header

Monthly Archives:Dezember 2009

Berliner Moscheen im Visier des Verfassungsschutzes: "Gotteskrieger-Ausbildung anstatt Glaube"

Heinz Buschkowsky, Bürgermeister von Berlin-Neukölln

Heinz Buschkowsky, Bürgermeister von Berlin-Neukölln

Der Bezirksbürgermeisters von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), zeigt sich besorgt über die Entwicklung in einigen der zwanzig Moscheen in seinem Bezirk gezeigt.

Es gäbe Moscheen, „wo wir wissen, daß Kinder einer Gehirnwäsche unterzogen werden. Wo wir sehr im Zweifel sind, ob da Glaube gepredigt wird oder Gotteskrieger ausgebildet werden“, sagte er im Fernsehsender N24.

Ganzer Bericht auf Junge-Freiheit.de

Share

Radikalisierung: Jusos verlieren ganze Sektion, 5 weitere Sektionen gefährdet

Eine ganze JuSo-Sektion will austreten, mit 5 weiteren knatscht es gewaltig (Foto: Baptiste Hurni)

Eine ganze JuSo-Sektion will austreten, mit 5 weiteren knatscht es gewaltig (Foto: Baptiste Hurni, Parti socialiste neuchâteloise)

Die Neuenburger Sektion tritt aus der Partei der Jungsozialisten (Juso) aus, berichtet die Berner Zeitung: Diese Entscheidung fiel, nachdem die Juso-Delegierten an ihrer Versammlung ein umstrittenes Papier angenommen hatten. Sechs Sektionen protestierten, nun der erste Sektionsaustritt:

Über den Eklat bei den Jusos berichtet Nachrichten.ch:

Er sei „ein wenig traurig, daß es soweit kommen mußte“, so der Neuenburger Kantonsrat Baptiste Hurni gegenüber Radio RSR.

Schweizweit bekannt wurde Hurni, als er als Reaktion auf die Untaten des libyschen Regimes und die schwachbrüstige Haltung des Bundesrates eine Webseite mit einem offenen Brief an Muammar al Quadhafi als Geisel nahm (http://www.kadhafi.ch/). Er selbst hatte auch Erfahrungen mit der libyschen Justiz sammeln müssen.

Aus dem Papier zum Verhältnis von Kirche und Staat spreche «der alte bolschewistische Haß auf die Religion», präzisierte Kantonsrat Hurni zum umstrittenen Anti-Christentum-Papier weiter.

Das umstrittene Anti-Christentum-Papier, das als Reaktion auf die Anti-Minarett-Initiative gedacht sein sollte, verlangt unter anderem Sachen wie die Abschaffung der Kirchensteuern und das Verbot von Schulen unter kirchlicher Trägerschaft.

In dem JUSO-Religionspapier wird weiter wird gefordert, daß Religions- durch Ethikunterricht ersetzt wird.

Die Abtrünnigen müßten sie die Sektion auflösen, droht der gegenwärtige JUSO- Präsident Cédric Wermuth.

Neuenburg nicht allein, sondern sechs Sektionen gegen weitere Radikalisierung der JUSO

Der Streit bei den JUSO geht schon einige Wochen. Ganze sechs JUSO-Sektionen hatten das umstrittene Religionspapier bereits an der Delegiertenversammlung im Oktober in Solothurn als zu radikal zurückweisen wollen.

Die Neuenburger Sektion forderte auch damals schon Mäßigung und forderte als Reaktion gegen das radikale Papier die Absetzung der gesamten Parteileitung.

Moniert wurden konkret, daß Parteispitze eine immer radikalere Politik verfolge, ohne sich überhaupt noch mit der Basis abzusprechen.

Vertuschungsstrategie bzw. Totschweigestrategie

Die Berner Zeitung vom 12.12.2009 kritisiert: „Vom Eklat in Lausanne war im Communiqué, das die JUSO am Samstagabend verschickten, nichts zu lesen.“

Share

US-Bürgerrechtler versuchen Auskunft zu erhalten über Regierungsaktivitäten in Sozialen Netzwerken

Wer lauscht oder schreibt wo mit?

Wer lauscht oder schreibt wo mit?

Bürgerrechtler der US-Stiftung „Elektronische Grenze“ (engl. „Electronic Frontier Foundation“, EFF) haben Auskunftsklage gegen die US-Regierung und US-Regierungsbehörden eingereicht.

Die Stiftung möchte Auskunft darüber, ob und wie Regierung und Regierungsbehörden Soziale Netzwerke für Ermittlungen, zur Datensammlung und Überwachung nutzen.

Dier Klage voraus gingen zahlreiche unbeantwortete Anfragen auf Basis des sog. „Freedom of Information Act“ (FOIA), zu deutsch soviel wie Informationsfreiheitsgesetz.

Das Jutizministerium, der Geheimdienst CIA, das Ministerium für innere Sicherheit, das Verteidigungsministerium, das FBI und weitere Behörden hatten die Anfragen der Stiftung nicht beantwortet, obwohl sie laut FOIA dazu verpflichtet sind.

Share

"Swissmedic" gibt Mängel bei der Zulassung der Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zu

Admin24 post on Dezember 13th, 2009
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft

Archivbild Polizeibericht.ch bzw. Kapo Solothurn

Archivbild Polizeibericht.ch bzw. Kapo Solothurn

Man habe bei der Zulassung der Impfstoffe gegen die Schweinegrippe nicht alle Nebenwirkungen abgeklärt, gibt das Schweizerische Heilmittelinstitut (neudeutsch: „Swissmedic“) zu. Insgesamt gingen 197 Meldungen über Nebenwirkungen nach der Impfung ein.

197 Meldungen zu unerwünschten Nebenwirkungen nach der Schweinegrippeimpfung sind bis Ende November beim Schweizerischen Heilmittelinstitut Swissmedic eingegangen.

Ganzer Bericht beim Zürcher Oberländer

Hintergrund: Schon letzten Monat publizierten wir erschreckende Fakten zur umstrittenen Schweinegrippeimpfung. Glücklich kann sich wohl schätzen, wer sich nicht impfen ließ.

Share

Unternehmensdemografie: Hälfte der Unternehmen existiert 5 Jahre nach der Gründung nicht mehr, 20% gibt es schon nach einem Jahr nicht mehr!

Admin24 post on Dezember 12th, 2009
Posted in Allgemeines, Politik, Wirtschaft Tags: ,
Viele Unternehmen können sich wegen übermäßiger Bürokratie nicht mehr ihrem Kerngeschäft ausreichend widmen - Besonders neugegründetete kleine Unternehmen sind betroffen

Viele Unternehmen können sich wegen übermäßiger Bürokratie nicht mehr ihrem Kerngeschäft ausreichend widmen - Besonders neugegründetete kleine Unternehmen sind betroffen

Gemäß der Betriebszählung 2008 waren 81 Prozent der im Jahr 2007 gegründeten Unternehmen ein Jahr nach ihrer Gründung noch aktiv. Fünf Jahre nach der Gründung ist die Überlebensrate der 2003 gegründeten Unternehmen auf 50 Prozent gesunken.

Die Zahl der überlebenden Unternehmen wird zwar mit den Jahren zunehmend kleiner, doch die weiterhin aktiven Unternehmen schaffen tendenziell neue Stellen und gleichen damit die aus den Unternehmensschließungen entstandenen Beschäftigungseinbußen teilweise aus.

Der sekundäre Sektor weist eine höhere Überlebensrate der neuen Unternehmen auf als der tertiäre Sektor. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Statistik 2008 zu den Überlebensraten der neu gegründeten Unternehmen, die vom Bundesamt für Statistik erstellt wird (BFS).

Démographie des entreprises : taux de survie des entreprises créées entre 2003 et 2007 – Une entreprise sur deux disparaît cinq ans après sa création:

Le recensement fédéral des entreprises 2008 révèle que 81% des entreprises créées en 2007 sont toujours actives une année après leur naissance.

Cinq ans après leur création, le taux de survie des entreprises créées en 2003 tombe à 50%. Cependant, si le nombre des entreprises survivantes diminue avec les années, celles qui survivent ont tendance à créer de nouveaux emplois, ce qui compense partiellement les pertes d’emplois.

Les taux de survie des entreprises du secteur secondaire sont supérieurs à ceux des entreprises du secteur tertiaire. Ce sont les principaux résultats qui ressortent de la statistique sur les taux de survie des nouvelles entreprises en 2008, établie par l’Office fédéral de la statistique (OFS).

Demografia delle imprese: tassi di sopravvivenza delle imprese create tra il 2003 e il 2007 – Un’impresa su due scompare entro cinque anni dalla sua creazione

Secondo il censimento federale delle aziende 2008, l’81 per cento delle imprese create nel 2007 è ancora attivo un anno dopo la costituzione. Estendendo il periodo di osservazione a cinque anni, prendendo cioè in considerazione le imprese create nel 2003, il tasso di sopravvivenza cala al 50 per cento.

Se da un lato il numero delle aziende che sopravvivono si riduce con il passare del tempo, dall’altro quelle che resistono hanno tendenza a creare nuovi impieghi. Ciò compensa parzialmente le perdite di occupazione provocate dalle imprese che chiudono i battenti.

I tassi di sopravvivenza delle imprese del settore secondario sono superiori a quelli delle imprese del terziario. Sono questi i risultati principali della statistica sui tassi di sopravvivenza delle nuove imprese nel 2008 realizzata dall’Ufficio federale di statistica (UST).

Share

Killerspiele verbieten?

Admin24 post on Dezember 7th, 2009
Posted in Allgemeines Tags: , ,
Sind Amokläufe schuld daran, daß wir bald kein Brot mehr essen dürften?

Sind Amokläufe schuld daran, daß wir bald kein Brot mehr essen dürften?

Interessantes Zitat zum Thema Killerspiele und Verbotskultur:

60 Prozent aller Amokläufer spielen Computerspiele, 100 Prozent aller Amokläufer essen Brot. Verbietet Brot!

Share

Mario Barth mag Harald Schmidt nicht mehr

Bärtig, Bärtiger - Ist Mario Barth auf den Bart neidisch oder was?

Bärtig, Bärtiger - Ist Mario Barth auf den Bart neidisch oder was?

Mario Barth, Intellektbestie für alle Deutschen, macht sich über Harald Schmidt her bzw. versucht dies.

Er finde ihn ignorant, jammert Barth über Schmidt. Und er hätte ihn früher ja mal total gut gefunden, heute nicht mehr. Read the rest of this entry >>

Share

“Wenn Sie ein Kilo Eiskrem mit 100 Gramm Hundekacke mischen, wird das Ganze nicht nach Eiskrem sondern nach Hundekacke schmecken.“

Hundekacke und Eiskrem gemischt: Es schmeckt hinterher nicht nach Eiskrem

Hundekacke und Eiskrem gemischt: Es schmeckt hinterher nicht nach Eiskrem

Daß bei der sog. deutschen „Wiedervereinigung“, bei der Kommunismus und Soziale Marktwirtschaft vermischt wurden, nichts Gutes rauskommen konnte, ahnten viele.

Trotz Aber-Milliarden an Subventionen und Staatsgeldern geht es Ländern wie Polen, Lettland, Litauen, Slowakei, Tschechai usw. usf., die keinen „Bruderstaat“ hatten, der sie alimentiert, wesentlich besser als dem mit unheimlich vielen Milliarden alimentierten Ostdeutschland.

Daß beim Euro keine Währung rauskommen konnte, die so stabil ist wie die D-Mark, wußte man auch. Das Zitat „Wenn man Vollmilch und Magermilch vermischt, kann keine Vollmilch rauskommen“, bringt es eigentlich auf den Punkt. Die Geschichte gibt den Zweiflern recht: Inzwischen reißen sich Euro-Bürger um den Schweizer Franken.

Auch die Äußerung, daß, wenn man vor einen lahmen Karren einen zweiten Gaul spannt, dieser nicht schneller wird, selbst, wenn es sich bei dem zweiten Gaul um ein Rennpferd handelt, ist seit der Fusion der maroden US-Firma Chrysler und Mercedes aus Deutschland oder von BMW mit der maroden englischen Firma Rover und etlichen anderen Beispielen hinreichend belegt.

Verlierer war immer der oder das Gesunde. Fazit: Wenn man Gesundes mit Krankem vermischt, wird nicht das Kranke gesund sondern in der Regel das Gesunde krank. Daher bringen auch gesunde Steuergelder für marode Unternehmen, Ökozwangsmaßnahmen, Gleichstellungsmaßnahmen oder Entwicklungshilfe so wenig. Man kann Krankes nicht mit gesundem Geld gesund machen. Im Gegenteil: Meist verstärkt der Fluß an gesundem Geld noch das Schlechte. Dies ist seit Jahrzehnten anhand der Schweizer Entwicklungshilfe (Lieblingsthema von Calmy-Rey) eindrücklich belegt.

Noch besser formulierte einen solchen Sachverhalt neulich Henryk M. Broker und machte dabei anschaulich, daß selbst ein Verhältnis von 1 zu 10 nichts nutzt: “Wenn Sie ein Kilo Eiskrem mit 100 Gramm Hundekacke mischen, wird das Ganze nicht nach Eiskrem sondern nach Hundekacke schmecken.“ (Am Freitag, 6.11., Radio 1, Kommentar zum Tage um 8 nach 8 zur Bildung der rot-roten Koalition in Brandenburg.)

Genauso verhält es sich auch mit Freiheitsrechten: Öffnet man Intoleranz und Unfreiheit zu kleinen Teilen erst einmal die Tür, hat man schnell verloren.

Schon der spanische Mönch Balthasar Gracian (Philosoph Arthur Schopenauers Lieblingsautor) wußte im 16 Jahrhundert: Man soll kleinen Übeln nicht die Türe öffnen, denn es folgen ihnen große nach.

Share

Google verspricht die rasche Abklärung von Verbesserungen

Admin24 post on Dezember 1st, 2009
Posted in Allgemeines, Gesellschaft, Internet, Kultur Tags: , , , ,

"Google street view": Wie geht es weiter beim Streit zwischen Google und EDÖB?

"Google street view": Wie geht es weiter beim Streit zwischen Google und EDÖB?

Der EDÖB hat sich gestern und heute mit Vertretern von Google Inc. getroffen, um die anstehenden Probleme im Zusammenhang mit Googel-Straßenblick („Google Street View“) zu besprechen.

Die Delegation hat zugesichert, innert Wochenfrist abzuklären, ob und inwieweit rasch Verbesserungen des Produkts realisiert werden können. Der EDÖB erwartet konkrete Vorschläge,wird diese beurteilen und das Ergebnis bekanntgeben. Google verpflichtet sich, vorläufig keine weiteren Gebiete mehr aufzuschalten.

Medienberichten kann entnommen werden, daß zahlreiche Anfragen und Beschwerden bei kantonalen Datenschutzbeauftragten eingegangen seien.

Bis heute sind dem EDÖB praktisch keine solchen Beschwerden weitergeleitet worden. Er weist darauf hin, daß deren Behandlung in seine Zuständigkeit fällt und die Kenntnisnahme dieser Fälle für die weitere Beurteilung wichtig ist.

Beanstandungen sind deshalb direkt an ihn zu richten. Korrekturen und Löschungen von Bildern müssen aber direkt bei Google verlangt werden.

Hintergund:

Mit der Klage vom 11. November 2009 bringt der EDÖB den Internet-Dienst „Google Street View“ vor Bundesverwaltungsgericht. Dies ist eine wichtige Etappe in einer Entwicklung, die bereits im März 2009 ihren Anfang nahm, heißt es seitens des EDÖB:

Der EDÖB steht seit Frühling 2009 mit Google in Kontakt und hat dem Unternehmen bereits am Anfang mitgeteilt, dass die Bildaufnahmen dann rechtlich zulässig seien, wenn die Personen bei der Aufschaltung der Bilder anonymisiert würden. Google wurde auch dahingehend informiert, dass der EDÖB einschreiten werde, wenn sich nach dem Aufschalten zeige, dass der Anonymisierungsprozess schwerwiegende Mängel aufweise und eine grössere Zahl von Personen auf Google Street View erkennbar seien. Nach der Aufschaltung in der Nacht vom 17. auf den 18.8.2009 sind bei uns zahlreiche Hinweise und Klagen eingegangen. Eigene Abklärungen haben bestätigt, dass zahlreiche Personen und Autonummern ungenügend anonymisiert wurden. Deshalb haben wir Ende der ersten Woche interveniert und substanzielle Verbesserungen verlangt. In der Folge fanden mehrere Gespräche statt, in denen eine Lösung für die Probleme gesucht wurde. Am 4. September 2009 stellte Google in Aussicht, eine neue Software zur Unkenntlichmachung für die Bilder der Schweiz einzusetzen, was allerdings nicht sofort umgesetzt werden könne. Google verpflichtete sich, einstweilen keine neuen Bilder aufzuschalten. Am 11. September erliess der EDÖB eine Empfehlung, welche Google mit Schreiben vom 14. Oktober in weiten Teilen ablehnte. Google sicherte zu, bis Ende Jahr keine neuen Bilder aufzuschalten.

1. Die Begehren der Klage

Sie sind identisch mit den Empfehlungen:

  • Gesichter und Autokennzeichen müssen vollständig unkenntlich gemacht werden,
  • Personen in sensiblen Bereichen müssen anonymisiert werden,
  • Im Privatbereich dürfen keine Aufnahmen gemacht werden
  • Google muss vorgängig informieren, in welchen Dörfern und Städten Aufnahmen gemacht und wann die Bilder aufgeschaltet werden.

Da Google nur bis Ende Jahr bereit ist, keine weiteren Bilder aufzuschalten, beantragen wir im Rahmen einer vorsorglichen Massnahme, dass bis zum definitiven Entscheid keine Aufschaltungen und auch keine weiteren Aufnahmen mehr erfolgen dürfen.

2. Die Begründung der Klagebegehren

a) Unkenntlichmachung von Gesichtern und Autonummern

Google behauptet, die eingesetzte Software habe mit Bezug auf die Gesichter eine Trefferquote von 98.4% und bei den Fahrzeugkennzeichen eine solche von 97,5%. In einer internen Studie von Google gehen die Forscher jedoch bei der Unkenntlichmachung der Gesichter lediglich von einem Wirkungsgrad von 89% aus. Nach Angaben von Google wurden bis heute in der Schweiz rund 20 Mio. Bilder aufgeschaltet. Bei der von Google behaupteten Fehlerquote von 2% ergäbe das über 400’000 Bilder, die ungenügend geblurrt sind. Nimmt man die interne Studie von Google, käme man sogar auf über 2 Mio. Bilder. Welche Zahl nun die richtige ist, kann der EDÖB mangels neutraler Studie nicht überprüfen. Auf jeden Fall sind wir der Ansicht, dass auch auf der Basis der von Google behaupteten Zahlen von einem Anonymisierungsprozess mit erheblichen Mängeln gesprochen werden muss.

b) Das Problem der Zoomfunktion

Der ungenügende Anonymisierungsprozess wird noch zusätzlich akzentuiert durch die Tatsache, dass die Software mit einer Zoomfunktion ausgestattet ist, die es erlaubt, auch Gesichter aus einer Menge herauszupicken und zu identifizieren, die für das normale Auge eines Passanten nicht erkennbar wären. In Lehre und Rechtsprechung ist man sich einig, dass gerade in einem solchen Herauspicken eine Persönlichkeitsverletzung resultieren kann, was dazu führt, dass den Medien dieses Heranzoomen und Isolieren von Personen nicht erlaubt ist. Es ist denkbar, dass das Problem der Software, die keine ausreichende Unkenntlichmachung von Gesichtern erlaubt, wesentlich entschärft wäre, würde Google auf diese Funktion verzichten.

c) Das Problem eines zeitlich nicht bestimmbaren Standbildes und des Aufschaltens aufs Netz

Wiederholt haben Kritiker, für die unsere Forderungen zu weit gehen, darauf hingewiesen, dass die Bilder im öffentlichen Raum aufgenommen würden, und dass jeder zufällig dort befindliche Passant dieselben Situationen wahrnehmen könnte. Diese Meinung ist in mehrfacher Weise unzutreffend:

  • Ein aus dem Zusammenhang gerissenes, zeitlich nicht bestimmbares Bild, erlaubt dem Betrachter von Google Street View zahlreiche sehr unterschiedliche Interpretationen (bspw. der Wirt in Zürich, der angeblich Drogen verteilte, oder Nationalrat Noser in Begleitung einer Frau, sowie Beispiele In der Nähe von sensiblen Einrichtungen).
  • Der zufällig anwesende Passant „speichert“ eine flüchtig wahrgenommene Situation nicht und vergisst sie wieder, wenn das Ereignis nicht irgendwie auffällig war (Unfall usw.).
  • Die Aufschaltung aufs Netz mit der weltweiten Verbreitung schafft eine völlig neue Dimension (bspw. die Möglichkeit der Analyse, des Vergleichens oder des unbeschränkten Speicherns).

d) Das Problem der Kameraufnahmen auf einer Höhe von 2.75m

Auf dieser Höhe können auch Aufnahmen in umfriedete Gärten gemacht werden. Dieser Bereich gehört ganz klar in die Privatsphäre, wo Aufnahmen nicht zulässig und sogar strafbar sind.

e) Das Problem der flächendeckenden Aufnahmen in der Schweiz

Die bisher aufgeschalteten Bilder zeigen, dass Google nicht nur touristisch interessante Stadtquartiere und Dorfzentren zeigen, sondern die Schweiz flächendeckend ablichten will. So sind auch reine Wohnquartiere aufgeschaltet worden, wo sehr schnell in die Privatsphäre eingedrungen werden kann, weil sich die Personen in ihrem unmittelbaren Lebenszentrum bewegen und so auch dann erkannt werden können, wenn ihre Gesichter unkenntlich gemacht worden sind. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung kann zur Privatsphäre bereits der offene Vorplatz vor dem Haus einer Person gehören.

f) Das Problem der ungenügenden Information

Obwohl Google einige Verbesserungen angebracht hat, ist die Informationspraxis nach wie vor ungenügend. Wir verlangen, dass Google eine Woche vor den Fahrten sagt, in welchen Dörfern und Städten sie unterwegs ist. Ebenfalls eine Woche vorher ist zu informieren, wann die Bilder aufgeschaltet werden.

Share

Nur für Hartgesottene mit starken Nerven: Erotische Literatur von Hans-Rudolf Merz

Nachdem Hans-Rudolf Merz einen erotischen Roman "Der Landammann" geschrieben und veröffentlicht hatte, veröffentlichte er die Nachfolgewerke nicht mehr

Nachdem Hans-Rudolf Merz einen erotischen Roman "Der Landammann" geschrieben und veröffentlicht hatte, veröffentlichte er die Nachfolgewerke nicht mehr

Seitdem Bundesrat Merz diesen Herzinfarkt vor einem Jahr hatte, ist Hans-Rudolf Merz völlig außer Rand und Band.

Medial inszenierte, merkwürdige Auftritte, markige Worte und anschließendes Dauereinknicken und Sololäufe noch und nöcher:

Nicht nur Schweiz-Blog.ch fragt sich, wann Merz endlich zurücktritt. Der namhafte Journalist Peter Bodenmann wurde in der größten Tageszeitung mit den Worten zitiert „Merz hat schon längere Zeit nicht mehr alle Tassen im Schrank“.

Und man fragt sich, ob es nicht besser gewesen wäre für ihn aber vor allen Dingen für die Schweiz, wenn Hans-Rudolf  Merz bei dem Schreiben von erotischen Romanen und anderen erotischen Texten geblieben wäre.

Sein erotischer Appenzell-Roman „Der Landammann“ und zugleich vermutlich sein Erstlingswerk wurde noch dem Blick zur Verfügung gestellt und sogar als Buch veröffentlicht (beim Buchhändler Amazon sind noch 3 Exemplare für 27 Euro zu bekommen, ein Bestseller wurde das erotische Literaturstück nie).

Der Merzsche erotische Roman „Der Landammann“ schilderte  z. B. den prallen, strotzenden Busen der teuflischen Serviertochter Cosima, ihren wohlgeformten molligen Körper und auch ihre – man höre und staune – gerundete Nase mit zum Genießen geweiteten Flügeln.

Alle literarischen Ergüsse danach wurden weitgehend nicht mehr publiziert, nachdem Hans-Rudolf Merz mit seinem erotischen Roman den Spott der Öffentlichkeit auf sich zog. Allerdings konnte er es nicht lassen, und spielte dennoch Pressemenschen ab und dann ein bißchen was zu. Z. B. zuletzt ausgerechnet der extrem linken WOZ, die sich dann auch genüßlich drüberhergemacht hat.

Seine weitgehend unveröffentlichten Novellen betitelt Hans-Rudolf Merz selbst als sogenannte Plagiate.

Denn jeder dieser literarischen Ergüsse des Bundesrates Merz sich dem Stil eines berühmten Schriftstellers nachempfunden.

Hierzu gehören etwa Max Frisch, Friedrich Dürrenmatt oder Hermann Burger.  Hans-Rudolf Merz´ literarische Ausflüge lassen tief in sein Innenleben blicken.

Schreibend versucht Hans-Rufolf Merz offenbar die Diskrepanz zwischen seiner üppigen Phantasie, die er im öden Alltag unterdrücken muß und seiner Realität zu überwinden. Auch dieser Text enthält viele erotische Elemente.

Eine von ihm als „Plagiat nach Urs Widmer“ bezeichneten Text nannte er „Max fährt die Tour de paradis“.

Ein Ehemann, der sich über den öden Alltag seines frustrierenden Familienlebens ausläßt, spielt hierbei die Hauptrolle in dem Text:

Etwa ist er wütend über seine unfähige Frau, die die Rösti versalzen hat:

Mein Gott, die dumme Kuh, nicht einmal zum Salzen reicht es. regt sich der Familienvater auf, blickt griesgrämig auf seine vier triefnasigen Kinder nieder und spürte, wie diese ihn hohl anglotzten und auf einen Fluch oder ein Schimpfwort warteten.

Der Hauptaktör in dem Text ist von «diesen Gofen» angewidert: Eines dümmer als das andere. Au, wenn ich nur schon diese Schafsaugen sehe …“ schreibt der Löwe Merz weiter.

„Nein!“ brüllte Max, erhob sich, stieß den Stuhl zur Seite, verließ die Küche und schlug die Türe hinter sich zu.

Der angeekelte Familienvater hüpft sodann auf sein Velo und radelt einfach drauflos. Nach einem Velo­nickerchen´ vollzog er eine Verwandlung wundersam zu einem Champion des Radsports und fuhr in eine tropische Traumwelt hinein, bevölkert von Indianern, Schamanen, Trappern – und vor allem von Babettli, mit der der erotische Moment den Text zum Höhepunkt geführt wird.

Von Weitem erblickte Merz Hauptfigur Max plötzlich den Stand für die Zwischenverpflegung, auf den er in Windeseile zuspurtete, als ginge es um die Punktewertung. (…) Hinter dem Holztisch voller Kartonbecher und „sandwich“-Ttüten stand eine schöne junge Frau im Sari. Max bremste per Rücktritt. Das Fahrrad jammerte in den Stillstand. Nässe und Hitze hatten das Schmieröl versabbert.

„Wer steht denn hinter diesem Verpflegungsstand, wer? – Das ist doch am Ende Babettli, das Nachbarstöchterchen. Ich werde mich doch nicht etwa irren?“, plapperte Max. „Nein“, verneinte Babettli, „ich bins. Seit sechsunddreißig Jahren passe ich Dir im Urwald ab. Und nun holst Du endlich Deine Zwischenverpflegung ab.“

Babette, einst das Mädchen mit den säuberlich geflochtenen Zöpfchen, war ein herrliches, kraushaariges, vollbusiges Weib geworden. Fleischgewordene Süße. Max war erschlagen von ihrem Ebenmaß und ihrer Grazie. Er rang nach Luft. Innen jauchzte es.

«Heimatland, Babettli, wer hätte das gedacht!», stammelte er. (…) «Du bist der Letzte, Max, iß, trink, lockere Deine Muskeln, atme durch, so kann ich den Verpflegungsstand endlich aufheben. Ich werde Dir nachfahren.» Babette zerrte ihr Fahrrad, ein nigelnagelneues Villigerdamenvelo, aus einem Ginstergebüsch und schubste die Pedale in die Ausgangsstellung.

«Küß mich, Max, ich habe seit sechzehn Jahren kein Rasierwasser mehr gerochen», flehte sie, «dabei ist das ganze Feld der Radrennfahrer am Verpflegungsstand vorbeipfupft. Kübler, Koblet, Louison Bobet, Gino Barali, Fritz Schär, Eddy Merckx.» Welche Wonne, schmachtete Max, und zuhause ist die Speckrösti versalzen. Sie wonnten eine Weile.

Und als ob sich Hans-Rudolf Merz mit Peer Steinbrück abgesprochen hätte, taucht plötzlich ein Indianer auf: ./.

«Uauauauau», erscholl es und vor ihnen stand ein Indianer im Kriegsschmuck, einen glimmernden Federkranz um Kopf und Stirne. Sein Gesicht war rot und schwarz bemalt, die Augen stachen dunkel heraus und hatten dennoch nichts Bedrohliches.

Er faßte Max und Babettli bei der Hand und vollführte mit ihnen einen Kriegstanz. Er bog und krümmte sich, wippte mit Hüften und Schultern und schwang ein rhombusförmiges Beil. (…) Eine Squaw trat hervor, sie wiegte mit ihrem Kopf im Takt.

«Uauauauau», sang der Krieger.

«Uauauauaua», seufzte die Squaw zurück.

«Uauauauau», quittierte Max.

«Du hast ein ‹a› vergessen», korrigierte ihn Babettli.

«Das ist mir aber ein seltsames Geheul», wunderte sich Max. «Wenn die nur nicht von MGM oder Disneyland angestellt sind und am Ende noch Trinkgeld erwarten. Meine Taschen sind leer.» (…)

Max wand sich vom Rad, gemartert, als wäre er von einer Remonte gestürzt, sprengte heim, stürmte in die Küche, spachtelte die versalzene Rösti zu Ende, wie wenn nichts gewesen wäre, schreibt Autor Hans-Rudolf Merz in Vulgärsprache.

Hans-Rudolf Merz´Text mündet in der Resignation vor der eigenen Realität des angeekelten Mannes. Keine Indianer mehr, kein Babettli, sondern nur die öde Ehefrau des Familienvaters, der den Hauptaktör spielt. Zurück zum Leben des angeödeten Famielienvaters und Spießbürgers. Ende der Traumwelt des heldenhaften, phantastischen Lebens, zurück in der öden Wirklichkeit.

Unter dem Titel „Darf ein Bundesrat so schlecht schreiben wie Hans-Rudolf Merz?“ schreibt der linke zürcher Tagi denn auch:

Intuieren, Influenz & Magnetismus

In den Jahren darauf belustigten sich Journalisten mit Merz’ ernsthafter Prosa: mit dem Buch «Die außergewöhnliche Führungspersönlichkeit. Essay über Elativität und elative Persönlichkeit». («Elativ» ist ein von Merz eigens eingeführtes Adjektiv, das etwa «superlativ» bedeutet.)

Merz beschrieb die elektrisierende Aura des geborenen Führers mit wirklich außergewöhnlichen Worten: «Beim Elativen ist die Intuition als Via Regia der entscheidende Erkenntnisvorgang. (…) Sie ist Eingebung und Sehnen, das eine Empfangen, das andere Erwartung, daher ist der Vorgang des Intuierens eine Influenz, Funke zwischen Subjekten; sie ist Fossil des Paradieses, denn sie kann ‹Göttliches› herbeiführen; sie ist geistiges Geschehen zwischen Magnetismus und Elektrizität.»

Die Frage ist: Kann man jemandem als Politiker trauen, der solchen Quark schreibt?

Wäre man in Frankreich, wo es heißt «Der Stil – das ist der Mann» oder «Zitate töten», dann hätte Merz keine Chance. In der Schweiz trifft dieser Autor die wichtigsten und teuersten Entscheide des Landes

Share