungsberichte oder Preisvergleich daherkommen.

Daß solche Artikel kostenlos veröffentlicht werden und Eboutique.ch gratis die Werbung erhält, glaube ich jedenfalls nicht.

So aktuell zu einer elektronischen Pfeffermühle beim Blick, der Dominique Candik von Comparis präsentieren läßt.

Ich frage mich:

Wer braucht eigentlich eine elektrische Pfeffermühle? Wenn ich mal soweit sein sollte, daß ich eine Pfeffermühle brauche, die mit Strom betrieben wird, weil ich eine normale Pfeffermühle nicht mehr bedienen kann, dann brauch ich eigentlich gar keine solche Mühle mehr.

Denn wer soweit ist, ist pflegebedürftig.

Remo Maßat

EU-Kommission dehnt Entwicklunshilfe für Mali aus: Zusätzlich 22 Mio Euro

Admin24 post on Januar 22nd, 2013
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picture_1Die EU ist selbst so gut wie pleite, daher mutet die Meldung surreal an, daß sie die Entwicklungshilfe, welche ohnedies umstritten ist, weiter ausweiten will. Allein für Mail gibt es (zusätzliche) 22 Mio Franken.

Bericht auf SchweizerZeitung.ch

„Umstrittener Abt Werlen“ geht

WerlenAbt Martin bitte Papst Benedikt XVI. zu gegebener Zeit um die Annahme des Rücktrittsgesuches und kehre wieder in die Reihe der Mitbrüder zurück, heißt es seitens des Klosters Einsiedeln.

Medien berichten indes, daß er auf Ende Jahr nicht ganz freiwillig zurücktrete, sondern weil kurz vor seinem Amtsantritt vor 12 Jahren die Amtszeit beschränkt worden sei.

Bei jemand, der so als mediengeil verschrien ist wie Abt Werlen, hätte es auch gewundert, wenn er von selbst gegangen wäre.

Werlen hatte sich immer wieder in den Medien inszeniert, zuletzt, indem er öffentlich die Pfarrei-Initiative unterstützte, welche nicht weniger forderte, als daß die katholische Kirche aufhören müsse, katholisch zu sein (Bericht).

Auch bei anderen Gelegenheiten war ihm jedes Mittel recht, um Präsenz in den Medien zu erreichen.

Werlen war insbesondere umstritten, weil er die Kirche nicht in erster Linie aus religiöse Einrichtung sah, sondern als politische Institution ähnlich einer politischen Partei.

Von daher hätte er sich lieber um ein politisches Amt bewerben sollen anstatt in der Kirche Sachen nach dem Motto „Jesus würde SP wählen“ zu verbreiten. Und damit weite Teile aus der Kirche als neuerdings noch mehr politisierende Instituation de facto auszuschließen.

Kirche und Religion sind jedoch – zumindest in der westlichen Welt – nicht politische Partei, sondern Institution des Glaubens und nicht der Politik (Bericht 1, Berichte 2)

Zuletzt erregte Abt Werlen großes mediales Aufsehen auch durch seine zahlreichen Freizeitaktivitäten. Bei einem Skiunfall wurde er so stark verletzt, daß er wieder sprechen und lesen lernen mußte.

 

Blocher zu Napoleon bzw. 200 Jahre Schlacht an der Beresina und die Schlußfolgerungen für heute

Blocher Napoleon Video Rede

Bildausriß: TeleBlocher.ch

Ich höre zum Entspannen gerne Blocher-Reden oder Videos, besonders, da sie zumal noch recht lehrreich sein können.

So das Video, was ich gerade ansah. Auf die heutige Situation hin gesehen, welche zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern bzw. der EU besteht, ist dieses Blocher-Video ohne Zweifel lehrreich.

Abgesehen einmal von der Erweiterung des Bildungshorizontes in punkto Schweizer Geschichte.

Christoph Blocher über 200 Jahre Schlacht an der Beresina und die Folgen, aufgezeichnet in Herrliberg, im Oktober 2012:

Zum Video

Wobei man in einem Punkt des Videos fast schon von Beschönigung sprechen muß.

Blocher spricht im Video allerdings nur an, daß die Franzosen den Berner Staatsschatz stahlen. Sogut wie in allen Teilen der neuen napoleonischen bzw. Helvetischen Republik wurde munter geplündert und den Schweizern blieb nicht übrig, als zuzuschauen und so zu tun, als ob es ihnen sogar noch gefalle.

Franzosen_StaatsschatzHier eine zeitgenössische Karikatur auf die Helvetische Revolution in Zürich 8. Mai 1798.

Die Franzosen transportieren den Staatsschatz der Stadtrepublik Zürich ab, während die Bevölkerung Zürichs auf dem Münsterhof um den Freiheitsbaum tanzt.

Bild unten:

Napoléon Bonaparte als Erster Konsul der Französischen Republik. Lithographie von 1798/99 (Quelle: Öffentliche Biliothek von New York, digitale Abteilung)

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Auch war der  „Fall Beresina“ nicht das einzige mal, daß Frankreich von der von ihm selbst erschaffenen Helvetischen Republik Soldaten forderte.

So gab es in Italien Krieg zwischen Frankreich und den Verbündeten Sardinien-Piemont und Neapel.

Ende Oktober 1798 verlangte Frankreich von der Helvetischen Republik die Stellung von 18’000 Mann Hilfstruppen.

Helvetische Republik Uniform 3

Helvetischer Munizipalitätspräsident

Genommen wurde nicht nur Geld, sondern auch anderen Material bis hin zu Menschenmaterial.

Hier einige Zeichnungen von Uniformen von Amtsträgern der Helvetischen Republik.

Die Zeichnungen stammen von einem Gottlieb Wagner (um 1800 erstellt) und man muß sich schon fragen:

Entweder konnte dieser Wagner nur sehr schlecht zeichnen, oder er mochte die Amtsträger der Helvetischen Republik nicht besonders.

Vielleicht hatte er einmal solche Erfahrungen mit Behördenarroganz und Obrigkeitsstaatlichkeit gemacht wie hier mit dem Kantonalen Steueramt St. Gallen.

Jedenfalls sind die Amtsträger nicht sehr positiv dargestellt, finde ich.

Helvetische Republik Uniform 2Alle zeitgenössischen Uniform-Zeichnungen können im Original bewundert werden beim Amt für Kultur in St. Gallen oder in der Broschüre „Es werde St. Gallen! Revolution, Helvetik, Mediation und Kantonsgründung 1793–1803. Amt für Kultur des Kantons St. Gallen 2003.“

Bild rechts mit dem Untertitel (in Deutscher Schrift) „Helvetischer Unterstatthalter“.

Dieser Herr scheint besonders freundlich zu gucken.

Und dann gibt es noch einen (Bild unten links) „National-Ober- oder Regierungsstatthalter der Helvetischen Republik / 1798 bis 1809“.

Statthalter ist hier Stadthalter geschrieben. Erstaunlich, daß die Herren, welche die obrigkeitsstaatlich eingeführte Rechtschreibreform aufgezwungen haben, nicht auf die Idee gekommen sind, das Wort Statthalter wieder so zu schreiben. Gemäß Wortstammprinzip. Schließlich empfiehlt der neue Duden ja mit der gleichen Begründung, Schenke und nicht Schänke zu schreiben. Weil man ja in der Schenke was geschenkt bekommt. Und das Wort nicht von Ausschank kommt, sondern von Schenken.

Aber so logisch geht es halt zu, wenn Bürokraten anstatt Anwender, sprich Schreiber (oder verordnet scheingeschlechtergerecht Schreibende) sich an etwas heranmachen.

Nachdem Konrad Duden es schaffte, eine einheitliche Rechtschreibung einzuführen, haben wir nun wieder den Zustand wie im 18. Jahrhundert, daß jeder quasi schreiben kann, wie er will. Es gibt keine Regeln mehr, sondern Variantenschreibungen und Empfehlungen.

Obwohl. Es gibt auch noch Regeln. Der gleiche Duden, der „Strom sparend“ als einzig verbindliche Schreibweise festlegt, schreibt in ein und demselben Regelwerk „energiesparend“ als einzig richtige (verbindliche) Schreibung vor.

Wenn das keine sauberen Regeln sind. Da möchte man doch direkt Deutschlehrer werden.

Womit wir wieder beim Thema Obrigkeitsstaatlichkeit angelangt sind.

Laut Blocher waren die Schweizer dem Napoleon am Schluß so widerspenstig, daß er auf sie gern verzichtete. Das hat doch irgendwie etwas Sympathisches an sich.

Helvetische Republik

Helvetischer Senator (dann ein Wort, das ich nicht lesen kann), 1798 biß 1809

Helvetische Republik Uniform

National-Ober- oder Regierungsstatthalter der Helvetischen Republik / 1798 bis 1809