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Monthly Archives:Mai 2011

Schwerer Motorradunfall auf der A13 bei Medels (Gmd. Splügen): Zwei Tote

Zwischen Nufenen und Splügen hat sich bei der Ausfahrt Medels ein schwerer Motorradunfall ereignet.

Polizeibericht.ch meldet:

Schwerer Motorradunfall bei Splügen (Foto: Kapo GR)

Schwerer Motorradunfall bei Splügen (Foto: Kapo GR)

Eine Gruppe von acht Motorradfahrern aus England fuhr von Süden in Richtung Norden. Auf der Höhe von Medels kam ihnen ein deutscher Motorradlenker entgegen. Aus noch nicht geklärten Gründen kollidierte der deutsche Zweiradlenker frontal mit der englischen Gruppe.

Die Kollisionsstelle befand sich in der Mitte der nicht richtungsgetrennten Autostraße. Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 50- und einen 55-jährigen Mann aus England.

Ganze Polizeimeldung der Kapo Graubünden

Wolfram Frank: Viel Lamentieren und viel heiße Luft

Im Zug lernte ich unfreiwillig einmal jemanden kennen, der sich ziemlich arrogant, eingebildet und überdies noch aggressiv benahm und zudem ungefragt auf mein „Läpptopp“ und das Internet (mein Metier) schimpfte.

Nebst der Überheblichkeit trat auch eine Selbstgerechtigkeit zutage, welche ich bis zu diesem Zeitpunkt in dieser Form noch nicht erlebt hatte.

Selbstgefälligkeit: Wolfram Frank erntet Kritik nicht nur von Klassenfeinden bzw. angeblichen "Kunstfeinden", die ihm zuwenig Geld geben würden, sondern auch aus Künstlerkreisen selbst, etwa von Bartli Valär, bürg. Coni Allemann (Foto)

Selbstgefälligkeit: Wolfram Frank erntet Kritik nicht nur von Klassenfeinden bzw. angeblichen „Kunstfeinden“, die ihm zuwenig Geld geben würden, sondern auch aus Künstlerkreisen selbst, etwa von Bartli Valär, bürg. Coni Allemann (Foto) – Auch die Leserbriefe in der Südostschweiz sprechen Bände.

Später las ich in der Südostschweiz, daß dies angeblich ein großer bündner Kulturschaffender sein soll, der einer sog. Künstlergruppe „in situ“ in Chur angehöre.

Aktuell schreibt die Südostschweiz, Wolfram Frank – so heißt der offenbar aus Deutschland stammende Künstler – ließe kein „kaum ein gutes Haar an Graubünden und Chur“ und weiter beklagt er „das Versagen der hiesigen Institutionen. Auch von den meisten Kulturschaffenden ist Frank enttäuscht.“

Die Südostschweiz schreibt weiter (kursiv):

1984 war Frank nach Graubünden gekommen. «Chur war damals eine lebendige, hoffnungsvolle Stadt», sagt er im Gespräch. Inzwischen sei das Gegenteil der Fall. «Es grassiert die Dummheit in der Gesellschaft, gerade in der sogenannten Elite.» Schuld seien Politiker, Medien und auch viele der Kulturschaffenden selber. «Das Versagen der Institutionen hat wesentlich zu diesem Nihilismus beigetragen», meint Frank. Immer wieder hat der Regisseur mit dem Gedanken gespielt, nach Berlin zu gehen. Doch das Vorhaben scheiterte an der Finanzierung. «In Berlin wäre ich Hartz-IV-Empfänger», sagt Frank. (ganzer Bericht in der Südostschweiz)

Googelt man diese Künstlergruppe „in situ“, deren Leiter („Regisseur“) Wolfram Frank ist, so stößt man auf massenhaft Gejammere über den angeblich bevorstehenden bzw. bereits vollzogenen kulturellen Untergang des Alpenkantons Graubünden und ebenso zahlreich auf abgehobene schwülstigte Ergüsse dieses vorgenannten Wolfram Frank, unter anderem aktuell sogar ein äußerst theatralisch daherkommendes „Manifest“ mit bei dessen Lektüre man sich nebenbei über Geschichte und Weltpolitik läutern lassen darf.

Bei soviel Abgehobenem und saurem Moralisieren tut ein wenig Bodenständiges gut. Und Gott-sei-dank gibt es dies auch. Denn der ach so große Künstler-Kritiker ist selbst in der Kritik. Nicht etwa vonseiten der bösen Kapitalisten, die ihm nunmehr schon seit Jahrzehnten zuwenig Geld geben, sondern von den Künstlern selbst.

Heute stieß ich etwa auf einen Beitrag vom anerkannten bündner Künstler Bartli Valär bzw. bürgerlich Coni Allemann. Dieser hat nicht nur ein aufschlußreiches Lied komponiert zum fraglichen Künstler Wolfram Frank sondern darüberhinaus auch einen Beitrag mit wertvollen und bodenständigen Ratschlägen an Frank verfaßt, welcher mir aus der Seele sprach und den ich an dieser Stelle daher widergeben möchte (kursiv). 

„Ich finde Querschläger und Motzer in der Regel notwendig in unserem angepaßten Lande. Wenn ich allerdings diese selbstgefälligen Äußerungen eines Wolfram Frank lesen muß, kommt mir die Galle hoch. Ihn interessiert doch niemand außer er selber.

Fast alle Bündner Kulturschaffenden würden sich anpassen, meint er, des Geldes wegen. Der einzige, der mir bekannt ist, der immer wieder reklamiert wegen zu wenig Geld, ist allerdings Frank selber.

Gibt es denn für diesen Möchtegern keine andere Option, nur armer Kulturschaffender in der Schweiz oder Hartz-IV-Empfänger in Deutschland? Gerne hätte ich mich und meine nicht so publikumsträchtigen kulturellen Ergüsse auch jahrelang von der öffentlichen Hand finanzieren lassen, doch dann bin ich auf etwas gestoßen, das es mir ermöglicht, weiterhin Kultur zu machen und trotzdem nicht immer betteln zu müssen: Arbeit.

Klingt extrem bünzlig, ich weiß. Gerne Gegenkultur, aber bitte nicht immer fremdfinanziert. Wolfram, lerne arbeiten und hör auf zu motzen!

Coni Allemann, Kulturschaffender, Klosters“

Das Gespräch mit Wolfram Frank in der Südostschweiz:

Wolfram Frank-Gespräch

Weiterführender Bericht zum Thema Kunstförderung bzw. Kunstfilz in der Schweiz:

Kunstfilz

Die Stadt im iPhone

N. Doeri post on Mai 26th, 2011
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iPhone

iPhone

Der Internetstadtplan der Stadt Zürich ist nun als Applikation kostenlos im App Store erhältlich. Bestandteil davon ist unter anderem der im April lancierte Routenplaner.
Ab sofort ist der gesamte Internetstadtplan der Stadt Zürich als Applikation «ZüriPlan» erhält-lich. Die App kann verschiedene Kartentypen wie Luftbild oder Zürich um 1900 anzeigen. Fer-ner können verschiedene Themen wie Baustellen, Verwaltung, Sport, Hotels, VBZ-Haltestellen, Sehenswürdigkeiten und vieles mehr ausgewählt werden. Mit Kompassfunktion und Ortung der aktuellen Position findet man sich damit in der Stadt schnell und einfach zurecht.
Fuß- und Veloroutenplaner
Eine weitere Funktion stellt der Fuß- und Veloroutenplaner dar, mit dem sich direkte und att-raktive Routen unterwegs berechnen lassen. Diese mobile Version mit der Anzeige der aktuel-len Position macht es einfach, einer gewählten Route zu Fuss oder mit dem Velo zu folgen. Im Gegensatz zu anderen Routenplanern, die sich am Strassennetz orientieren, basieren die de-tailgetreuen Routenempfehlungen auf dem Fuss- und Velonetz der Stadt Zürich.
Züri z’Füß Spaziergänge
Seit sechs Jahren entwickelt das Tiefbauamt Züri z’Fuess-Pläne durch die Stadt. Alle 18 Stadtspaziergänge sind in der App enthalten. Der gewählte Spaziergang wird wahlweise auf dem Stadtplan oder einem Luftbild angezeigt. Die Route lässt sich einfach aufgrund der Anzeige der aktuellen Position verfolgen. Wie in der Papierversion von Züri z’Fuess wird auch in der App auf interessante Orte hingewiesen, über die es spannende Geschichten zu erzählen gibt.
Eine Dienstabteilung des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements

Informationen zur Verwaltung
Unter Links findet man die verschiedenen Kreisbüros mit Zugang zum Onlineschalter des Per-sonenmeldeamts und des Zivilstandsamts. Berührt der Finger die angegebene Telefonnummer, wird automatisch die telefonische Verbindung via iPhone hergestellt. Auch die Öffnungszeiten sind angegeben. Die Berechnung einer direkten oder attraktiven Route zu Fuss oder mit dem Velo zum Kreisbüro wird unterstützt, indem man das angezeigte Kreisbüro einfach mit dem Fin-ger als Ziel auswählen kann.
Kooperation
«ZüriPlan» geht aus einer Zusammenarbeit von verschiedenen Dienstabteilungen der Stadt Zürich hervor. Das iApp wurde unter Leitung des Amts für Städtebau entwickelt und verwendet den Stadtplan von Geomatik + Vermeßung Zürich mit allen integrierten Informationen als Ba-sis. Das Bevölkerungsamt ist mit dem Zugang zum Onlineschalter beteiligt. Das Tiefbauamt der Stadt Zürich ergänzt das Angebot um den Fuß- und Veloroutenplaner und die Stadtspaziergänge.
Die Züriplan-App fürs iPhone ist eines von zahlreichen nutzerfreundlichen Angeboten, das im Rahmen des Legislaturschwerpunkts eZürich von der Stadtverwaltung realisiert wird.

Zum Stadtplan und Fuss- und Veloroutenplaner:  www.stadt-zuerich.ch/stadtplan

Traum und Wirklichkeit

Buch des Psychologen Ernst Äppli, „Der Traum und seine Deutung“ (1943)

Zum Thema Traum schreibt der Psychologe Äppli Sachen, die zum Nachdenken anregen oder zumindest interessant erscheinen:

Die Träume stellen ihre Bilder immer übertrieben dar, um als Schutzimpuls für die Menschen zu wirken.

„Durch den Traum erhalten wir v.a. ein richtiges Bild unserer Beziehungen zur Umwelt. Die Seele läßt sich nichts vormachen.“

Und die Psyche „ist, anders als das Bewußtsein, ohne Vorurteil. Der Traum nimmt kein Blatt vor den Mund.“

Der Traum als surreales Erlebnis

Der Traum als surreales Erlebnis

Schlaf ist dabei (meist) ein Zustand ohne aktives Ich, ein „entbewußteter Schlaf“. Der „Traum ist psychisches Leben im Schlafzustand“. Manche Menschen meinen, Schlaf sei unnötig, andere schlafen noch im Wachzustand.

Traumforscher Pfaff meint, der Körper schläft, die Seele nie: „Nur der Körper bedarf des Schlafes, nicht die Seele.

Träume – persönlichste Erfahrung, die ein Mensch machen kann?

Träume – so Äppli – sind die persönlichste Erfahrung, welche der Mensch machen kann. Träume kommen scheinbar ohne Zutun zustande. Der Traum fragt nicht, ob er kommen darf.  Träume zeigen z.T. absolut unlogische Handlungen.

Träume – die Hand der Seele

Jeder Traum wird von einer „inneren Instanz“, dem Selbst, geleitet.

Das Unbewußte entscheidet dabei immer selbst ganz präzis, was im Traum betont werden soll, was nötig ist zu berichten und was nicht, was im Leben der träumenden Person reguliert werden soll, was im realen Leben vernachlässigt wurde etc.

Es gibt keinen strengeren Herrn / Herrin als die Seele. Die Seele verlangt, daß wir tun, was ihr guttut.

„Der Traum lebt in der großen ethischen Haltung einer Verantwortlichkeit gegenüber Umwelt und Innenwelt.“

Verfehlungen gegen das „Richtige“ oder gegen das „Rechte“ im seelischen Leben haben im Traum häufig das Traumbild des „inneren Gerichts“ zur Folge.

Träume, um sich selbst kennenzulernen?

Äppli schreib dazu: Wer sich auf die Grundfunktionen im Leben (Arbeit, Sex, Essen) beschränkt, wird sich nicht um seine Träume kümmern. So entstehen dann unglückliche Menschen, weil sie sich selbst gar nicht kennen.

Träume selber deuten?

Äppli äußert weiter: Mit Grundkenntnissen kann der „Traumlaie“ seine Träume allgemein selber deuten, aber warnt zugleich: Die Traumlaien laufen Gefahr, Träume zu wörtlich zu nehmen. Träume „bringen Dinge vor, mit denen man sich zur Zeit wirklich nicht beschäftigt. Psychologische Kenntnisse sind zur Traumdeutung wichtig.“

Psychologe Alfred Adler zum Thema Traum:

Ein Traum „eine Botschaft an sich selbst“ über Probleme und ungelöste Konflikte.

Alfred Adler sieht Träume allerdings nicht als Möglichkeit zur Selbsterkenntnis, sonder als Hemmschuhe: Der Traum aus dem Unterbewußtsein macht gemäß Adler Vorschläge bzw. schlägt Verhaltensweisen vor, wie man die Leistung verweigern kann, um den Leistungsansprüchen der Gesellschaft auszuweichen.

Bei Adler geschieht der Traum, damit der Träumer mit seiner ängstlichen Traumerzählung einen Gefahren- oder Krankenschein vorzuweisen hat, der ihn der geforderten Leistung enthebt, kritisiert Ernst Äppli und: Adler behauptet auch, Warnträume seien Anweisungen zur Leistungsverweigerung. Er behauptet, das Bewußtsein würde dann den Traum kopieren, um Leistung zu verweigern:

„Das Bewußtsein kann sich (gemäß Adler) auf die Aussage des Traumes stützen und sich darauf berufen, es habe ja der Traum selbst gesagt, man möchte sich besser nicht ausgeben, ja nichts aufs Spiel setzen.“

Carl Gustav Jung zum Thema Träume:

C. G. Jung verstand den Traum als unmittelbar deutlich werdende Darstellung der inneren Wirklichkeit des Träumenden. Daher bedürfe es keiner Assoziationen, um den Traum verstehen zu können.

Der Psychologe Carl Gustav Jung

Der Psychologe Carl Gustav Jung

Eine Untersuchung nach den Methoden von Sigmund Freud eigne sich daher kaum zur Ergründung des Unbewußten.

Bekannt ist das deutsche Sprichwort „Ein Volk hat ein Gedächtnis wie ein Elephant“ (gegenwärtig besonders häufig benutzt im Hinblick auf die zahlreichen Währungsreformen mit einhergehenden Geldentwertungen…) C. G. Jung prägte auch den Begriff des kollektiven Unbewußten, ein Bereich, aus dem Menschen Kultur-unabhängig gleiche Grundassoziationen gewännen.

„Man kann leicht verstehen, warum Menschen dazu neigen, die Botschaft ihrer Träume zu ignorieren oder sogar abzulehnen. Das Bewußtsein widerstrebt von Natur aus allem Unbewußten und Unbekannten.“

Ann Faraday

Gemäß Ann Faraday gibt ein Traum Hinweise, welchem dem Mensch entgangen sind.

„In jedem Fall erzählt uns  der Traum, wie wir uns selbst in irgendeiner laufenden Lebenssituation sehen, ohne daß es uns bewußt geworden war.“

Faraday sagt: Jeder kann sich selbst mit dem Erkennen der Traumwelt erkennen und selbst Maßnahmen treffen, ohne Guru und ohne Therapeut. Die „Selbstenthüllung“ durch Traumdeutung eröffnet alle Möglichkeiten von allein.

Tessin als erster Kanton mit Burkaverbot in der Schweiz?

Läßt die Schweiz die Hüllen fallen? Im Tessin scheinbar schon!

An diesem Donnerstag betrat in Bellenz (ital. Bellinzona) Giorgio Ghiringhelli in Begleitung einer von Kopf bis Fuß mit schwarzem Tuch verschleierten Frau und einer dunkle Gestalt, die ihr Gesicht mit einer schwarzen Sturmhaube vermummte die Tessiner Staatskanzlei.

Dort deponierten sie 11’316 Unterschriften für die kantonale Initiative «Für ein Verhüllungsverbot des Gesichts an öffentlich zugänglichen Orten». Alleine im ersten Monat habe das Komitee die nötigen 10’000 Unterschriften gesammelt, bestätigte Initiant Ghiringhelli Berichte des «St. Galler Tagblatts» und der «Basler Zeitung».

Genau ausgezählt und geprüft werden die eingereichten Bogen nächste Woche, wie es bei der Staatskanzlei hieß. Nun hofft der politisch unabhängige Ghiringhelli, daß das Tessiner Kantonsparlament die Initiative möglichst rasch behandle damit das Stimmvolk so bis im nächsten Frühling über das Verhüllungsverbot entscheiden kann.

Die Frist für das Parlament beträgt allerdings zwei Jahre. Weil das Volksbegehren eine Verfassungsänderung verlangt, müßen die Stimmbürger darüber abstimmen.

Burkaverbot bal in der Schweiz?

Burkaverbot bal in der Schweiz?

Ein Gesetz nur für Musliminnen wäre allerdings diskriminierend. Deshalb haben die Tessiner Initianten um die kleine Bewegung «Guastafeste» (übersetzt: Spielverderber) bei den französischen Nachbarn abgekupfert, wie Guastafeste-Gründer Ghiringhelli sagte.

In Frankreich ist seit vergangenem April ein Gesetz in Kraft, das Gesichtsverhüllung in der Öffentlichkeit untersagt.

Jedoch geht es nicht allein um die verüllten Damen sondern «Wie in Frankreich wären bei unserem allgemeinen Vermummungsverbot unter anderem auch Krawallmachern oder Mitglieder des linksautonomen Schwarzen Blocks betroffen», erklärte Ghiringhelli.

Allerdings muß eine Ausnahmen beispielsweise für Anlässe wie Fasnacht vom Tessiner Parlament bestimmt werden.

Die Initiative gegen Vermummung ist nicht der erste Versuch des freischaffenden Journalisten: Schon im April 2010 hatte er im Tessiner Großen Rat eine von 3000 Personen unterzeichnete Petition in der Sache eingereicht. Eine Antwort ist noch ausstehend.

Nun sollte noch erwähnt werden wie die Muslime selbst diesem Verbot gegenüberstehen. Ist es nicht so, daß sie sich durch ihr „Vermummen“ selbst ausgrenzen und ihnen die Integration in das schweizer Volk viel schwerer fällt? Die Zeitschrift „Blick“ hat die Muslimin Zeina zu diesem Thema interviewt.

Sie äußerte unter anderm folgende Sätze: „Kaum aus dem Haus, Treffen nur mit Musliminnen“ und „Was denkt Zeina über die akutelle Burka-Verbot-Debatte in der Schweiz? «Ich bin dagegen», sagt sie. Ein Verbot führe nur dazu, dass Frauen wie sie noch mehr eingezwängt würden.“

Ist das Verbot von Burkas also doch keine Lösung für mehr Integration?urkaverbot bal in der Schweiz?

Netzabstimmung: Deutsche Sprachwelt für Auszeichnung ihres Facebook-Auftritts vorgeschlagen

N. Doeri post on Mai 19th, 2011
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Kultur Tags: ,

In einem internationalen Wettbewerb ist die DEUTSCHE SPRACHWELT für die Auszeichnung in gleich zwei Kategorien –
„Facebook“ und „Twitter“ – vorgeschlagen. Noch bis zum 29. Mai hat jeder die Möglichkeit, unter http://www.lexiophiles.com/featured-articles/time-to-vote-top-100-language-lovers-2011 für die weltweit besten Netzveröffentlichungen von Sprachfreunden zu stimmen.

Facebook-Logo

Facebook-Logo

Seit dem Jahr 2008 veranstaltet das Sprachenportal „bab.la“ mit seinem Tagebuch „Lexiophiles“ den international ausgetragenen Wettbewerb. Auch wenn dieser den Namen „Top 100 Language Lovers 2011“ trägt und in englischer Sprache angekündigt wird, tritt er für Sprachenvielfalt ein. Daher wurden herausragende Netzstandorte in verschiedenen Sprachen ausgewählt. Für die deutsche Sprache nehmen neben der DEUTSCHEN SPRACHWELT zum Beispiel das Goethe-Institut und die Deutsche Welle teil. Das Angebot des Veranstalters „bab.la“ gibt es in 18 Sprachen, darunter ist auch Deutsch.

Die DEUTSCHE SPRACHWELT hofft auf zahlreiche Stimmen, um weitere Freunde für die deutsche Sprache zu gewinnen. Dabei steht sie auch im Wettbewerb mit
Netzangeboten in anderen Sprachen. Wer der Zeitschrift seine Stimme geben will, wählt auf den Seiten http://www.lexiophiles.com/language-lovers-toplist/time-to-vote-for-your-favorite-language-facebook-page-2011 (für den Facebook-Auftritt) und http://www.lexiophiles.com/language-lovers-toplist/time-to-vote-for-your-favorite-language-twitterer-2011 (für den Twitter-Auftritt). Wer die DEUTSCHE SPRACHWELT unmittelbar auf Facebook und Twitter besuchen will, ruft die
Netzanschriften http://www.facebook.com/deutschesprachwelt und http://twitter.com/Sprachwelt auf.

Seit der Bekanntgabe der Nominierungen sind zahlreiche neue Facebook-Leser aus aller Welt zur DEUTSCHEN SPRACHWELT gestoßen. Die „Deutsche Sprachwelt“
nutzt den Kurzmitteilungsdienst „Twitter“ seit Mai 2009 und das Personennetz „Facebook“ seit April 2009. Das Ziel dieser Veröffentlichungen ist, auf neuen Wegen für Sprachpflege und die deutsche Sprache zu werben, Wissenswertes über die deutsche Sprache zu verbreiten und sich darüber mit Sprachfreunden aus aller Weltauszutauschen.

Wählen ohne Überhang!

N. Doeri post on Mai 19th, 2011
Posted in Gesellschaft, Kultur, Politik Tags: , , ,

Liebe Leser,

haben Sie schon einmal die Nummer einer Hotline gewählt, um auf eine dringende Frage eine verbindliche Antwort zu bekommen? Dann wissen Sie sicher, wie es ist, von
Herrn A zu Frau B und dann zu Person C durchgestellt zu werden – und am Ende dennoch ratlos dazustehen.
Genau dieses Gefühl hatte jemand, der sich mit einem wichtigen Anliegen an unsere Redaktion gewandt hat, bei meinem Versuch, Informationen über die geplante
Änderung des Bundestagswahlrechts in Deutschland zu erhalten. Denn das jetziges Wahlrecht in Deutschland ist
verfaßungswidrig und muß nach einem Urteil des Verfaßungsgerichts aus dem Jahr 2008 bis Juni dieses Jahres geändert werden.

Deutsche Flagge

Deutsche Flagge

Mehrmals hat er versucht, schriftliche Informationen über die Pläne der Regierung zu bekommen. Dann hat er die Bürgerhotline der CDU/CSU angerufen; um nach einigem Hin und Her zu erfahren, daß es noch nichts gäbe, was für die Öffentlichkeit bestimmt sei.
Knapp sechs Wochen vor Ablauf der Frist liegt noch immer kein Entwurf vor. Dabei gehört das Wahlrecht zum Fundament der deutschen Demokratie. Seiner Meinung nach sollte, ja muß es über die nötigen Änderungen eine breite Debatte geben. Im Moment wirkt es auf ihn so, als ob die Regierung erst in letzter Minute einen Vorschlag machen will, der dann mit Verweis auf den Zeitdruck durch das Parlament gedrückt wird. Seine Worte dazu lauten: „Hier ist Protest nötig!“

Das Gesuch um Hilfe diesen Sankandal öffentlich zu machen möchten wir nicht ignorieren und somit auf diesen Mißstand aufmerksam machen. Wenn Sie mehr über den Aufruf „Wählen ohne Überhang!“ erfahren und das Vorgehen dagegen unterstützen möchten, können Sie dies auf der nachfolgenden Website:

https://www.mehr-demokratie.de/waehlen-ohne-ueberhang.html

Ohne das letzte Hemd wirds teuer…

N. Doeri post on Mai 11th, 2011
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Kultur

…zumindest in Barcelona. Für die Touristen der zweitgrößten Stadt Spaniens gilt ab sofort das Verbot der „Nacktheit an öffentlichen Plätzen“. Wobei in diesem Fall freie Oberkörper bei Männern und Bikinis bei Frauen als nackt gelten. Wer sich in Bikini oder Badehose außerhalb des Strandes durch die Stadt bewegt, wird nun härter bestraft als derjenige, der eine rote Ampel überfährt.

Der Strand in Barcelona: Hier sind Bikinis und Badehosen noch gestattet.

Der Strand in Barcelona: Hier sind Bikinis und Badehosen noch gestattet.

Das Überfahren einer roten Ampel wird derzeit mit 255 CHF geahndet, jemand der jedoch in einem Bikini oder lediglich in Badehosen durch die Stadt läuft, muß mit einer Strafe in Höhe von 380 CHF rechnen. Wer es dann noch wagen sollte außerhalb des dafür vorgesehenen Strandbereiches ein Nacktbad zu nehmen, der hat eine Buße in Höhe von 640 CHF zu zahlen.

Was ist nur los mit den Spaniern? Werden die Machos prüde? Denn gemäß den Befürwortern des neuen Gesetzes geht es hier nicht nur um Freizügigkeit, sondern auch um Hygiene. Denn wer von uns möchte schon auf dem Stuhl im Café oder dem Sitz im Bus Platz nehmen, auf welchem ein „nackte“ oder verschwitzte Person vorher saß.

Hoteliers, Geschäftsbesitzer und politische Parteien begrüßen diese neue Regelung. Sie hatten sich schon lange durch die  Freizügigkeit auf den Straßen gestört. Nun stellt sich noch die Frage der Umsetzung der neuen Regelung. Hier wird es interessant. Wo genau beginnt der Unterschied zwischen einem Top und einem Bikini-Oberteil?

Laut Umfragen, die im Internet veröffentlicht wurden, gaben 93 % der Befragten an, daß Bikinis und Badehosen an den Strand und nicht auf die Flaniermeile gehören. 31% sind der Meinung, daß ein Bikini auch zum Einkaufen oder in der Bar getragen werden kann und lediglich 18 % finden es in Ordnung, wenn Männer mit freiem Oberkörper ein Restaurant oder eine Bar besuchen.

Berechtigterweise stellt sich die Frage, wer von den Befragten denn Spanien besucht hatte, denn eine solche Regelung müßte wohl nicht eingeführt werden, wenn die Urlauber über angemessenes Benehmen bereits Bescheid wüssten.

Andererseits stellt sich dennoch die Frage, an welcher Stelle das Interesse der Allgemeinheit beginnt die Persönlichkeit des Einzelnen zu beschränken. Darf ich mein neues Top nun nicht mehr tragen, weil es zuviel von Bauch und Dekolleteé zeigt? Was ist, wenn ich am Strand liege und schnell in den Supermarkt laufen möchte um Wasser zu holen? Darf der Bauarbeiter bei 40°C in der Sonne seinen Oberkörper nicht mehr entblößen?

Muß nun jeder Urlauber sich eingeschränkt fühlen, weil einige vor ihm es übertrieben haben und sich an den falschen Orten unangemessen verhalten haben? Ist der letzte Weg wirklich nur ein solches Verbot?

 

Sadist und Masochist

Admin24 post on Mai 11th, 2011
Posted in Uncategorized Tags: ,

Der Masochist zum Sadist: „Bitte, bitte, quäl mich.“ Der Sadist: „Nein.“

Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler reicht Motion für eine Verbesserung der Mißstände bei der Kapo Bern

Die Kantonspolizei Bern hat – ganz im Gegensatz zu anderen Polizeikorps – seit Jahren zunehmende Rekrutierungsprobleme, deren Ursachen weitgehend hausgemacht sind.

Neben jahrelangen selbstverschuldeten Negativschlagzeilen, welche 2007 und 2010 sogar die Schweizer Polizei weltweit ins Zwielicht rückten, gibt es weitere hausgemachte Negativfaktoren, die zu Rekrutierungsproblemen führen (s.u.).

Mißstände bei der Kapo Bern führen zu den massivsten Rektutierungsproblemen aller Kantonspolizeien der Schweiz: Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler macht sich einmal mehr für die Polizisten im Kanton Bern stark

Mißstände bei der Kapo Bern führen zu den massivsten Rektutierungsproblemen aller Kantonspolizeien der Schweiz: Großrätin Sabina Geißbühler-Strupler macht sich einmal mehr für die Polizisten im Kanton Bern stark

Die Berner Zeitung etwa nennt vor 5 Monaten folgende Gründe für die Rekrutierungsprobleme bei der Kapo Bern (kursiv):

Zwar ist es für sämtliche großen Korps schwierig, geeignete Leute zu finden. Doch im Kanton Bern ist das Problem besonders ausgeprägt. Mehrere Gründe sind dafür verantwortlich: Erstens liegt das hiesige Lohnniveau rund zehn Prozent unter dem Schweizer Mittel. (Anm. Polizeibericht.ch: die Differenz ist noch höher, siehe unten) Zweitens haben Berner Polizisten mehr Wochenendeinsätze zu leisten, weil in der Bundesstadt neben Sportveranstaltungen auch zahlreiche Demonstrationen zu überwachen sind. Und drittens ist die Stimmung im Korps seit Jahren konstant schlecht.

Lesen Sie hierzu:

Motion von Sabina Geißbühler-Strupler, SVP und Sylvain Astier, FDP, gegen skurile Absurditäten im Polizeialltag bekommt auf äußerst tragische Art und Weise neue Aktualität Motion von Sabina Geißbühler-Strupler, SVP und Sylvain Astier, FDP, gegen skurile Absurditäten im Polizeialltag bekommt auf äußerst tragische Art und Weise neue Aktualität
Manchmal treten die Folgen von Absurditäten auf äußerst tragische Art und Weise deutlich ans Tageslicht.  In einer Mitteilung betreffs einer bereits im Frühjahr 2010 verfaßten Motion von Sabina … … mehr >
Rekrutierungsprobleme bei der Kantonspolizei Bern - Motion enthüllt: Polizisten verdienen rund 10.000 SFr. weniger als in vergleichbaren Polizeikorps Rekrutierungsprobleme bei der Kantonspolizei Bern – Motion enthüllt: Polizisten verdienen rund 10.000 SFr. weniger als in vergleichbaren Polizeikorps
Die Kantonspolizei Bern hat – ganz im Gegensatz zu anderen Polizeikorps – seit Jahren zunehmende Rekrutierungsprobleme, deren Ursachen weitgehend hausgemacht sind. Neben jahrelangen selbstverschuldeten Negativschlagzeilen, welche 2007 und … … mehr >

Terroranschlag von Marrakesch: Calmy-Reys EDA verharmlost

Schon seit Tagen wird international von einem Terroranschlag gesprochen:

Nicht nur seitens der Regierung von Marokko, sondern auch von Interpol.

Marrakesch: Alle sprechen von einem Terroranschlag, sowohl die Regierung von Marokko selbst als auch Interpol, nur das EDA spricht - bis heute (!) - davon, daß die "Hintergründe noch unklar" seien

Marrakesch: Alle sprechen von einem Terroranschlag, sowohl die Regierung von Marokko selbst als auch Interpol, nur das EDA spricht - bis heute (!) - davon, daß die "Hintergründe noch unklar" seien (zum Vergrößern auf Bildschirmfoto klicken)

Wer jedoch spricht nicht von Terror? Dreimal darf man raten:

Natürlich das EDA, welches von der umstrittensten Außenministerin in der Geschichte der Schweiz geführt wird, welche die Schweiz je hatte.

Das EDA schreibt bis heute (!) bagatellisierend:

Am 28. April 2011 hat ein Anschlag auf ein Café auf dem Platz Djemaa el-Fna in Marrakesch Tote und Verletzte gefordert. Die Hintergründe sind noch unklar.

Das Wort Terror kommt in der obigen Mitteilung des EDA gar nicht mal vor, denn – so das EDA – die Hintergründe sind angeblich noch unklar.(Offenbar hat das EDA hier andere Erkenntnisse als die Regierung Marokkos oder Interpol…)

International wird der Terror-Anschlag aufs Schärfste verurteilt, selbst von Ländern, die gar nicht betroffen sind. Doch die Schweiz bzw. das zuständige EDA? Nichts. Calmy-Rey schweigt eisern.

Und als ob dieses skandalöse Verhalten von Calmy-Rey nicht alleine schon reichen würde, muß das ihr unterstellte EDA die Terroranschläge nun auch noch verharmlosen.

Man stelle sich mal vor, ein Schweizer geht mit einer Kofferbombe in ein zu 90 % von Ausländern aus dem türk-arabischen Raum besuchtes Kaffee und sprengt sich in die Luft. 16 Tote, 23 Verletzte.

Kein islamischer Staat würde dazu schweigen.

Aber Micheline Calmy-Rey? Schweigt eisern. Gibt ja auch keinerlei Grund, etwas zu sagen.

Wen wundert es da noch, daß in Internetforen schon die Rede davon ist, daß diese Dame, die ja eine Vorliebe für Reisen in islamische Länder hat und sich mit Vorliebe (ganz im Widerspruch zum kämpferischen Emanzentum, das sie im Inland aggressivst praktiziert) den dortigen Usancen anpaßt (siehe hier und siehe hier) , schon längst heimlich zum Islam konvertiert ist.

Anders ist so ein Verhalten wie das ihre wohl auch kaum zu erklären.