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Monthly Archives:April 2011

Neu auf Polizeibericht.ch: Bußenkatalog Schweiz

Auf Polizeibericht.ch hat es einen neuen Bußenkatalog mit sämtlichen Verkehrsbußen der Schweiz.

Bürokratiehorror: Der aktuelle Bußenkatalog Schweiz

Bürokratiehorror pur: Der aktuelle Bußenkatalog Schweiz - die gesamte Bußenliste gibt es jetzt auf Polizeibericht.ch

Für sämtliche Verkehrsdelikte hat die die konkreten Angaben in Schweizer Franken. Die Bußenliste ist nach Deliktsarten fein säuberlich geordnet.

Wußten Sie etwa, daß das bloße Steckenlassen des Zündschlüssels im Zündschloß beim Verlassen des Fahrzeugs 60 SFr. Buße kostet? Nicht? Lesen Sie mal die Bußenliste 🙂

Zum Bußenkatalog Schweiz

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Bundesverwaltungsgerichtsurteil gegen Google: Aktion Medienfreiheit warnt vor unnötigem Aktivismus

Jeder hat Lust und Anrecht auf eine Privatsphäre, das steht außer Zweifel. Niemand möchte einfach fotografiert werden und sein Bild z. B. irgendwo im Internet wiederfinden.

Die Frage der Privatsphärenwahrung bzw. des sog. Rechtes am eigenen Bild fängt an bei Videoüberwachungen im öffentlichen Raum und endet bei privaten Fotoaufnahmen, z. B. von öffentlichen Plätzen.

Ex-Bundesrat Christoph Blocher: Ihn darf man sicher bei einem öffentlichen Anlaß fotografieren, aber was ist mit...

Ex-Bundesrat Christoph Blocher: Ihn darf man sicher bei einem öffentlichen Anlaß fotografieren, aber was ist mit...

Ein aktuelles Urteil gegen Google wirft Fragen auf. Beim Eidgenössischen Datenschutzbeauftragten gab es eine 180-Grad-Kehrtwende. Und in der Rechtsprechung zeichnet sich eine 180-Grad-Kehrwende ab.

Darf man als Privatperon in Zukunft, wenn man öffentliche Plätze (mit zahlreichen Personen) fotografiert, die Bilder noch ins Internet stellen?

Darf man noch als Journalist, wenn man etwa Fotos von Demonstrationen (Gewerkschaftskundgebungen z. B.) oder von gewalttätigen Ausschreitungen (Extremisten) macht, die Bilder noch redaktionell verwenden?

... dem Publikum? Muß jeder Fotograf, der ein Publikum im öffentlichen Raum fotografiert mit einer Klage rechnen?

... dem Publikum? Muß jeder Fotograf, der ein Publikum im öffentlichen Raum fotografiert, mit einer Klage rechnen?

Erst kürzlich habe ich das Publikum in einem Saal fotografiert, welches anläßlich einer Rede eines Ex-Bundesrats anwesend war. Ist dies zukünftig aufgrund des Googel-Urteils des Bundesverwaltungsgerichts unzulässig?

Die Vorgänger des gegenwärtigen Datenschützers sahen überhaupt kein Problem darin, daß Fotos von Personen, welche sich im öffentlichen Raum aufhalten, ins Internet gestellt wurden oder redaktionell verwendet wurden.

Das linke Tagi trimumpierte z. B., als Linksextremisten Fotos von Rechtsextremisten ins Internet stellten (switzerland.indymedia.org/de/2008/07/61968.shtml):

„Die Fotos sind nicht verändert worden, die Personen also gut zu erkennen. Die Benutzer der Webseite ergänzen die Galerie nun allmählich mit Namen, Funktionen und Wohnadressen.“

Die Aktion Medienfreiheit kritisiert den Eidg. Datenschützer Hanspeter Thür und das Bundesverwaltungsgericht aufgrund des rigiden Urteils gegen Google

Die Aktion Medienfreiheit kritisiert den Eidg. Datenschützer Hanspeter Thür und das Bundesverwaltungsgericht aufgrund des rigiden Urteils gegen Google

Sämtliche Medien der Schweiz zitierten damals den Sprecher des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, so auch 20 Minuten:

Für Daniel Menna, Sprecher des eidgenössischen Datenschutzbeauftragten, sind solche Aktionen zwar heikel, aber kein rechtliches Problem. Es habe zwar jeder Mensch das Recht am eigenen Bild. «Bei Anlässen oder Kundgebungen auf öffentlichem Grund muß man aber immer damit rechnen, fotografiert oder namentlich genannt zu werden.»

Nun das Urteil gegen Google. Alles anders als bisher. Der Datenschutzbeauftragte der Schweiz legte sich ins Zeug und maßregelte Googel gerichtlich.

Die Aktion Medienfreiheit äußert sich dazu sehr skeptisch: Read the rest of this entry >>

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Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, Heuchelei & Co.: Themen des Musikprojekts „Oberer Totpunkt“

Wenn man gerade eine Beziehung mit einer Frau hinter sich hat, die absolut kulturresistent ist (wollte zu keiner einzigen interessanten Veranstaltung mitkommen), ist einem nach ein wenig Kultur und gerade stoße ich wieder auf ein interessantes hamburger Musikprojekt.

Die von mir so geliebte Stadt Hamburg (liegt aber leider in Deutschland, also als Unternehmer als Wohnort nicht toll; dt. Steuersystem, dt. Bürokratie-Terror usw. usf….) bringt doch immer wieder tolle Musikprojekte hervor. Gerade habe ich mir einige Lieder des 2006 entstandenen Projekts „Oberer Totpunkt“ angehört.

Typisch Hamburg. Solche Musik entsteht weder in Berlin und schon gar nicht in München oder Stuttgart.

Wer einmal durch die Hamburger Szene-Klubs gezogen ist, kann sich die Stimmung bei solchen Abenden gut vorstellen.

Bei der Musik von Oberer Totpunkt lenken elektronische Klangkollagen durch Kurzgeschichten. In den Geschichten von Bettina Bormann und Michael Krüger geht es um die Diskrepanz zwischen der äußeren und der inneren „Wirklichkeit“, um Liebe, die so verzehrend ist, daß sie keine Kompromisse mehr duldet.

Es geht um Furcht, um Maßlosigkeit und den Konsum von Menschen, um Sinnentleertheit und den Verlust von Idealen.

Das traumatische Geburtserlebnis und das Sterben, das Leben zwischen Sinnsuche, Isolation und Scheitern, der Tod, der sich nähert. Und eine Wiederauferstehung, die aus der Umwertung aller Werte resultiert, um das Unerträgliche erträglich zu machen.

Webpräsenz von Oberer Totpunkt. Weitere Musikprojekte

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