Monthly Archives:Juni 2012

Negative Erfahrungen: Paypal verlangt Kreditkarte bei Buchung von iPage-Hosting

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Paypal ist ein alternativer Bezahldienst zu anderen Bezahlmethoden im Internet, etwa der Zahlung mit Kreditkarte.

Mit US-Hostings haben wir gute Erfahrungen. Im Vergleich zu Genotec wird einem auch nicht grundlos ein Hosting gekündigt, weil eine Webseite einmal in der Zeitung erscheint.

Nun versuchten wir, bei einem US-Hoster (iPage) ein Hosting per Paypal zu buchen und dort stand ausdrücklich, daß Zahlung via Paypal möglich ist.

Nach dem ganzen Registrierungsprozeß für das Hosting ging es zum Bezahlen mit Paypal.

Der Buchungsprozeß mit dem Einloggen funktionierte einwandfrei, nur aberwitzigerweise öffenete sich danach seitens Paypal ein Fenster, in welchem man aufgefordert wurde: “Geben Sie nun Ihre Kreditkarten-Angaben ein.”

Auf Nachfrage erklärte der das US-Hosting-Unternehmen “iPage”, daß sie kürzlich die Sicherheitsvorkerhungen für Paypal verschärft hätten:

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem  alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken. So ein Schwachsinn!

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken.

Nur: Die Firma hat keine Kreditkarte und ich werde sicher auch keine Kreditkarte beantragen, nur um einen Paypal-Zahlung durchzuführen. Erstens mega-umständlich und zweitens sind die Kosten für eine Kreditkarte schon höher als das ganze Hosting.

Und nebenbeibemerkt ist es doch absolut lächerlich, daß ein alternativer Bezahldienst ohne Kreditkarte nicht ohne Kreditkarte funktioniert. Da könnte man ja gleich per Kreditkarte zahlen und auf Paypal verzichten.

Der US-Hosting-Anbieter Paypal müßte wenigstens vor der Buchung eines Hostings drauf hinweisen, daß man mit Paypal gar nicht zahlen kann. Anstatt hinterher zu kommen und zu sagen, nun doch mit Kreditkarte…

Das ganze kostete mehrere Abende Nerven und Zeit. (Tagsüber kann man sowas ja gar nicht machen) Nach 14 Tagen an ellenlangen, mühsamen “Tickets” (Nachrichten-Hin-und-Herschicken) dann die Meldung, daß es gar nicht geht, mit Paypal zu zahlen ohne daß man seine Kreditkarte zückt.

 

 

Fall Alexander Müller: Twitter wie Fernsehen auch Raum für “private Äußerungen”?

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Im Fall der unsäglichen Äußerungen des basler Islamisten, auf welchen sich der Beschuldigte Alexander Müller sich mit seinen (ebenfalls unsäglichen) Äußerungen bezieht, kam es zu keiner Hausdurchsuchung (ganz im Gegensatz zum Fall Alexander Müller) und zu einem Freispruch.

Über den Fall des basler Islamisten berichtet die BAZ (kursiv):

Das Appellationsgericht sieht keine gezielte Aufforderung zur Gewalt. Osmanoglu habe nur seine private Meinung kundgetan und sich nicht als Prediger geriert.
Das Appellationsgericht hat Aziz Osmanoglu, den 35-jährigen Sekretär der Muslimischen

Aziz Osmanoglu äußerte öffentlich im Fernsehen, daß man Frauen mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe: Das Gericht urteilte, daß die Äußerungen im TV "privat" gewesen sein. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt, berichtet die Basler Zeitung über das Gerichtsurteil.

Aziz Osmanoglu äußerte öffentlich im Fernsehen, daß man Frauen mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe: Das Gericht urteilte, daß die Äußerungen im TV "privat" gewesen sein. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt, berichtet die Basler Zeitung über das Gerichtsurteil. (Bildschirmfotoausriß)

 

Gemeinde Basel, vom Vorwurf der öffentlichen Aufforderung zur Gewalt freigesprochen. Osmanoglu hatte in der Fernsehdokumentation «Hinter dem Schleier – Muslim-Report Schweiz», ausgestrahlt am 1. April 2010 auf SF1, der Einführung der Scharia in der Schweiz das Wort geredet und namentlich für «okay» gehalten, daß ein Mann seine Frau mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe.

Osmanoglu machte sich im Fernsehen auch für Strafen wie Auspeitschen stark, jedoch, so berichtet die Basler Zeitung weiter über den Gerichtsprozeß:

Angesichts der «ruhigen und sachlichen Art», in der sich Osmanoglu vor den Kameras geäußert habe, könne «weder von Agitation noch von gewiefter Manipulation» ausgegangen werden. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt.

Man darf daher gespannt sein, ob die Richter auch im Fall Alexander Müller, Twitter-Äußerungen als privat einstufen werden. Wenn sie im Fall eines Islamisten, das Fersehen als privaten Raum einstufen.

Müller entschuldigt sich

“Ich habe auf Twitter fragwürdige Aussagen gemacht”, sagte der 37jährige SVP-Lokalpolitiker anläßlich einer Medienkonferenz. Er bedaure diese Äußerungen. Er “entschuldige sich in aller Form” bei den Personen, die er in ihren Gefühlen verletzt haben könnte. “Dies war nie meine Absicht”, sagte Alexander Müller, welcher nach dem Mediendruck der letzten Tage sichtlich erschöpft wirkte. Selbstverständlich ziehe er die Konsequenzen aus seinem Tun und trete aus allen Ämtern zurück, so Alexander Müller weiter.

Hungern macht jünger und lebendiger

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Links: Rhesusaffe Canto mit einer kalorienarmen Ernährung, rechts: Affe Owen mit einer kalorienreichen Ernährung. (Bildquelle: University Wisconsin-Medison)

Links: Rhesusaffe Canto mit einer kalorienarmen Ernährung, rechts: Affe Owen mit einer kalorienreichen Ernährung. (Bildquelle: University Wisconsin-Medison)

Wie Forscher herausgefunden haben, leben Würmer, Fliegen, Hefezellen, Mäuse und Rhesusaffen länger, wenn sie eine diätarme Kost zu sich nehmen. Mittlerweise versucht auch die US-Organisation Corn (Calorie Reduction with Optimal Nutrition) durch kalorienarme Nahrung ein längeres Leben zu erlangen.

Durch die Forschung an Rhesusäffchen hat die Universität von Wisconsin in Medison herausgefunden, daß Affen mit einem geringeren Kalorienanzahl pro Tag wesentlich jünger aussehen und lebendiger sind als ihre Artgenossen. So lebt der Affe Canto wesentlich jünger und länger als sein Artgenosse Owen. Dieser wird täglich mit einer nahrhaften Kost versorgt. Dadurch wirkt er mit dem Alter zunehmends müder und träger.

Auch mikrobiologische Vorgänge tragen wesentlich zum längeren Leben bei. Hungern soll die Zellfunktionen im Körper anregen. Jedoch konnten durch diese Experimente nicht vollends erwiesen werden, daß eine kalorienarme Nahrung längeres Leben garantiert.

Den vollständigen und ausführlichen Bericht finden Sie auf: www.huutnoech.ch

Deine Seele

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Es ist die einzige Wahl,
und Du weißt es tief in Dir.
Der Würfel gibt nur eine Zahl,
Komm her, gib ihn mir.

Die Türe schließt sich.
Wir sind zuweit gegangen.
Eine Welt ergießt sich.
Wir in ihr zu zweit gefangen.

Wohin wir wollten.
Sag jetzt nichts.
Was wir sollten.
Frag jetzt nichts.

Schließen wir die Pforten.
Mach es nicht schwer.
Führen zu neuen Orten.
Und nicht von ungefähr.

Es will Deine Seele,
entkommen kann sie nicht.
Und auch, wenn ich sie stehle,
ich hör, wie sie zu mir spricht.

Vergangenheit bedeutungslos,
Nun zählt nur das Jetzt,
In neuem Raum, ungeahnt groß,
Du bist nun verletzt.

Sag, wer kann es gewesen sein,
woher kommt der Biß?
Wer konnte Dich befrein,
Der Deine Seele zerriß?

Wer konnt Dich ziehn
hinein in neue Sagen?
Wer konnt nicht fliehn,
vor Deinen Fragen?

Öffne Deine Augen,
Sieh die Wogen,
Sieh den Glauben,
Wann reißt es Dich zu Boden?

Frische Narben in Deinen Gedanken,
Fenster unbekannter Absicht-
Neue Farben Dich umranken,
und eine Sehnsucht in Dir spricht.

Sag, was hat Dich nun verführt,
Das Gefühl, daß es erfrier?
Sag, was hat Dich jetzt berührt,
Woher kommt es tief in Dir?

Deutschland: Rekord-Staatsverschuldung von 2.042.000.000.000 Euro

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Nicht nur in Südeuropa steigt die Staatsverschuldung: Auch die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland wächst rasant.

Die Schulden der öffentlichen Haushalte Deutschlands sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter stark gewachsen. Die Staatsschulden Deutschlands sind zum Ende des ersten Quartals auf den Rekordwert von 2.042 Milliarden Euro angeschwollen.

Die Zahlen sind vor allem angesichts der guten konjunkturellen Entwicklung alarmierend, denn:

Exorbitantes Wachstum, nur an der falschen Stelle: Staatsverschuldung Deutschlands sprengt 2-Billionen-Grenze

Exorbitantes Wachstum, nur an der falschen Stelle: Staatsverschuldung Deutschlands sprengt 2-Billionen-Grenze

Trotz der guten Konjunktur steigen die Schulden Deutschlands weiter.

Besonders schnell hat das Defizit in den Ländern zugelegt: Es wuchs im ersten Quartal um vier Prozent.

Zum Ende des ersten Quartals 2012 war der öffentliche Gesamthaushalt in Deutschland mit 2 042,0 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt Deutschlands (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 42,3 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,1 % gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2011.

Die Schulden des Bundes und seiner Extrahaushalte erhöhten sich zum 31. März 2012 gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % (+ 12,5 Milliarden Euro) auf rund 1 286,2 Milliarden Euro. Die Länder einschließlich ihrer Extrahaushalte waren am 31. März 2012 mit 622,7 Milliarden Euro verschuldet, dies entsprach einem Zuwachs von 4,0 % (+ 23,8 Milliarden Euro) gegenüber dem 31. März 2011.

Die Verschuldung der Gemeinden / Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte stieg zum 31. März 2012 um 4,7 % (+ 6,0 Milliarden Euro) auf 133,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dabei hat sich der Anteil an Kassenkrediten, die ursprünglich zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen verwendet werden sollten, weiter auf nunmehr 35,9 % erhöht.

Zusammen mit neun anderen EU-Ländern versucht Deutschland eine neue Geld-Einnahmequelle zu schaffen: Die Finanztransaktionssteuer soll kommen.

Auch der Druck auf die Schweiz mit weiteren unsäglichen Erpressungsversuchen wird weitergehen.

Vor nicht einmal 10 Jahren hieß es, die Schweiz müsse über dreißig Prozent an Zinsabschlagssteuern akzeptieren, nur so könne das Bankgeheimis gewahrt werden.

Nun führt die Schweiz globale Steuerregelungen ein und gibt gleichzeitig das Bankgeheimnis preis. Eine super Bundesratslogik: EU und USA bekommen den 5er und Weggli.

Im Herbst 2011 wurden mit Deutschland und Großbritannien Quellensteuerabkommen unterzeichnet. Beide Abkommen wurden Anfang 2012 ergänzt. Ein weiteres Abkommen hat die Schweiz mit Österreich im April 2012 abgeschlossen.

Weiterführend:

Staatsverschuldung.de

Geisterfahrer

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Ein Falschfahrer hört im Radio eine Geisterfahrerwarnung:

Geisterfahrer-Bild

Geisterfahrer-Bild / Falschfahrer-Warntafel

„Vorsicht! Auf der Autobahn kommt ein Geisterfahrer entgegen!“

„Was? Einer? Dutzende!“.

Dr. Schlüer zur Eurokrise: Ohne Disziplin keine Gesundung

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Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Nur zwei Wege führen aus der Überschuldungskrise. Auf dem Wegweiser zum ersten Weg steht das Wort «Eiserne Sparpolitik» – auf dem anderen Wegweiser steht «Inflation».

Die Überschuldung der westlichen Industrieländer begann 1971 mit der Preisgabe des Gold-Standards für den Dollar, an den bis zu jenem Zeitpunkt alle starken westlichen Währungen mittels fixierten Wechselkursen fest angebunden waren.

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Solange das Notendrucken von Goldreserven abhängig war, wuchs die Geldmenge zwar langsamer. Die Staaten überschuldeten sich indessen nicht. Die westlichen Länder erholten sich nach dem Zweiten Weltkrieg vielmehr aussergewöhnlich rasch, erreichten bemerkenswerte Stabilität und soliden Wohlstand.

Vierzig Jahre Verschuldungspolitik

Vor vierzig Jahren begann, zuerst langsam, dann sich laufend verschärfend, die Phase der Verschuldungspolitik – mit massiver Überschuldung als Ergebnis. Vierzig Jahre finanziellen Schlendrian durch vierzig Jahre eiserne Sparsamkeit auszugleichen:

Das ist eine herkulische Aufgabe, verlangt gegenüber einer seit vierzig Jahren vom Ausgaben-Schlendrian verwöhnten Wählerschaft außerordentliches Stehvermögen; entsprechend unpopulär ist solche «Zumutung».

Der neue französische Staatspräsident François Hollande hat die Wahlen gewonnen, weil er sich in Europa zum Führer der erklärten Nicht-Sparer emporschwingen will. Noch mehr Schulden heißt seine Losung – angetrieben von der Hoffnung, die weitere Flutung der Banken und der Wirtschaft mit Milliarden und Billionen könne vielleicht doch irgend einmal einen Wirtschaftsaufschwung auslösen.

Japan ging vor zwanzig Jahren den gleichen Weg. Read the rest of this entry >>

Mißbräuchliche allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) auf dem Prüfstand

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Ab 1. Juli sind einseitige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nicht mehr zulässig. In einer breitangelegten Aktion hat die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, FRC und acsi) zusammen mit der Zeitschrift Beobachter eine Vielzahl an Unternehmen angeschrieben, welche in den AGB einseitige Klauseln verwenden. Die Auswertung der Antworten zeigt, daß die Anbieter ohne juristisches Verfahren nicht bereit sind, das Kleingedruckte anzupassen.

Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat für Konsumenten die wichtige Funktion, faire Marktbedingungen zu steuern. Vorformulierte Vertragsbedingungen in AGB sind im Geschäftsalltag von großer Tragweite.

So konnten Firmen die Rechte der Konsumenten im Kleingedruckten bislang weitgehend untergraben, weil ein wirksames Instrument fehlte, gegen diese AGB vorzugehen, welche die Rechte einseitig dem Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten zuweisen, so der Kosumentenschutz SKS.

Per 1. Juli 2012 tritt nun die Änderung von Art. 8 UWG in Kraft. Damit wird sich mittelfristig eine deutliche Verbesserung einstellen: Unlauter sind Klauseln, die zum Nachteil derKonsumenten ein erhebliches und ungerechtfertigtes Mißverhältnis zwischen den vertraglichen Rechten und Pflichten vorsehen.

Wei die Revision ein großer Schritt für die Stärkung der Rechte von Konsumenten darstellt, begleitet die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen deren Umsetzung mit Argusaugen.

In einer ersten Aktion zusammen mit der Zeitschrift Beobachter wurden die AGB zahlreicher Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen exemplarisch überprüft. Anschließend wurden 70 Unternehmen zu 138 Klauseln, die im Lichte des revidierten Art. 8 UWG mißbräuchlich erscheinen, befragt. Interessant war insbesondere, ob die die Anbieter bereit sind, die betreffenden Klauseln im Hinblick auf die Revision anzupassen.

Die Resultate der Aktion sind ernüchternd. Fast alle Unternehmen erachten die betreffenden Klauseln nicht als mißbräuchlich. Rund 10% der angeschriebenen Firmen haben zur Anfrage gar nicht Stellung bezogen, weitere über 10% nur pauschal oder gar ausweichend.

Ob die betreffenden Bestimmungen tatsächlich ungültig sind, werden letztlich die Gerichte entscheiden müssen. Die Aktion jedoch hat eines in aller Deutlichkeit gezeigt: freiwillig lenken die wenigsten Firmen ein. Die meisten spekulieren offenbar darauf, daß niemand klagen wird.

Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz. „Grundsätzlich sind wir bestrebt, die Unternehmen außergerichtlich dazu zu bewegen, ihre AGB anzupassen. Sollten diese Bemühungen keine Früchte tragen, bleibt lediglich der Gerichtsweg.“

Auszug von Beispielen

Weiterführendes auf Allgmeine-Geschaeftsbedindungen.ch

 

GottliebDuttweiler.ch wieder “onlein”

admin post on Juni 20th, 2012
Posted in Allgemeines Tags: ,
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Nachdem die Seite GottliebDuttweiler.ch aufgrund der eindeutig politisch motivierten Hosting-Kündigung des Hosting-Anbieters Genotec (dazu folgt demnächst hier mehr) lange Zeit “offlein” war, ist sie nun wieder verfügbar.

Nach Genotec-Hosting-Kündigung: GottliebDuttweiler.ch wieder "onlein"

Nach Genotec-Hosting-Kündigung: GottliebDuttweiler.ch wieder "onlein"

Die Inhalte haben noch den Stand von 2008, aber werden bald aktualisiert.

www.GottliebDuttweiler.ch

Schweizer-Musik.ch: Inhaber ist Coca-Cola…

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Gerade recherchierte ich etwas zum Musikstil Frenchcore (das ist in Französisch Musik wie das hier oder in Denglisch und Französisch was wie das) bezüglich unserer zahlreichen Musikseiten (DeutscheMusik.ch, Klassische-Musik.ch usw. usf.)

Es ist der Coca-Cola-Konzern als Inhaber aufgeführt.

Erstaunlich. Ruft man die Webpräsenz auf, erscheint eine Firma namens “[kju:] Digitale Promotionen”

Agentur KJU macht Werbung für sich auf einer Webseite, welche ausweislich der Wer-ist-Info ("who is-Info") dem Coca-Cola-Konzern gehört

Agentur KJU macht Werbung für sich auf einer Webseite, welche ausweislich der Wer-ist-Info ("who is-Info") dem Coca-Cola-Konzern gehört (Bildschirmfotoausriß: Schweizer-Musik.ch)

Selbstbeschreibung: “[kju:] ist eine auf Promotionen zur Kundenbindung & Kundengewinnung spezialisierte Agentur, heißt es auf der Webseite.

Vor allen Dingen scheint KJU für sich selbst Promotion zu betreiben. Es fragt sich, ob der Coca-Cola-Konzern weiß, daß Werbung für KJU auf einer seiner Domänen für die Agentur geschaltet ist. Auch der Kunde Nivea wird genannt.

Weiter heißt es: “Mit innovativen Promotionstypen und Promotionsmechaniken erreichen wir Ihre Kunden über sämtliche digitalen Kanäle wie Webseite, Social Media, Mobile Internet & Mobile Apps.”

Das ist tatsächlich innovativ, auf Webdomänen von Kunden eigene Reklame zu schalten…

Als Inhaberschaft wird jedenfalls Coca-Cola anzeigt:

  • Domain-Name:
    schweizer-musik.ch
  • Halter:
    The Coca-Cola Company
    Administrator Domain 

    Inhaber von Schweizer-Musik.ch ist der Coca-Cola-Konzern...

    Inhaber von Schweizer-Musik.ch ist der Coca-Cola-Konzern...

    One Coca-Cola Plaza
    US-30313 Atlanta
    United States

  • Vertragssprache:
    Englisch
  • Technischer Kontakt:
    The Coca-Cola Company
    Administrator Technical
    One Coca-Cola Plaza
    US-30313 Atlanta
    United States
  • DNSSEC:
    nein
  • Name-Server:
    ns3.ko.com
    ns4.ko.com