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Monthly Archives:April 2010

Europa-Turbos in Erklärungsnot

„Überschuldung, Milliardenhilfe, drohender Staatsbankrott: Die Europäische Union sorgt zurzeit für negative Schlagzeilen. Die Schweizer Politiker, die einen EU-Beitritt befürworten, werden nicht gerne darauf angesprochen„, schreibt die Aargauer Zeitung, und:

„Wäre die Schweiz Mitglied der EU, müßte sie sich ebenfalls an der Rettung Griechenlands beteiligen. Das liefe ähnlich ab wie beim UBS-Rettungspaket – nur daß es im Fall von Griechenland deutlich unsicherer wäre, ob das Geld je zurückkommt.

Sieht ganz schön alt aus: Christa Markwalder von den Euro-Turbos rund um Nebs

Die Politiker, die sich im Parlament für einen EU-Beitritt starkmachen, geraten dadurch in Erklärungsnot. Sie werden offensichtlich nicht allzu gerne auf das Thema angesprochen. Und versuchen, die Vorzüge einer EU-Mitgliedschaft dennoch hervorzuheben.“

Ganzer Bericht auf A-Z.ch

In Europa wird um jeden Rappen gekämpft. Die Bürokratie-Moloche der EU haben soviel Geld verschleudert, daß nun nichts mehr da ist. Beamte waren schließlich noch nie gute Geldverwalter, vor allen Dingen dann nicht, wenn sie fremdes Geld verwalten sollten.

Zuletzt fiel die Schweiz mit Hasardeur Hans-Rudolf Merz (FDP) auf scheinheilig daherkommende Bankgeheimnis-Attacken rein, dabei ging es nur um das Geld, nicht um die Moral, wie dieser Bericht belegt.

Wie in Europa ums Geld gerungen wird und zwar ausdrücklich auch mit unlauteren Mitteln: Bericht

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Hochspannungsleitung Wattenwil-Mühleberg muß wenigstens teilweise in den Boden

Das Bundesamt für Energie BFE hat der BKW FMB Energie AG die Plangenehmigung für den Um- und Neubau der Hochspannungsleitung zwischen Wattenwil und Mühleberg (Kanton Bern) erteilt.

Demnach kann die Leitung wie beantragt als Freileitung realisiert werden mit Ausnahme des Leitungsabschnitts im BLN-Gebiet in der Gegend von Rümligen. Die Leitung soll dort auf einer Länge von 3,3 Kilometern als erdverlegtes Kabel realisiert werden.

Dieser Kabelabschnitt muß in einem separaten Plangenehmigungsverfahren bewilligt werden. Dazu ist ein gesondertes Gesuch einzureichen.

Auf 3,3 Km wird die Landschaft nicht verschandelt

Bereits heute führt die bestehende Leitung durch das BLN-Gebiet Nr. 1320 ,Schwarzenburgerland mit Sense- und Schwarzwasserschluchten“ (BLN = Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung).

Auf der bisherigen Trasse kommen durch den Umbau der Leitung breitere Mastausleger und höhere Masten zum Einsatz.

Dadurch wird das BLN-Gebiet durch die Freileitung stärker als bisher beeinträchtigt. Dies muß mit der Verkabelung von 16kV-Freileitungen kompensiert werden. Read the rest of this entry >>

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Zahnlose Melani: Steuergelder so gut wie nur für Statistikzwecke?

Die (völlig zahnlose) schweizer Melde-und Analysestelle Informationssicherung MELANI beleuchtet in ihrem aktuellen Bericht die kriminellen Internetaktivitäten im zweiten Halbjahr 2009, berichtet Poliezibericht.ch.

Schwerpunkte bilden der Datendiebstahl weltweit, das politisch motivierte Häcken sowie Erpressungen durch DDos-Attacken.

Der Leistungsausweis der Melani ist mager: Bisher ist erschreckenderweise noch nicht ein einziger Fall bekannt, in denen Internetkriminelle aufgrund der Melani gefaßt werden konnten.

Die Internetkriminalität hat verschiedene Facetten. Vom Datendiebstahl, um daraus Profit zu

Datendiebstahl (Archivbild: Kapo BL) - Deutschland wurde als ehemaliger Rechtsstaat zum Hehler für Datendiebe

schlagen, bis hin zum Häcken von Webseiten, um politischen Auffassung auf äußerst aggressive Art und Weise  freien Lauf zu lassen. Betroffen sind Firmen, Verwaltungen sowie politische Parteien. Auch die Bundesverwaltung, namentlich das EDA, das als einziges Departement den Mitarbeitern das Surfen im Internet erlaubt, ist nicht verschont geblieben.

Informationsdiebstahl – Angriffe auf Verwaltungen, EU, Google und Banken

Im zweiten Halbjahr 2009 wurden immer wieder Vorfälle bekannt, bei denen mit Hilfe von Schadprogrammen, auf Denglische sogenannte „mal ware“ (sprich „mäilwäihr“, dies heißt zu deutsch nichts anderes als Schadprogramm, klingt viel wichtigtuerischer), auf fremde EDV-Systeme zugegriffen und Daten entwendet wurden. Read the rest of this entry >>

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Neue Regeln in einem Spiel ohne Grenzen? – Doris Leuthard für eine Weltregierung?

Admin24 post on April 29th, 2010
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„Big is beautyful“ heißt es berühmt-berüchtigtes amerikanisches Sprichwort, zu Deutsch „Groß ist schön“. Daß Groß nicht immer gleich auch Schön heißt, konnte man nicht nur am häßlichen Beispiel UBS sehen, ein Beispiel, bei dem schiere Größe so gut wie täglich ihre häßliche Fratze zeigt und zwar in Form von Bonus-Exzessen. Das gleiche gilt etwa für die UBS, aber auch für Nahrungsmittelkonzerne wie Nesté.

Die Rede von Leuthard gibt zu denken, weil sie gleich in der Einleitung den unsympatischen Ex-Außenminister Deutschlands, Klaus Kinkel, zitiert und somit wohl eine Art Weltregierung fordert: ,Die Globalisierung braucht Spielregeln, sonst droht Chaos.“ Read the rest of this entry >>

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Hundekurse: 40.000 (!) brauchen Nachweis im September, sonst Buße

Bis Ende 2009 haben rund 5.500 Hundehalter den Theoriekurs und rund 7.500 Hundehalter den Praxiskurs besucht. Dies haben die zur Ausbildung von Hundetrainern anerkannten Organisationen gemeldet.

Zur Zeit laufen die Ausbildungen auf Hochtouren. Im August endet die Übergangsfrist für die obligatorischen Hundeausbildungen – dann müssen insgesamt rund 40.000 Hundehaltende einen Praxiskurs besucht haben.

Mit der neuen Tierschutzgesetzgebung müssen Hundehalter eine Ausbildung besuchen. Darin lernen sie die Grundzüge der Hundehaltung kennen. Seit September 2008 müssen

Einfach mit dem Hund Gassi-gehen ist nicht mehr: Erst muß der Hundehalter-Test bestanden werden

Neuhundehalter einen Theorie- und einen Praxiskurs besuchen.

Zudem müssen alle mit einem neuen Hund einen Praxiskurs absolvieren. Dabei gilt eine 2jährige Übergangsfrist.

Konkret bedeutet dies: Bei Ablauf der Übergangsfrist im September müssen alle Neuhundehaltende, die seit dem 1. September 2008 einen Hund gekauft haben, mindestens einen Theoriekurs vorweisen können.

Zudem müssen alle, die zwischen dem 1. September 2008 und dem 31. August 2009 einen Hund erworben haben, einen Praxiskurs besucht haben – dies sind rund 40.000!

Ab September können die kantonalen Vollzugsbehörden einen Kursnachweis verlangen und säumige Hundehaltende büßen.

Seit Sommer 2009 werden in allen Regionen Kurse angeboten. Mittlerweile sind über 1100 Hundetrainer ausgebildet und berechtigt, die obligatorischen Kurse zu erteilen. Hundehalter, die der Kurspflicht unterstehen, müssen sich nun dringend dafür anmelden.

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Waldbrand in Trin

Der Waldbrand im Gebiet Munt Sura oberhalb Trin ist unter Kontrolle, berichtet die Kapo Graubünden.

Den Feuerwehr-Einsatzkräften gelang es, das Feuer auf einer Fläche von knapp zehn Hektaren einzugrenzen. Dies entspricht einer Größe von rund 15 Fussballfeldern.

Foto Waldbrand Trin (Polizeibericht.ch)

Das Feuer brach kurz nach 13 Uhr aus. Die Feuerwehren Trin, Bondauz, Rhäzüns und Flims sind nach wie vor im Einsatz, haben den Brand jedoch soweit unter Kontrolle, daß er sich nicht mehr weiter ausbreitet.

Zur Unterstützung der Feuerwehren stehen mittlerweile fünf Helikopter der Air Grischa, Rhein Helikopter  und der Heli Bernina im Einsatz.

Zur Brandursache kann derzeit noch keine gesicherte Aussage gemacht werden.

Weitere Waldbrand-Fotos auf Polizeibericht.ch unter Gemeindenavigation ==> Trin GR oder unter Feuerwehrmeldungen (Bild-Quelle: Polizeibericht.ch)

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Komplementärmedizin: Gesuche um Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenversicherung

Die Fachgesellschaften für Anthroposophische Medizin, Homöopathie, Neuraltherapie, Phytotherapie sowie Traditionelle Chinesische Medizin haben beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) Gesuche um Aufnahme ihrer komplementärmedizinischen Leistungen in den Leistungskatalog der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) eingereicht. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) wird voraussichtlich bis Ende Jahr den Entscheid darüber fällen. Read the rest of this entry >>

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Kunsthaus Glarus mit dem Schweizer Exhibitionisten-Preis (Swiss Exhibition Award) geehrt für Ausstellung „Eher früher als später“ („Sooner Rather Than Later“)

Der zweite sog. „Swiss Exhibition Award“ (Schweizer Exhibitionisten-Preis)  geht an das Kunsthaus Glarus für die Ausstellung „Sooner Rather Than Later“ von Kilian Rüthemann, kuratiert von Sabine Rusterholz.

Die Julius Bär-Stiftung und das Bundesamt für Kultur (BAK) haben heute Abend an einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus-Schiffbau Zürich den Preis in der Höhe von CHF 40’000 an das Kunsthaus Glarus übergeben.

Der „Swiss Exibition Award“ zeichnet jedes Jahr eine Institution für eine herausragende Ausstellung mit Schweizer Gegenwartskunst aus; er ist einer der höchstdotierten Kunstpreise in der Schweiz, heißt es über den Kunstpreis mit dem denglischen Namen, der nun einen ebenfalls in Denglisch schwelgenden Künstler verehrt.

Dr. Gustav Schneeli (1872–1944), Sohn einer wohlhabenden Glarner Holzhändlerdynastie, Kunsthistoriker, Diplomat, Genealoge und Kunstmaler, dreht sich vermutlich gerade im Grabe um. Read the rest of this entry >>

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Was ist mit unserem Staat los?

Die Schweiz knickt ein
Von Lukas Reimann, Nationalrat, Wil SG

Die Ausgangslage nach dem Zweiten Weltkrieg war ausgezeichnet: Freiheit, Direkte Demokratie, föderalistischer Wettbewerb, geringe Regulierung. Die Schweiz stand auf einem soliden Fundament. Read the rest of this entry >>

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NZZ: „Die USA als Steueroase“ – „Bahamas strenger als die USA“

Wie maßlos bescheuert die Schweizer Politik beim Bankgeheimnis agiert, zeigt einmal mehr ein Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung auf.

Steueroase USA: Und die Schweiz kniet in Person von Hans-Rudolf Merz vor allen Ländern nieder

Steueroase Schweiz? Steueroase USA & Co.!

Während Hans-Rudolf Merz vor einem nach dem anderen Land demütig niederkniet und Stück für Stück das Schweizer Bankgeheimnis preisgibt, lachen sich Dritte über diese unglaubliche Dummheit ins Fäustchen.

Anstatt, daß Merz einmal den Mund aufmacht und die Tatsache zu sagen wagt, daß die, die gerade mit dem Finger auf die Schweiz zeigen, absolut keinen Grund dafür haben.

Großbritannien etwa hat massenhaft Steueroasen, auch Frankreich und nicht zuletzt auch die USA.  Aber alle peitschen auf die Schweiz ein und der Schweizer Bundesrat macht munter mit und läßt sich alles bieten, anstatt mal den Mund zu öffnen und die Fakten zu nennen. Read the rest of this entry >>

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