Nach der Hildebrand-Affäre steht die SNB nun im Kreuzfeuer, weil sie das Schweizer Bankgeheimnis bewußt verletzt haben soll. Dies, während Widmer-Schlumpf, deren Department die Finma unterstellt ist, erst vor kurzem foderte, daß man gegen die Aufdecker (Englisch “whistleblower” der privaten Spekulationen von zurückgetretenen SNB-Chef Hildebrand “knallhart vorgehen” müsse.
Die (ebenfalls – allerdings aus anderen Gründen) vom Amt zurückgetretene neuenburgische SP-Politikerin Velerié Garbani spricht über ihre Vergangenheit in einer Studentenzeitun AJM.

Die Aargauer Zeitung berichtet, daß Garbani ihren Parteikollegen Jean Studer öffentlich (!) als Lügner bezeichnet... (Bildschirmfotoausriß: A-Z.ch)
Der neuenburgischer SP-Politiker und heutige SNB-Bankratspräsident Jean Studer kommt dabei schlecht weg. Sie bezeichnet ihn öffentlich als Lügner.
Die wirft erneut ein großes Fragezeichen über die Leitung der SNB.
Und die Frage nach der Aufsicht.
Die SNB tätigte für über 300 Milliarden (!) Eurokäufe, obwohl in der Schweiz abgestimmt wurde, nicht am Euro-Experiment teilzunehmen. Schließlich band sie den Schweizer Franken sogar an die gerade mutmaßlich untergehende und sich größten Turbulenzen befindliche Währung Euro.
Der kriminelle Chef Philipp Hildebrand (ein ehemaliger EU-Politologe und früherer Hedgefonds-Verwalter) mußte schließlich zurücktreten.
Dies nachdem trotz massivsten Vertuschungsversuchen durch Widmer-Schlumpf, Schneider-Ammann und Bankratspräsident Raggenbaß (wie Hildebrand inzwischen nicht mehr im Amt) trotzdem herauskam, daß er
1. private Devisenspekulationsgeschäfte über verschiedene Kanäle (Konto der Frau und Konto seienes minderjährigen Kindes) tätigte, welche gegen das SNB-Reglement verstießen
und
2. internationale Aktienspekulationsgeschäfte tätigte, welche aufgrund seiner Funktion als SNB-Chef gegen den Straftatbestand des “insider”-Handels (“insider”-Strafnorm) verstoßen.
Die Staatsanwaltschaft, welche normalerweise gegen Hildebrand wegen Verstoß gegen Art. …. vornehmen müßte, ermittelt in nachweislich politisch motivierten Verfahren nur gegen die Aufdecker (Kantonsrat Claudio Schmid, Großrat Hermann Lei, Nationalrat Christoph Blocher) und beteiligt sich somit in verwerflichster und aus rechtsstaatlicher Sicht äußerst bedenklicher Art und Weise an den Vertuschungen, die selbst von Linksaußen-Angehörigen der Linken massiv kritisiert werden.
Der genfer Alt-SP-Nationalrat Jean Ziegler kritisiert ebenfals die Zürcher Staatsanwaltschaft um den massivst umstrittenen Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser, welcher sein Amt für politische Justiz-Aktionen mißbrauch, wie man sie sonst nur von Staaten mit totalitären System kennt: «Ich bin zutiefst er- staunt, wie die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte, die sich bisher nicht durch eine konsequente Verfolgung von Geldvergehen ausgezeichnet hat, im Fall Blocher plötzlich aktiv wird.», so Ziegler
Wenn nun der neue SNB-Bankratspräsident Jean Studer ein Lügner ist – ein Vorwurf, der sogar aus seinen eigenen Reihen gegen ihn erhoben wird, dann erscheint er doch offensichtlich nicht für das Amt geeignet.
Berichte zu den Eurokäufen der SNB
Weitere Berichte zur Hildebrand-Affäre der SNB:
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