header

Monthly Archives:Juni 2012

Negative Erfahrungen: Paypal verlangt Kreditkarte bei Buchung von iPage-Hosting

Paypal ist ein alternativer Bezahldienst zu anderen Bezahlmethoden im Internet, etwa der Zahlung mit Kreditkarte.

Mit US-Hostings haben wir gute Erfahrungen. Im Vergleich zu Genotec wird einem auch nicht grundlos ein Hosting gekündigt, weil eine Webseite einmal in der Zeitung erscheint.

Nun versuchten wir, bei einem US-Hoster (iPage) ein Hosting per Paypal zu buchen und dort stand ausdrücklich, daß Zahlung via Paypal möglich ist.

Nach dem ganzen Registrierungsprozeß für das Hosting ging es zum Bezahlen mit Paypal.

Der Buchungsprozeß mit dem Einloggen funktionierte einwandfrei, nur aberwitzigerweise öffenete sich danach seitens Paypal ein Fenster, in welchem man aufgefordert wurde: „Geben Sie nun Ihre Kreditkarten-Angaben ein.“

Auf Nachfrage erklärte der das US-Hosting-Unternehmen „iPage“, daß sie kürzlich die Sicherheitsvorkerhungen für Paypal verschärft hätten:

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem  alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken. So ein Schwachsinn!

Negative Erfahrungen mit iPage und Paypal: Der Hoster gibt an, man könne ohne Kreditkarte mit dem alternativen Dienst Paypal zahlen und dann heißt es, man müsse "manchmal doch" zusätzlich eine Kreditkarte zücken.

Nur: Die Firma hat keine Kreditkarte und ich werde sicher auch keine Kreditkarte beantragen, nur um einen Paypal-Zahlung durchzuführen. Erstens mega-umständlich und zweitens sind die Kosten für eine Kreditkarte schon höher als das ganze Hosting.

Und nebenbeibemerkt ist es doch absolut lächerlich, daß ein alternativer Bezahldienst ohne Kreditkarte nicht ohne Kreditkarte funktioniert. Da könnte man ja gleich per Kreditkarte zahlen und auf Paypal verzichten.

Der US-Hosting-Anbieter Paypal müßte wenigstens vor der Buchung eines Hostings drauf hinweisen, daß man mit Paypal gar nicht zahlen kann. Anstatt hinterher zu kommen und zu sagen, nun doch mit Kreditkarte…

Das ganze kostete mehrere Abende Nerven und Zeit. (Tagsüber kann man sowas ja gar nicht machen) Nach 14 Tagen an ellenlangen, mühsamen „Tickets“ (Nachrichten-Hin-und-Herschicken) dann die Meldung, daß es gar nicht geht, mit Paypal zu zahlen ohne daß man seine Kreditkarte zückt.

 

 

Fall Alexander Müller: Twitter wie Fernsehen auch Raum für „private Äußerungen“?

Im Fall der unsäglichen Äußerungen des basler Islamisten, auf welchen sich der Beschuldigte Alexander Müller sich mit seinen (ebenfalls unsäglichen) Äußerungen bezieht, kam es zu keiner Hausdurchsuchung (ganz im Gegensatz zum Fall Alexander Müller) und zu einem Freispruch.

Über den Fall des basler Islamisten berichtet die BAZ (kursiv):

Das Appellationsgericht sieht keine gezielte Aufforderung zur Gewalt. Osmanoglu habe nur seine private Meinung kundgetan und sich nicht als Prediger geriert.
Das Appellationsgericht hat Aziz Osmanoglu, den 35-jährigen Sekretär der Muslimischen

Aziz Osmanoglu äußerte öffentlich im Fernsehen, daß man Frauen mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe: Das Gericht urteilte, daß die Äußerungen im TV "privat" gewesen sein. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt, berichtet die Basler Zeitung über das Gerichtsurteil.

Aziz Osmanoglu äußerte öffentlich im Fernsehen, daß man Frauen mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe: Das Gericht urteilte, daß die Äußerungen im TV "privat" gewesen sein. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt, berichtet die Basler Zeitung über das Gerichtsurteil. (Bildschirmfotoausriß)

 

Gemeinde Basel, vom Vorwurf der öffentlichen Aufforderung zur Gewalt freigesprochen. Osmanoglu hatte in der Fernsehdokumentation «Hinter dem Schleier – Muslim-Report Schweiz», ausgestrahlt am 1. April 2010 auf SF1, der Einführung der Scharia in der Schweiz das Wort geredet und namentlich für «okay» gehalten, daß ein Mann seine Frau mit Schlägen zum Sex zwingen dürfe.

Osmanoglu machte sich im Fernsehen auch für Strafen wie Auspeitschen stark, jedoch, so berichtet die Basler Zeitung weiter über den Gerichtsprozeß:

Angesichts der «ruhigen und sachlichen Art», in der sich Osmanoglu vor den Kameras geäußert habe, könne «weder von Agitation noch von gewiefter Manipulation» ausgegangen werden. Osmanoglu habe vielmehr «auf relativ unbeholfene Weise» seine Glaubenshaltung ausgedrückt. Das aber sei von der Meinungsfreiheit geschützt.

Man darf daher gespannt sein, ob die Richter auch im Fall Alexander Müller, Twitter-Äußerungen als privat einstufen werden. Wenn sie im Fall eines Islamisten, das Fersehen als privaten Raum einstufen.

Müller entschuldigt sich

„Ich habe auf Twitter fragwürdige Aussagen gemacht“, sagte der 37jährige SVP-Lokalpolitiker anläßlich einer Medienkonferenz. Er bedaure diese Äußerungen. Er „entschuldige sich in aller Form“ bei den Personen, die er in ihren Gefühlen verletzt haben könnte. „Dies war nie meine Absicht“, sagte Alexander Müller, welcher nach dem Mediendruck der letzten Tage sichtlich erschöpft wirkte. Selbstverständlich ziehe er die Konsequenzen aus seinem Tun und trete aus allen Ämtern zurück, so Alexander Müller weiter.

Hungern macht jünger und lebendiger

Links: Rhesusaffe Canto mit einer kalorienarmen Ernährung, rechts: Affe Owen mit einer kalorienreichen Ernährung. (Bildquelle: University Wisconsin-Medison)

Links: Rhesusaffe Canto mit einer kalorienarmen Ernährung, rechts: Affe Owen mit einer kalorienreichen Ernährung. (Bildquelle: University Wisconsin-Medison)

Wie Forscher herausgefunden haben, leben Würmer, Fliegen, Hefezellen, Mäuse und Rhesusaffen länger, wenn sie eine diätarme Kost zu sich nehmen. Mittlerweise versucht auch die US-Organisation Corn (Calorie Reduction with Optimal Nutrition) durch kalorienarme Nahrung ein längeres Leben zu erlangen.

Durch die Forschung an Rhesusäffchen hat die Universität von Wisconsin in Medison herausgefunden, daß Affen mit einem geringeren Kalorienanzahl pro Tag wesentlich jünger aussehen und lebendiger sind als ihre Artgenossen. So lebt der Affe Canto wesentlich jünger und länger als sein Artgenosse Owen. Dieser wird täglich mit einer nahrhaften Kost versorgt. Dadurch wirkt er mit dem Alter zunehmends müder und träger.

Auch mikrobiologische Vorgänge tragen wesentlich zum längeren Leben bei. Hungern soll die Zellfunktionen im Körper anregen. Jedoch konnten durch diese Experimente nicht vollends erwiesen werden, daß eine kalorienarme Nahrung längeres Leben garantiert.

Den vollständigen und ausführlichen Bericht finden Sie auf: www.huutnoech.ch

Deine Seele

Es ist die einzige Wahl,
und Du weißt es tief in Dir.
Der Würfel gibt nur eine Zahl,
Komm her, gib ihn mir.

Die Türe schließt sich.
Wir sind zuweit gegangen.
Eine Welt ergießt sich.
Wir in ihr zu zweit gefangen.

Wohin wir wollten.
Sag jetzt nichts.
Was wir sollten.
Frag jetzt nichts.

Schließen wir die Pforten.
Mach es nicht schwer.
Führen zu neuen Orten.
Und nicht von ungefähr.

Es will Deine Seele,
entkommen kann sie nicht.
Und auch, wenn ich sie stehle,
ich hör, wie sie zu mir spricht.

Vergangenheit bedeutungslos,
Nun zählt nur das Jetzt,
In neuem Raum, ungeahnt groß,
Du bist nun verletzt.

Sag, wer kann es gewesen sein,
woher kommt der Biß?
Wer konnte Dich befrein,
Der Deine Seele zerriß?

Wer konnt Dich ziehn
hinein in neue Sagen?
Wer konnt nicht fliehn,
vor Deinen Fragen?

Öffne Deine Augen,
Sieh die Wogen,
Sieh den Glauben,
Wann reißt es Dich zu Boden?

Frische Narben in Deinen Gedanken,
Fenster unbekannter Absicht-
Neue Farben Dich umranken,
und eine Sehnsucht in Dir spricht.

Sag, was hat Dich nun verführt,
Das Gefühl, daß es erfrier?
Sag, was hat Dich jetzt berührt,
Woher kommt es tief in Dir?

Deutschland: Rekord-Staatsverschuldung von 2.042.000.000.000 Euro

Nicht nur in Südeuropa steigt die Staatsverschuldung: Auch die Verschuldung der Bundesrepublik Deutschland wächst rasant.

Die Schulden der öffentlichen Haushalte Deutschlands sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter stark gewachsen. Die Staatsschulden Deutschlands sind zum Ende des ersten Quartals auf den Rekordwert von 2.042 Milliarden Euro angeschwollen.

Die Zahlen sind vor allem angesichts der guten konjunkturellen Entwicklung alarmierend, denn:

Exorbitantes Wachstum, nur an der falschen Stelle: Staatsverschuldung Deutschlands sprengt 2-Billionen-Grenze

Exorbitantes Wachstum, nur an der falschen Stelle: Staatsverschuldung Deutschlands sprengt 2-Billionen-Grenze

Trotz der guten Konjunktur steigen die Schulden Deutschlands weiter.

Besonders schnell hat das Defizit in den Ländern zugelegt: Es wuchs im ersten Quartal um vier Prozent.

Zum Ende des ersten Quartals 2012 war der öffentliche Gesamthaushalt in Deutschland mit 2 042,0 Milliarden Euro verschuldet. Wie das Statistische Bundesamt Deutschlands (Destatis) auf Basis vorläufiger Ergebnisse mitteilt, entsprach dies einem Anstieg um 42,3 Milliarden Euro beziehungsweise + 2,1 % gegenüber dem Ende des ersten Quartals 2011.

Die Schulden des Bundes und seiner Extrahaushalte erhöhten sich zum 31. März 2012 gegenüber dem Vorjahr um 1,0 % (+ 12,5 Milliarden Euro) auf rund 1 286,2 Milliarden Euro. Die Länder einschließlich ihrer Extrahaushalte waren am 31. März 2012 mit 622,7 Milliarden Euro verschuldet, dies entsprach einem Zuwachs von 4,0 % (+ 23,8 Milliarden Euro) gegenüber dem 31. März 2011.

Die Verschuldung der Gemeinden / Gemeindeverbände einschließlich ihrer Extrahaushalte stieg zum 31. März 2012 um 4,7 % (+ 6,0 Milliarden Euro) auf 133,1 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dabei hat sich der Anteil an Kassenkrediten, die ursprünglich zur kurzfristigen Überbrückung von Liquiditätsengpässen verwendet werden sollten, weiter auf nunmehr 35,9 % erhöht.

Zusammen mit neun anderen EU-Ländern versucht Deutschland eine neue Geld-Einnahmequelle zu schaffen: Die Finanztransaktionssteuer soll kommen.

Auch der Druck auf die Schweiz mit weiteren unsäglichen Erpressungsversuchen wird weitergehen.

Vor nicht einmal 10 Jahren hieß es, die Schweiz müsse über dreißig Prozent an Zinsabschlagssteuern akzeptieren, nur so könne das Bankgeheimis gewahrt werden.

Nun führt die Schweiz globale Steuerregelungen ein und gibt gleichzeitig das Bankgeheimnis preis. Eine super Bundesratslogik: EU und USA bekommen den 5er und Weggli.

Im Herbst 2011 wurden mit Deutschland und Großbritannien Quellensteuerabkommen unterzeichnet. Beide Abkommen wurden Anfang 2012 ergänzt. Ein weiteres Abkommen hat die Schweiz mit Österreich im April 2012 abgeschlossen.

Weiterführend:

Staatsverschuldung.de

Geisterfahrer

Ein Falschfahrer hört im Radio eine Geisterfahrerwarnung:

Geisterfahrer-Bild

Geisterfahrer-Bild / Falschfahrer-Warntafel

„Vorsicht! Auf der Autobahn kommt ein Geisterfahrer entgegen!“

„Was? Einer? Dutzende!“.

Dr. Schlüer zur Eurokrise: Ohne Disziplin keine Gesundung

Von Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»

Nur zwei Wege führen aus der Überschuldungskrise. Auf dem Wegweiser zum ersten Weg steht das Wort «Eiserne Sparpolitik» – auf dem anderen Wegweiser steht «Inflation».

Die Überschuldung der westlichen Industrieländer begann 1971 mit der Preisgabe des Gold-Standards für den Dollar, an den bis zu jenem Zeitpunkt alle starken westlichen Währungen mittels fixierten Wechselkursen fest angebunden waren.

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Eurokrise: Dr. Ulrich Schlüer äußert sich dazu in seinem legendären Freitagskommentar

Solange das Notendrucken von Goldreserven abhängig war, wuchs die Geldmenge zwar langsamer. Die Staaten überschuldeten sich indessen nicht. Die westlichen Länder erholten sich nach dem Zweiten Weltkrieg vielmehr aussergewöhnlich rasch, erreichten bemerkenswerte Stabilität und soliden Wohlstand.

Vierzig Jahre Verschuldungspolitik

Vor vierzig Jahren begann, zuerst langsam, dann sich laufend verschärfend, die Phase der Verschuldungspolitik – mit massiver Überschuldung als Ergebnis. Vierzig Jahre finanziellen Schlendrian durch vierzig Jahre eiserne Sparsamkeit auszugleichen:

Das ist eine herkulische Aufgabe, verlangt gegenüber einer seit vierzig Jahren vom Ausgaben-Schlendrian verwöhnten Wählerschaft außerordentliches Stehvermögen; entsprechend unpopulär ist solche «Zumutung».

Der neue französische Staatspräsident François Hollande hat die Wahlen gewonnen, weil er sich in Europa zum Führer der erklärten Nicht-Sparer emporschwingen will. Noch mehr Schulden heißt seine Losung – angetrieben von der Hoffnung, die weitere Flutung der Banken und der Wirtschaft mit Milliarden und Billionen könne vielleicht doch irgend einmal einen Wirtschaftsaufschwung auslösen.

Japan ging vor zwanzig Jahren den gleichen Weg. Read the rest of this entry >>

Mißbräuchliche allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) auf dem Prüfstand

Ab 1. Juli sind einseitige Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) nicht mehr zulässig. In einer breitangelegten Aktion hat die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS, FRC und acsi) zusammen mit der Zeitschrift Beobachter eine Vielzahl an Unternehmen angeschrieben, welche in den AGB einseitige Klauseln verwenden. Die Auswertung der Antworten zeigt, daß die Anbieter ohne juristisches Verfahren nicht bereit sind, das Kleingedruckte anzupassen.

Das Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) hat für Konsumenten die wichtige Funktion, faire Marktbedingungen zu steuern. Vorformulierte Vertragsbedingungen in AGB sind im Geschäftsalltag von großer Tragweite.

So konnten Firmen die Rechte der Konsumenten im Kleingedruckten bislang weitgehend untergraben, weil ein wirksames Instrument fehlte, gegen diese AGB vorzugehen, welche die Rechte einseitig dem Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten zuweisen, so der Kosumentenschutz SKS.

Per 1. Juli 2012 tritt nun die Änderung von Art. 8 UWG in Kraft. Damit wird sich mittelfristig eine deutliche Verbesserung einstellen: Unlauter sind Klauseln, die zum Nachteil derKonsumenten ein erhebliches und ungerechtfertigtes Mißverhältnis zwischen den vertraglichen Rechten und Pflichten vorsehen.

Wei die Revision ein großer Schritt für die Stärkung der Rechte von Konsumenten darstellt, begleitet die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen deren Umsetzung mit Argusaugen.

In einer ersten Aktion zusammen mit der Zeitschrift Beobachter wurden die AGB zahlreicher Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen exemplarisch überprüft. Anschließend wurden 70 Unternehmen zu 138 Klauseln, die im Lichte des revidierten Art. 8 UWG mißbräuchlich erscheinen, befragt. Interessant war insbesondere, ob die die Anbieter bereit sind, die betreffenden Klauseln im Hinblick auf die Revision anzupassen.

Die Resultate der Aktion sind ernüchternd. Fast alle Unternehmen erachten die betreffenden Klauseln nicht als mißbräuchlich. Rund 10% der angeschriebenen Firmen haben zur Anfrage gar nicht Stellung bezogen, weitere über 10% nur pauschal oder gar ausweichend.

Ob die betreffenden Bestimmungen tatsächlich ungültig sind, werden letztlich die Gerichte entscheiden müssen. Die Aktion jedoch hat eines in aller Deutlichkeit gezeigt: freiwillig lenken die wenigsten Firmen ein. Die meisten spekulieren offenbar darauf, daß niemand klagen wird.

Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz. „Grundsätzlich sind wir bestrebt, die Unternehmen außergerichtlich dazu zu bewegen, ihre AGB anzupassen. Sollten diese Bemühungen keine Früchte tragen, bleibt lediglich der Gerichtsweg.“

Auszug von Beispielen

Weiterführendes auf Allgmeine-Geschaeftsbedindungen.ch

 

GottliebDuttweiler.ch wieder „onlein“

Admin24 post on Juni 20th, 2012
Posted in Allgemeines Tags: ,

Nachdem die Seite GottliebDuttweiler.ch aufgrund der eindeutig politisch motivierten Hosting-Kündigung des Hosting-Anbieters Genotec (dazu folgt demnächst hier mehr) lange Zeit „offlein“ war, ist sie nun wieder verfügbar.

Nach Genotec-Hosting-Kündigung: GottliebDuttweiler.ch wieder "onlein"

Nach Genotec-Hosting-Kündigung: GottliebDuttweiler.ch wieder "onlein"

Die Inhalte haben noch den Stand von 2008, aber werden bald aktualisiert.

www.GottliebDuttweiler.ch

Schweizer-Musik.ch: Inhaber ist Coca-Cola…

Gerade recherchierte ich etwas zum Musikstil Frenchcore (das ist in Französisch Musik wie das hier oder in Denglisch und Französisch was wie das) bezüglich unserer zahlreichen Musikseiten (DeutscheMusik.ch, Klassische-Musik.ch usw. usf.)

Es ist der Coca-Cola-Konzern als Inhaber aufgeführt.

Erstaunlich. Ruft man die Webpräsenz auf, erscheint eine Firma namens „[kju:] Digitale Promotionen“

Agentur KJU macht Werbung für sich auf einer Webseite, welche ausweislich der Wer-ist-Info ("who is-Info") dem Coca-Cola-Konzern gehört

Agentur KJU macht Werbung für sich auf einer Webseite, welche ausweislich der Wer-ist-Info ("who is-Info") dem Coca-Cola-Konzern gehört (Bildschirmfotoausriß: Schweizer-Musik.ch)

Selbstbeschreibung: „[kju:] ist eine auf Promotionen zur Kundenbindung & Kundengewinnung spezialisierte Agentur, heißt es auf der Webseite.

Vor allen Dingen scheint KJU für sich selbst Promotion zu betreiben. Es fragt sich, ob der Coca-Cola-Konzern weiß, daß Werbung für KJU auf einer seiner Domänen für die Agentur geschaltet ist. Auch der Kunde Nivea wird genannt.

Weiter heißt es: „Mit innovativen Promotionstypen und Promotionsmechaniken erreichen wir Ihre Kunden über sämtliche digitalen Kanäle wie Webseite, Social Media, Mobile Internet & Mobile Apps.“

Das ist tatsächlich innovativ, auf Webdomänen von Kunden eigene Reklame zu schalten…

Als Inhaberschaft wird jedenfalls Coca-Cola anzeigt:

  • Domain-Name:
    schweizer-musik.ch
  • Halter:
    The Coca-Cola Company
    Administrator Domain 

    Inhaber von Schweizer-Musik.ch ist der Coca-Cola-Konzern...

    Inhaber von Schweizer-Musik.ch ist der Coca-Cola-Konzern...

    One Coca-Cola Plaza
    US-30313 Atlanta
    United States

  • Vertragssprache:
    Englisch
  • Technischer Kontakt:
    The Coca-Cola Company
    Administrator Technical
    One Coca-Cola Plaza
    US-30313 Atlanta
    United States
  • DNSSEC:
    nein
  • Name-Server:
    ns3.ko.com
    ns4.ko.com


 

Schweizerdeutsch, Schriftdeutsch, Hochdeutsch…

Viele Österreicher und Deutsche, die in der Schweiz ankommen, verstehen erst mal nur Bahnhof. Und das, obwohl Deutsch eine der vier „Schweizsprachen“ der Schweiz ist. Doch im Gegensatz zu den übrigen deutschsprachigen Ländern, ist in der Schweiz ein deutlicher Unterschied zwischen Dialekt und Hochdeutsch festzustellen.

Die mehrsprachige Schweiz ist bekannt für Ihre Dialektvielfalt: Schweizerdeutsch, das von über 60 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird (Teile der Schweiz sind Französisch-, Italienisch- und Rhätoromanisch-sprachig), besteht aus hunderten von Mundarten.

Diese weisen in jedem Kanton bestimmte Eigenheiten auf. Auf Berndeutsch heißt es etwas nicht Grüezi, sondern Grüessech. Die beliebteste Mundart ist Bündnerdeutsch, welches im dreisprachigen Kanton Graubünden gesprochen wird und viele Einflüsse von Rhätoromanisch hat, womit markant besonders der Buchstabe A hervortritt. (so heißt es z. B. nicht Grüezi sondern Grüazi, nicht mir, sondern miar usw. usf.)

Schweizerdeutsch: Die fünfte, inoffizielle Landessprache der Schweiz (Foto: Schlagwort AG)

Schweizerdeutsch: Die fünfte, inoffizielle Landessprache der Schweiz (Foto: Schlagwort AG)

Die Besonderheiten in der Ausdrucksweise und im Wortschatz können dazu führen, daß es selbst unter Schweizerdeutsch sprechenden kleinen Verständigungsschwierigkeiten beim Kennenlernen kommen kann. Ähnlich Kommunikationsschwierigkeiten zwischen einem Norddeutschen und einem Bayern in Deutschland.

So tun sich viele Deutschschweizer mit Walliserdeutsch schwer. Auch das Appenzell hat einen Dialekt, den viele nicht gut verstehen.

Und obwohl alle Schweizer in der Schule Hochdeutsch lernen, greifen sie in der privaten Kommunikation – sei es schriftlich oder mündlich – auf die Dialekte zurück.

Denn die Alpenländler sind stolz auf ihre Dialekte und verstehen sie als „Sprache der Herzen“.

In den vergangenen Jahren hat sich auch eine vermehrte Aufnahme hochdeutscher Elemente im Sprachgebrauch abgezeichnet. Das bekannteste Beispiel ist wohl „Urlaub“ für „Ferien“.

Diese Entwicklung hängt mit dem vermehrten Konsum deutscher Medien zusammen. In der Schweiz gibt es sogut wie kein Privatfernsehen und das staatliche von Steuergeldern bezahlte Schweizer Fernsehen ist als extrem langweilig verschrien. Hinzu haben die massiven Einwanderungs- sowie Migrationsbewegungen innerhalb des Landes einen Einfluß.

Gemäß einer vor 2 Jahren erschienenen Studie von der Schweizerischen Kreditanstalt (Credit Suisse) soll die Schweiz innert 10 Jahren 1 Million mehr Einwohner haben. Bisher traf die Prognose ein. Leztes Jahr zügelten fast 100.000 neue Menschen in die Schweiz.

So ist beispielsweise im Grenzkanton Thurgau bereits jeder 5. Einwohner deutscher Staatsangehöriger. (die Eingebürgerten der letzten Jahrzehnte nicht miteingerechnet) Regierungsrat Stark forderte vor einiger Zeit sogar öffentlich dazu auf, die Deutschen sollen sich gut integrieren.

Doch trotz (oder gerade wegen?) dieser Art der „Abstimmung mit den Füßen“ über die EU und den damit einhergehenden Einwanderungswellen aus EU-Ländern ist Schweizerdeutsch im Trend. Bei der Jugend ist es beliebt, womit der Trend sich fortsetzen dürfte.

Vor 25 Jahren gab es im Schweizer Fernsehen fast keine Sendung in Schweizerdeutsch. Vor wenigen Jahren wurde nun sogar der Wetterbericht auf CH-Deutsch umgestellt, was teilweise zu heftiger Kritik und Debatten führte. Als Argument gegen Schweizerdeutsch im Wetterbericht wurde etwa angeführt, daß Touristen ja kein Schweizerdeutsch verstünden.

Aufgrund des mangelnden Gebrauchs der offiziellen Nationalsprache Deutsch, ist Hochdeutsch für einen Großteil der Schweizer wie eine Fremdsprache. Viele empfinden das Schriftdeutsch als schwerfällig und distanziert.

Und sie haben tatsächlich recht. Wer einmal die gleiche Kurznachricht (SMS) in Schriftdeutsch und in Schweizerdeutsch verfaßt, wird feststellen, daß er in CH-Deutsch ein Viertel bis sogar ein Drittel weniger Buchstaben braucht.

Schweizerdeutsch ist daher wirklich ausdrucksstärker, aber vor allen Dingen auch präziser und kürzer in der Kommunikation.

Es erschein gut vorstellbar, daß Schweizerdeutsch in Zuunft einmal zur fünften Landesprache erklärt wird, so wie es mit Letzeburgisch in Luxemburg in den 80er-Jahren geschah.

Mit zur Beliebtheit des Schweizerdeutschen tragen auch die mißlungenen Rechtschreibreformen bei, welche in der Schweiz viel Unmut hervorriefen und bis heute nicht akzeptiert sind. Zwar hieß es, die Schweiz müsse mitmachen, wenn Deutschland so eine umstrittene Reform der Rechtschreibung praktiziert. Um der Einheitlichkeit der Schriftsprache wegen.

Bis heute gibt es jedoch in der Schweiz keine einzige Zeitung, welche die neue deutsche Rechtschreibreform 1 zu 1 umsetzt.
Selbst Zeitungen, welche sie offiziell mitmachen, wenden unsinnige Regelungen und sprachliche Zumutungen (www.PeterEMueller.ch) der zahlreichen Rechtschreibreformen bis heute nicht an.

Und es wurde nach über 10 Jahren Abwarten und Hoffnung auf Besserung eine eigene Orthografische Konferenz, die SOK (Schweizer Orthographische Konferenz) gegründet, welche sich wohl in hohem Maße auch als Notwehrinstitution gegen verordneten Rechtschreibunsinn sieht. (www.SOK.ch)

Daher ist die Abneigung gegen das Hochdeutsche stark gestiegen. Dem ursprünglich immer wieder proklamierten Haupt-Reformziel der Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschen Sprachraum hat die mißlungene Rechtschreibreform somit einen Bärendienst erwiesen.

Inzwischen heißt es, daß ja in Deutschland ohnedies jeder schreibe, wie er möchte. Alles sei irgendwie richtig; Regeln, die ihren Namen verdienen, gibt es nicht mehr. Die Flut an immer neuen Änderungen und Schreibmöglichekeiten (vornehm „Variantenschreibungen“ genannt) sowie Berichte von Lehrern aus Deutschland bestätigen diesen Zustand.

Konsumentenschutzorganisationen kritisieren Datensammlerei und unseriöse Inkassounternehmen wie z. B. Intrum Iustitia: Wann handelt Simonetta Sommaruga?!

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen fordert, daß der Bundesrat umgehend tätig wird und die Fichierung der Kreditwürdigkeit von Privatpersonen durch Privatunternehmen nicht länger duldet.

Wer es in der Hektik des Alltags versäumt, eine Rechnung rechtzeitig zu begleichen, muß mit ungeahnten Konsequenzen rechnen.

Die meisten Konsumenten wissen nicht, daß zahlreiche Firmen systematisch Daten zur Kreditwürdigkeit – nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Privatpersonen – sammeln. Diese Daten werden von sogenannten Kredit- und Wirtschaftsauskunfteien entsprechend der Zahlungsmoral bewertet und anderen Firmen sowie der Öffentlichkeit gegen Entgelt online zur Verfügung gestellt.

Simonetta Sommaruga, SP: Wann unternimmt sie etwas gegen unseriöse Geschäftspraktiken von Inkassofirmen wie Intrum Iustitia?

Simonetta Sommaruga, SP: Wann unternimmt sie etwas gegen unseriöse Geschäftspraktiken von Inkassofirmen wie Intrum Iustitia?

Zwar dürfen säumige Zahler nicht öffentlich an den Pranger gestellt werden, da jegliche Veröffentlichung solcher Personendaten gegen das Datenschutzgesetz (DSG) verstößt.

Dies gilt sowohl für die Veröffentlichung der Identität der Person als auch für deren persönliche finanzielle Situation wie unbezahlte Rechnungen, Mahnungen oder Betreibungen. Grundsätzlich könnte die betroffene Person gemäss DSG verlangen, diese Art der Publikation unverzüglich einzustellen. Allerdings ist den Konsumenten in der Regel gar nicht bekannt, welches Unternehmen welche Daten sammelt. Eine solche Aufforderung ist zudem meist zwecklos, da sie von den Kredit- und Wirtschaftsauskunfteien selten bis nie beachtet wird.

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen erachtet diese Situation als unhaltbar und stellt der Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Bundesrätin Simonetta Sommaruga, daher drei Forderungen, die den Mißbräuchen im Inkassobereich ein Ende setzen sollen:

1. Fichierverbot: Informationen von Privatpersonen zur Bestimmung ihrer Kreditwürdigkeit dürfen nicht mehr systematisch gesammelt und archiviert werden (Ausnahme: gesetzlich vorgegebene Register wie das Betreibungsregister sowie das Register der Informationsstelle für Konsumkredit IKO).

2. Verrechnungsverbot: Verwaltungsgebühren von Inkassounternehmen dürfen nicht dem Schuldner verrechnet werden. (oft wird dies mißbräuchlicherweise unter dem Titel „Verzugsschaden“ seitens unseriösen Inkassofirmen wie Intrum Iustitia versucht)

Dann kommt der Kosumentenschutz aber auch mit einer absolut irrsinnigen Forderung. Er will eine Regulierung schaffen. Die Schweiz bekommt jährlich über 60.000 neue Seiten an Gesetzestexten. Irgendwann erstickt die Wirtschaft komplett und der Bürger wird fast schon kommunistisch anmutend immer mehr gegängelt. Es würde absolut ausreichen, die bestehenden Gesetze anzupassen anstatt gleich eine ganze Branche zu regulieren.

3. Gesetzliche Vorgaben für Inkassounternehmen: Damit Mißbräuche ein Ende finden, müssen gesetzliche Rahmenbedingungen für die Zulassung von Inkassobüros erlassen werden.

Um dem Anliegen mehr Gewicht zu verleihen, lanciert die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen eine Petition zum Thema Kreditauskunfteien und Forderungsinkasso und fordert die Konsumenten auf, ihre Forderungen zu unterstützen. Die Petition kann onlein unterzeichnet werden.

US-Domain-Werbung des größten Registrars „GoDaddy“

Gerade habe ich das Hosting-Konto bei dem größten US-Registrar (und zugleich des weltgrößten Registrars überhaupt) aufgerufen, um etwas zu administrieren.

Beim Aufrufen der Webseite schlägt mir die Reklame entgegen.

Zeig Deinen amerikanischen Stolz“ – so wirbt der weltgrößte Domänenregistrar (40 Millionen Domänen) und appelliert dabei aktiv, man solle Nationalstolz zeigen und daher Domänen mit der Endung „US“ registrieren.

Der weltgrößte Domänenregistrar "GoDaddy" wirbt damit, man solle "seinen amerikanischen Stolz zeigen"... (Bildschirmfoto)

Der weltgrößte Domänenregistrar "GoDaddy" wirbt damit, man solle "seinen amerikanischen Stolz zeigen"... (Bildschirmfoto)

Man stelle sich einmal vor, habe ich gerade gedacht, so würde der größte Schweizer Domänenregistrar (Switch, Nic.ch) ebenfalls werben:

Zeig Deinen Schweizer Stolz! Registriere eine Rot-Weiß-Domäne!

Ein solcher Registrar hätte sofort eine Horde von linken Journalisten am Hals, die völlig aus dem Häuschen sich geifernd und mit Schaum vorm Mund die Finger wund schreiben würden.

In einem Land, in welchem sogar Leute, mit Anti-Holocaust-Seiten äußerst brutal und widrig jeglicher Wahrheit in eine Ecke gestellt werden, in der sie nicht stehen und in fast schon regelmäßigem Turnus (2009, 2012) mit Dreck eines massiv links eingefärbten Journalismus beworfen werden, muß man sich das, was der weltgrößte (!) Domänenregistrar an Werbung schaltet, einmal auf der Zunge zergehen lassen.

Vermutlich würde sich in der Schweiz sogar die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus berufen fühlen – auf Steuerzahlerkosten – sich zu entrüsten bzw. eine Medienmeldung rauszugeben.

Á la: „Das ist nicht hilfreich für die Integration.“ usw. usf. Kein Wunder, in einem Land, in welchem es große Ausländerorganisationen gibt, die am liebsten per sofort die Schweiz ganz abschaffen wollten.

Und wenn man das anspricht, daß man hierzulande inzwischen vielmehr ein Problem mit Inländerfeindlichkeit hat als mit einer angeblichen – an den Haaren herbeigezogenen Ausländerfeindlichkeit – dann schreiben sogenannte „Journalisten“ über einen, man schreibe „scharf rechts“.

Rechts, vielleicht zu stumpf rechts, sind vielleicht die USA wirklich. Aber doch nicht die Schweiz, eines der tolerantesten und weltoffensten Länder der Welt!

Soviel für einmal zum unterschiedlichen Selbstverständnis zwischen Schweiz und USA. In den USA sind wohl selbst die linkesten Linken rechter als die angeblich so Rechten in der Schweiz.

Siehe hierzu auch einen Artikel, den ich einmal für Polizeibericht.ch in der Rubrik „Meinung und Debatte“ verfaßt hab:

Ist die Schweiz rechts?

Phantasie …

Admin24 post on Juni 17th, 2012
Posted in Allgemeines Tags: ,

ist wichtiger als Wissen.

Denn Wissen ist begrenzt.

a posteriori

Admin24 post on Juni 16th, 2012
Posted in Allgemeines Tags:

Rücktritt von Philipp Hildebrand: Dok-Film des SRF

Verschiedentlich wurde auf Schweiz-Blog über den SNB-Skandal bzw. die sog. Hildebrand-Affäre berichtet.

Aktuell ist ein Dok-Film des Schweizer Fernsehens (SRF) herausgekommen. Jeder kann sich zu dem Film über den Hildebrand-Rücktritt seine eigene Meinung bilden:

DOK vom 14.06.2012

Zitat des Tages: Eine Wirbelsäule hat jeder Mensch. . .

Wirbelsäule und Rückgrat...

Wirbelsäule und Rückgrat...

… aber Rückrat nur wenige!

Ladendiebstahl- bzw. Warensicherungs-Alarm im Manor

Vor kurzem ging bei der Schlagwort AG eine Medienmitteilung des Konsumentenschutzes (Stiftung für Konsumentenschutz) ein. „Die SKS erreichen immer noch zahlreiche Meldungen über Fehlalarme von Warensicherungen und entsprechend unangenehmen Folgen für Konsumenten.“

Weiter hieß es: Seit Anfang Jahr haben die SKS rund 100 Meldungen von Konsumenten erreicht, die kürzlich einen oder sogar diverse Fehlalarme in einem Warenhaus erlebt haben. Viele der Betroffenen mußten anschließend vor zahlreichen Leuten eine Überprüfung der Kleider und Taschen über sich ergehen lassen und fühlten sich dadurch gedemütigt und bloßgestellt.

Taschendurchsuchung nach Alarm. Die blonde Dame geht nur ihrer Pflicht nach, aber die andere dunkelhaarige (von ihr ist nur die Hand zu sehen, mit der sie gerade vor meiner Kamera herumfuchtelt), war beim Reinkommen in den Manor Chur zugegegen und hätte der Kollegin bestätigen müssen, daß der Alarm schon beim Reinkommen losging... (Foto Taschendurchsuchung: Schlagwort AG)

Taschendurchsuchung nach Alarm. Die blonde Dame geht nur ihrer Pflicht nach, aber die andere dunkelhaarige (von ihr ist nur die Hand zu sehen, mit der sie gerade vor meiner Kamera herumfuchtelt), war beim Reinkommen in den Manor Chur zugegegen und hätte der Kollegin bestätigen müssen, daß der Alarm schon beim Reinkommen losging... (Foto Taschendurchsuchung: Schlagwort AG)

Ich habe an anderer Stelle auch schon positiv über den SKS geschrieben, aber hier hab ich mir gedacht: Dieser linke Konsumentenschutz. Typisch. Wieder einmal wird maßlos übertrieben und aufgebauscht. Schließlich geht es um Ladendiebstahl. Da soll sich der SKS doch nicht so aufregen nur wegen ein paar Durchsuchungen.

Bevor ich dazu kam, den Verriß über den SKS zu schreiben, geschah etwas, daß dazu führte, daß meine Meinung sich radikal änderte.

Ich ging noch kurz vor Ladenschluß in den Manor in Chur um noch rasch einige Lebenmittel im Kellergeschoß zu kaufen.

Schon beim Reingehen durch die Glastüren des Manor ging der Alarm aus mir unbekannten Gründen los. Als ich nun meine Einkäufe getätigt hatte, die Rolltreppe wieder hochfuhr und herausging durch den Ausgang, ging erneut der Alarm los. Da die dunkelhaarige Dame, welche nahe beim Eingang postiert war, ja auch beim Reinkommen schon den Alarm gehört hatte, ging ich ohne schlechtes Gewissen weiter.

Mir lief jedoch eine blonde Dame hinterher auf die

Sieht so ein Ladendieb aus? (Remo Maßat vor Manor Chur)

Sieht so ein Ladendieb aus? (Remo Maßat vor Manor Chur)

Straße des belebten Postplatzes und so ging ich schließlich wieder in den Manor, beantwortete wahrheitsgemäß Fragen wie „Haben Sie etwas gekauft bei uns?“ usw. usf.

Schließlich brachte ich vor, daß die andere Dame doch schon gehört habe, daß auch beim Reingehen schon der Alarm losging. Die Dame jedoch sagte, nein, sie habe nichts gehört.

Toll. Wenn der Manor schon Aufpaßdamen vorne beim Eingang platziert, dann doch bitte keine Schwerhörigen. So ein Alarm ist doch nicht gerade leise.

Kurzum: Meine Aktentasche wurde durchsucht. Nichts gefunden. Schließlich stellte sich heraus, daß es irgendwas in der Kleidung sein mußte, was Alarm auslöste, weil man mich bat, einmal ohne Aktentasche durch die Warensicherheitskontrollen zu laufen.

Traumatische Erlebnisse beim Einkauf im Manor Chur: Alles war bezahlt...

Traumatische Erlebnisse beim Einkauf im Manor Chur: Alles war bezahlt...

Ergebnis: Mein Zug war weg, ich mußte ne Stunde warten.
Weiteres Ergebnis: Ich habe das ganze als äußerst unangenehm und demütigend erlebt, obwohl ich mich nicht gerae für den zartbesaitesten Menschen halte.

Daher an Manor Chur gerichtet:

Die Dame mit den dunklen Haaren entweder – mit Verlaub – zum Ohrenarzt schicken, damit ihr auffällt, wenn der Alarm beim Reinkommen losgeht oder jemand anderes dort plazieren, der so gut hört, daß er hört, wenn der Alarm losgeht.

Der guten Ordnung halber sei erwähnt, daß die blonde Dame zumindest höflich war, was aber die Situation nicht sehr viel weniger unangehm machte.

Adolf-Hitler.ch, Carlos Hanimann (WOZ) und Hermann Lei

Dieser Artikel sollte eigentlich letzte Woche erscheinen und ich hab ihn auf Bitte von WOZ-Redaktor Carlos Hanimann nicht vorab veröffentlicht.

(Diesem Artikel-Entwurf hatte ich ihm nach einem Telefongespräch und vor einem persönlichen Gespräch in Zürich zum Lesen vorgelegt)

Da ich nun sehe, daß nun trotzdem haargenau das gemacht wurde, von dem ich eigentlich dachte, daß es bei einer auch nur ansatzweise ordentlichen, sprich fairen Berichterstattung nicht möglich wäre, veröffentliche ich den Artikel nun nachträglich doch.

Was ich persönlich besonders stoßend finde, ist, daß der WOZ-Verfasser des Verriß-Artikels sich auf seinem privaten Blog (NationofSwine.ch) darüber aufregt, daß andere Journalisten angeblich wahrheitswidrig und wider besseres Wissen Inhalte auf politisch motivierten Gründen schreiben. Und sich über schlechten, sprich politisch motivierten, Journalismus aufregt. Und nun macht er genau dasselbe.

Ich mußte fast schon lachen, als ich den Artikel las, weil es eine Satire von mir hätte sein können. Nur: Wenn ich sowas mache, dann deklariere ich es als Satire und hier kommt es als ein Artikel daher (zwar in der Linksaußenzeitung WOZ, aber trotzdem).

Die WOZ bzw. deren Autor Carlos Hanimann findet es offenbar schlimm, daß eine Seite wie Adolf-Hitler.ch mit Aufklärungsinhalten betrieben wird und versucht damit - hoffentlich vergeblich - einen thurgauischen Großrat (Hermann Lei jun.) zu beschmutzen.

Die WOZ bzw. deren Autor Carlos Hanimann findet es offenbar schlimm, daß eine Seite wie Adolf-Hitler.ch mit Aufklärungsinhalten betrieben wird und versucht damit - hoffentlich vergeblich - einen thurgauischen Großrat (Hermann Lei jun.) zu beschmutzen.

Die alten Inhalte von der Webseite Adolf-Hitler.ch, welche jetzt – wie vor 4 Jahren bei Lukas Reimann – ebenfalls dazu dienen soll, Hermann Lei in eine Ecke zu stellen, in der er nicht steht, sind übrigens noch im Internet verfügbar. Für alle Leute, die überprüfen wollen, ob das stimmt, was ich hier unten schreibe oder das, was in der WOZ steht.

Hier nun doch der Artikel, der urspünglich Mittwoch letzte Woche verfaßt wurde.

Gestern befrug mich am Telefon ein Mitarbeiter der WOZ, Carlos Hanimann, am Telefon zu verschiedenen Firmen von mir sowie auch zu Aktivitäten der Schlagwort AG, deren Gründung und der damaligen und heutigen Rolle von Herrn RA Hermann Lei jun. dabei.

Also dem Anwalt, welcher maßgeblich daran beteiligt war, die illegalen Aktienspekulationen (Insiderhandel) und die – sogar aus Sicht von Calmy-Rey oder Leuten wie dem Linksaußenposten der SP, Jean Ziegler – moralisch höchst fragwürdigen Devisenspekulationen des des später unfreiwillig zurückgetretenen SNB-Chefs Philipp Hildebrand aufzudecken.

Offenbar hatte der WOZ-Mitarbeiter Carlos Hanimann eingehend recherchiert und war hierbei auch auf einen alten Artikel im Tagesanzeiger gestoßen, in der geschrieben wurde, daß eine Firma von mir, die u. a. auch Webseiten für einen SVP-Nationalrat eingerichtet habe, auch die Webseiten www.Adolf-Hitler.ch und www.Nationalsozialismus.ch betreibe. Ähnliche Seiten mit Geschichtsaufklärungsinhalten und mit Holocaust-Warninhalten gibt es auch in Deutschland, vgl.z. B. www.Adolf-Hitler.de.

Anders als in Deutschland, kann man jedoch in der Schweiz in die Nazi-Ecke gedrängt werden, wenn man vor dem totalitären Regime des Nationalsozialismus und seinen verheerenden Folgen warnt.

2009 kam ein Tagi-Artikel, welcher Gegenstand eines Rechtsstreits zwischen mir und Tamedia ist, in welchem süffisanterweise die Domänen Adolf-Hitler.ch und Nationalsozialismus erwähnt wurden, ohne die – ja völlig unwesentliche Tatsache – zu erwähnen, daß auf beiden Webseiten Holocaust-Aufklärungsinhalte bzw. Seiten gegen Nationalsozialismus sind, namentlich 1 zu 1 kopierte Inhalte von Wikipedia (mit entsprechender Quellenangabe).

Später hatte der Tagesanzeiger das im Internet geändert und erwähnt, daß dort Wikipedia-Inhalte aufgeschaltet waren.

Inzwischen hat die Schlagwort AG weite Teile des Portfolios der seit dem Tagi-Artikel bzw. Tagi-Verriß und den dort enthaltenen Lügen angeschlagenen Chamäleon Media GmbH übernommen.

Der WOZ-Mitarbeiter trug nun im Telefonat die Meinung vor, daß es aus seiner Sicht doch bezeichnend sei, daß diese Domänen ja auf eine Firma laufen, bei welcher Hermann Lei jun. der Gründungsanwalt war und welche auch weiterhin an der gleichen Adresse wie sein Advokaturbüro domiziliert ist.

Zwar sind die Seiten dank einer politisch motivierten Hosting-Kündigung durch Genotec seit Jahren inaktiv, aber es scheint offenbar sehr reizvoll, diese wieder für einen „Bericht“ aufzukochen.

Er würde solche Domänen nicht registrieren und er sei der Meinung, daß man „halt Verantwortung übernehmen muß für das, was man (im Internet) tut“, wie er mehrfach wiederholte.

Das mache ich gerne: Es gibt zwei Seiten im Internet, die Geschichtsaufklärung betreiben und vor dem Holocaust warnen. Diese heißen Adolf-Hitler.ch und Nationalsozialismus.ch und es gibt ähnliche Seiten auch in Deutschland, z. B. Adolf-Hitler.de uvam.

Ich sehe daran nichts Verwerfliches, im Internet Webseiten mit Warninhalten vor Nationalsozialismus aufzuschalten oder zu unterhalten. Sondern im Gegenteil.

Verwerflich fände ich hingegen, wenn ein Journalist wahrheitswidrig und wider besseres Wissen Leute, die Seiten mit Holocaust-Warn-Inhalten und Aufklärungsinhalten zur schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus betreiben, durch eine gestrickte „Bericht“-Erstattung in eine Ecke gedrängt würden, in der sie nun wirklich nicht stehen.

Dies trug ich auch gegenüber Carlos Hanimann am Telefon vor und äußerte, daß er den hohen moralischen Ansprüchen an Journalismus, welche er namentlich auf seinem – zusammen mit Daniel Ryner geführten – Blog „NationofSwine.ch“ vorträgt, nicht gerecht würde. (hier prangert er u. a. die Weltwoche massiv an, sie würde schlechten Journalismus betreiten)

Desweiteren sie einmal ein anderes Beispiel genannt: Nehmen wir an, die WOZ oder eine eher dem linken politischen Spektrum nahestehende Firma würde eine Seite www.Josef-Stalin.ch oder www.Kommunismus.ch betreiben und dort Warninhalte und Aufklärungsinhalte über die schreckliche Zeit des Stalinismus und des Kommunismus aufschalten, welche aus einer neutralen Quelle (Wikipedia.de) stammen.

Und dann würde ein Journalist über diese Firma schreiben, diese bzw. Personen, die für sie tätig waren oder sind, würde dem Kommunismus oder dem Stalinismus nahestehen.

Das Beispiel mit dem Kommunismus nannte ich Carlos Hanimann gemünzt auf seine Person, worauf er trotzig antwortete, er habe aber eine solche Seite nunmal nicht.

Das spielt auch keine Rolle, sagte ich. Es ist ein Beispiel.

Daraufhin äußerte er abermals, er sei halt der Meinung, man müsse für das, was man im Internet tut, nunmal Verantwortung übernehmen.

Wie ich schon oben ausführte übernehme ich gern Verantwortung dafür, daß ich Webseiten unterhalte bzw. unterhielt, welche über die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus aufklären.

Im Übrigen hat Schlagwort AG auch Seiten wie www.Linksextremismus.ch.

Genausogut könnte also ein wohlwollender Journalist schreiben, Hermann Lei oder Reimut (Remo) Massat stünden dem Linksextremismus nahe und sympathisieren mit ihm.

Ich hoffe, daß Journalist Carlos Hanimann – auch, wenn er für die WOZ arbeitet und ich daher sicher nicht von einem wohlwollenden Bericht ausgehe – den journalistischen Anstand hat, beides nicht zu tun.

Neben dem betreibt Schlagwort AG eine vierstellige Anzahl an Webseiten zu ganz verschiedenen Themen.

Etwa Fenchel.ch. Schlagzeile wäre nach dem oben angestrebten Schema also: Massat und Lei sind Fenchelliebhaber.

Oder Augenlider.ch. Könnte also ein Journalist schreiben: Massat und Lei sind in der Augenheilkunde tätig.

Buchhaltung-und-Steuern.ch ist eine weitere Seite des vierstelligen Webseiten-Portfolios. Also könnte ein Journlist schreiben: Massat und Lei sind im Steuerberatungsgeschäft tätig.

Klingt abwegig, nicht?

Sie glauben nicht, daß es in der Schweiz Journalisten gibt, die sowas tun?

Doch. Einer davon arbeitete für den Tagesanzeiger und heißt Christian Bütikofer. Er schrieb 2009, ich betreibe eine Inkasso-Firma, weil ich eine Webseite zum Thema habe. Spielte hierbei keine Rolle, daß schweizweit es keine Inkassofirma gibt, mit der ich zu tun habe und es schweizweit auch keine entsprechenden Handelsregistereinträge gibt.

Genausogut hätte er schreiben können, Reimut Massat sei im Baumarkt-Geschäft tätig (www.Baumarkt24.ch). Oder auch, Massat betreibe eine Geratrie (www.Gerontopsychiatrie.ch) usw. usf.

Der gleiche Journalist Christian Bütikofer scheute auch nicht davor zurück, wieder besseres Wissen zu schreiben, ich hätte auf Bahamas (!) einen Konkurs gemacht.

Nun hoffe ich, daß die WOZ trotz ihrer ausgeprägten Liebe und Nähe zur SVP oder zu Leuten mit konservativen Einstellungen, zu denen man mich sicher zählen kann, von solchem „Journalismus“ Abstand nimmt.

(Nachtrag: Wie wir wissen, war meine Hoffnung umsonst. Wer sich ein eigenes Urteil bilden will, besuche die von mir eingerichtete Webseite www.Adolf-Hitler.ch. Die Inhalte sind seit Dezember 2008 unverändert und ich finde nichts Verwerfliches daran, über übelste historische Zeiten Aufklärungsarbeit zu leisten: www.Adolf-Hitler.ch)

Boxveranstaltung im Palazzo Chur am 23 Juni

Am Samstag, 23.6.12, findet im Palazzo in Chur eine Boxveranstaltung des Athletic Boxclubs Rätia Churs statt. Der Höhepunkt bilden die Eliteboxkämpfe zwischen der Schweiz und Tschechien.