header

Monthly Archives:März 2012

Schweizer Goldbarren gefälscht

Schweizer Goldbarren mit Wolfram ausgefüllt (Archivbild eines Goldbarrens)

Schweizer Goldbarren mit Wolfram ausgefüllt (Archivbild eines Goldbarrens)

Im Moment sind mehrere gefälschte Goldbarren im Umgang. Unbekannte haben Goldbarren der Schweizer Goldraffinerie Metalor ausgehölt und mit Wolfram aufgefüllt. Man geht davo aus, daß

Wolfram ist ein Material das normalerweise für Glühbirnen verwendet wird

Wolfram ist ein Material das normalerweise für Glühbirnen verwendet wird

bereits mehrere Tausend solcher gfälschter schweizer Goldbarren im Umlauf seien.

Goldbarren fälschen ist ein sehr lukratives Geschäft geworden. Wolfram ist normalerweise in Glühbirnen enthalten. Das Material ist günstig erhältlich und zudem praktisch gleich schwer wie Gold. Deshalb tun sich Expertem schwer, gefälschte Exemplare zu erkennen.

Die SNB jedoch versicher, daß sie ausschließlich reine Goldbarren besässe.

Wie funktioniert Geld?

Wie funktioniert eigentlich Geld? Was sind Zinsen? Was ist ein Staatsbankrott?

Video von Max von Bock  läßt sich leider nicht einbinden.

http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=relmfu

Noch ein Vid:

Bundesrat für einheitliche Regeln beim Vertrieb von Finanzprodukten

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zur Verbesserung des Kundenschutzes beim Vertrieb von Finanzprodukten zu erarbeiten.

Die internationale Entwicklung verlangt generell einen verbesserten Kundenschutz im Finanzmarktrecht.

Die EFin (Eidg. Finanzmarktaufsicht) bzw. Finma hat ein Positionspapier zur Finanzmarktregulierung veröffentlicht

Die EFin (Eidg. Finanzmarktaufsicht) bzw. Finma hat ein Positionspapier zur Finanzmarktregulierung veröffentlicht

Zudem hat die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) in ihrem kürzlich veröffentlichten Positionspapier die Forderung nach klaren Verhaltensregeln und verbesserten Produktedokumentationen gestellt.

Unterschiedliche Regulierungsstandards können sich stark negativ auf den Marktzutritt, die Integrität und die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Finanzplatzes auswirken.

Auch soll aus Gründen der Gleichbehandlung und der Wettbewerbsneutralität vermieden werden, daß innerhalb der Schweiz ähnliche Finanzprodukte je nach Finanzdienstleistungserbringer unterschiedlichen Anforderungen unterstehen.

Das EFD wurde beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) und der FINMA den Handlungsbedarf vertieft zu prüfen und einen Vernehmlassungsentwurf mit den notwendigen gesetzlichen Grundlagen auszuarbeiten.

Die Arbeiten betreffen unterschiedliche Themenkreise, die unter Einbezug von externen Experten, Interessenvertretern und Direktbetroffenen bearbeitet werden.

Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ und Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur FABI

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates teilt heute mit:
Die breitangelegten Anhörungen haben eindrücklich belegt, wie groß der Bedarf und der Wunsch aller Regionen und zahlreicher Organisationen nach einem Ausbau der Bahninfrastruktur sind.
Die Vorschläge des Bundesrates wurden im Grundsatz nahezu einhellig unterstützt.
 

Archivfoto: Zugtüren der Rhätischen Bahn

Archivfoto: Zugtüren der Rhätischen Bahn

Bei der konkreten Ausgestaltung gehen die Meinungen indessen auseinander. An der nächsten Sitzung wird die KVF deshalb weitere Anhörungen mit den Regionen und Vertreter der Güterverkehrsbranche durchführen.

Nach der Anhörung der wichtigsten Aktöre der Verkehrspolitik stellt die Kommission fest, dass die Vorschläge des Bundesrates im Grundsatz auf breite Zustimmung stoßen ( 12.016 Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ und Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur FABI ).

Noch keinerlei Entscheidungen – außer für weitere Anhörungen

Entscheide zu den einzelnen Vorlagen hat die Kommission noch keine gefällt. Entschieden hat sie indessen, weitere Anhörungen durchzuführen, insbesondere um die Wünsche und Anliegen der einzelnen Regionen im Detail zu kennen. Read the rest of this entry >>

Hildebrand-Affäre: Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser lästert nach politischer Hausdurchsuchungskampagne über die SVP und Blocher

Behördenwillkür, Amtsmißbrauch für politische Zwecke auch bei der Staatsanwaltschaft Zürich III?!

Das ganze erinnert immer mehr an den Fall des zuerst kriminellen und dann zurückgetretenen Bundesanwaltes Ernst Roduner.

Und es zeigt, daß auch Personen, die sich in ein hohes Amt hochgedient haben, keineswegs Vernunft und noch weniger Anstand besitzen müssen.

Der umstrittene Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser posaunte abends in einer Kneipe großkotzig herum, daß die SVP zu Fall komme, nachdem Blocher weg sei. Gegenwärtig macht die Oberstaatsanwaltschaft III dank ihm schweizweit Schlagzeilen (hier ein Fotoausriß von Bürgisser in der NZZ)

Der umstrittene Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser posaunte abends in einer Kneipe großkotzig herum, daß die SVP zu Fall komme, nachdem Blocher weg sei. Gegenwärtig macht die Oberstaatsanwaltschaft III dank ihm schweizweit Schlagzeilen (hier ein Fotoausriß von Bürgisser in der NZZ, anklicken, zum GROßKLICKEN)

Und daß Amtsmißbrauch und Amtsanmaßung bis in die höchsten Macht-Etagen vorkommen.

Und es stellt sich die Frage: Wie dumm – und vor allen Dingen wie dreist – muß ein Oberstaatsanwalt sein, um sich in einer äußerst sensiblen Angelegenheit so zu verhalten:

Nach einer illegalen Hausdurchsuchung bei einem ranghohen und nebenbei dem bekanntesten Politiker der Schweiz, der überdies noch vor nicht allzulanger Zeit Justizminister war, in der Öffentlichkeit zu lästern.

Zu lästern über das Durchungsopfer selbst, einen Parteikollegen (Mörgeli) und über die Partei (SVP) gegen den sich die Kampagne des von interessierten Kreisen mißbrauchten Staatsapparates richtete?

Der gegen Großrat Hermann Lei (SVP TG), gegen Kantonsrat Claudio Schmid (SVP ZH) und gegen Nationalrat Dr. Christoph Blocher (SVP ZH) sowie gegen den Hinweisgeber Reto T. („whistleblower“) ermittelnde Staatsanwalt befand sich am Freitagabend in einer Kneipe (einem „pub“) in Bülach.

Ausriß aus dem beschämenden Brief, welchen Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser zur Rechtfertigung an Nationalrat Mörgeli sandte, über welchen er abends gemäß Zeugen ebenfalls herzog. (ganzer Brief: Auf untigen Verweis klicken)

Ausriß aus dem beschämenden Brief, welchen Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser zur Rechtfertigung an Nationalrat Mörgeli sandte, über welchen er abends gemäß Zeugen ebenfalls herzog. (ganzer Brief: Auf untigen Verweis klicken)

Der Staatsanwalt Martin Bürgisser muß sich wohl zu geil vorgekommen sein, denn: Bei dieser Gelegenheit schwätzte er über Amtsgeheimnisse bzw. Details darüber, wann er damit rechne, daß die Immunität des Alt-Bundesrats Christoph augehoben werde.

Und er zog gemäß Medienberichten massiv über Christoph Blocher und die SVP her.

Sein Pech bei der ganzen Dummheit und Dreistigkeit: Ein Gast am Nachbartisch hörte mit und informierte Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP ZH), gegen den Staatsanwalt Bürgisser ebenfalls hetzte. Der Gast bestätigte gestern gegenüber dem TA Mörgelis Ausführungen.

Auch der linksgerichtete Tagesanzeiger, sicher eine unverdächtige Berichtsquelle, berichtet.

Sämtliche Schweizer Medien berichten über die abendlichen Eskapaden des umstrittenen Oberstaatsanwalts Martin Bürgisser. Es stellt sich wohl bald die Frage: Wann leitet Bürgisser ein Strafverfahren gegen sich selbst ein? (Bildschirmfotoausriß: Tagi)

Sämtliche Schweizer Medien berichten über die abendlichen Eskapaden des umstrittenen Oberstaatsanwalts Martin Bürgisser. Es stellt sich wohl bald die Frage: Wann leitet Bürgisser ein Strafverfahren gegen sich selbst ein? (Bildschirmfotoausriß: Tageanzeiger)

Der Tagi, welcher bekannt ist für seine leidenschaftliche Feindschaft gegenüber der größten Partei der Schweiz (SVP) und besonders bekannt für seine – zurückhaltend formuliert – kritische Haltung gegenüber dem Parteiexponenten Christoph Blocher, dem Opfer der politisch motivierten illegalen Hausdurchsuchung.

Der Tagesanzeiger berichtet unter dem Titel „Staatsanwalt zieht über SVP her“ (kursiv):

„Zunächst habe Bürgisser den Kollegen gesagt, die Staatsanwaltschaft werde ihr Gesuch um Aufhebung von Blochers Immunität bis Mittwoch einreichen – also rechtzeitig vor der ersten Sitzung der nationalrätlichen Immunitätskommission.“

Damit hat also der Staatsanwalt, welcher die Hausdurchsuchungen bei Hermann Lei, Claudio (SVP), dem Hinweisgeber Reto T. und dem ehemaligen Schweizer Justizminister Christoph Blocher vorgenommen hat, eine eindeutige Amtsgeheimnisverletzung begangen.

Doch damit noch lange nicht genug. Im Tagi heißt es weiter:

„Den weiteren Fortgang des Gesprächs beschreibt er in seinem an die Medien weitergeleiteten Brief an Bürgisser wie folgt: «Danach kanzelten Sie relativ laut und forsch Herrn Nationalrat Blocher ab, weil er angeblich nicht einmal die Größe habe, freiwillig auf seine Immunität zu verzichten und sich dem Strafverfahren zu stellen. Ferner erwähnten Sie deutlich vernehmbar, daß für den Fall, daß Blocher stürze, die gesamte SVP zusammenbreche und dann auch Christoph Mörgeli endlich erledigt sei.»“

Neben übler Nachrede wirft Nationalrat Mörgeli dem leitenden Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser Amtsgeheimnisverletzung vor. Bürgisser habe in der Kneipe rausposaunt, am Mittwoch werde das Gesuch auf Aufhebung von Blochers Immunität eingereicht.

Den beschämende Rechtfertigungsbrief vom ermittelnden Oberstaatsanwalt Martin Bürgisser im Ganzen finden Sie auf der Webseite der Internetzeitung Polizeibericht.ch unter Eingabe des Namens des fraglichen Staatsanwalts Martin Bürgisser im Suchfeld.

 

Von Frankreich bis in die Schweiz: Schuhe von Lacoste

In den Medien wurde er damals nur als „The Croc“, also „das Krokodil“, bezeichnet – obwohl der mehrfache Tennissieger (u.a. bei Wimbledon, US Open und French Open) eigentlich durch seine Sportkünste berühmt wurde.

Den Spitznamen bekam René Lacoste erst, nachdem er mit Pierre Gillou, dem Kapitän des Tennisvereins, 1923 darum gewettet hatte, daß er den entscheiden Sieg erringen würde.

Read the rest of this entry >>

SNB / Hildebrand-Affäre: Warum wird die Aufklärung blockiert?

Nach der Hausdurchung bei Hermann Lei die Hausdurchsuchung bei Blocher. Die SVP fordert nach der Hausdurchsuchung und der Eröffnung eines Strafverfahrens gegen Christoph Blocher umfassende Aufkläung. Sie verlangt nun, daß endlich in die gesamten Vorgänge rund um die Affäre Hildebrand Licht gebracht wird.

Hausdurchsuchung nicht nur bei Hermann Lei, sondern auch bei Blocher. Es fragt sich: Warum wollen die anderen Parteien die Aufklärung der Hildebrand-Affäre verhindern? (Foto: Schlagwort AG)

Hausdurchsuchung nicht nur bei Hermann Lei, sondern auch bei Blocher. Es fragt sich: Warum wollen die anderen Parteien die Aufklärung der Hildebrand-Affäre verhindern? (Foto: Schlagwort AG)

Weder das Versagen der Aufsicht über die Schweizerische Nationalbank (SNB) noch die undurchsichtige Rolle des Bundesrates wurden bisher durchleuchtet.

Für die SVP ist deshalb die Einsetzung einer Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) notwendiger denn je.

Die SVP hat sich von Beginn weg für eine umfassende Aufarbeitung der Hintergründe rund um die Devisen- und Wertschriftengeschäfte, die zum Rücktritt des Präsidenten der SNB geführt haben, eingesetzt, betont die Partei in der aktuell ergangenen Mitteilung.

– Zahlreiche Fragen sind in diesem Zusammenhang noch immer ungeklärt.

– Wie entstand das völlig unzureichende Reglement, das die unhaltbaren Aktien- und Devisengeschäfte von Mitgliedern des Direktoriums der SNB deckte?

– Weshalb waren die gravierenden Transaktionen jeglicher Aufsicht entzogen?

– Welche Rolle spielte der Bundesrat in der Affäre Hildebrand?

– Wieso wurde Hildebrand so lange gedeckt, obwohl klar war, daß sein grobes Fehlverhalten eine weitere Amtsausübung verunmöglichte?

– Wieso wurden Abklärungen immer erst auf politischen und öffentlichen Druck hin eingeleitet, so in der vergangenen Woche im Zusammenhang mit den Geschäften von Frau Hildebrand?

– Wie kann die Aufsicht in Bezug auf die Ordnungsmäßigkeit und Rechtmäßigkeit der Tätigkeiten der Nationalbank in Zukunft verbessert werden?

– Warum leitet die Staatsanwaltschaft Zürich nicht beim Offizialsdelikt eine Strafuntersuchung ein, so wie es ihre Pflicht wäre?

– Muß die „insider-“Strafnorm nicht zwingend auch auf Devisengeschäfte ausgedehnt werden?

All diese Fragen harren einer Klärung.

Es kann nicht sein, daß die Abklärungen im Fall Hildebrand sich einseitig auf einzelne Aspekte und Vorgänge beschränken, so die SVP.

Die SVP fordert die anderen Parteien deshalb auf, endlich Hand zu bieten zu einer umfassenden Untersuchung durch eine PUK.

Entsprechende Anträge und Vorstöße sind eingereicht und können jederzeit behandelt werden.

Umso unverständlicher ist es, daß die Wirtschaftskommission des Nationalrates den bereits am 9. Januar 2012 eingereichten Antrag auf Einsetzung einer PUK erst an ihrer Sitzung von Ende Mai behandeln will.

Bildquelle / weitere Bilder

E-Zigaretten werden von der Tabaksteuer befreit

Admin24 post on März 21st, 2012
Posted in Allgemeines Tags: , ,

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, ab dem 1. April 2012 auf die Besteuerung (Tabaksteuer) von elektronischen Zigaretten zu verzichten. Zudem wird die Deklarationsfrist für Tabakfabrikate verkürzt. Die Verordnung über die Tabakbesteuerung (TStV) wird entsprechend geändert.

Das Parlament hat den Bundesrat im Dezember 2011 mit der Annahme der Motion 11.3178 „Befreiung von der Tabaksteuer für elektronische Zigaretten“ beauftragt, künftig auf die Besteuerung von elektronischen Zigaretten zu verzichten.

Diesem Auftrag kommt der Bundesrat mit der vorliegenden Änderung der Tabaksteuerverordnung nach. Neu gelten elektronische Zigaretten nicht mehr als steuerpflichtige Ersatzprodukte. Klargestellt wird ebenfalls, dass sämtliche beim Schweizerischen Heilmittelinstitut (Swissmedic) registrierten Rauchentwöhnungsprodukte nicht als Ersatzprodukte im Sinne des Tabaksteuergesetzes zu betrachten und deshalb von der Steuerpflicht ausgenommen sind. Bis anhin wurde nur zwischen steuerpflichtigen Ersatzprodukten nach Tabaksteuergesetz und bei Swissmedic registrierten (steuerfreien) Entwöhnungsprodukten unterschieden.

Die zweite Änderung in der Tabaksteuerverordnung betrifft die Deklarationsfrist – diese soll verkürzt werden. Neu müssen Hersteller von Tabakfabrikaten und Betreiber zugelassener Steuerlager ihre monatlichen Steueranmeldungen zwei Tage früher einreichen.

Die Verordnungsänderung tritt am 1. April 2012 in Kraft.

 

Affäre Hildebrand: Hausdurchsuchung bei Blocher

Es mutet schon surreal an: Nach der Hausdurchsung bei Hermann Lei nun die Hausdurchsuchung bei Nationalrat Christoph Blocher.

Nicht beim eigentlichen Täter und seinen Helfershelfern wird eine Hausdurchsuchung seitens der Oberstaatsnanwaltschaft Zürich vorgenommen, obwohl dies dringenst nötig wäre. Etwa, um zu klären, wie es sein konnte, daß kurz von dem SNB-Entscheid zur Festlegung eines fixen Euro-Franken-Kurses etliche Hedgefondsmanager ihre Positionen glattstellten.

Die Frau von Philipp Hildebrand, Kasyha Hildebrand, hat in der Szene gearbeitet (wie ihr Mann selbst ja auch) und viele Hedgefonds-Manager sind Kunstsammler. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, oder?

Doch damit nicht genug: Auch der SNB-Chef selbst spekulierte aggressiv mit Devisen und Aktien.

Wir erinnern uns daran, was die Oberstaatsanwaltschaft Zürich offenbar durch Ablenkungsmanöver vergessen machen will: Kashya Hildebrand, wechselt 400’000 Fr. in 504’000 Dollar. Philipp Hildebrand erfährt am Tag danach davon, heißt es zuerst. Später muß er zugeben, daß er selbst den Auftrag mit der Bank Sarasin abgesprochen hat.

Ein Zitat des SP-Chefs Christina Levrat ist immerhin seh ehrlich«Aus meiner Sicht ist das ein heikler Punkt bei dieser Geschichte. Hingegen hat sich Blocher aus meiner Sicht richtig verhalten, als er die Informationen zu Hildebrands privaten Devisengeschäfte dem Bundesrat bzw. der Bundespräsident weitergab. Er konnte effektiv davon ausgehen, daß der Bundesrat eine Art Oberaufsicht ausübt.» (Basler Zeitung)

Meldung auf Polizeibericht.ch

Ökomode: Modegestalterin Kim Podner (HSG) und Ilda Özalp (20 Min) präsentieren „Unidress“

Sind untige Modeschöpfungen der neueste Ökoschrei oder kommen nur bei mir Assoziationen an schlechte Zombie-Filme, mißlungene Schwangerenmode oder an keifende KampfemanzInnen hoch?

Für alle, die jemals geglaubt haben, daß Ökologie und Mode zusammenpassen können, hier kommentarlos ein Bildschirmfoto aus dem aktuellen Boulevard-Gratisblatt „20 Minuten“.

Beim Lesen des Original-Untertextes unter den zwei in 20 Minuten veröffentlichen Fotos bekommt das Wort „Ästhetik“ eine völlig neue Note: „Ökologie kann auch ästhetisch sein„, so Redaktorin Ilda Özalp.

Muß man bald mit einem neuen Kleiderstil der Studentinnen der Universität von St. Gallen rechnen?

Die 33jährige Doktorandin Kim Podner ist die Initiantin des Anlasses Unidress an der HSG St. Gallen. Studenten präsentieren hierbei ökologisch produzierte Mode.

Man will ja nichts sagen gegen wohlwollende und unkritische Gefälligkeitsberichterstattung (hier hat sich Tamedia ja schließlich schon öfters hervorgetan), aber man fragt sich dennoch.

Ob 20-Min-Redaktorin Ilda Özalp wirklich den offenbar selben Modegeschmack wie Kim Podner hat? Oder ob sie vielmehr einer satirischen Ader beim Verfassen des Bilduntertextes freien Lauf ließ?

Dazu kann sich hier jeder selber seine eigenen Gedanken machen:

Öko-Mode aus St. Gallen: Doktorandin Kim Podner (Uni SG, Unidress) und Ilda Özalp (Red. 20 Min.) haben offenbar denselben Modegeschmack

Öko-Mode aus St. Gallen: Doktorandin Kim Podner (Uni SG, Unidress) und Ilda Özalp (Red. 20 Min.) haben offenbar denselben Modegeschmack

IWF + Eurokrise: Aufstockung auf sagenhafte 600 Milliarden Dollar geplant

Der IWF will wegen der Eurokrise bzw. der Schuldenkrise um sage und schreibe 600 Milliarden Dollar aufstocken. Und was sagen die USA dazu: Die vom IWF gegenwärtig gewünschten neuen Geld-Mittel seien zur Rettung maroder Euro-Staaten vorgesehen. Das sei ein europäisches Problem.

Christine Lagarde vom IWF

Der Internationale Währungsfonds will nur unser Bestes: Unser Geld (Foto: Christine Lagarde, geschäftsführende Direktorin des IWF)

Es stellt sich die Frage: Was bringt dieser Sitz im IWF-Direktorium der Schweiz? (außer, daß man ständig Geld von der Schweiz fordert; 16 Milliarden leistet die Schweiz schon!)

Die Schweiz vertritt im IWF eine eigenartig zusammengewürfelte Staatengruppe: Polen, Serbien, Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. Im IWF-Jargon wird diese Ländergruppe auch spöttisch Helvetistan genannt.

Dr. Ulrich Schlüer, Chefredaktor der rechtskonservativen Schweizerzeit berichtet zur Frage des Einflusses der Schweiz im IWF (Auszug, kursiv):

Die konkrete Frage nun an den Nationalbank-Vize Thomas Jordan, ob er wenigstens einen einzigen Beschluß des IWF-Direktoriums zu nennen in der Lage sei, der maßgeblich von der Schweiz durchgesetzt worden sei. Gibt es, so wurde die Frage präzisiert, wenigstens einen einzigen IWF-Beschluß, der anders herausgekommen wäre, wenn die Schweiz nicht im IWF-Direktorium vertreten gewesen wäre?

Es verstrichen vielleicht zehn Minuten, bis Jordan wieder das Wort verlangte – zur Beantwortung der ihm gestellten Frage: Es gebe, sagte er, keinen Beschluß des IWF, der sichtbar Schweizer Handschrift trage.

Also hat die Schweiz nichts vom IWF-Sitz außer, daß sie zahlen darf.

Ähnlich sieht es bei sämtlichen anderen internationalen Organisationen aus, in welchen die Schweiz gütigerweise Einsitz nehmen durfte. Um nur ein Beispiel zu nennen, Calmy-Reys Lieblingsorganisation UNO.

Bis vor kurzen wurde in den Menschenrechtsrat der Uno – dies sei hier noch einmal ins Bewußtsein gerufen – niemand weniger als Muammar al Quadhafi (Gaddafi) gewählt.

Und die Uno organisiert mit Vorliebe solche Treffen wie internationale Antirassismuskonferenzen.

Busunglück Schweiz – Erste Kinder verlassen das Spital

Das Spital Wallis teilt mit, daß die ersten, in Visp hospitalisierten, Kinder heute das Spital verlassen konnten. Als erstes besuchten sie ihre verletzten Kameraden im Spital Sitten. Danach verließen sie die Schweiz und kehrten nach Hause zurück.

Spital Sitten: Hier sind noch einige der verletzten Kinder des Busunglücks von Siders stationiert. Ihre Kameraden aus dem Spital Visp konnten heute entlassen werden.

Spital Sitten: Hier sind noch einige der verletzten Kinder des Busunglücks von Siders stationiert. Ihre Kameraden aus dem Spital Visp konnten heute entlassen werden.

Die Todesopfer wurden inzwischen alle von ihren Familien identifiziert. Die Familien hatten heute die Möglichkeit die Unfallstelle zu besuchen. Ein Großteil der Familienangehörigen ist bereits aus dem Wallis abgereist. Die Todesopfer werden morgen nach Belgien geflogen.

Im Kanton Wallis wurden spontan zahlreiche Solidaritätsbezeugungen veranstaltet. In Siders wurde entlang der Galerie ein Schweigemarsch organisiert.

Abzockerei und kein Ende: UBS-Chef Sergio Ermotti erhält doppelt so hohen Lohn wie Oswald Grübel – Wann kommt die Abzockerinitiative endlich vors Volk?

Selbst der Grünliberale Martin Bäumle stellte sich öffentlich gegen die Abzockerinitiative. Man müsse diese verhindern, so Bäumle öffentlich.

Dabei ist sie nötiger denn je. Die UBS, die mit Steuergeldern gerettet wurde, lernt nichts.

Thomas Minder sammelte die Unterschriften für die Abzockerinitiative: Doch kommt sie noch irgendwann vor das Volk? (Bildschirmfotoausriß: SF)

Thomas Minder sammelte die Unterschriften für die Abzockerinitiative: Doch kommt sie noch irgendwann vor das Volk? (Bildschirmfotoausriß: SF)

Sergio Ermotti bekommt das doppelte im Vergleich zum Vorgänger Oswald Grübel. Grübel hatte schon stattliche 3 Millionen Franken Lohn „verdient“, Ermotti genehmigt sich nun 6 Millionen Schweizer Franken.

Das Schweizer Fernsehen berichtete schon im Februar 2012:

„Die Geschichte um die Abzocker-Initiative und mögliche Gegenvorschläge dazu nimmt kein Ende: Initiant Thomas Minder hatte die Unterschriften zu seinem Volksbegehren im Februar 2008 eingereicht; vier Jahre später streiten die Räte immer noch über mögliche Gegenvorschläge.“

Webseite von Thomas Minder

Abenteuerurlaub in Pakistan zuende: Schweizer Geiseln frei

Abenteuerferien sind in Ordnung, aber bitte nicht auf Kosten der Steuerzahler. Millionen-Lösegeldzahlungen werden aber immer wieder bezahlt, etwa, wenn abenteuergierige Leute in Extremistengebiete reisen.

Da reist etwa ein junges Paar (beides offenbar Polizisten, also Menschen, die Risiken wohl kennen) zu den Taliban bzw. in ein Talibangebiet.

Selbst Menschen, die keine Ahnung haben, wissen heutzutage, daß die Taliban nicht ganz ungefährlich sind, oder?

Wenn ein junges Paar nun bewußt und unter Inkaufnahme aller Risiken in ein Krisengebiet oder wie hier geschehen in Taliban-Gebiete Pakistans reisen – und dort munter mit einem alten VW-Bus, der auffällig gestaltet ist wie ein bunter Hund, muß dann der Steuerzahler mit Millionen für die Befreiung aufkommen?

Es mutet surreal an, was sich hier abgespielt hat. Meldung dazu auf Polizeibericht.ch.

Video der Schweizer Taliban-Geiseln:

Gefahrenzone Internet? Konsumentenschutz-Organisationen fordern noch mehr neue Gesetze für Schutz beim Interneteinkauf

Weniger ist oft mehr. Eine Regelungsflut bringt nicht mehr Rechtssicherheit, sondern meist weniger.

Die Schweiz ist das Land mit der größten Rechtssicherheit in Europa heißt es.

Trotzdem sehen Verbraucherorganisationen im Internet die Notwendigkeit für neuen Regelungsbedarf.

Gefahr beim Interneteinfkauf zu groß? Muß der Konsument mit noch mehr Gesetzen geschützt werden?

Gefahr beim Interneteinfkauf zu groß? Muß der Konsument mit noch mehr Gesetzen geschützt werden?

Sie fordern nichts weniger als ein neues Gesetz für Interneteinkäufe.

Das Internet als globaler Markplatz muß sicher und ohne Risiko genutzt werden können, fordern Konsumentenschutz-Gruppierungen:

Die Allianz der Konsumentenschutz-Organisationen (SKS Deutschschweiz, ACSI Italienische Schweiz und FRC Französische Schweiz) fordert die Politik auf, umgehend zu handeln, denn sie machen Rechtsunsicherheit aus.

Es müssen weitere Sofortmaßnahmen ergriffen werden, denn die Schweiz soll in Bezug auf die Konsumentenrechte beim Internet-Einkauf nicht länger den europäischen Ländern hinterherhinken. Read the rest of this entry >>

Sprachwahrer des Jahres: Loriot gewinnt die Wahl

Die Wahl zum Sprachwahrer des Jahres 2011 verlief diesmal sehr ausgeglichen.

Die Stimmen verteilten sich breit auf die vorgeschlagenen Personen und Einrichtungen (siehe Abbildung).

Letztlich erhielten ein Humorist, ein Innenpolitiker, zwei Richter und ein Modehaus die meisten Stimmen.

Loriot (Foto) wurde zum Sprachwahrer des Jahres 2011 gewählt

Loriot (Foto) wurde zum Sprachwahrer des Jahres 2011 gewählt

Auf den ersten Platz wählten die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT mit 17,7 Prozent den Dichter und Humoristen Loriot. An zweiter Stelle folgt mit 15,9 Prozent Wolfgang Bosbach, CDU-Politiker und Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages.

 

Auf Platz drei liegen gleichauf mit 11,1 Prozent das Rostocker Modehaus „Nikolaus“ und die beiden Richter am Bundesgerichtshof, Klaus Tolksdorf und Wolfgang Ball.

Platz 1: Loriot

Loriot hat die deutsche Sprache geprägt und bereichert. Er hat es darüber hinaus auch nicht an kritischen Bemerkungen zur Entwicklung seiner Muttersprache fehlen lassen. Das stieß nicht bei allen auf Gegenliebe.

Rolf Landolt, der Präsident der Gruppierung „Bund für vereinfachte rechtschreibung“ (Zürich), bescheinigt Loriot gar Humorlosigkeit: „Dass er wegen einer banalen änderung der rechtschreibung im alter den humor verlor, ist geradezu tragisch.“

Landolt ärgert sich bis heute über diesen Satz Loriots in der Bild-Zeitung: „Wir sind auf dem Wege, unser wichtigstes Kommunikationsmittel so zu vereinfachen, daß es in einigen Generationen genügen wird, sich grunzend zu verständigen.“ Diese Äußerung aus dem Jahr 2004 sei „ganz unkomisch und populistisch“, meint der Schweizer.

In Wirklichkeit bot Loriot gerade die Rechtschreibreform Gelegenheit zur Komik, etwa als er im Oktober 1997 auf einer Dichterlesung feststellte: „Die Rechtschreibreform ist ja völlig in Ordnung, – wenn man weder lesen noch schreiben kann.“ Fast eintausend Zuhörer spendeten ihm damals donnernden Beifall.

Außerdem beteiligte sich Loriot 2004 an dem Spaß, als Ehrenmitglied an der Gründung eines reformkritischen Vereins mit dem Namen „Rat für deutsche Rechtschreibung“ mitzuwirken. Damit kamen die Reformgegner der Kultusministerkonferenz zuvor, die unter demselben Namen („Rat für deutsche Rechtschreibung“) einige Monate später ein Marionettentheater mit dem Auftrag gründeten, die Rechtschreibreform zu retten.

Daß Ludwig Eichinger, Mitglied des Kultusministerrats und Direktor des Instituts für deutsche Sprache, an dem die Reform ausgeheckt wurde, Loriot postum als „Meister der deutschen Sprache“ würdigte, findet daher der Reformkritiker Theodor Ickler ganz und gar nicht komisch. Dies habe etwas „Obszönes“, so Ickler.

Doch sagt Eichinger ja nichts Falsches, wenn er Loriots Sprachvermögen lobt. Schließlich verdanken wir ihm Wortschöpfungen wie „Spannfedermuffe“. Er hat Ausrufen wie „Moooment!“ und „Ach was?!“ eine neue Bedeutung gegeben. Er hat das Jodeln neu erfunden und mit dem „zweiten Futur bei Sonnenaufgang“ die deutsche Grammatik bereichert.

Nicht nur zur Rechtschreibreform hat sich Loriot kritisch geäußert. Gegenüber der Süddeutschen klagte der Sprachkünstler im Jahr 2002 sein Leid: „Die Anglisierung unserer Sprache steigert sich allmählich in eine monströse Lächerlichkeit. Deutsch wird uncool. Gleichzeitig blamieren wir uns mit Worthülsen wie ‚Ich erwarte mir‘ oder ‚Ich gehe davon aus‘.“ Loriot fand also auch ernste Worte zur deutschen Sprache. Es muß schließlich nicht immer alles komisch sein.

Platz 2: Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach setzte im vergangenen Jahr den unflätigen Worten des Kanzleramtsministers Ronald Pofalla („Wenn ich so eine Scheiße höre wie Gewissensentscheidung“) sein gepflegtes Deutsch entgegen und sandte damit ein starkes Zeichen gegen die Verwahrlosung des Sprachgebrauchs in der Politik aus. Außerdem setzt sich Bosbach seit langem für eine Verankerung der deutschen Sprache im Grundgesetz ein.

Wolfgang Bosbach: "In 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt"

Wolfgang Bosbach: "In 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt"

Zum Fernsehsender N24 sagte er im Dezember 2008 beispielsweise: „Ich finde, daß diese Diskussion sinnvoll ist. Ich würde die praktische Bedeutung nicht überbewerten. Aber in 17 Verfassungen von 27 EU-Staaten wird die Landessprache ausdrücklich in der Verfassung aufgeführt. Man betont damit die Bedeutung der eigenen Sprache als Kulturgut. Und das würde ich auch nicht geringschätzen, wenn so etwas an prominenter Stelle wie in einer Verfassung erwähnt wird.“

Bosbach sagte weiter: „Sprache ist der Schlüssel für Integration in Deutschland schlechthin. Deswegen ist es auch schlicht falsch, wenn man sagt, das sei eine Ausgrenzung. Im Gegenteil, das ist eine Einladung, sich noch intensiver mit der deutschen Sprache und ihrer Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen zu beschäftigen.“

 Prof. Dr. Klaus Tolksdorf

Prof. Dr. Klaus Tolksdorf (Foto: Deutscher Bundesgerichtshof)

Platz 3: BGH-Richter und Modehaus „Nikolaus“

Der Präsident des Bundesgerichtshofs (BGH) Klaus Tolksdorf warnt vor der Zulassung von Englisch als Gerichtssprache an Handelskammern in Deutschland: „Es drohen Fehlurteile.

Der Vorsitzende Richter am Bundesgerichtshof Wolfgang Ball lehnte im November 2011 als einziger geladener Sachverständiger vor dem Rechtsausschuß des Deutschen Bundestags den entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesrats ab. Der BGH wäre von einer Änderung des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) unmittelbar betroffen. So soll Paragraph 184 GVG unter anderem mit dem Satz ergänzt werden: „Vor dem Bundesgerichtshof kann in internationalen Handelssachen das Verfahren in englischer Sprache geführt werden.“

Tolksdorf fragt: „Endet mit Englisch als Gerichtssprache die Sprachverwirrung wirklich oder fängt sie da erst an?“

Er erinnert die Englisch-Verfechter daran, daß Justiz von der Sprache lebe und also für eine Verhandlungsführung in Englisch ein besonderes Fachvokabular nötig sei, das längst nicht jeder Richterkollege besitze.

Das Rostocker Bekleidungsgeschäft Modehaus „Nikolaus“ schloß sich der Anti-SALE-Aktion der DEUTSCHEN SPRACHWELT an und plakatierte in seinen Filialen die Forderung „Schluß mit dem Ausverkauf der deutschen Sprache“.

Die SALE-Welle überflutet weiterhin das Land, doch es gibt immer wieder Ereignisse, die Mut machen. Den Einfall, die SALE-Welle anzuhalten, hatte Kathrin Schreiber, eine Dekorateurin im Modehaus „Nikolaus“.

Seit Jahren habe es ablehnende Rückmeldungen von Kunden gegeben, die sich an dem Wort „SALE“ stören und nichts damit anfangen können, berichtete sie. Der NDR meinte zu dieser Aktion: „Wer wirklich auffallen will, der schreibt wieder deutsch.“

Schweiz durch Busunglück in Siders (Wallis) unter Schock – 28 Personen sterben

In Siders ereignete sich am 13.3.12 ein tragisches Busglück im Autobahntunnel auf der A9. Ein belgischer Reisebus prallte frontal gegen eine Tunnelmauer. Dabei sterben 28 Personen: 22 12-Jähre und 6 Erwachsene.

Im Reisebus fuhren insgesamt 52 Personen mit, häuptsächlich 12-jährige Schüler die in den letzten Tagen ein Skilager besuchten. 28 Personen

Tragischer Busunfall in Siders fordert 28 Verkehrstote (Unfallfoto der Kapo Wallis)

Tragischer Busunfall in Siders fordert 28 Verkehrstote (Unfallfoto der Kapo Wallis)

sterben bei dem Unglück, 20 weitere sind verletzt.

Im Tunnel geriet der Bus aus noch ungeklärten Gründen auf die rechte Seite und touchierte die Randsteine. In der Folge prallte der Reisebus frontal in eine Nothalte-Nische des Tunnels.

Durch den heftigen Aufprall wurde der Bus stark beschädigt und zahlreiche Insassen waren im Wrack gefangen. Sie mußten durch die Polizei und die Feuerwehr geborgen werden.

 

Herr Dr. Hans-Michael Klein, Vorsitzender einer sog. „Deutschen Knigge Gesellschaft“…

Selbsternannter Vertreter von guten Umgangsformen: Lernen Sie doch bitte erstmal richtig schreiben, bevor Sie anderen den Knigge beibringen wollen mit einer selbsternannten Knigge-Gesellschaft.

Damit würden Sie nicht nur alle Deutschlehrer beglücken, sondern auch verhindern, daß Herr Adolph Freiherr von Knigge, zu dessen selbsternannten Vertreter Sie sich hier aufschwingen in Anbetracht einer „Knigge Akademie“ im Grabe umdreht.

Will anderen den Knigge beibringen: Dr. Hans-Michael Klein (Bildschirmfotoausriß der sog. "Deutschen Knigge Gesellschaft")

Will anderen den Knigge beibringen: Dr. Hans-Michael Klein (Bildschirmfotoausriß der sog. "Deutschen Knigge Gesellschaft")

Lernen Sie, wie man „Deutsche Knigge-Gesellschaft“ (nicht Deutsche Knigge Gesellschaft) und „Knigge-Akademie“ (nicht Knigge Akademie“) rechtschreibfehler-frei schreibt und dann:

Im Anschluß können Sie immer noch versuchen, sich dazu aufzuschwingen, anderen den Knigge beizubringen. (ohne massenhafte Verwendung sogenannter Deppenleerzeichen, vgl. z. B. Wikipedia)

Und schwulstige Sachen mit Schwamm- und Blasendeutsch bzw. Denglisch garniert von sich geben wie:

„Die Vorstands-Mitglieder der Deutschen Knigge Gesellschaft, sind zertifizierte Trainer der Knigge Akademie. Die Ausbildung richtet sich in Theorie und Praxis nach den Leitmotiven der Deutschen Knigge Gesellschaft – getreu Freiherr Knigge. Unsere Mitglieder sind in ganz Deutschland ansässig. In zahlreichen Seminaren und Einzel-Coachings geben wir nicht nur die Grundlagen von Knigge weiter, sondern passen seine Ideen und Grund-sätze an die heutige Zeit an. Wir informieren Sie in Tagesseminaren, Abendkursen oder Einzel-Coachings.“

Adolph Freiherr von Knigge

Adolph Freiherr von Knigge

Klären Sie doch erstmal intern, warum es im obigen Text

– „Vorstands-Mitglieder„, aber keine „Vorstands Mitglieder“ gibt,

– dafür aber im Gegenzug eine „Knigge Gesellschaft„, nicht eine „Knigge-Gesellschaft“

Oder warum es im obigen Text

– eine „Knigge Akademie“ gibt, nicht aber „Einzel coachings“.

Oder klären Sie das mit den

– „Grund-sätzen“ im Kontrast zu den „Grundlagen„, welche es beide in dem Text gibt.

Und gehen Sie all die anderen schwülstigen Texte auf Ihrer Internetseite durch. Von der „Knigge Vita“ bis hin zu Behauptungen:

„Er war einer der ersten, die sich mit dem persönlichen „Impressionsmanagement“ (Auftreten, Wirkung auf Andere, Eindrucklenkung) beschäftigten.“

Und dann, wenn Sie das alles gemacht haben, können Sie, lieber Dr. Hans-Michael Klein, immer noch versuchen, Geld mit Büchern, Tagesseminaren, Abendkursen und Einzelcoachings zu machen – pardon – die Welt zu verbessern.

Zweitwohnungsinitiative – Wie verändert sich die Schweizer Wirtschaft?

Vorgestern (11.3.12) wurde die Zweitwohnungsinitiative in der Schweiz angenommen. Doch was bedeutet dieser Entscheid für die Schweizer Wirtschaft und die Bergkantone? Für sie ist es ein herber Schlag.

Bergkantone wie etwa Graubünden leben zum größten Teil vom Tourismus. In der Bündner Volkswirtschaft arbeiten etwa 30 Prozent im Tourismus-Sektor. Der Tourismus ist in vielen Bergkantonen eine wichtige und entscheidende Einnahmequelle. Durch die Annahme der Zweitwohnungsinitiative wird diese erheblich gestört.

Zweitwohnungsinitiative - Schlecht für die Schweizer Wirtschaft?

Zweitwohnungsinitiative - Schlecht für die Schweizer Wirtschaft?

Jede Gemeinde darf von nun an lediglich 20 Prozent Zweitwohnungen beherbergen. Die resultierende Folge ist, daß vermehrt Investitionen ins Ausland getätigt werden. Zweitwohnungsgäste werden sich vermehrt im Ausland niederlassen.

Auch die Bergbahnen und Skigebiete leiden unter der Initiative. Durch weniger Zweitwohnungen gibt es auch weniger Touristen. Außerdem finanzieren sich Hotels oft durch Vermietungen und Bewirtschaftungen von Zweitwohnungen. Diese Einnahmequelle würde auf ein Minimun absinken.

Ein weiterer Nachteil ist, daß in der kommenden Zeit vermehrt Mitarbeiter aus dem Tourismus-Bereich entlassen werden müßen. Am meisten betroffen snd besonders die kleinen Touristenregionen. Große Touristenstädte wie Arosa, Davos, Flims / Laax, Matterhorn… werden auch weiterhin intereßant bleiben. Dort werden vermutlich die Hotelübernachtungen ansteigen, außerdem können sich große Touristenregionen individuell auf diese neue Wirtschaftslage einstellen.

Besonders die Baubranche im Engadin sieht für die kommenden Jahre schwarz. Es wird vermehrt mit Kündigungen und Entlassungen gerechnet. Die Bau-Nachfrage im Engadin steigt permanent an. Besonders bei ausländischen Investoren ist das Engadin eine beliebte Baugegend. Durch die neue Initiative kann nur noch begrenzt gebaut werden, und wichtige Investoren gehen verloren.

Dieser „Baustopp“ der durch die Initiative hervorgerufen wird hindert keinesfalls die Zersiedelung, wie die Befürworter annehmen. Vielmehr

Abstimmungsresultat der Zweitwohnungsinitiative. Die Dunkelroten Kantone besitzen am meisten Zweitwohnungen und haben sich deutlich gegen die Initiative entschieden. Ersichtlich ist, daß vor allem das Unterland und Kantone mit wenigen Zweitwohnungn die Initiative befürworteten. (Bildquelle swiss-architects.com)

Abstimmungsresultat der Zweitwohnungsinitiative. Die Dunkelroten Kantone besitzen am meisten Zweitwohnungen und haben sich deutlich gegen die Initiative entschieden. Ersichtlich ist, daß vor allem das Unterland und Kantone mit wenigen Zweitwohnungn die Initiative befürworteten. (Bildquelle swiss-architects.com)

werden gewinnbringende Bauungen gehemmt und das Touristenwesen gestört. Ebenso wird das Bauwesen geschmälert.

Außerdem treten für kleinere Gemeinden, die bis dahin hauptsächlich vom Tourismus gelebt haben unüberbrückbare Probleme auf.

 

 

 

 

Aus den Abstimmungsresultaten ist ersichtlich, daß lediglich die Kantone für Ja gestimmt haben, die selbst über keine bis wenige Zweitwohnungen verfügen, und die mit dem Thema wenig vertraut sind. Die Kantone die die Initiative im wesentlichen betrifft, also Bergkantone mit vielen Zweitwohnungen (vor allem Graubünden, Wallis und das Tessin), haben die Initiative abgelehnt.

 

 

Haben wir bald nur noch staatlich bewilligte und kontrollierte Medien?

„Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ heißt ein Sprichwort.

Die Staatspolitische Kommission des Nationalrats verlangt, daß der Bundesrat ein Konzept für eine umfassende staatliche Medienförderung erarbeitet.

Heute Morgen hat der Nationalrat Grünes Licht gegeben: Die Mehrheit der Volksvertreter befürwortet offenbar die Einführung der direkten Medienförderung.

Düstere Aussichten für die schweizerische Demokratie: Haben wir bald nur noch staatlich bewilligte und kontrollierte Medien? Dies fragt die Aktion Medienfreiheit.

Die Aktion Medienfreiheit kritisiert die staatlichen Eingriffe in den Schweizer Medienmarkt

Die Aktion Medienfreiheit (Bildschirmfotoausriß) kritisiert die staatlichen Eingriffe in den Schweizer Medienmarkt

Der freie Wettstreit der Meinungen und die Konkurrenz in der Medienlandschaft scheint dem Nationalrat ein Dorn im Auge zu sein. Darum hat er heute Morgen die Motion der Staatspolitischen Kommission zum Ausbau der staatlichen Medienförderung mit 88 zu 77 Stimmen gutgeheißen.

Der Vorstoß verlangt vom Bundesrat ein Konzept für eine umfassende staatliche Medienförderung: eine Gesamtschau der schweizerischen Medienlandschaft, ein Förderkonzept zur Stärkung der staats- und demokratiepolitischen Bedeutung der Medien sowie rechtliche Grundlagen für die indirekte und die direkte Medienförderung?.

Die Aktion Medienfreiheit ist enttäuscht über den Ausgang der heutigen Abstimmung des Nationalrates, welcher nicht der Empfehlung zur Ablehnung des Bundesrates gefolgt ist. Der freie Markt kann nur stattfinden, wenn die Medienunternehmen unternehmerische Freiheit haben und in einem lebendigen Wettbewerb zueinander stehen.

«Die Medien müssen den Staat und die Politik kontrollieren, nicht umgekehrt», so Filippo Leutenegger, Präsident der Aktion Medienfreiheit. Staatliche Interventionen und Fördermaßnahmen sind stets verbunden mit Vorschriften und Kontrollen, was nicht nur den Wettbewerb, sondern auch die freie Meinungsäußerung einschränkt.

Die Motion geht nun zur Behandlung an den Ständerat. Die Aktion Medienfreiheit ruft die Mitglieder der Kleinen Kammer auf, die Motion abzulehnen. Bleibt zu hoffen, daß der Kleinen Kammer eine freiheitliche Medienordnung ohne Staatsinterventionen wichtig ist.

Lesen Sie auch: Staatspropaganda auf Kosten der Wahrheit