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Monthly Archives:Mai 2012

Zum ESM-Vertrag

Mit Blick auf das am Donnerstag (31. Juni) angesetzte Referendum in Irland erneuert der Verein Mehr Demokratie seine Kritik am Ratifizierungsprozeß von Eurorettungsschirm (ESM) und Fiskalvertrag. „Daß die Bürger einzig in Irland über ESM und Fiskalvertrag abstimmen dürfen, ist nur die Spitze des Demokratiedefizit-Bergs“, sagt Michael Efler, Vorstandssprecher von Mehr Demokratie.

Tatsächlich wurde der Fiskalvertrag bereits referendumssicher konzipiert. Selbst die Bevölkerung mehrerer Länder könnte den Vertrag nicht mehr stoppen – wenn er in zwölf Eurostaaten ratifiziert wird, tritt er in Kraft und ist nur mit Zustimmung aller Vertragsstaaten wieder kündbar.

Michael Efler, Vorstandssprecher Verein "Mehr Demokratie" in Deutschland

Michael Efler, Vorstandssprecher Verein "Mehr Demokratie" in Deutschland

„Wie so oft in Europafragen hat man den Eindruck, daß die Bürger von den Regierungen bevormundet werden. Dahinter steht auch die Angst vor unerwünschten Abstimmungsergebnissen und der Glaube, dass man ein funktionierendes Europa einfach verordnen könne.“

Mehr Demokratie fordert Volksabstimmungen zu ESM und Fiskalvertrag in allen betroffenen Mitgliedsländern. In Deutschland sammelt der Verein unter dem Motto „Europa braucht mehr Demokratie“ gemeinsam mit Bündnispartnern Unterstützer für eine Verfassungsbeschwerde gegen die Verträge – dabei geht es nicht um wirtschafts-, sondern um demokratiepolitische Gesichtspunkte.

Ein Hauptkritikpunkt ist, dass der Fiskalvertrag ebenso wie der Vertrag zum Euro-Rettungsschirm als eigener völkerrechtlicher Vertrag angelegt wurde.

Das im Fall von EU-Vertragsänderungen vorgesehen Ratifizierungsverfahren wird im Zuge der Eurorettung und Staatsschuldenbekämpfung ausgehebelt“, erklärt Efler. „Statt in einem Konventsverfahren mit offener Diskussion und stärkerer Parlamentsbeteiligung wurden ESM und Fiskalvertrag von wenigen führenden Politikern und Beamten hinter verschlossenen Türen ausgehandelt.

Vereinbarungen von solcher Reichweite gehören in die EU – sie sollten in allen Mitgliedstaaten diskutiert und der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt werden.“

Auch wenn das Votum der Iren die Ratifizierung des Fiskalvertrags weder beschleunigen noch stoppen wird, ist es nach Ansicht von Mehr Demokratie ein wichtiges Signal. Für die Iren sei die Abstimmung über den Fiskalvertrag von großer Bedeutung, meint Efler. Denn Gelder aus dem Eurorettungsschirm erhält das Land nur dann, wenn es dem Fiskalvertrag zustimmt.

Staats- und Regierungschefs der Euroländer sowie acht weiterer EU-Staaten haben den Fiskalvertrag, der dem Abbau von Staatsschulden und der engeren wirtschaftspolitischen Zusammenarbeit dienen soll, bereits im März 2012 unterzeichnet. Der Fiskalvertrag soll Anfang 2013 in Kraft treten, wenn zwölf der 17 Eurostaaten den Vertrag ratifiziert haben.

Informationen zu ESM- und Fiskalvertrag und zur Kampagne „Europa braucht mehr Demokratie“:
http://www.verfassungsbeschwerde.eu/informieren.html

Zitat des Tages

Admin24 post on Mai 29th, 2012
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Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.

Privater Immobilienverkauf

Es ist heutzutage absolut selbstverständlich, seine Ferien gut vorzubereiten (außer vielleicht, man will einen Abenteuerurlaub machen…), auch ein Autokauf oder andere größere Anschaffungen werden sorgfältig geplant.

Nicht so jedoch bei einem privaten Immobilienverkauf.

Augen auf beim privaten Immobilienverkauf. Ein Fallstrick ist z. B. die Grundstückgewinnsteuer...

Augen auf beim privaten Immobilienverkauf. Ein Fallstrick ist z. B. die Grundstückgewinnsteuer...

Der Verkauf der eigenen Immobilie von privat wird häufig ohne eine gute Planung vorgenommen.
Doch gerade beim Privatverkauf einer Liegenschaft ohne Immobilienmakler ist die Planung und das Sich-Aneignen von etwas Sachkenntnis notwendiger.
Dennoch wird hier naiv an den Immomarkt herangegeben. Und das, obgleich es sich bei der privaten Liegenschaft häufig sogar um das materiell Wertvollste handelt, was jemand verkauft: Seine private Immobilie eben, sei es ein Haus oder eine Wohnung, die zu verkaufen ist.

Probleme beim privaten Immobilienverkauf sind fast vorprogrammiert
Der Privatverkäufer einer Immobilie tritt in den meisten Fällen zu arglos und mit zuwenig Sachkenntnis bzw. ohne jegliche Vorkenntnisse an den Immobilienmarkt heran.
Dies ist nachteilhaft, weil auf dem Immobilienmarkt normalerweise ausschließlich Liegenschaftenprofis, z. B. Immobilienmakler, agieren.
Beim privaten Immobilienverkauf wird oft ein Vertragswerk (Kaufvertrag zum Immobilienverkauf) unterzeichnet, ohne, daß der private Immobilienverkäufer sich genügend auskennt.

Zwar ist etwa in der ganzen Schweiz der Immobilienverkäufer der Steuerschuldner für die Grundstückgewinnsteuer (so gut wie alle Immobilien werden laut Bundesamt für Statistik mit Gewinn verkauf).

So haftet aber in der Schweiz immer der Immobilienkäufer für die Grundstückgewinnsteuer, falls der Immobilienverkäufer diese nicht bezahlt. Und zwar haftet der private Liegenschaftskäufer immer mit der Immobilie, die er gekauft hat.

So geht der Staat sicher, daß er immer auf seine Kosten kommt.

Auf der Webseite PrivaterImmobilienverkauf.ch hat es Infos dazu, was ein privater Immobilienverkäufer beachten sollte: PrivaterImmobilienverkauf.ch

Zitat des Tages

Alle Leute kommen als Original auf die Welt, doch die meisten
sterben als Kopie.

Auch Großbritannien bereitet Euro-Zusammenbruch vor

Nicht nur die Schweizerische Nationalbank bereitet zusammen mit anderen schweizerischen Institutionen den Euro-Zusammenbruch vor.

Auch die Regierung Großbritanniens (England ist wie die Schweiz, Dänemark oder Schweden nicht Euro-Mitgliedsland) entwirft gerade Pläne, wie sie sich bei einem Euro-Kollaps abschotten kann.

England bereitet sich auf einen Euro-Zusammenbruch vor. Anders als die Schweiz würde sie nicht nur den Kapitalverkehr dichtmachen, sondern auch die Grenzen.

England bereitet sich auf einen Euro-Zusammenbruch vor. Anders als die Schweiz würde sie nicht nur den Kapitalverkehr dichtmachen, sondern auch die Grenzen.

Allerdings ist England nicht so zurückhaltend wie die Schweiz und beschränkt sich beim Schotten-dicht-machen auf den freien Kapitalverkehr (ein Heiligtum für jeden Marktwirtschaftler, das die Schweiz beim Euro-Zusammenbruch abschaffen würde).

Die zuständige Ministerin, Theresa May, äußert in einer Zeitungsbefragung offen, daß England sich auch im Schengen keineswegs mehr scheren würde und Großbritannien im Falle des Euro-Zusammenbruchs die Grenzen dichtmacht.

Millionen könnten ihren Job verlieren und anderswo Arbeit suchen, so die Begründung.

Wenn schon England davor Angst hat, dann kann man sich ausmalen, wie es um die Schweiz steht, welche sich nicht überverschuldete und daher kein Euro-Schuldenland ist. Sondern die so viel gescholtene, wohlhabende, „reiche Schweiz“ ist.

Weiteres zum bevorstehenden Euro-Zusammenbruch

Das deutsche Handelsblatt schreibt aktuell:

„Selbst die größten Euromantiker müßte diese Nachricht schockiert haben: Die Europäische Zentralbank (EZB) und Vertreter der Euro-Gruppe beraten „heimlich“ über Direkthilfen an notleidende spanische Banken. Damit wäre nicht nur der letzte Damm gebrochen und eine weitere von Schäuble und Co. gezogene „Rote Linie“ überschritten…“

Der Eurokritiker Hans-Olaf Henkel äußert sich aktuell zum bevorstehenden Euro-Zusammenbruch und zur Lüge des Wortes „Stabilitäsunion“. Die Union sei das Gegenteil davon.

Drei Rücktritte

Und auch interessanterweise dazu, warum der deutsche Bundespräsident Horst Köhler „aus persönlichen Gründen“ zurücktrat. Auf Köhlers Rücktritt angesprochen, gab Bundeskanzlerin Angela Merkel an: „Ich war überrascht, natürlich, und habe versucht, ihn in dem Telefonat noch einmal umzustimmen. Das ist leider nicht gelungen. Und deshalb sage ich, ich bedaure diesen Rücktritt aufs Allerhärteste.“

Und auch dazu, warum im Anschluß der EZB-Chef Axel Weber „aus persönlichen Gründen“ zurücktrat.

Und auch zum Rücktritt aus persönlichen Gründen von EZB-Chef-Volkswirt Jürgen Stark, der heute, nicht mehr im Amt für die Schlagzeile sorgt (Handelsblatt): „Das frühere EZB-Mitglied Jürgen Stark hat vor der Einführung von Eurobonds gewarnt wie sie vom neuen französischen Präsidenten Hollande gefordert wird. Die Kosten für Deutschland würden explodieren.“

Von der Währungsunion, zur Transferunion, zur Schuldenunion hin zur Inflationsunion:

Dramatische Notfallplanung mit Kapitalverkehrskontrollen: SNB bereitet sich auf Euro-Zusammenbruch vor

Der inzwischen wegen illegaler Spekulationsgeschäfte zurückgetretene Nationalbankpräsident kaufte mutmaßlich widerrechtlich für weit über 240 Milliarden Euros. Was die Bindung des Schweizer Frankens an den Festkurs von 1,20 zum Euro bisher gekostet hat, erfahren wir erst bei der nächsten SNB-Bilanz!

Dabei hat das Schweizer Stimmvolk abgestimmt, daß es am Euro-Experiment nicht teilnehmen will! Und nun sitzt es dank der Euro-Stützungskäufe von Philipp Hildebrand, einem ehemaligem EU-Politologen (!) und „Hedgefondsmanager“ auf einer historisch großen Summe von Euros. Ein NZZ-Ökonom schrieb denn auch sarkastisch: „Angela Merkel jubelt. Die Schweiz ist faktisch dem Euro beigetreten.“

Eveline Widmer-Schlumpf: Erst deckte sie die Machenschaften des SNB-Chefs wider besseres Wissen, nun darf sie die SNB beim Euro-Zusammenbruch begleiten... (Fotoausriß: NZZ)

Eveline Widmer-Schlumpf: Erst deckte sie die Machenschaften des SNB-Chefs wider besseres Wissen, nun darf sie die SNB beim Euro-Zusammenbruch begleiten... (Fotoausriß: NZZ)

Nun bereitet sich die Schweizerische Nationalbank nun also auf den Euro-Zusammenbruch und seine Folgen vor.

Selbst der linke TagesAnzeiger, der den zwangszurückgetretenen Nationalbankchef Philipp Hildebrand als „Rockstar“ feierte, als bereits seine privaten Spekulationsgeschäfts pubik waren, titelt: Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts

Die SNB bereichtet sich konkret darauf vor, daß Griechen, Spanier und andere Pleiteländer-Einwohner ihre Euro im jeweiligen Heimatland in Massen abheben und ins sichere Ausland, also etwa die Schweiz bringen. Die Schweizer Nationalbank hat also Angst vor einer massiven Kapitalflucht in die Schweiz.

Offiziell ist natürlich nur von einem „Notfallszenario“ die Rede. Vor einigen Monaten hat die Nationalbank zusammen mit den Spitzen des Finanz- und Volkswirtschaftsdepartements eine Sondereinheit (task force) für die Notfallplanung gebildet.

„Falls es je zu weiteren Erschütterungen auf den Devisenmärkten kommen sollte, könnte es erforderlich sein, Massnahmen zu ergreifen, die über die im September eingeführte Untergrenze zum Euro hinausgehen“, so SNB-Sprecher Walter Meier, und: «Die Sondereinheit prüft den Einsatz von Maßnahmen, welche die Kompetenzen der Nationalbank übersteigen – wie etwa die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen»,

Die Neue Zürcher Zeitung schreibt dazu, daß es einen derartigen Eingriff in die freien Kapitalmärkte in der Schweiz noch nie zuvor gegeben habe: „Kontrollen und Beschränkungen der Kapitalströme in die Schweiz kämen dem weitreichendsten Eingriff in den Devisenmarkt seit der vorübergehenden Einführung von Negativzinsen in den 1970er Jahren gleich. Daß sie nun offen diskutiert werden, zeigt klar, wie ernst die Lage in Bern genommen wird.“

Mehr zum Schweizer Franken / Quelle: Schweizer-Franken.ch

„That was a shot in the oven“

Etwas zum sprichwörtlichen „Schuß in den Ofen“ gibt es hier.

Schuß in den Ofen

Schuß in den Ofen

 

 

Schweizer-Paß.ch

Der Schweizer Paß ist der begehrteste Paß der Welt.

Gegenwärtig hat er nochein weißes Kreuz auf rotem Hintergrund.

Die umstrittene, extrem weit links stehende Ausländerorganisation Secondo Plus fordert jedoch öffentlich die Tilgung des Schweizerkreuzes, weil es die religiösen Gefühle bestimmter Leute beleidigen könnte.

Auch tat sich der gleiche Forderer, „Secondos Plus“-Vertreter (und SP-Nationalratskandidat Ivica Petrušić) öffentlich durch die Forderung hervor, die Schweizerhymne müsse abgeschafft werden. Aus den gleichen Motiven. Simonetta Sommaruga, ebenfalls SP, muß voran machen. In England ist man bezüglich der Flaggenfrage mit mit der kulturellen Bereicherung schon weiter.

Vielleicht sollte man einmal überlegen, warum der Schweizer Paß der begehrteste Paß der Welt ist. Es mag wohl daran liegen, daß die Schweiz ein Land ist, daß die Freiheitswerte sehr hoch hält.

Und daß es gilt: Keine Toleranz der Intoleranz.

Bei soviel geglückter Integration eines Ausländervereins, der sogar die Abschaffung von Landesflagge und Landeshymne fordert muß sich der Verein „Secondos Plus“ eventuell einmal überlegen, ob er sich nicht umbennen möchte in „Secondos Minus“. Mit einem Plus an Integration hat dies jedenfalls wenig zu tun.

Ivica Petruvic tat sich vor diesen Forderungen übrigens damit hervor, daß er für alle Ausländer das Recht auf einen Schweizer Namen forderte. Wegen der Anti-Diskriminierung.

Eventuell sollte er sich einmal entscheiden:

Will er die Schweiz nun abschaffen? Die Schweizer Flagge und die Schweizer Hymne und anderes?

Oder will er sich schweizerischer machen, indem alle Ausländer einen „typischen Schweizer Namen“ bekommen sollen.

Wie dem auch sei. Wer sich wie Ivica Petrusic gut integriert hat und einbürgern lassen will, der findet auf der Webseite www.Schweizer-Paß.ch Infos rund um den CH-Paß, die Schweizer Staatsbürgerschaft und verwandte Themen:

Schweizer Pass

Schweizer-Paß.ch

Goldpreis wird sinken

Schweiz-Blog.ch veröffentlichte mehrere Artikel der Webseite Schweizer-Franken.ch, welche sich hinsichtlich der Schweizer-Franken-Entwicklung als goldrichtig erwiesen haben (CHF / EUR):

Eurokäufe der SNB: Weiterer Horror zeichnet sich im Chart CHF-EUR ab

Neues Problem für Euro-Spekulant Philipp Hildebrand: SKS-Formation im Chart CHF / EUR

Eurospekulationen der Nationalbank waren völlig unnötig: Was waren die wahren Motive des 240-Milliarden-Irrsinns?

Heute geben wir eine Meldung von Goldpreis.li wieder, welche begründet, warum im Goldhandel der Goldpreis demnächst weiter fallen dürfte.

Symbolträchtig: Goldmünze zum Abschied von der Deutschen Mark, herausgegeben von der damaligen Deutschen Bundesbank

Symbolträchtig: Goldmünze zum Abschied von der Deutschen Mark, herausgegeben von der damaligen Deutschen Bundesbank (Bild: Goldpreis.li)

Zugegeben, eine solche Goldpreisprognose scheint gewagt, zu einem Zeitpunkt, da die EU-Schuldenkrise immer neue Horrornachrichten hervorbringt, von einem zukünftig sinkenden Goldpreis zu sprechen.

Doch die vorliegende Einschätzung zur Goldpreis-Entwicklung ist gut begründet, lesen Sie selbst:

Die US-Terminbörse COMEX hat eine Senkung der Einschuß-Leistungen (initial margin) für den Handel im Gold-Future bekanntgegeben. Diese Senkung der Einschüsse kommen mit Wirkung per Handelsschluß am kommenden Dienstag (29. Mai) zustande und die Senkung umfaßt stattliche 10 Prozent.

Somit sinken die Sicherheitsleistungen, welche beim Handel mit Gold-Futures geleistet werden müssen.

Der Einschuß (Englisch „initital margin“ = Sicherheitsleistung bei Vertragsabschluß für einen Goldfuture-Kontrakt) für einen Kontrakt über 100 Unzen Gold sinkt somit von 10.125 Dollar auf 9.113 Dollar im Tageshandel (intraday trading).

Auch der Einschuß (maintenance margin) außerhalb des Innertageshandels werden gesenkt.

Goldbarren von UBS / SBG in Denglisch beprägt: Der Goldpreis dürfte fallen, denn die Comex-Goldbörse scheint von einem zukünftig ruhigerem Handel auszugehen

Goldbarren von UBS / SBG in Denglisch beprägt: Der Goldpreis dürfte fallen, denn die Comex-Goldbörse scheint von einem zukünftig ruhigerem Handel auszugehen

Also für Gold-Verträge (Gold contracts) von längerer Dauer bzw. wenn Kontrakte länger als einen Tag gehalten werden. Für diese Gold-Future-Kontrake wird der Einschuß von 7.500 Dollar auf 6.750 Dollar gesenkt.

Schon im Februar gab es eine Senkung der Einschußleistungen für den Einstieg in Goldkontrakte an der Goldbörse Comex.

Was bezweckt man damit, die Gold-Einschüsse zu senken, fragt sich?

Durch die Senkung der Sicherheitsleistungen erleichtert man Investoren und Spekulanten den Einstieg.

Umgekehrt bewirkt man mit einer Erhöhung der Einschußforderungen eine Dämpfung der Spekulationslust, denn der Einstieg wird teurer.

Goldsymbol: Die Goldpreisentwicklung dürfte sinkend sein

Goldsymbol: Die Goldpreisentwicklung dürfte sinkend sein

Eine solche Maßnahme ist etwa sinnvoll, wenn die Goldbörse davon ausgeht, daß der Handel sich überhitzt oder schon stark überhitzt ist.

Bei einer Senkung der Einschüsse (margins) auf Zukunftsverträge (future contracts) muß die Goldbörse also selbst davon ausgehen, daß der Goldhandel sich weiterhin entspannen wird.

Wenn sich der Goldhandel entspannt, dann ist von sinkenden Goldpreisen auszugehen.

Quelle / Meldung: Goldpreis.li

Schleichender EU-Beitritt: Bundesrat will nach neuer EU-Verordnung Anschluß an die europäische IT-Agentur

Während sich alle die Frage stellen, wann endlich das Schengen-System (soweit hier überhaupt noch System und nicht vielmehr von Chaos zu sprechen ist) verläßt, wird Tag und Tag ein angeblich „unumgängliche Übernahme“ von EU-Recht durch den Bundesrat zelebriert.

Und wie wurde vor der Einführung von Schengen bzw. vor der Volksabstimmung zu Schengen so schön versprochen? Einen etwaigen Automatismus für die Übernahme von EU-Recht gäbe es nicht.

Jetzt spricht der Bundesrat in einer heutigen Mitteilung davon, daß die „Übernahme einer neuen EU-Verordnung unumgänglich“ sei.

Und natürlich will der Schweizer Bundesrat hierbei wieder Geld nach Brüssel fließen lassen. Er möchte sich sich an der europäischen Agentur für den Betrieb von IT-Großsystemen beteiligen. Der Anschluß an diese EU-IT-Agentur ermöglicht es der Schweiz, beim Einsatz von IT-Personal und Wissen Synergien zu nutzen, heißt es. Und er sei „unumgänglich“, weil auch Schengen damit zusammenhänge.

Die EU will monströse Rechenzentren: Wegen des Schengensystems müsse auch die Schweiz mitmachen, dies sei laut Bundesrat "unumgänglich", denn auch Schengensysteme laufen über die neuen Rechenzentren

Die EU will monströse Rechenzentren: Wegen des Schengensystems müsse auch die Schweiz mitmachen, dies sei laut Bundesrat "unumgänglich", denn auch Schengensysteme laufen über die neuen Rechenzentren

Der Bundesrat hat am Mittwoch dazu die Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet.
Die neue EU-Verordnung zur Schaffung der IT-Agentur, an deren Ausarbeitung die Schweiz im Rahmen ihrer Mitspracherechte beteiligt war, stellt eine Weiterentwicklung des Schengen-Dublin-Abkommens dar. Sie wird ihre Tätigkeit voraussichtlich am 1. Dezember 2012 aufnehmen.

„Störungsfreier Datenaustausch“ mit der EU

Die zentrale Aufgabe der Agentur liegt in der Sicherstellung des Betriebs des VIS, der EURODAC-Datenbank und künftig auch des SIS II, damit die Systeme für die zugriffsberechtigten Behörden rund um die Uhr verfügbar sind und der Datenaustausch störungsfrei stattfindet.

In diesem Zusammenhang wird die IT-Agentur namentlich für das Sicherheitsmanagement verantwortlich sein, entsprechende Berichte verfassen, und spezifische Ausbildungsmaßnahmen für das VIS und das SIS II anbieten. Der Agentur kommen derweil (noch) keinerlei Rechtsetzungskompetenzen zu.


Vorwand Schengen-Informationssystem

Die Schweiz nutzt die Informationssysteme, welche nun in die IT-Agentur integriert werden sollen, bereits heute. Die Zusammenführung der Betriebsverwaltung von drei bisher getrenntgeführten Systemen unter das gemeinsame Dach der Agentur wird es erlauben, Synergien etwa im Hinblick auf den Einsatz von IT-Personal oder Wissen zu generieren, so der Bundesrat, und: Damit die Schweiz die Informationssysteme von Schengen und Dublin auch in Zukunft effizient nutzen kann, ist der Anschluß an die europäische IT-Agentur unumgänglich.

Bundesrat: „Einzelheiten“ wie der „genaue Umfang der Mitspracherechte der Schweiz“ noch im ungeklärt

„Weitere Einzelheiten wie der genaue Umfang der Mitspracherechte der Schweiz und die Modalitäten der finanziellen Beteiligung werden in einer noch auszuhandelnden Zusatzvereinbarung geregelt, so der Bundesrat, und: „Gesetzesänderungen sind keine nötig. Die Übernahme der EU-Verordnung bedarf jedoch der Zustimmung des Parlaments und untersteht dem fakultativen Referendum, so der Bundesrat.

Bundesratsgeheimnis Geld

Wozu der Bundesrat schweigt, ist, wieviel Geld denn die Schweiz zahlen soll. Es dürfte sich – dazu muß man wahrlich kein Hellseher sein – wohl so verhalten, daß die Schweiz (wieder einmal) wesentlich mehr als alle anderen Länder zahlt.

Verzug – ab wann? Und ab wann kann man betreiben und Verzugsschaden geltend machen?

Säumige Schuldner verursachen gerade bei der mittelständischen Wirtschaft (KMU-Unternehmen) enorme Schäden durch Zahlungsverzug.  Aktuell gibt es einen traurigen Grund für uns, das Thema Zahlungsverzug bzw. das Thema Verzugsschaden selbst aufzugreifen.

Preis und Zahlungsfristen vereinbart, doch der Schuldner zahlt nicht. Er befindet sich im Verzug.

Preis und Zahlungsfristen vereinbart, doch der Schuldner zahlt nicht. Er befindet sich im Verzug.

Denn gerade sind wir leider damit konfrontiert, daß ein großer Medienkonzern bzw. eine (schweizweit bekannte) Tochter von diesem hartnäckig eine Rechnung nicht bezahlt.

Und mußten aus diesem Grunde mit dem Anwalt klären, ob und wenn ja, ab wann der Schuldner in Verzug ist.

Weil es viele Gläubiger interessieren dürfte, ab wann sich der Schulder überhaupt nach Schweizer Recht in Verzug befindet, hab ich diese rechtlichen Abklärungen einmal hier wiedergegeben. Read the rest of this entry >>

Bundesrat beschließt Schaffung eines nationalen Bienengesundheitsdienstes

Wer dachte, die Schaffung einer Eidgenössischen Tanzkommission bleibe der diesjährige Höhepunkt, sieht sich getäuscht.

Nun wird die Schweiz um einen „Nationalen Bienengesundheitsdienst“ bereichert. Sie glauben es nicht?

Der Bundesrat beschließt die Schaffung eines „nationalen Bienengesundheitsdienstes“. So die Überschrift einer gerade eingehenden Meldung des Schweizer Bundesrats.

Der Nationale Bienengesundheitsdienst wurde vom Bundesrat persönlich gegründet. Dann muß man sich ja jetzt um nichts mehr Sorgen machen...

Der Nationale Bienengesundheitsdienst wurde vom Bundesrat persönlich gegründet. Dann muß man sich ja jetzt um nichts mehr Sorgen machen...

Na, dann können wir ja alle beruhigt sein, wenn der Bundesrat sich höchspersönlich um sowas kümmert.

„Mit der Verabschiedung der Verordnung über die Unterstützung des Bienengesund-heitsdienstes hat der Bundesrat die rechtliche Grundlage für einen nationalen Bienengesundheitsdienst geschaffen und dessen Aufgaben definiert. Gleichzeitig hat er die Finanzierung geregelt: Branche, Kantone und Bund teilen sich die Kosten.“

„Im Weiteren soll der BGD die für die Förderung der Bienengesundheit wichtige Schnittstelle zwischen Forschung, staatlicher Bienenseuchenbekämpfung und Imkerschaft stärken. Zu den Aufgaben des BGD gehören die Beratung sowie die Aus- und Weiterbildung der Imkervereine, der Imkerinnen und Imker, die Unterstützung der kantonalen Vollzugsbehörden, die Erarbeitung eines Gesundheitskonzeptes und die Überwachung der Bienengesundheit. Indem Imkerinnen und Imker über den korrekten Einsatz von Tierarzneimitteln und anderen Hilfsstoffen aufgeklärt werden, wird indirekt auch die Herstellung von einwandfreiem Schweizer Honig gefördert.

Der neue Bienengesundheitsdienst ist eine Selbsthilfeorganisation der Imkerbranche mit eigener Rechtspersönlichkeit und steht unter der Aufsicht des Bundesamts für Veterinärwesen (BVET). Mitglieder sind Imkervereine sowie Imkerinnen und Imker. Finanziert wird der BGD durch Mitgliederbeiträge, durch Vergütungen für besondere Dienstleistungen, durch eine Finanzhilfe des Bundes und eine gleich hohe Beteiligung der Kantone sowie durch weitere öffentliche oder private Beiträge. Dabei übernimmt die Imkerbranche mindestens 20 Prozent der anfallenden Kosten. Der Bundesbeitrag sowie der Beitrag der Kantone soll maximal je 40 Prozent betragen.“

Zuerst rottet man die Bienenvölker aus, indem man neben aggressiven Zwangsrodungen auch aggressiv Streptomycin einsetzt.

Das umstrittene Antibiotikum bzw. dessen Einsatz gegen Feuerbrand wurde nicht nur vom Konsumentenschutz scharf kritisiert.

Sondern wegen Streptomycin mußte auch tonnenweise (!) Honig vernichtet werden und seine Auswirkung auf Bienenvölker bis heute nicht einmal ansatzweise untersucht.

Und jetzt gibt es also neu den Nationalen Bienengesundheitsdienst. Und der von Steuergeldern ausgehaltene, staatliche Genkonzern Agroscope spielt der Genpflanzenindustrie in die Hände.

Monsanto und Co. jubeln.

Und die Imker werden also einem Kontrollorgan unterworfen, dem Nationalen Bienengesundheitsdienst.

Wir fragen uns, wann der Bundesrat weitere, wirklich wichtige neue Behörden – von Steuergeldern bezahlt – einrichtet:

Wann kommt der Nationale Fischgesundheitsdienst? Oder der Nationale Ameisengesundheitsdienst? Der Nationale Marienkäfergesundheitsdienst? Der Nationale Madengesundheitsdienst? Oder der Nationale Igelgesundheitsdienst? Der Nationale Schmetterlingsgesundheitsdienst usw. usf.

Immer mehr Menschen erkranken an Krebs

In der heutigen Zeit erkranken immer mehr Personen an Krebs. Krebs ist ein Tumor, der oftmals tödlich endet.

Vor kurzen verstarben der Bee-Gees Sänger Robin Gibb und der schweizer Schauspieler Kurt Felix an der neuzeitigen und tödlichen Krankheit Krebs.

Vor kurzen verstarben der Bee-Gees Sänger Robin Gibb und der schweizer Schauspieler Kurt Felix an der neuzeitigen und tödlichen Krankheit Krebs.

Man unterscheidet derweil zwischen einem „gutartigen“ und einem „bösartigen“ Krebs-Tumor.

Als gutartige Tumore werden solche bezeichnet, die operativ erfolgreich entfernt werden können. Dadurch bleibt eine recht hohe Überlebenschance. Beim bösartigen Tumor endet es oftmals mit dem Tod:

Jeden Tag erkranken duzende Menschen an Krebs. Auch vor der Prominenz macht der Krebs keinen Halt: Erst kürzlich verstarben Kurt Felix (schweizer Schauspieler) und der Bee-Gees Sänger Robin Gibb an Krebs.

Laut den Statistiken der Krebsliga Schweiz erkranken jedes Jahr 35911 Personen an Krebs. 1268 sterben daran. Am häufigsten Leiden Personen reiferen Alters an dieser Zell- und Geschwulstkrankheit.

Doch woher kommt der Krebs? Obwohl es die Krankheit früher schon gab, waren nicht so viele Menschen betroffen wie in der Neuzeit: Durch die Schädigung der Ozonschicht dringt mehr schädliches UV-Licht auf die Erde. Dadurch wird auch die Haut mehr belastet und geschädigt.

Jedoch trägt auch der neuzeitliche Lebensstil zur Förderung dieser Krankheit bei: Vermehrter Tabakkonsum, langes Sonnenbaden, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel können Krebs hervorrufen.

Auch die neue Technologie ist Schuld am Krebs: Neue Chemikalien, Atomkatastrophen und vermehrte Luftschadstoffe schädigen die Haut- und Zellschichten.

Durch Chemotherapien versuchen Ärtze die mutierten Krebszellen zu zerstören und so deren Ausbreitung im Körper zu verhindern. Diese Behandlung führt jedoch zu einigen Nebenwirkungen: Man ist oft müde, die Haut wird fahl und die Haare fallen aus.

Dennoch ist ein Leben mit Krebs nicht unmöglich. Da die Lebenszeit und der Krankheitsverlauf nicht genau vorausgesagt werden kann, besteht immer eine Chance zu überleben.

 

Facebook-Aktien liefern nicht das gewünschte Ergebnis

Da hat Mark Zuckerberg nichts mehr zu lachen: Seine Facebook-Aktien bringen nicht den gewünschten Erfolg.

Da hat Mark Zuckerberg nichts mehr zu lachen: Seine Facebook-Aktien bringen nicht den gewünschten Erfolg.

Am Freitag war der große Tag: Facebook ging an die Börse. Nach langem Hin und Her wurde der Preis von 38 Dollar pro Aktie festgelegt.

Damit hatte Facebook einen unglaublichen Marktwert von 104 Milliarden Dollar. Der US-Konzern setze im Ganzen 420 Millionen Aktienscheine zum Verkauf aus. Damit wollte das soziale Netzwerk sagenhafte 16 Milliarden Doller einnehmen.

Doch trotz allen Erwartungen des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg verlief das Marktdebut eher enttäuschend. An der US-Technologiebörse „Nasdaq“ schloß die Aktie lediglich mit 23 Cent über dem Ausgangswert von 38 Dollar pro Aktie.

Während dem Aktienhandel sankt der Börsenkurs permanent. Ohne zahlreiche Stützkäufe durch Banken (besonders durch Morgan Stanley) und Sponsoren wäre der Wert der Facebook-Aktien wohl unter 38 Dollar gesunken. Der gewünschte Erfolg der Aktien blieb dennoch aus. Dieses Ergebnis ist besonders blamabel für einige Banken und Firmen, die einen Kursanstieg von über 50% voraussagten.

Zu dieser Facebook-Panne trugen auch die anfänglich technischen Ausfälle der Technologiebörse Nasdaq bei. Investoren kosteten diese Ausfälle ein Vermögen. Außerdem wurden Broker und Investoren stundenlang im Unklaren über ihre getätigten Kaufaufträge.

Dennoch legte Facebook den größten Börsenstart aller bisherigen US-Konzerne ein. Mit rund 18.4 Milliarden Dollar scheffelt Facebook den größten Erlös ein.

Facebook-Börseneinbruch in Frankfurt

Schon am zweiten Handelstag (Sonntag) schreiben die Facebook-Aktien rote Zahlen. In Frankfurt fand heute ein Kurseinbruch statt. Derweil liegt die Aktie unter 29 Euro.  Heute werden die Aktien in New York gehandelt. Hier wird eine Mehrzahl an Facebook-Aktien zum Verkauf angeboten. Dennoch sinkt das Vertrauen von Investoren und Käufern.

Facebook-Aktien 11% verloren

Am Montag haben die Facebook-Aktien rund 11% an Wert verloren, das sind Milliardenverluste. Bei Börsenschluß lag der Preis pro Aktie nur noch bei 34 Dollar.

 

Sprichwort: Sonne, Schatten

Admin24 post on Mai 19th, 2012
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„Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“

Passend zur Sonne das Lava:

Wem gehört diese Nummer: 061 202 06 04?

Negative Erfahrungen machte eine Leserin von Schweiz-Blog.ch mit ihrem Abo beim Telefon-Anbieter Sunrise (zu Deutsch: „Sonnenaufgang). Hier scheint eher die Sonne untergegangen zu sein. Schwarze Nacht sozusagen. Denn: Sunrise terrorisiert unter 0612020604 Kunden offenbar mit Telefonwerbung.

(Leser-Gastbeitrag) In letzter Zeit wurde ich bereits dutzende male von dieser Nummer angerufen: 061 202 06 04.

Telefonanbieter Sunrise terrorisiert Kunden mit Verkaufsanrufen.

Telefonanbieter Sunrise terrorisiert Kunden mit Verkaufsanrufen.

Durch meine vielen Forschungen im Internet fand ich heraus, daß nicht nur ich von dieser Rufnummer terrorisiert werde.

Meinen Recherchen nach gehört die Nummer der Sunrise-Filiale. Sunrise-Mitarbeiter wollen einem am Telefon neuste Produkte anbieten und verkaufen.

Mühsam ist es, daß man diese Anrufe nicht „abbestellen“ kann.

Am besten ist es, die Rufnummer zu blockieren.

Nachtrag: Die Schweiz-Blog.ch-Leserin ist übrigens nicht die einzige Belästigte. In Internetforen beschweren sich zahlreiche andere Leute.

 

Schweiz vor dem Genzucht-Einheitsapfel: Feuerbrand-Resistenz-Gen lokalisiert +++ Agroscope (und Agrarkonzerne) jubeln schon

Die Jubelmeldung lautet: „Erfolgreiche Genanalytik“. Kommt jetzt der gen-patentierte feuerbrand-resistente Apfel? Während alle, die nicht mitmachen wollen (Bio-Obstbauern), zu Zwangsfällungen gezwungen werden, bis es keine nicht-patentierten Apfelsorten mehr gibt?

Weltwelt jubeln schon Agrar-Konzerne wie Monsanto und Bayer AG (bzw. passend neu in häßlichem globalesischem Denglisch „Bayer CropSciences“)
Der schweizerische Staatsmonopolist, welcher in planwirtschaftlicher Manier die private Wirtschaft – von Steuergeldern bezahlt (!) – konkurrenziert, Agroscope, jubelt.

Schon die Bezeichnungen der Zuständigen lassen einen erschaudern. Letztmals legten sich Kommunistische Behörden oder davor Adelige in Europa solche langwierigen Namen zu, um das Gegenüber schon mit dem Namen einzuschüchtern.

Hier heißt es nicht „Seine königliche Hoheit“ oder „Majestät“, sondern die Namen sind noch länger. Die Obstbauern (und andere Bürger) sehen sich konfrontiert mit:

1. Markus Kellerhals, „Leiter Forschungsgruppe Apfelzüchtung und Genressourcen Obst vom Forschungsbereich Pflanzenschutz und Extension Obst und Gemüse der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW“ (so lautet übrigens wirklich der passend der kommunistisch-aristokratisch anmutende Name der zuständigen Abteilung in der Original-Medienmitteilung ! – kein privatwirtschaftliches Unternehmen würde sich so einen Schwulst leisten).

2. Weiter zuständig ist ein Professeor mit dem sprechenden Namen Cesare Gessler (Professor am Institut für Integrative Biologie)

Und als frohe Botschaft wird verkündet:

Neue Apfelsorten sollen sich in Zukunft besser gegen den Feuerbrand-Erreger wehren können. Weltweit arbeiten verschiedene Mannschaften an der Entwicklung feuerbrandresistenter Sorten.

Nun haben Fachleute von Agroscope und der ETH Zürich gemeinsam einen weiteren Meilenstein erreicht: Sie haben das Resistenz-Gen des Wildapfels Malus x robusta 5 genau lokalisiert.

Dank dieses Wissens können die Forschenden effizienter als bisher diejenigen Sämlinge zur weiteren Züchtung auswählen, die das Gen in sich tragen.


Gewisse Wildäpfel trotzen zwar dem Feuerbrand, doch die kirschengrossen, harten Früchtchen taugen nichts für die Premium-Auslage des Einzelhandels.

Im Projekt Züfos (Züchtung feuerbrandrobuster Obstsorten) erforschten Wissenschafter von Agroscope und der ETH Zürich die Resistenz des Wildapfels mit dem (für Leute, die des Latein mächtig sind, andere siehe Übersetzungsprogrammes des Wortes „malus“) sprechenden Namen Malus x robusta 5. Die unterschiedlichen Kompetenzen der beiden Institute ergänzen sich ideal.

2.200 Apfel-Sämlinge im Test +++ Großangelegte Markierungsaktion

Die Experten von Agroscope und ETH haben über 2200 Apfel-Nachkommen aufgezogen und genetisch analysiert. Parallel zur Genanalyse erfolgte ein Feuerbrandtest mit ausgewählten Pflanzen. Mit diesem Ansatz gelang es den Forschenden, das Resistenz-Gen genau zu lokalisieren und zu kartieren.

Gleichzeitig wurden mit dieser exakten genetischen Kartierung auch so genannte molekulare Marker entwickelt, die sehr nahe beim Resistenzort liegen.

Diese Marker werden nun von den Apfelzüchtern von Agroscope eingesetzt, um effizienter als bisher wohlschmeckende neue Apfelsorten mit der Resistenz des Wildapfels Malus robusta 5 zu züchten. Denn: Die Marker sagen wie kleine Fähnchen, welcher Sämling das gewünschte Gen enthält, aufwändige Feuerbrandtests entfallen. Dabei sind schon interessante Ergebnisse erzielt worden. Bis daraus eine Tafelsorte entwickelt ist, wird es aber noch rund 10 Jahre dauern.

Projekt «Züchtung feuerbrandrobuster Obstsorten» (Zuefos)

Das Projekt ZUEFOS hat mit verschiedenen Partnern den Bogen von der Wissenschaft zur Praxis gespannt. Finanziert wurde es vom Bundesamt für Landwirtschaft. Im Rahmen des Projektes wurden an der ETH Zürich und bei Agroscope Fortschritte bei der molekularen Identifikation der Resistenzen erzielt:

Exakte molekulare Kartierung der Resistenz von Malus x robusta 5
Für die Züchtung nutzbare molekulare Marker, welche möglichst nahe bei den Resistenzorten liegen
Kartierung von Resistenzfaktoren bei den Sorten ‚Florina‘ und ‚Rewena‘

Dank molekularen Markern für Feuerbrandrobustheit können die Züchter interessante Pflanzen einfacher erkennen.

Die Forscher testeten zudem die Anfälligkeit von Elternsorten und Züchtungsnachkommen im Sicherheitsgewächshaus nach künstlichen Infektionen. Robuste Sorten verwendeten sie umgehend für weitere Kreuzungen.

Bei Projektbeginn wählten die Apfelbaum-Züchter bekannte, eigene feuerbrandrobuste Züchtungen und/oder Sorten aus für Pilot-Obstanlagen an vier Standorten: Wädenswil ZH, Güttingen TG, Conthey VS und Morges VD. Bereits zeichnen sich  interessante Kandidaten ab. Sie werden jetzt umfassend geprüft, darunter auch an einem Standort, an welchem 2011 (Anm. d. Red.: angeblich) wegen starkem Feuerbrandbefall eine ganze Anlage gerodet werden mußte.

Zur Fruchtqualität werden Fachpersonen und Konsumenten befragt.

(Der Verfasser dieser Medienmitteilung muß wohl einen Vermerk in der Personalakte berfürchten: denn hier verzichtet die Behörde auf die amtlich verordnete Geschlechterk(r)ampf-Sprache bzw. das politische korrekte, aber leider nur schein-geschlechtergerechte EmanzInnen-Deutsch)

ZUEFOS hat in vier Jahren unser Wissen zur Feuerbrandresistenz, zum Zuchtmaterial und zu den Zuchtmethoden stark erweitert, so Agroscope. Züchtung ist ein langfristiger Prozeß. Sowohl für den Tafelanbau (Tafelapfel) als auch für den Hochstamm (Hochstammapfel) entstehen kurz-, mittel- und langfristig hoffnungsvolle Perspektiven, heißt es weiter, und: Im Anschlußprojekt ZUEFOS II (2012-13) werden die begonnenen Arbeiten weitergeführt und neue Aspekte einbezogen.

Wertvoll ist auch die hervorragende Zusammenarbeit mit den Obstbau-Fachstellen der am stärksten vom Feuerbrand betroffenen Kantone und mit dem Schweizer Obstverband, heißt es in der Mitteilung von Agroskope.
Hintergrund:

In äußerst aggressiven und kommunistisch anmutenden Verfügungen zwangen und zwingen Beamte Landwirte, Apfelbäume, die zum Teil sogar älter als die Schweiz sind, zu fällen.

Wegen Feuerbrandbefall. Dies, obwohl die befallenen Apfelbäume im nächsten Jahr wieder ganz normal Äpfel getragen hätten.

Dafür wird der Niedrigstamm-Apfelanbau gefördert. Diese auf kurzfristig höhere Erträge angelegte Anbauart ist extrem schädlich und einer der Hauptschuldigen an der Verbreitung des Feuerbrandes.

Während einmal befallene Hochstammbäume reistent werden, ist dies bei den minderwertigen, schnell auf höchstmöglichen Obstertrag hochgezüchteten Niedrigstammbäumen nicht der der Fall.
Obstbauern, die sich widersetzten, ihre Hochstammbäume zu fällen, werden behördlicherseits mit Polizei und mit Geldstrafen massivst drangsaliert und und staatlich eingeschüchtert.

Einige erschütternde Fälle sind in durch die Presse bekanntgeworden. Es wäre einmal interessant, wie Bio-Knospe dazu steht. Die Bio-Marke, die erst kürzlich einem Bio-Veteran verbot, ihr Zeichen zu tragen, weil er sich – aus guten Gründen – weigerte, seine Tiere zwangszuimpfen (ein sog. Impfgegner). Inzwischen werden Gesetze erlassen, die Massen-Zwangsimpfungen bei Menschen – angeordnet durch die Regierung – ähnlich wie auch EU-Staaten oder den USA zulassen.

All dies widerspricht in extremster Art und Weise der freiheitlichen und humanen Tradition der Schweiz.

Und die nationale Ethik-Kommission zu der Monokultierung von Staats wegen? Kein Wort von ihr.

Bauer Martin Eugster aus Erlen TG wehrte sich gegen brutale Zwangsrodungen und zieht den Fall nun vors Bundesgericht. In punkto Behörden-Arroganz spielte hier das Landwirtschaftsamt Thurgau eine ganz unrühmliche Rolle.

Steuergeldverschwendung: Massive Finanzmittel für völlig überflüssiges Sprachlernsystem und seine schweizweite „Implementierung“

Als ob es nicht genug an Sprachsystemen auf der Welt gäbe, entwickelt das BfM ein eigenes Sprachlernsystem.

Wer zuerst die Medienmitteilung (unten) liest, denkt, es würde Sprachintegration gefördert.

Das einzige, was gefördert wurde, ist die Bürokratie.

Selbst nach intensiver Suche auf der Webseite des Systems „fide“ kann man keinen anderen Sinn finden.

Keine Neuerung, nichts.

Simonetta Sommaruga, SP: Schöne Schlagzeilen auf Steuerzahlerkosten und massive Steuergeldverschwendung (Foto: Webseite Sommaruga)

Simonetta Sommaruga, SP: Schöne Schlagzeilen auf Steuerzahlerkosten und massive Steuergeldverschwendung (Foto: Webseite Sommaruga)

Dageben klingt die Medienmeldung des BfM hochgeschwollen. Schon die Überschrift: „Bundesrätin Sommaruga setzt Qualitätsstandards für die sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten“ tönt nach einer massiven Neuerung.

Von Neuerung jedoch keine Spur. Einzig wurden Steuergelder der Bürger für ein angeblich neues Sprachlernsystem ausgegeben. Dabei gibt es abertausende Sprachlernsysteme. Davon auch anerkannte, von namhaften Firmen entwickelte.
Warum das BfM ein eigenes Sprachlernsystem entwickeln mußte, erschließt sich weder nach Lesen der Medienmitteilung noch nach intensivem Studium der Webseite von „fide“.

Wohl kein Wunder. Denn offensichtlich gibt es auch gar keinen Grund.

Das Bundesamt für Migration lanciert das Sprachlernsystem „fide“ für Migranten. „fide“ steht für „Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – lernen, lehren, beurteilen“.

Dieses Lernsystem ist spezifisch auf die Bedürfnisse der Integration ausgerichtet. Personen lernen, wie sie sich unmittelbar in ihrem Lebensumfeld erfolgreich verständigen und zurechtfinden können.

Bundesrätin Sommaruga hat die 1. Nationale Konferenz zu fide in Bern eröffnet.

Sprachlernsystem"fide": Unnötig wie ein Kropf und teuer

„Sprache ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration. Wer sich in der Heimat seiner Wahl erfolgreich bewegen will, muß sein Umfeld verstehen und sich mit ihm verständigen können,“ betonte Bundesrätin Sommaruga.

Also, nur, um das richtig zu verstehen: Sommaruga ist also der Ansicht, wenn ich in irgendein Land reise, muß nicht ich die Sprache lernen, sondern das Land muß sie mir beibringen und dafür zahlen.

Ja, so ist es (siehe unten).

Migration in die Sozialsysteme mit Anleitung

Ein Ziel des Unterfangens scheint zu sein, die Einwanderung in die Sozialsysteme möglichst einfach zu machen. So lernen Migranten gleich auch die nötigen Behördengänge bzw. werden geschult, ihre Rechte gut wahrnehmen zu können. Das Wort Sozialamt wird in diesem Zusammenhang in der BfM-Mitteilung geflissentlich vermieden. Es wird geflötet:

„fide“ vermittelt Sprachkompetenzen, welche Migrantinnen und Migranten in ihrem unmittelbaren Alltag brauchen. Gelernt werden konkrete Handlungen wie einen Arzt aufsuchen, an einem Elternabend teilnehmen oder einer Nachbarin begegnen. Damit fördert „fide „konsequent die Integration in der Schweiz. fide überprüft auch, welche sprachlichen Handlungen Personen können und weist diese in einem Kursattest aus.

Die Kosten für das ganz offensichtlich völlig überflüssige Programm werden in der Medienmitteilung auch verschwiegen. Wohl aus gutem Grund, denn sie dürften enorm sein. Weiter heißt es:

Das Sprachlernsystem wurde von Fachpersonen aus allen Landesteilen entwickelt und vom Institut für Mehrsprachigkeit in Freiburg koordiniert. fide beruht auf einer wissenschaftlichen Befragung von über dreihundert Zugewanderten sowie von Schweizer Fachpersonen aus allen Lebensbereichen.

Aufwendige Pilotprojekte auf Steuerzahlerkosten und zuungunsten der privaten Wirtschaft

"fide": Gibt es nicht genug Sprachlernsysteme?

"fide": Gibt es nicht genug Sprachlernsysteme?

Die Materialien sind 2011 in drei Kantonen (SO, AG, VD) pilotiert worden.

„fide“ berücksichtigt die besten Praktien (Denglisch „best practices“) von Sprachkursanbietern und orientiert sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER).

Wenn es schon Sprachprogramme mit sogenannt bester Praxis gibt, warum muß dann ein Bundesamt auf Steuerzahlerkosten ein eigenes entwickeln, was die Kantone dann ebenfalls erst noch neu „implementieren“ müssen (siehe unten).

Zur Begründung wird angeführt: „Es ist auf die in der Schweiz besondere Situation mit mehreren Landessprachen und Dialekten zugeschnitten. “

Ach? In der EU gibt es also keine Situation von mehreren Landessprachen und Dialekten? Lächerlicher hätten Erklärungsversuche für die unnötigen und der Höhe nach totgeschwiegenen Ausgaben wohl kaum sein können.

Wer nun glaubt, die Ausgaben wären damit zuende, sieht sich getäuscht:

Noch mehr „Mittelerhöhungen“

BfM-Direktor Mario Gattiker hob hervor, daß es in einer nächsten Phase nun darum gehe, gemeinsam mit den Kantonen und Kursanbietern die neuen Standards zu implementieren. Ab 2014 wollen Bund und Kantone die spezifische Integrationsförderung gemeinsam auf der Basis kantonaler Integrationsprogramme ausrichten und dazu die finanziellen Mittel erhöhen. Die Sprachförderung bildet ein zentrales Element der kantonalen Programme.

Was auch verwundert: Das Bundesamt für Migration ist doch gar nicht beim EJPD (Eidg. Justiz- und Polizeidepartment) angesiedelt. Warum also hat Sommaruga sich hier in Schale zu werfen versucht? Was hat sie überhaupt mit dem BfM zu tun? Gar nichts.

Und wer´s nicht glaubt, was oben von mir geschrieben steht, der lese die „häufigsten Fragen zu fide“